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Allianzübergreifend Schwarzes Brett - Abahs Landung

Varrgo

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41

Dienstag, 15. August 2017, 16:55

Ein Blick über die Hafenanlage und sofort offenbart sich die Wucht mit der das Unwetter über Abahs Landung herein brach. Vor allem die Schäden an der Werft, die in ihrer vorgelagerten Position als erstes von der zerstörerischen Flutwelle getroffen wurde, sind nicht zu übersehen.

Einer der großen Kräne, die das Bild der Werft schon von weitem prägen, ist während es Unwetters stark beschädigt worden und letztlich darunter zusammen gebrochen. Auch eine bretonische Brigg, die kurz zuvor wieder seetüchtig gemacht wurde und auf ihren erneuten Einsatz im Trockendock wartete, hat sich aus ihrer Halterung gelöst und liegt nun auf der Seite, erneut gestrandet in der Werft.

Viel Arbeit für die Werft und so gibt es einen neuen Aushang auf dem Schwarzen Brett…


„Gesucht werden ein belastbarer Schmied und ein fähiger Segelmacher, gern auch eine Segelmacherin!
Wir garantieren schweißtreibende Arbeit im Überfluss zu einem angemessenen Lohn!"

gez. Schiffsbau Wickart

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Hunterkiller9475 (16.08.2017), Narmaeril (20.08.2017)

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Gilde: Ars Necandi

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

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42

Mittwoch, 16. August 2017, 12:32


Auch das Geschäft der Familie Edwayn war von den Auswirkungen des schlimmen Sturms nicht verschont geblieben. Am Morgen nach dem Unwetter konnte man ein zum Teil abgedecktes Dach des Hauses ausmachen und ebenso einige, zerbrochene Fensterscheiben. Der Garten hinter dem Haus glich einem Schlachtfeld. Entwurzelte Büsche, zerdrückte Blumen und von den Gartenmöbeln fand sich keine Spur mehr. Offenbar hatte der Wind sie fort getragen. Auch der Balkon des Hauses war nicht verschont geblieben. Ein unglücklich umgestürzter Baum hatte die hölzerne Brüstung zum Teil zerstört. Alles in allem war das Unwetter für die Familie wohl ein herber finanzieller Rückschlag. Immerhin hatte man das Gebäude erst kürzlich renoviert.

Jetzt am Morgen herrschte, trotz des Chaos und der Schäden, bereits reges Treiben. Zahlreiche Opfer des Sturms drängten sich im Wartebereich der kleinen Heilerstube und hofften darauf rasch versorgt zu werden. An Arbeit mangelte es der Medica Than und ihrer rechten Hand Marie nun offenbar nicht. Währenddessen konnte man Spaltnase und auch Magus Edwayn dabei beobachten wie sie versuchten das Haus wieder in einen passablen Zustand zu bringen.
Ravenna Than - Medica & Kräuterkundinge in Abahs Landung

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ddr.Peryite (16.08.2017), Varrgo (16.08.2017)

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43

Mittwoch, 16. August 2017, 21:17

Abahs Landung wurde in letzter Zeit zu einem Dreh- und Angelpunkt seltsamer Gestalten, wie auch ein Junge, der momentan auf das Neueste in Sachen Leckereien wartet, bereits erfahren musste. Ein örtlicher Magier verteilt kostenlos Probierschälchen seines jüngsten Einfalls. Eine Creme aus halb gefrorener, gezuckerter Milch. Kurzum "Milcheis". Der Knirps freut sich riesig, als er seine Portion bekommt und begibt sich schnurstracks zum nächsten Brunnen um die Neuheit dort zu genießen. Die Freude ist allerdings nur von kurzer Dauer, als eine tiefschwarz vermummte Gestalt seinen Weg kreuzt. Noch immer gezeichnet von den Ereignissen der letzten Zeit, erstarrt der Kleine augenblicklich, so plötzlich, dass ihm sogar das Eis aus der Hand fällt. Als dann auch noch eine schwer gepanzerte Hand aus den Umhängen geschossen kommt, zuckt der Junge zusammen und schützt sich vor eventuellen Angriffen. Als Die allerdings ausbleiben, öffnet er die Augen und stellt fest, dass sein Eis direkt vor seiner Nase schwebt und gleichzeitig die unbekannte Figur, welche nun den Kopf schief legt.
Zögerlich greift der ängstliche Kerl nach seiner Köstlichkeit, die, als die Gestalt die Hand wieder im Gewand verschwinden lässt, wieder an Gewicht gewinnt. Stotternd bedankt sich der Bube und ein Lächeln macht sich auf der khajiitischen Schnauze der Unbekannten Person breit. Mehr ist von dem Gesicht, durch die Kapuze und eine Art Visier auf den Augen, auch nicht zu erkennen. Die schwarz bekleidete Figur nickt anschließend, klopft dem Kleinen im Vorