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Samstag, 15. Juli 2017, 12:57

Lamar - DIe Reise der Nirnsteine

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=phqDGe5rfPY

Prolog



Es ist spät und in den Straßen und im Umland von Himmelswacht ist kaum noch jemand unterwegs. Aus den Häusern dringt sanftes Licht und eine warme Brise weht durch die Wipfel der Bäume. Ein schöner Sternenhimmel ziert das Firmament und Masser und Secunda ziehen ihre Bahnen.
An einem Strand unweit der Stadt saß, nicht gänzlich allein, ein junger Altmer mit seinem kleinen pelzigen Freund. Er hatte seine Schuhe ausgezogen und hielt die Füße in die sanfte Brandung des Meeres. Er wirkte Nachdenklich und hielt mit der einen Hand einen Anhänger. Es war ein einfacher Anhänger der am Ende einen smaragdgrünen und mit Kupferadern durchzogenen Stein fasste. Er leuchtete sanft während er in der Hand des Altmers lag.


Der pelzige kleine Begleiter stupste den jungen Mann mit seinem Köpfchen an und der wiederum streichelte ihn hinter den Ohren. Ein leises schnurren war zu vernehmen. "Ach Pasu..."
Lamar ließ seinen Blick in die ferne schweifen und seufzte etwas. In Gedanken ließ er den heutigen Abend noch einmal an sich vorbei ziehen. Eigentlich wollte er nur das treiben in der Stadt etwas beobachten, war ihm dies doch relativ fremd, doch der Zufall, wenn es denn überhaupt einen gibt, wollte es anders. Nach und nach gesellten sich 3 Fremde zu ihm und unterhielten sich mit ihm. Zwei freundliche Damen, zum einen Sierenne, eine Späherin aus seiner Heimat die zu Besuch in Himmelswacht war, Ariana, eine Forscherin wenn Lamar dies richtig verstanden hatte und Black, ein netter Herr der scheinbar eine seltsame Besonderheit zu haben schien.
Alle 3 machten auf ihn einen angenehmen Eindruck und da Pasu scheinbar mit keinem von ihnen ein Problem zu haben schien, hatte Lamar dies auch nicht. Er unterhielt sich recht neugierig mit den Anwesenden und im späteren Verlauf suchten sie die hiesige Taverne am Hafen auf um ihre Unterhaltung fort zu setzen. Am interessiertesten schien dabei Lady Ariana zu sein, die erst Sienne und später ihn selbst noch etwas ausfragte. Neugierig war sie vor allem bei dem Thema Partnerschaft und sexuelle Vorliebe. Ein Thema was Lamar nicht gerade angenehm ist, da er doch schließlich nicht zur gängigen Norm gehörte. Es war allgemein ein Thema für ihn, das er versucht zu meiden. Da Ariana ihn aber damit gänzlich überrumpelte und er nicht unhöflich sein wollte, antwortete er. Leider war scheinbar die Antwort, das er eher einen Liebsten als eine Liebste haben würde, nicht die, die sich Ariana erhofft hatte. Aber das war Lamar mittlerweile schon gewohnt.
Überraschter war er, das er am Ende der Unterhaltungen Sierenne Eris mit gegeben hatte. Er hatte ihn noch nicht lange aber sein Gefühl sagte ihm, das es das richtige war und, er sah auf den Steinanhänger in seiner Hand, Tris hatte ihn schließlich dazu ermutigt. Er umschloss den Anhänger fester, schloss seine Augen und das leuchten wurde etwas intensiver. Tris... ist das wirklich der richtige Weg?
Seine Gedanken kreisten, er fühlte sich einsam ob des Weges und der Aufgabe die vor ihm lag...
Wenn er nur nicht ganz so alleine wäre, am liebsten wäre ihm natürlich ein Begleiter der nicht nur Interesse an seinem Auftrag sondern auch an ihn hätte.
Er ließ den Anhänger los und das leuchten verlosch langsam, in Gedanken genoss er die seichten Wellen die seine Füße umspülten und die sanfte Brise die durch sein Harr fuhr. Er saß noch einige Zeit an diesem ruhigen Fleck ehe er sich wieder auf in die Stadt machte...


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2

Sonntag, 16. Juli 2017, 14:24

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=tpY1AO1j0kU

Kapitel 1 Wer suchet, der findet.


Die späte Nachmittagssonne wärmte die Gestade von Auridon. Es waren einige Leute unterwegs auf den Straßen von Himmelswacht als sich der junge Altmer Lamar durch die Straßen wandte. Er hatte kein besonderes Ziel, sondern ging einfach drauf los. Er hatte einen Gesichtsausdruck der schwer zu deuten war, irgendwo zwischen friedvoll, freudig, aufgeregt und gesetzt war er wohl an zu siedeln. An einer ruhigen Ecke der Stadt angekommen, ließ er sich nieder und die heute erlebten Ereignisse zogen an seinem inneren Auge vorbei.
Er zog einen kleinen Lederbeutel von seinem Gürtel ab und öffnete ihn. Daraus entnahm er einen azurblauen mit silbernen Adern durchzogenen Stein hervor und betrachtete ihn voller Stolz. Der Stein leuchtete in einem dezenten blauton und strahlte eine angenehme Wärme aus.
Er hatte es tatsächlich geschafft, er hat Waris gefunden, den Herren der Wassergeister und ihn in seinem Nirnstein sicher verwahren können. Ohne Tris und seine zwei netten Begleiter, eine freundliche Diplomatin des Aldmeri Domenions und einem etwas verhaltenen Kajiit, hätte es wahrscheinlich viel länger gedauert. Mutter wäre Stolz auf ihn...


Zwar fehlen nun noch 4 weiter Herren bzw Herrinen der großen Nirnsteine aber Lamar hatte Zuversicht, das er auch diese mit der Zeit finden würde und sie dann zu ihrem Bestimmungsort bringen könne. Nur wo anfangen? Sie sind auf ganz Tamriel verteilt und nur dank Tris konnte er zumindest den groben Aufenthaltsort von Waris ausfindig machen. Vielleicht kann sie ihm ja auch bei den weiteren Gesellen helfen. Luria, die Herrin der Luftgeister, Xeron der Herr der Erdgeister, Sonra die Herrin der Lichtgeister und Damis der Herr der Schattengeister. Vor Damis hatte lamar etwas respekt wenn nicht gar Angst da er sehr verschlagen sein soll und wohl eigene Ziel unter den großen 6 verfolgen würde. Das spiegelte sich auch in den niederen Vertretern dieser Gattung nieder. Man muss schon eine etwas verschlagene Natur wahrscheinlich sein um das sie einem wirklich zur Seite stehen. Er erinnerte sich noch daran wie einer dieser finsteren Gesellen ihn einmal in eine Höhle voller Spinnen gelockt hat, Lamar schauderte kurz.
Dann dachte er noch einmal über eine Aussage nach die während des Ausflugs getroffen wurde, die Geister bzw Steine seien Teile von Y'ffre die sich in eben diese 6 Aspekte aufgespalten haben... Vielleicht sollte er die Magiergilde diesbezüglich einmal kontaktieren, jedoch hatte Lamar nun auch Sorge, das vielleicht die falschen Leute darauf aufmerksam würden. Schließlich ist jeder Nirnstein der einen Geist beherbergt eine reine Energiequelle, die für jeden zweck genutz werden könnte. Nicht auszudenken wenn die 6 "Großen" Vertreter in die falschen Hände vielen. Doch auch davon verstand Lamar nicht viel, er war nur ein einfacher Altmer der dem Wunsch seiner Mutter folgt und sich auf die Suche nach den Geistern begeben hat.
Zuletzt hoffte er, das Letis der netten Diplomatin gute Dienste leisten würde, er war ein angenehmer Vertreter seiner Art. Dann verstaute er alles wieder und begab sich wieder in die Stadt, vielleicht würde er ja weiteren netten Personen begegnen die ihm weiterhelfen könnten. Pasu, der kleine senche natürlich im Schlepptau.

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3

Montag, 17. Juli 2017, 14:21

Empfohlene Musik zum lesen: https://www.youtube.com/watch?v=swAicg0GjNg

Es war wieder einer der Abende an denen man bis tief in die Nacht hätte draußen sein können, angenehm warm, ruhig, friedlich... Lamar nutzte dies auch aus, hatte er doch über etwas nach zu denken. Und nicht nur das, auch der Abend hatte ihn etwas durcheinander gebracht.
Er hatte Black wieder getroffen und sich mit diesem erst im Gasthaus und dann am Strand unterhalten.
Es war ein sehr emotionales Gespräch, da er nach einiger Zeit Black ein bisschen was aus seinem Leben erzählt hatte, etwas was ihm einst besonders berührt und geprägt hatte.
Ihm ist dies auch nicht leicht gefallen aber auf der anderen Seite hat es gut getan, darüber einmal mit jemand zu reden. Er war sich im Nachhinein auch nicht sicher warum er dies getan hatte, wusste er ja eigentlich nicht sehr viel über diesen geheimnisvollen Mann. Zumindest schien er nicht wie er veranlagt zu sein, da er eine Freundin erwähnte und er war wohl ebenfalls eine Art Sammler wie er selbst. Zudem hatte Black augenscheinlich eine etwas düstere Seite an sich, was Lamar aber nicht weiter störte. Er kam eigentlich mit jeder Gesinnung irgendwie klar. Der Ton macht einfach die Musik wie man so schön sagt.

Nachdem Lamar noch einige Zeit am Strand mit Pasu verweilt hatte und sich Gedanken darüber gemacht hatte was Black ihm angeboten hatte, begab er sich zum Gasthaus. Es war schon wirklich spät und es waren keine Leute mehr in der Schankstube anwesend, er bat den Wirt um ein Pergament und eine Feder sowie Tinte und verfasste einige Zeilen. Er war etwas geknickt als er dies schrieb aber er hielt es für das beste. Er wollte einfach niemand zur Last fallen, er hielt kurz inne, oder wollte er vielleicht einfach niemand näher an sich heran lassen? Er dachte nicht weiter darüber nach und beendete den Brief und wartete einen Moment bis die Tinte trocken war ehe er zum Wirt ging.

"Ihr erinnert euch doch sicher noch an den Herren mit dem ich am frühen Abend das Lokal verlassen habe?" Der Wirt entgegnete: "Vage aber ja Herr Ishta." Lamar fuhr fort. "Würdet ihr ihm bitte diesen Brief aushändigen wenn er euer Haus verlässt, ich wäre euch sehr verbunden." Der Wirt sah ihn etwas fragend an aber nickte dann. "Natürlich."
Lamar gab ihn ein paar Goldtaler für die Gefälligkeit, bedankte sich noch mal und würde dann auf sein Zimmer gehen...

Sobald Black den Brief erhalten würde, würde folgendes drinnen stehen.


https://picload.org/view/rpplwall/briefanblack1.jpg.html

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4

Montag, 17. Juli 2017, 23:05

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=l04epdSEvtQ

Die Nacht ist über Auridon herein gebrochen, ein Unwetter war heraufgezogen, starker Regen und Winde hatten Lamar auf seinen Weg nach Vulkehlwacht überrascht. Er kam nur spärlich voran, da lediglich die vereinzelten Blitze die Karte erhellte die er zum Orientieren benutze. Was hatte er sich nur dabei Gedacht. Er fluchte verhalten, ein klägliches Miauen war zu vernehmen. Pasu war scheinbar voller Unmut und Lamar sah voller Mittleid auf den kleinen Racker herab. Er tätschelte sein durchnässtes Fell und Pasu streckte ihm sein Köpfchen entgegen. "Tut mir Leid kleiner, das nächste mal werden wir den nächsten Morgen abwarten, versprochen!"
Zum Glück hatte Lamar den Rat der Kajiit befolgt und die kürzere Route gewählt, sodass sie laut der Karte schon bald da sein müssten. Er sah angestrengt auf diese um etwas zu erkennen, ein Blitz schaffte kurz abhilfe. Weiter gerade aus...
Er folgte dem Weg weiter, unwissend das er seit geraumer Zeit verfolgt wurde. Kurz vor einer Kreuzung hielt er erneut inne um auf die Karte zu schauen, es ging alles sehr schnell... Eine schattenhafte Gestalt näherte sich in schnellem Tempo, Pasu bekam es noch mit und fauchte lautstark. Lamar, sichtlich erschrocken, drehte sich sofort um, gerade rechtzeitig genug um einem Hieb auf den Kopf aus zu weichen. Jedoch nur um darauf einen heftigen Schlag in die Magengrube einstecken zu müssen.
Ein Schmerzensschrei gellte durch die Nacht. Aufgrund des starken Regens und der Dunkelheit konnte er seinen Angreifer kaum ausmachen. Er richtete sich wieder etwas auf und plötzlich griff ein Arm von hinten um seinen Hals und nahm ihn in die Mangel. Der Angreifer stand hinter ihm.
Er wollte noch fragen was der Fremde wolle doch ein Schlag auf den Kopf beendete dieses Vorhaben jäh. Er Verlor das Bewusstsein und sackte vorn über auf den Nassen Boden.
Pasu unterdessen hatte sich ins nahe Gebüsch verkrochen und beobachtete alles aufgeregt.

Nach einem kurzen Moment des Innehaltens, hob der Fremde den Rucksack von Lamar auf, öffnete ihn und durchwühlte den Inhalt. Als erstes nahm er sich den Beutel mit Lamars Gold. Es war zwar vielleicht keine "fette Beute" aber der Fremde schien zufrieden zu sein. Dann entdeckte er einen weiteren Beutel und sah hinein. Steine die leuchten, auf dem Schwarzmarkt sicher etwas Wert und wenn nicht... die Mitglieder der Magiergilde haben bestimmt Interesse daran. Als er den Sack entwenden wollte, sprang Pasu aus seinem Versteck und flitzte auf den Fremden zu. Mit einem kräftigen Satz sprang er auf die Schulter des Angreifers und biss kräftig zu. Der Fremde schrie vor Schmerz auf, und ließ den Rucksack und den Beutel mit den Steinen fallen. Er packte den jungen Senche und warf ihn von sich weg. Pasu fing sich gut ab und sprintete erneut auf den Fremden zu, jedoch war sein Ziel der Beutel mit den Steinen. Er erwischte ihn und packte ihn mit seinem Maul, anschließend rannte er auf das nahe Gebüsch zu und versteckte sich darin. Der Fremde fluchte und hielt sich die offene Wunde am Hals zu. Sie blutete nicht unerheblich und schmerzte stark. Da er aber zumindest das Gold hatte war er zufrieden und zog sich in das dunkel der Nacht zurück. Ab und an ein paar Blutstropfen verlierend.
Lamar lag am Boden, der regen prasselte herab und weit und breit war niemand zu sehen. Pasu kroch aus seinem Versteck hervor, zielstrebig tapste er, sich aufmerksam umsehend zum Rucksack. Er kroch hinein und holte mit dem Maul den zweiten kleineren Lederbeutel hervor und schleppte auch diesen in das Gebüsch, dann huschte er zum Rucksack zurück und verkroch sich darin um etwas Schutz vor dem Regen zu haben. Er wartete und wartete...

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 12:45

Empfohlene Musik beim lesesn: https://www.youtube.com/watch?v=aDGMZz-q16Y

Der Morgen küsste die Gestade von Auridon. Ein neuer Tag war auf Tamriel angebrochen und er ging nicht Ereignislos von statten. Lamar lag in einem Bett im hiesigen Wirtshaus in Vulkehlwacht. Pasu schlief eine Etage tiefer bei ihrem neuen Bekannten, Lorgren, der kleine Senche schien ihn sofort ins Herz geschlossen zu haben. Lorgren, ein Mann den Lamar vielleicht sein Leben verdankte. Er ließ das geschehene noch einmal Revue passieren.
An das letzte an das er sich erinnern konnte war ein dumpfer Schlag auf seinen Hinterkopf, dann dunkle, schwarze leere. Das nächste was er wieder wusste war das er in das Antlitz dieses Fremden blickte und neben den Kopfschmerzen auch einen leichten Schmerz in den Wangen spürte. Lorgren hatte ihn gefunden und mittels ein Paar Ohrfeigen zu Bewusstsein gebracht.
Nach dem Lorgren Lamar ein abscheulich schmeckendes Mittel gegen die Schmerzen gegeben hatte stellte Lamar mit entsetzen fest das die zwei Beutel mit den Steinen fehlten, Panik breitete sich in ihm aus doch Pasu hatte sich schon drauf und dran gemacht die Beutel zu holen und sehr schnell legte sich sein Gemüt. Er war sehr stolz auf den kleinen Senche. Nach dem einen oder anderen Wortwechsel mit Lorgren entschloss sich Lamar, mit Zustimmung von Pasu, ihm jeweils einen Vertreter der kleinen Nirnsteine an zu bieten als Gegenleistung und Dank für dessen Hilfe und beherztes Handeln. Hatte Lamar nun schließlich eh nichts anderes an zu bieten da sein Gold weg war und irgendwie musste er seine Schuld begleichen. Er hätte sich sonst einfach nicht wohl bei der Sache gefühlt.
Lorgren hatte erst bedenken bei dem ganzen aber entschloss sich zu guter letzt doch die Steine in Augenschein zu nehmen. Das seltsame war, jeder Stein reagierte scheinbar auf ihn. Mancher stärker, mancher schwächer, eins war aber scheinbar immer gleich, das warme Gefühl das man empfindet wenn man sie Berührt, mit Ausnahme natürlich der Steine die die Schattengeister enthalten, sie sind angenehm kühl und das Wispern was man bei ihrer Berührung vernehmen könnte und sich auf sie einlässt. Das jeder Stein auf ihn reagierte war eine Begebenheit die Lamar bisher noch nicht erlebt hatte und auch Lorgren schien über die einzelnen Reaktionen etwas verwundert und wurde zusehenst neugieriger was es damit auf sich hatte.
Am Ende entschied er sich für den Braunen Stein und intuitiv fragte Lamar ob es nur der Braune sein solle? Sein Gegenüber gestand das auch der Blaue und Weiße ihn in besonderem maße berührt hatten und so gab ihn Lamar ohne zu zögern alle 3. Lorgren schien das etwas unangenehm aber Lamar versicherte das es seine Richtigkeit hatte und stellte ihn letztendlich die 3 Geister die er Gewählt hatte vor. Es waren Selin, Naru und Celles. Lamar brachte die 3 Gesellen zum Vorschein und sie begrüßten Lorgren kurz. Danach zogen sie sich wieder in ihre Steine zurück. Lamar übergab sie Lorgren und klärte ihn über seine Aufgabe auf. Lorgren war ein guter Zuhörer, Scharfsinnig, Bedacht und auch Vorsichtig. Gute eigenschaften wie Lamar empfand.
Schlussendlich brachen beide, als es Lamar wieder einigermaßen gut ging gen Vulkehlwacht auf. Dort angekommen füllte Lamar erst einmal seine Goldreserven wieder auf und Lorgren organisierte ihnen eine Schlafmöglichkeit im hiesigen Wirtshaus. Sie trafen sich dort dann wieder und beredeten im ruhigen, wie Lamar gedachte weiter vor zu gehen, nicht ohne den klaren Hinweis seitens Lorgren, das wenn Lamar sich falsch verhalten würde, ihn z.B. hintergeht, dieser das auch zu spüren bekommen würde.
Lamar klärte ihn darüber auf das er gedenke die Magiergilde zu kontaktieren um weitere Informationen zu erhalten, unterdessen betrieb Lorgren etwas Bartpflege, was diesem auch wirklich gut getan hatte. Lorgren wies den jungen unerfahrenen Altmer darauf hin das er Vorsicht walten lassen solle und diesen Schritt gut durchdenken soll. Dann betteten sie sich beide zur Ruhe.
Das war jetzt schon eine ganze Weile her. Lamar konnte nicht so recht einschlafen und lag noch eine ganze Weile wach. Er fühlte sich etwas überfordert und wünschte sich nichts sehnlicher als eine Hand die ihn etwas führt, und zwar keine "Geisterhand". Er wischte alle Gedanken weg und ließ Ruhe einkehren. Dann, nach kurzer Zeit entglitt er in einen traumlosen Schlaf.

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6

Freitag, 21. Juli 2017, 15:18

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=KZEX8osk7SI

Es war früher Nachmittag als Lamar erwachte. Er fühlte sich recht erholt und die Beule tat nicht mehr so weh. Er stand auf und begrüßte Pasu der am Fuße des Doppelstockbettes verweilte und wohl schon auf ihn gewartet hatte. Er kraulte den kleinen Senche liebevoll hinter den Ohren und dieser bedankte sich mit einem kleinen Kopfstupser. Lamar sah sich um ob Lorgren irgendwo zu sehen war, entdeckte aber nur einen formlosen Brief der auf dem Beistelltisch lag.
Lamar solle ihn an den Docks in der Nähe des Strandes treffen. Ohne groß Zeit zu verschwenden machte er sich fertig, "sackte" Pasu ein und verließ das Wirtshaus. Die Straßen waren recht belebt und die Leute gingen ihren Aufgaben und persönlichen Anliegen nach. Niemand nahm wirklich Notiz von ihm und Pasu und das war Lamar auch recht so.
Seine Füße trugen ihn zielgerichtet zu den Docks, wo er relativ am Ende auch Lorgren entdeckte. Er meditierte und Pasu nahm spontan Anlauf um auf dessen Schulter zu springen. Lamar schmunzelte leicht.
Sie begrüßten einander und Lorgren erkundigte sich nach Lamars befinden. Anschließend begaben sie sich etwas Abseits der Docks um in Ruhe reden zu können. Lorgren teilte Lamar mit, das er vielleicht einen Auftrag an Land ziehen konnte und somit seine Schulden bei ihm zeitnah begleichen könne. Ihm schien das wirklich wichtig zu sein. Lamar unterdessen teilte ihm mit das er sich etwas Gedanken gemacht hätte und zu dem Entschluss gekommen sei das es wirklich besser wäre, wenn er Begleitung auf seiner Reise haben würde. Er würde natürlich den Aufwand entsprechend entschädigen und so fragte er Lorgren kurzer Hand ob er jemand kennen würde der daran Interesse hätte.
Nach einigem Wortwechsel zwischen den beiden war klar, das Lorgren sich schon entschieden hatte Lamar zu Begleiten wenn gleich aber als Weggefährte und nicht als angeheuerter Söldner. Zudem will er versuchen sich nebenbei etwas zu verdienen um ebenso etwas zu der Reisekasse dazusteuern zu können. Lamar wirkte sichtlich erfreut und so besiegelten sie beide die Übereinkunft mit einem Händedruck.
Anschließend berieten sie das weitere Vorgehen, Lorgren mahnte zu einem Bedachten und Vorsichtigen heran gehen, wenn Lamar in der Magiergilde vorsprechen würde. Und dieser sah das ganz genauso.
Sie teilten sich also auf. Lorgren wollte dem Auftrag nachgehen und Lamar in der Gilde vorsprechen. Gegen Abend wollten sie sich dann am Ausgang der Stadt treffen, da Lamar noch eine Runde schwimmen gehen mochte. Überrascht stellte Lamar fest, das Pasu bei Lorgren bleiben wollte aber er ließ es sich nicht anmerken und zudem wollte er dem kleinen Racker seinen freien Willen lassen...

Einige Zeit später. Lamar stand vor dem Sitz der Magiergilde in Vulkehlwacht, es war ein imposantes Gebäude wie er feststellte. Er holte tief Luft und trat ein. Verwundert stellte er fest das kaum jemand anwesend war. Er fragte bei jemanden den er als erstes antraf nach warum so wenige Personen hier wären und der betreffende entgegnete nur das zur Zeit wohl viel zu tun wäre und um diese Tageszeit sowieso kaum Mitglieder in der Gilde wären. Etwas verwundert nahm Lamar es zur Kenntnis und erkundigte sich noch ob es jemand gäbe der ihm bei einer Angelegenheit, bei der es um elementare Energien ginge, weiter helfen könne. Sein gegenüber entgegnete nur knapp das er morgen gegen Abend noch mal Vorsprechen solle, eventuell könne ihm ja ein gewisser Herr Llewellyn weiter helfen. Lamar nickte kurz und verabschiedete sich höflich.
Er verließ das Gebäude und vertrat sich noch etwas die Füße in der Stadt. Gegen Abend machte er sich dann auf den Weg zum Stadtausgang. Sein Gang war unbeschwert und leicht, er freute sich auf das schwimmen und auf die Gesellschaft von Lorgren. Hatte er ja nun doch den Mut gefunden Hilfe an zu nehmen um den Weg nicht allein zu gehen. In Gedanken dachte er kurz an das Angebot was ihm Black unterbreitet hatte. Wie es ihm wohl ging, vielleicht hätte er doch anders reagieren sollen. Doch er wischte diese Gedanken beiseite, auch wenn sie sich bestimmt das eine oder andere mal noch einschleichen sollten. Er kam zum Stadtausgang und sah in der Ferne schon Lorgren sitzen. Er lächelte etwas und ging beherzt auf ihn zu...

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7

Samstag, 22. Juli 2017, 10:59

Empfolhlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=XFH2llKgFog

Es war spät Abends irgendwo in Auridon, der junge Altmer Lamar und sein neuer Begleiter Lorgren weilten in einem Gästezimmer eines Vertreters des Thalmor. Arenil, ein Geselle den Lamar noch nicht ganz zu durchblicken vermochte. Er lag im Bett und Lorgren auf dem Sofa. Dunkle Wolken zogen am Firmament von Lamars Gedankenwelt herauf...
Seine Befürchtung hatte sich bestätigt. Die Großen Nirnsteine, beinhalten sie erst mal ihren entsprechenden Geist, sind gefährlicher als gedacht. Zumindest ergab dies das Gespräch mit Arenil in der Magiergilde. Es war eh eine sehr angespannte Situation in der sie sich befanden als Lorgren und er mit dem Herren in der Gilde sprachen. Speziell Lorgren und Arenil schienen sich nicht gerade "riechen" zu können. Lamar wiederum versuchte Neutralität zu wahren und den Auftrag über gewisse Differenzen zu stellen. Arenil machte klar das vor allem die großen Nirnsteine eine Gefahr für das Domenion und jede andere Allianz in diesem Krieg darstellen würden, könnte mit ihnen unter Umständen ein wahres Gemetzel angerichtet werden, fallen sie in die falschen Hände.
Lamar schauderte bei dem Gedanken und er fühlte sich mehr als unwohl in seiner Haut. Da Arenil jedoch nicht wollte das auch dem Domenion diese Steine in die Hände fallen würden, entschloss er sich den beiden inoffiziell zu helfen. Dies hatte Lamar, obgleich Arenils Stellung beim Domenion und innerhalb des Thalmor sehr imponiert. Zwar gab es Bedingungen die an Arenils mitwirken bei der Reise geknüft sind doch mit denen konnte Lamar leben. Lorgren fasste das ganze sehr skeptisch und argwöhnisch auf, doch wie sich zeigte brauchten die beiden Arenil so oder so.

Grund dafür war der Umstand, das sich im weiteren Verlauf des Gesprächs herauskristallisierte, das mit großer Sicherheit, ein Bruchstück Damis, dem Herren der Schattengeister wohl hier auf Auridon noch verweilte. Die Geschichte dahinter machte Lamart noch unruhiger da eine komplett zerstörte Stadt Hauptbestandteil war und nicht genau klar war was die Zerstörung hervorgerufen hatte. Zum einen gab es die Theorie das Mara die Göttin des Lichts, deren Tempel in der Stadt gelegen war, sie als Strafe vernichtete. Die andere Theorie, die Lamar fast wahrscheinlicher erschien ist, das in dem Tempel von Mara, Damis verwahrt wurde bis ein "Sammler" kommen würde um ihn an seinen Stein zu binden. Wahrscheinlich ging etwas bei dem Binderitual schief und in Verbindung mit der im Tempel vorherrschenden Energie kam es zu einer Kettenreaktion die diese gewaltigen Explosion zur folge hatte. Infolge davon hätte sich ein Teil von Damis abspalten können und der Hauptteil hatte sich einen eigenen Ort, ihm angemessenen Ort gesucht wo er verweilte. Lamar wollte einfach nicht glauben das es Damis alleine gewesen ist. Das wäre zu Angst einflößend. Warum Arenil bei dem ganzen so wichtig war, war wiederum einfach. Er und seine Verlobte haben den Tempel und die Ruine mit einem effektiven Schutzzauber versiegelt um die ihm innewohnende Präsenz ein zu sperren. Und nur sie beide können das Siegel wieder aufheben.

Ein weiterer Aspekt der Lamar sorgen bereitet ist die Tatsache, das nach Arenils Ausführung, sich ein bestimmter Deadra befreien konnte der Personen als Gefäß nutzte und nun Tamriel auf der suche nach Macht durchstreifte. Sollte dieser Geselle auf sie aufmerksam werden, würde das die bevorstehende Weiterreise um ein vielfaches komplizieren und gefährlicher gestalten. Lamar muss nach Grünschatten zurück und überprüfen ob die Aufzeichnungen seiner Mutter noch sicher sind. Speziell das Buch hatte eine Aura an sich die ein solches Wesen, bei hoher Feinfühligkeit, erspüren könnte. Nicht aus zu denken was passieren könnte wenn es an die großen Nirnsteine gelangen würde, sind sie einmal gefüllt.

Zu guter Letzt beschäftigte Lamar die Person Arenils an sich noch. Nachdem dieser seine Bedingungen gestellt hatte, forderte Lamar im Gegenzug auch von ihn eine. Er reichte Arenil einen der Schattensteine, es war wieder dieses Gefühl das er hatte wenn er jemanden "seinen" Stein gab. Und seine Bestätigung bewahrheitete sich. Arenil hatte eine besondere Affinität zu dem Stein und folglich auch zu den Schattensteinen an sich. Hätte Lamar nicht eingegriffen, hätte sich Arenil in dem Stein vielleicht verloren. Das es seiner ist, stand fest aber er ist noch nicht bereit für ihn. Allgemein muss man für die Schattensteine bereit sein. Er sah noch mal verhalten zu Lorgren, bei dem es ähnlich war. Was Lamar bisher noch niemanden erzählt hatte, und auch so schnell nicht tun wollte, er konnte es hören wenn die Steine, egal welcher, zu den Personen flüsterten. Gleichsam vermochte er in dem Moment, in dem der Stein diese Verbindung mit der betreffenden Person eingeht, auch hören was die Personen antworten. Aufgrund dieser Tatsache hatte Lamar Sorge ob sie am Ende nicht die größte Gefahr für sich in ihren Reihen hätten.
Er würde beobachten müssen, wie sehr Arenil von dem Stein angezogen wird. Zu Beginn wird sein "rufen" sicher kaum zu vernehmen sein aber der Stein will zu seinem Besitzer, so ist es ja auch vorgesehen. Er würde diese Umstände weitestgehend erst mal für sich behalten. Er drehte sich zur Seite und kam zur Ruhe, er brauchte Schlaf...

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8

Montag, 24. Juli 2017, 15:57

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=gH5rzhynJlk


Es ist spät geworden, Lamar hatte den Weg zu den Ruinen die ihn von Arenil und dessen Verlobte Anwen geschildert wurden gefunden. Er hatte wie angewiesen den Stein den er von Anwen erhalten hatte in den für ihn vorgesehenen Platz eingesetzt und mit ein mal hatten sich die Ruinen der alten zerstörten Stadt gezeigt. Er betrat den Ort mit einer gewissen Vorsicht, überall funkelten im Schatten Augenpaare die ihn argwöhnisch beobachteten, hier und da huschte ein schwarzer keiner Schatten vor und hinter ihm über die Wege. Pasu knurrte leicht und blieb eng bei Lamar. Das Duo bahnte sich seinen Weg durch die Trümmer um zum Tempel von Meridia vor zu dringen. Eine seltsame beklemmende Aura lag auf diesen Ort, er konnte es fühlen und er wusste nur zu genau was dies Auslöste.
Er dachte an das Gespräch mit Arenil, Anwen und Lorgren zurück. Lamar hatte Lady Anwen die Sachlage geschildert und sie schien seine Theorie zu teilen was mit diesem Ort passiert ist. Sollte es sich bewahrheiten das ein Bruchstück Damis im Tempel noch verweilte würde er ihn binden müssen. Lamar hoffte das er dem schon gewachsen war.
Vor ihm tat sich ein Komplex auf der wie ihm schien, der einstiege Tempel sein könnte. Die Aura die er spürte seitdem er den Ort betreten hatte, war hier am stärksten. Sogleich ließ er sich nieder, seine Umgebung argwöhnisch beobachtend und konzentrierte sich. Sein Geist glitt in die Sphäre der Geister über und öffnete sich der Präsenz die hier zu sein schien.
Erst passierte nichts doch mit der Zeit überkam ihn ein Gefühl der Verzweiflung und Machtlosigkeit, etwas zerrte an ihm und versuchte ihn in einen Strudel aus Angst und Hass zu ziehen. Eine aus schwarzem und blutroten Licht bestehende Kugel aus Energie zeigte sich seinem Geist. Ein düsteres wispern war zu vernehmen: " Du bist mein!", Lamar schrie auf und riss seine Augen auf. Der Kontakt zu der Sphäre war unterbrochen. Sein körper zitterte leicht und Schweißperlen rannen an ihm herab. Es war wie befürchtet ein Bruchstück Damis weilte noch im inneren des Tempels und Lamar wusste nun, das er sich gut vorbereiten musste.
Er sah sich um und entdeckte einen kleinen Felsvorsprung. Zielgerichtet ging er auf diesen zu und bettete sich in das weiche Gras darunter um etwas zu schlafen. Pasu folgte ihm und legte sich eng an Lamar. Es tat gut.
Nach einigen Stunden schlaf erwachte er und die Sonne erfüllte diesen Ort. Er erkannte nun auch was die Geschöpfe waren die er in der Nacht gesehen hatte. Es waren eine Unmenge an Katzen. Verwundert stand er auf und begab sich, nachdem er den Stein wieder entfernt hatte und der Ort wieder verschwand, in die nächste Stadt um an Arenil und Anwen einen eiligen Brief zu schicken.

https://picload.org/view/rwgdppow/briefa…danwen.jpg.html

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9

Dienstag, 1. August 2017, 13:25

Empfohlene Musik beim Lesen: https://www.youtube.com/watch?v=S-V8lXhumgI

Erneut hatte sich die Nacht über Auridon gelegt. Die Geschöpfe der Nacht zogen umher und auf einer kleinen Insel am Strand von Mathiisen hatte sich der junge Altmer Lamar unter zwei Bäumen zum nach sinnen zurück gezogen. Die letzten Tage waren sehr Ereignisreich für seine Vorstellungen.
Es gab gute Ergebnisse und ebenso nicht so schöne. Das er nun gerade hier an dem Ort war, ist eher die Folge eines Gesprächs, was in seinen Augen nicht so gut lief. Er sah sich um, lehnte sich an den einen Baum zurück und schloss die Augen. Er hatte einige kleine Nirngeister aus ihren Steinen geholt um etwas Gesellschaft neben Pasu zu haben. Sie schwebten um ihn wie Fackelkäfer und schienen sich an dem Ort wohl zu fühlen.
Er dachte nach und erinnerte sich an die Situation im Tempel.

Mit der Hilfe von Lady Anwen war es gelungen das Bruchstück von Damis zu binden. Es hatte Lamar mit seinen jetzigen Fähigkeiten alles abverlangt und ohne die Unterstützung wäre es wohl nicht geglückt. Er war obgleich dieser Tatsache eh etwas beschämt, wusste er nicht mal wie diese Unterstützung ausgesehen hatte. Er hatte das Bewusstsein beziehungsweise die Kontrolle bei dem Binderitual verloren. Er konnte sich ab diesen Zeitpunkt nur noch daran erinnern wie er am Boden liegend wieder aufwachte und Lady Anwen ihn den Schattenstein mit dem gebundenen Bruchstück Damis zeigte.
Im weiteren Verlauf bat er Sie um eine vorübergehende Versiegelung des Steins und mit Hilfe eines stärkeren Vertreters der Lichtgeister, war es Lady Anwen auch möglich dies zu vollbringen. Als kleines Danke für ihre große Hilfe, verband er Ariana und Eois, die Steine von Anwen und Arenil miteinander. Das kannte er zwar nur in der Theorie und nicht jeder Stein ist mit einem jeweiligen anderen kompatibel aber bei den beiden hatte es funktioniert. So können sie zumindest jeder Zeit, insofern Arenli es schafft seinen Stein zu kontrollieren, mit einander in Verbindung treten wenn er Lamar und Lorgren auf der Suche begleitet.

Lamar war trotzt der Umstände wie es passiert ist, zufrieden. Ebenso freute er sich das Lorgren Glück bei Black hatte und dieser die Gruppe ohne großes Aufsehen zu erregen nach Tamriel bringen könnte und würde. Obgleich sich Lamar bei Black noch für dessen Offenheit Lorgren gegenüber, was Lamars Besonderheit anging, "bedanken" würde. Er verzog etwas grimmig das Gesicht bei dem Gedanken. Es hatte alles so viel komplizierter gemacht. Vor allem da Lamar nicht gerne log, speziell wenn es Personen waren die ihm wichtig waren oder für die er eine gewisse Sympathie hegte. Lediglich mit der offenen Ehrlichkeit hatte er bei solchen Personen dann manchmal seine Probleme, auch wenn dies immer auch vom Thema des Gesprächs abhing.
In folge dieser Begebenheit, konnte er aber nicht anders als ehrlich Lorgren gegenüber zu sein. Die Situationen und handlungen die darauf folgten bereute er zu tiefst und verachtete sich dafür das er erneut schwäche in Sachen persönlicher Gefühle anderen gegenüber oder seiner inneren Landkarte gezeigt hatte.
Lorgren quittierte das ganze, zumindest kam es Lamar so vor mit einem Abstecher irgendwohin nach Auridon, er musste noch etwas erledigen wie er Lamar versichert hatte und sicher stimmte das auch aber irgendwo sagte ihm sein Bauchgefühl, das Lorgren mehr als glücklich über diesen Umstand war. Lamar verzog erneut seine Gesichtszüge zu einem grummeln und war wütend und enttäuscht über sich selbst.
Als Lorgren dann heute mitten in der Nacht wieder auftauchte hatte er das eine oder andere hinter sich und Lamar kümmerte sich zumindest um die sichtbaren Spuren dessen, so gut er konnte. Mied aber jegliches ansprechen zu dem Thema.

Als er dann versuchte sich auch um die seelischen Verletzungen zu bemühen, vergraulte er Lorgren erneut wie es schien. Entsprechend entschloss er sich ihm einen Brief zu schreiben und erst mal etwas auf Abstand zu ihm zu gehen. Er hatte das Schreiben an ihn auf den Tisch im Gästezimmer gelegt und sich dann mit Pasu mehr oder weniger davon geschlichen, da Lorgren draußen etwas trainieren und meditieren wollte. Nun würde er hier an diesem ruhigen Ort versuchen etwas ruhe zu finden. Es zirpte in der Nähe und das seichte Wasser rauschte sanft, Lamar schloss seine Augen und ruhte eine Weile...

https://picload.org/view/rwdddocr/briefanlorgren1.jpg.html

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Daylight

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10

Montag, 14. August 2017, 19:55

Klick

Dünne, schlanke Finger winden sich um den hölzernen und feinen Stab, dessen untere Spitze über dem Boden schlurft. Er hinterlässt dort eine Spur, hin und wieder unterbrochen - hin und wieder wechselt er scheinbar die Seite. Das Gesicht der wandernden Silhouette ist kaum zu erkennen, ein Gugel ist tief in ihr Gesicht gezogen - nur einige braune Strähnen hängen nach vorn auf die Brust der Robe. Die knochigen Finger wandern noch oben, fassen dann an den Saum der Mütze und ziehen sie noch ein Stückchen weiter herab - Regen. Die Tropfen fliessen nun ungehindert den langen Mantel herab - die Füße tragen die Silhouette zielstrebig weiter.

"Victoria~" flüstert die rauchige Stimme unter dem Mantel immer wieder. Der Klang ist recht seltsam, fast schallend könnte man meinen. "Werd dich finden hübsches Kind." fügt sie dann noch hinzu, die Mundwinkel ziehen sich zu einem kühlen Lächeln nach oben. Die Füße der Frau haben sie mittlerweile zu einer Hütte geführt. Im Inneren flackert das laue Licht einer Kerze. Sie zögert nicht und lässt die dürren Finger gegen die Holztür klopfen. Kurz darauf räuspert man sich und zieht, im Schutz des kleinen Vordachs, die Kaputze vom Kopf. Aus dem Inneren des Mantels zieht man dann eine Pergamentrolle hervor - nicht sonderlich groß. Eine Großgewachsene Bosmer öffnet die Tür - rotes Haar, Sommersprossen im jungen Gesicht. Die Verhüllte tritt ein, schließt die Tür hinter sich und verschwindet somit im Inneren. Man kann nun nur noch dumpfe Stimmen vernehmen. Das Gespräch dauert wohl den ganzen Abend. Andere Bewohner schlafen schon, das Licht der Straßen ist erloschen und die Stille wiegt schwer auf dem Pflaster. Nach einer Weile wird die Tür der Hütte aufgeschlagen. Die Rothaarige tritt mit roten Wangen und Augen hervor, das Gesicht noch immer mit Tränen benetzt. Die Schriftrolle befindet sich mittlerweile in der Hand Victorias, fest zusammen gerollt krallt sie sich regelrecht an diesen Fetzen Papier. "Es tut mir wirklich schrecklich Leid..Aber keine Sorge Kind. Ich werde dich zu ihm bringen." bekundet die Frau, die ihr zuvor die Schriftrolle übergeben hatte. Ein leises flatterndes Geräusch und dann trägt sie auch schon wieder die Kaputze tief im Gesicht. Die junge Rothaarige geht derweil in Richtung des Dorfausgangs - zielgerecht. Sie schweigt, scheint noch immer mit den Tränen zu kämpfen. Hin und wieder ein kleines Schluchzen, sowie ein tiefes Seufzen. Durchzogen von dem hässlich schleifenden Geräusch, welches die Stabspitze auf dem Boden verursacht.

Der Weg der beiden Frauen endet in einem abgelegenem Teil des Waldes, viel Laub, Dreck und Moos. Die Bäume stehen dicht beieinander, man erkennt das funkelnde HImmelszelt nur noch schlecht. Hier und da wirft der Mond einige kleine Strahlen durch das Geäst, gerade ausreichend, um durch das Dickicht zu navigieren. "Hier..irgendwo hat er sie vergraben.." - spricht die rothaarige Bosmer mit dünner Stimme. Kurz darauf kniet sie sich auch schon herab und streicht mit den Händen hier und da durch das nasse Laub. Während sie dies tut flammt die Trauer scheinbar erneut auf und abermals beginnt sie zu schluchzen. Die suchende Bewegung wird immer hektischer, es scheint als würde sie einen Wettkampf mit der Zeit führen. Aber woher dieser ganze Eifer?

Die Verhüllte steht derweil daneben, die Augen wandern durch das Dickicht, man beobachtet das Umfeld. Auf einem der Äste - nicht weit von den beiden - hat sich ein Rabe nieder gelassen. Dieser kräht nun unheilvoll , plustert das Gefieder auf und wird dann wieder von einem furchtbaren Schluchzen unterbrochen. Der Blick wandert vom Raben zu der Dame am Boden. Diese hat nun eine kleine Schatulle auf dem hellen Kleid liegen. Sie ist nicht schmuckvoll, vielmehr das glatte Gegenteil. Groteske, grobe Schnitzereien, gesichert mit einem Zahlenschloss. Unter der Kutte werden die Augen gerollt, ein leises Seufzen ertönt und man patscht mit der Hand in Richtung Stirn. 'Herrje.' murmelt man dann leise zu sich selbst und blinzelt herab zu der Waldbewohnerin. Diese legt nun den Kopf in den Nacken und sieht mit weinerlichem Blick nach oben. "Machen wir uns jetzt gleich auf..? Er hat sicherlich nicht mehr viel Zeit übrig.."

"Nein. Die hat er wahrlich nicht mehr." - ist die Antwort auf diese Frage. "Stell dir vor..Nicht im Beisein seiner besten Freundin." - fügt man dann noch hinzu und die Augen wandern schräg herab zu jener Bosmer. Die Mundwinkel zucken kurz herab als man in die großen braunen Augen sieht. Ganz nebenbei huscht der Blick zu jener Schatulle, dann streckt man die Hand aus, um der Kleinen aufzuhelfen. Diese nimmt die Hilfe dankend an, ein trauriges und blasses Lächeln ziert die Lippen. Dann zieht die verhüllte Altmer den schlanken Körper zurück in den Stand, die andere Hand greift sich ganz nebensächlich die Truhe und klemmt sie unter den Arm. "Wie..ist das Gefühl eigentlich, dass man seinen besten Freund gerade verraten hat?" - frägt die Silhouette in der Robe dann und dreht sich wieder zurück zur Bosmer. Der Blick huscht nun zwischen den Augen der Altmer hin und her, die Glieder beginnen zu zittern. Ein Gefühl zwischen Zorn, Verzweiflung und Machtlosigkeit macht sich in der Bosmer breit. "Denkst du wirklich, dass ..ICH...Anwén..extra hier her komme, nur um dir mit zu teilen, dass dein bester Freund im Sterben liegt?" - ein verachtliches Schnauben ertönt und sie dreht sich herum. "Pah. Dummes Kind." - fügt man dann noch hinzu, ein kurzer Blick über die Schulter. Dort erkennt man nun nur noch das zusammen gekauerte Bündel roter Haare. Zitternd, schreiend, leidend. "Muss ein furchtbar blödes Gefühl sein. Wär ' ne Schande wenn irgendjemand Wind davon bekommt, dass DU mir die Kiste einfach so ausgehändigt hast..Oder..?" meint man dann und auf dem Haupt der Altmer spiegelt sich sehr langsam ein grausames Lächeln wieder. Allerdings erreicht dieses Lächeln sogar die Augen, sodass sich dort kleine Fältchen bilden. Ein seltsamer Anblick. Dann geht sie einige Schritte nach vorn, schlurft dabei raschelnd durch das Laub. "Also..Ich würd mir an deiner Stelle jetzt was überlegen. Ich könnte mit solch einer schweren Last nicht weiter leben." - murmelt man dann noch ganz nebensächlich, hebt kurz die Schultern an und wendet sich dann mit flatterndem Stoff wieder nach vorn. Abermals kräht der Rabe in der Ferne auf, es klingt verachtend, fast als würde das Tier über die Bosmer lachen. Kurz darauf schwingt der Vogel sich in die Luft, segelt dann in Richtung der Silhouette, ehe dort beide mit einem kräftigem Windstoß verschwinden. Schwarze Federn, sowie Laub und Dreck wirbelt durch die Luft. Zurück bleibt an jener Stelle die groteske Schatulle.

Die Bosmer kriecht nach vorn, streckt die Finger danach aus. Der Blick hoffnungsvoll. Hat man ihr tatsächlich die Kiste einfach so überlassen ? Das Zahlenschloss liegt jedenfalls daneben, geöffnet. Sie schiebt mit dem Zeigefinger den Deckel der Kiste auf. Darin findet sie nun nur noch eine kleine Phiole. Darin wabert eine Flüssigkeit herum, schwarz. Eine Mischung aus einer gasförmigen und flüssigen Substanz, verschlossen mit einem Korken.

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11

Donnerstag, 7. September 2017, 15:27

Empfohlene Musik beim Lesen: https://www.youtube.com/watch?v=dzafS2LSmzk

Viel war passiert in den letzten Tagen und Lamar ließ die ganzen Ereignisse Revue passieren...

Die Gruppe um Ihn, Arenil, Lorgren und Cor, Arenil' s Lehrling und eine sehr scharfsinnige Kajiit, sind nach Grünschatten aufgebrochen. Die Überfahrt verlief ohne Zwischenfälle und die Gruppe kam sicher in Waldheim an. Nach einem peinlichen Vorfall mit einem Kajiit, der Lamar sein ganzes Gold, welches er mit hatte, abgezogen hat, brachen sie gen Dorbruch auf. Die zwei Tagesreise verlief ebenfalls ohne große Zwischenfälle. In einem kleinen Dorf auf halber Strecke traf eine merkwürdige Kajiit auf die Truppe, die ein gewisses Interesse an ihnen hatte. Interessanter jedoch war die Nacht die sie in den Ruinen kurz vor Dornbruch verbrachten.
Lorgren ist etwas später aufgebrochen und schloss daher erst Abends zur Gruppe auf. Er hatte es gut gemeint und noch zwei Echsen für das Abendmahl erlegt, da jedoch Arenil schon eine bekömmliche Fleischbrühe gekocht hatte, bereitete Lorgren sich seinen Fang alleine zu.

Im weiteren Verlauf der Nacht fand ein reisender Namens Laurion den Weg ins Lager. Es war ein merkwürdiger Umstand der jedoch dazu führte. Ein Wolf umschlich das Lager wohl aus Neugier und Cor versuchte ihn mutig mittels einer Fackel zu vertreiben. Kurz darauf zeigte sich der Fremde und händelte das neugierige Tier ohne Probleme. Lorgren begab sich ebenfalls zu Cor um sie bei bedarf zu Unterstützen. Arenil, noch sehr erschöpft von der erfolgreichen Bändigung seines Schattengeistes Eloin, musste eben diesen nun als Energiespender verwenden um ebenfalls zu der Gruppe aus Cor, Lorgren und Laurion zu kommen. Ein Fehler der der kleinen Gruppe noch einen sichtlichen Nachgeschmack bereiten sollte.

Lamar unterdessen verblieb im Lager um auf das hab und gut auf zu passen. Kurz darauf kamen die 3 in Begleitung von Laurion wieder ins Lager und ein freundliches, wenn auch verhaltenes Gespräch entstand. Laurion war wohl auch ein Reisender und Jäger und teilte seinen Proviant bereitwillig mit den Anwesenden. Einzig Arenil' s Verhalten, gesteuert von Eloin, bereitete der Gruppe zusehenst sorgen, da es in keinstem Fall Arenil' s eigentlichem Auftreten glich. Ein versuch dies zu unterbinden schlug jedoch fehl, zum Glück legte er sich jedoch zeitnah schlafen ehe er wirklich brisante Informationen über die Hintergründe der Gruppe an Laurion verraten konnte. Kurz darauf brach der Fremde auf und die Gruppe ruhte bis zum morgen.
Am nächsten Tag erreichten die 4 Dornbruch und teilten sich auf. Lorgren und Cor versorgten Vorräte und Informationen, Lamar und Arenil sahen nach dem Versteck in dem die Aufzeichnungen von Lamar' s Mutter über die Steine und die ungefüllten Nirnsteine verwahrt waren. Zur großen Besorgnis von Lamar war das Versteck leer und die Truhe, die etwas entfernt lag ebenfalls. Mit wachsender Unruhe begab sich Lamar mit Arenil in die nahegelegene Mine in der seine Mutter für ihn ihren Stab versteckt hatte. Zu seiner Beruhigung war der Stab aber in seinem Versteck und konnte von Lamar und Arenil geborgen werden.
Zurück am Dorfeingang erfuhr er dann von Lorgren das Victoria, seine beste Freundin und die einzigste die von dem Versteck der Steine und den Aufzeichnungen wusste, tot in der Nähe davon aufgefunden worden war. Einer Idee Arenils folgend, gingen alle noch einmal zu dem Ort zurück und mittels eines vor Ort lebenden Lichtgeistes und Arenils Fähigkeiten, gelang es eine Projektion des geschehenen zu manifestieren. Es zeigte schemenhaft wie die verhüllte Fremde mit Victoria zu dem Versteck ging, Victoria die Truhe barg und scheinbar in Trance der Fremden gab. Diese öffnete diese, entnahm den Inhalt und legte eine Phiole hinein, sie reichte Victoria die Truhe und verschwand kurz darauf. Victoria wiederum trank die Phiole kurzerhand und kippte kurz darauf um. Dann erlosch die Projektion.
Lamar war völlig fertig mit der Welt, er war wütend, traurig, besorgt und unsicher in einem und statt auf die anderen zu warten, brach er alleine nach Marbruk auf.
Vor Ort traf er in der hiesigen Taverne auf Laurion der mit ihm ein paar Worte wechselte, die Lamar jedoch einen kleinen Einblick über dessen Gesinnung und Ansichten verrieten. Er selbst wiederum, dankbar für die kleine Ablenkung teilte mit Laurion ein paar seiner Gedanken über Nirn und dessen Geschöpfe. Kurz darauf verließ Lamar die Taverne um zum Stadteingang zu gehen, es war mittlerweile Nachmittag und er musste versuchen heraus zu bekommen wo der oder die nächste Herr bzw Herrin der Geister zu finden wäre. Ein Unterfangen was ihm bei seiner derzeitigen Gefühlslage äußerst schwer vor kam.

Am Eingang fing ihn Arenil ab, der sichtlich sauer auf Lamar war das er unvermittelt und ob der lauernden Gefahr, alleine aufgebrochen ist. Da er Lamar nicht alleine gehen lassen wollte, begleitete er ihn zu dem kleinen See vor den Stadttoren an den Lamar wollte. Dort angekommen, zog sich Lamar langsam aus um ins Wasser zu kommen. Arenil, der wohl Lust auf eine Runde schwimmen hatte, tat es ihm gleich. Natürlich sehr zum Verdruss von Lamar, da auch Arenil wie Lorgren durchaus ansehnlich war.
Im Verlauf des Gesprächs von den beiden sagte Lamar seinem Begleiter offen was es mit ihm auf sich hatte und Arenil schien dies schon mehr oder weniger gewusst zu haben. Etwas verunsichert über diese Tatsache begann Lamar Waris zu rufen. Jedoch, wie er es schon vermutet hatte, schlug der Versuch kläglich fehl und sichtlich enttäuscht zog sich Lamar an den Rand des Gewässers zurück. Arenil fragte ihn was los sei und entsprechend erklärte ihm Lamar unter welchen Umständen eine Kontaktaufnahme normalerweise mit den großen Nirngeistern zu erfolgen hat, des weiteren schilderte er ihm das diese Umstände im Moment gar nicht erfüllt sein würden und Lamar sich am liebsten einen sicheren Fels in diesem tosenden Meer wünschen würde, doch nicht wirklich einer in Sicht war. Scheinbar berührt von Lamar' s Offenheit, hob er einen kleinen unscheinbaren Kiesel vom Grund des Sees auf und reichte ihn Lamar. Dieser kleine Stein soll Lamar' s Fels sein. Lamar war von dieser Geste sehr gerührt und ein undefinierbares Flackern in seinem Herzen keimte auf.
Er hielt den Stein fest umschlossen und ohne das er genau wusste was er da tat, leuchtete seine Hand in einem sanften weißen Licht. Der Zustand hielt eine kurze zeit an und dann erlosch das Licht wieder. Der Kiesel hatte eine rein Weiße Farbe angenommen, genauso wie die Steine der Lichtgeister. Er konnte es sich nicht so recht erklären und sah Arenil nun äußerst unsicher an. Einem Gefühl folgend, trat er wieder ins Wasser, nahm Waris in die linke Hand und reichte Arenil seine rechte. Dieser kam der Geste nach und griff nach Lamar' s Hand um sie zu halten.
Sein Herz schlug seltsamerweise etwas schneller und auch sein Puls war leicht erhöht. nach einem kurzen Moment beruhigte er sich und konzentrierte sich auf die Aufgabe. Es gelang und Waris offenbarte sich. Er teilte Lamar mit das sie an einen Ort müssten, wo die Natur und das Wasser eine besondere Verbindung geschaffen haben. Eine Art Schrein in einer Gegend, die von Sümpfen und Ruinen durchzogen ist. Nur dort könnten sie Waris verloren gegangenes Wissen wieder herstellen und er ihnen dann helfen, den nächsten großen Geist zu finden.

Zurück in Marbruk philosophierten Lamar und Arenil über das gesagte und wo dieser Ort sein könnte. Nach einem hilfreichen Einwurf von Laurion, der sich unweit der Beiden aufhielt und das Gespräch mitbekommen hatte, stand fest, das sie nach Schattenfen reisen müssten. Einer Region die laut Aussage von Arenil sehr wild und unwirtlich wäre. Da dies eine sehr lange Reise werden würde, Cor dorthin nicht mitkommen könne und sie einen Führer bräuchten, entschied Lamar kurzerhand Laurion als neues Mitglied der Gruppe an zu werben. Nach ersten bedenken entschied dieser sich ein zu willigen. Um Weg und Zeit zu sparen schlug Lamar vor, einen Teleport über die Magiergilde in Anspruch zu nehmen. Arenil machte sich kundig und nach anfänglichen Schwierigkeiten ob der Bezahlung gelang es Lamar mittels eines Tauschgeschäftes für die Gruppe 4 Portpässe zu bekommen. Diese erlaubten es ihnen, in einem Zeitraum von zwei Monaten, das Teleportnetzwerk der Magiergilde zu benutzen.

Kurz darauf entschieden sie sich Zweiergruppen zu bilden. Laurion und Lamar würden vorgehen und Arenil und Lorgren würden die Abreise und Verabschiedung von Cor händeln und dann ebenfalls aufbrechen. Treffpunkt war die Taverne in Sturmfeste.

Lamar sah zu dem Portal vor sich, es war viel passiert wie ihm schien und doch so wenig zeit vergangen. Er hoffte das dies nicht so weitergehen würde. Er blickte zu Pasu, der neugierig in das Portal sah und anschließend zu Laurion. "Dann heißt es Abschied nehmen von der sicheren Heimat. Auf ins unbekannte, nach Euch.* Laurion trat auf das Portal zu, berührte es und verschwand. Lamar nahm Pasu hoch, schritt auf das Portal zu und berührte es ebenfalls. Er wurde von einem hellen Licht erfasst und verschwand...

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12

Montag, 11. September 2017, 12:40

Kapitel 2 Auf unsicheren Pfaden: Luria und Xeron

Emfpohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=fStQd9yFbvY

Lamar schlief unruhig, er träumte wieder schlecht. Immer wieder wiederholte sich ein Abriss der Szenerie die im Brutsumpf passiert war und immer mit dem gleichen Ende. Die Gruppe steht vor Arenil der am Boden liegt, seine Tattoos leuchten noch dunkel und kein Lebenszeichen war mehr von ihm zu vernehmen. Lamar sackte zu Boden und eine verschwommene Silhouette einer verhüllten Frau stand hinter Arenil und schien boshaft zu lächeln. Arenil schrie mit einem mal Mark erschütternd auf und krümmte sich wie wild. Dann... schwärze und ein hämisches Lachen in der Finsternis.

Er schreckte hoch und sah sich um. Alles war in Ordnung, zumindest schien es so. Er schüttelte den Kopf, nichts war in Ordnung. Auch wenn der beginn der Reise hier in Schattenfenn gut verlaufen ist, so schien es ihm, das ein dunkler Schatten über ihrem Vorhaben lag. Zum einen die Tatsache was es wirklich mit Laurion auf sich hatte und der lauernden Gefahr dadurch, Arenil' s Zustand nach dem Vorfall im Brutsumpf und dem Zeitdruck den sie nun haben. Seine Gesichtszüge wurden ernst und nicht zuletzt der Umstand das er seinen Kodex bzw Gelöbnis den Geistern gegenüber gebrochen hat. Wie konnte es nur soweit kommen?

Heute morgen schien noch alles in Ordnung, Lorgren kam zwar etwas spät von der Jagd wieder in ihr kleines lager, das sie in der Wildniss aufgeschlagen hatten aber sie konnten recht zeitnah aufbrechen. Den Weg zu der Stätte aus Waris kryptischer Nachricht hatten sie ohne Zwischenfälle, dank Laurion' s Führung, gefunden. Vor Ort bot sich der Gruppe ein sonderbarer Anblick. Ein wuchtiger Baum wuchs in der Mitte eines kleinen flachen Sees. Der Stamm bildete sich aus verschiedenen Wurzeln die hoch gewachsen waren. Somit war unter dem Stamm eine kleine natürliche Höhle. In ihrer Mitte hatte sich ein kleiner Teich gebildet, der mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt war. Bei näherer Betrachtung des ganzen, konnte man erkennen das die Flüssigkeit von dem Baum oberhalb herab tropfte. Arenil informierte die Gruppe darüber das es sich um Histsaft handeln würde, ein starkes Halluzinogen welches bei Körperkontakt zu wirken beginnt und mit dem nicht zu spaßen wäre.
Unsicher was zu tun wäre, befragte Lamar Waris erneut und seine Gesichtszüge verdunkelten sich zunehmenst. Nun im klaren darüber was von ihm verlangt wurde, wechselte er einige Worte mit der Gruppe und zog unter großem Protest aller, seine Stiefel aus. Nach kurzer Vorbereitung setzte er Energie von Tris und Waris frei die sich in Form eines Nebels manifestierte und trat in den kleinen Teich.
Lamar schauderte als er daran dachte was darauf passierte, diese Visionen, die starken Gefühle und vor allem die Schreie, die Schreie der gequälten und über allem thronend die verschwommene Gestalt dieser Frau. An die zweite Vision konnte er sich nur noch bildhaft erinnern. Zwei Türme die wie Hörner aus der Erde ragten, sich gegenüberstehend. Im Umland war eine weite grüne Flur zu sehen, durchzogen von großen Pilzbäumen.
Was danach passierte, wusste er nicht. Er konnte sich nur an verzerrte Bilder, Schmerz und konfuse Stimmen erinnern. Als er wieder zu sich kam, hockte Laurion hinter ihm, Lorgren stand bei Arenil und dieser lag bewusstlos auf der Erde. Sein zustand war kritisch. Etwas vergiftete scheinbar seinen Körper und raubte ihm die Lebenskraft. Lamar' s Gesichtszüge verfinsterten sich wieder bei dem Gedanken an die Situation. Er musste handeln und das schnell und mit Nachdruck. Erschwerend kam hinzu das Eloin, Arenils Schattengeist, aufgrund seiner fehlenden Erfahrung alles nur noch verschlimmerte.
Unter großer Mühe gelang es ihm mit Hilfe von Lorgren, Laurion, Tris, Eloin und einem Lichtgeist, Arenil' s ableben zu verhindern. Leider musste er dafür dem Lichtgeist seine volle Kraft und dessen Essenz entreißen, was ihn am Ende tötet, sobald sich Arenil erholt hat. Ebenso hatte Eloin einen hohen Preis für die Handlung zahlen müssen.
Lamar sah ausdruckslos in die Ferne, er hatte gegen das oberste Gebot seiner Berufung als Sammler verstoßen. Die Geister, die dieses vergehen wahrnehmen können, werden ihn das sicher spüren lassen. Doch hatte er wirklich eine Wahl gehabt? Waris hatte kurz aufgeleuchtet als er ihn sarkastisch fragte, ob er mit dem Ergebnis zufrieden wäre.

Lamar blickte besorgt zu Arenil der noch zu schlafen schien, ebenso zu Lorgren und Laurion, die sich ausruhten. Er erhob sich und ging, so leise es ihm möglich war zu Arenil. Er kniete sich still zu ihm hin und legte sanft seine Hand auf dessen Schulter. Leise sprach er: "Silbermähne...danke. Ich werde mein möglichstes Versuchen. Versprochen."

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Jassillia (11.09.2017), As3her (11.09.2017), Cor'Cariolis-do (13.09.2017)

13

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 16:32

Empfohlene Musik beim Lesen: https://www.youtube.com/watch?v=-2U0Ivkn2Ds (man möge mir den Stilbruch verzeihen aber der Song gefällt mir einfach sehr gut dazu^^)

Es war irgendwann Tags über in Deeshan. In einem Gästezimmer in Gramsfeste lag ein junger Altmer, der die Welt nicht mehr so recht Verstand, auf seinem Bett und hatte einen emotionslosen Blick in den Augen. Ein kleiner Senche saß vor dem Bett und schien besorgt zu sein.
Lamar hatte sich zur Seite gedreht. Ein Schmerz glimmte in seinem inneren, den er nicht so recht verstehen konnte. Eigentlich konnte die Gruppe zufrieden sein, da sie es geschafft haben Luria zu finden und in ihren Stein zu bringen. Es war ein etwas umständliches Unterfangen aber mit etwas Überlegung und einem gezielten Vorgehen, hatten sie es am Ende hin bekommen. Es hatte ihm und auch Arenil viel abverlangt und leider konnten die anderen nicht so recht helfen bei dem ganzen, lediglich nach der Prozedur kümmerten sich Lorgren, Laurion und Cor sofort um die beiden.
Lamar musste kurz schmunzeln als er an den Moment dachte. Es schien als wenn die Gruppe langsam wirklich zusammen wachsen würde. Er schloss seine Augen und dieser undeutbare Schmerz stach wieder hervor. Es schien leider nur so...

Die Gruppe hatte Gramsfeste ohne Zwischenfälle erreicht und sich im Gasthaus zur Ruhe gebettet. Am nächsten Morgen fehlten jedoch zwei ihrer Mitglieder. Arenil war ohne ein Wort, ohne eine Nachricht, ohne irgendwas verschwunden und auch Cor fehlte. Auf Nachfrage beim Wirt erfuhr Lamar lediglich, das der Altmer ohne großes aufheben gegangen war. Eine Nachricht an die anderen sollte der Wirt nicht ausrichten. Was mit Cor ist, konnte der Wirt nicht sagen. Er hatte ihre abreise nicht mitbekommen.

Lamar erinnerte sich daran wie er einfach nur starr da stand als er dies erfuhr und danach eine lange runde laufen musste. Der erste Gedanke den er fassen konnte, war die Erinnerung an den Moment zwischen ihnen beiden in dem Gasthaus nahe Sturmfeste auf dem Balkon. Der nächste Gedanke war einfach nur noch ein einsames "Warum?". Eine Antwort wollte sich nicht einstellen. In dem Moment spürte Lamar das erste mal seit so langer Zeit wieder diesen Schmerz in sich, den er nicht deuten konnte.
Er biss sich leicht auf die Lippen während er an diesen Moment dachte und auf dem Bett lag. Erinnerungen aus seiner Vergangenheit kamen hoch, Erinnerungen die er versuchte so gut es ging weg zu sperren. Er hasste diesen Schmerz und wehmütig blickte er zu Pasu, den kleinen Senchen. "Ich mach anscheinend immer die gleichen Fehler." Flüchtig dachte er an damals, an Adrian, dann wanderten seine Gedanken zu Lorgren und schließlich zu Arenil. Er schüttelte den Kopf, war er so verzweifelt? Eine Aussage von Arenil kam ihm in den Sinn. "Man findet sich von selbst wenn man drauf vertraut." Lamar schloss seine Augen, anscheinend fand er immer nur die "falschen". Er umschloss mit der rechten Hand den weißen Nirnstein, der bei dem Erlebnis mit Arenil in Marbruck entstanden war und lag einfach nur da. Den Schmerz spürend...

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Jassillia (05.10.2017), Cor'Cariolis-do (05.10.2017), Verva (31.10.2017)

14

Samstag, 28. Oktober 2017, 15:52

Empfohlene Musik beim lesen: https://www.youtube.com/watch?v=1jC5tJQYTjQ

Die Nachmittagssonne schien sanft über Deeshan. An dem kleinen See in Gramsfeste, saß der junge Altmer Lamar und besah sich die kleine Aufmerksamkeit, die ihn ihr neustes Gruppenmitglied gegeben hatte. Areen, ein altmerischer Magus den Pasu zur Gruppe dazu gebracht hatte. Die Gruppe hatte sich schon beim ersten Kontakt, recht gut mit ihm verstanden und im Laufe der Konversation hatte sich herauskristallisiert, das auch er sie begleiten würde. Auch wenn die Hintergründe nicht so klar wahren wie bei Tejat und Ilynwe.

Ilynwe hatte sich kurze Zeit vorher der Gemeinschaft angeschlossen. Lamar schmunzelte etwas bei dem Gedanken daran wie das aufeinandertreffen abgelaufen ist. Lady Anwen hatte ihren Kater, einen Alfiq entsandt um für die Gruppe eine weitere Unterstützung zu versorgen. Anscheinend hatte der Alfiq Erfolg gehabt und kam des Abends mit Ilynwe, einem altmerischen Wanderpriester an. Auch wenn der Altmer nicht sehr begeistert war, das er unter "zwang" in die Gruppe eingebracht wurde, kam doch schon etwas Sympathie auf und am Ende waren alle gespannt darauf wie sich der weitere verlauf entwickeln würde.

Tejat wiederum, eine Kajiit die sich als Schwester und letzte Verwandte von Cor herausstellte, fand sehr schnell und dankend Anschluss an die Gruppe. Die Hintergründe ihres dazustoßens waren Lamar zwar ebenfalls noch nicht so klar aber er war dankbar für ihre Unterstützung. Wie sich herausstellte, hatte sie eine ähnliche Last zu tragen wie Laurion und die beiden schienen sich obgleich dieser Gemeinsamkeit auch sehr gut zu verstehen. Lamar lächelte leicht bei der Erkenntnis das es manchmal schon sehr interessant ist, was für Begebenheiten Individuen zusammen bringen und Sympathien schaffen.

Zwei haben sie verlassen, 3 sind dazugekommen. Eine Bilanz die Lamar Hoffnung fassen lässt. Steht schließlich immer noch die Gefahr, die von Baobhan ausging im Raum. Es schüttelte ihn bei dem Gedanken und er legte sich in das weiche Gras am Ufer des Sees zurück. Die Kristallblume, die Areen für ihn geschaffen hatte, fest in den Händen haltend. Er dachte einige Zeit nach, ehe er sich langsam aufraffte und zum Gasthaus zurück kehrte. Dort angekommen verstaute er die Einkäufe und nahm sich ein Stück Pergament und eine Feder zur Hand und schrieb eine Nachricht die er dann beim Wirt hinterlegte:

https://picload.org/view/drrgcpaa/briefanareen.jpg.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lamar Ishta« (28. Oktober 2017, 15:58)


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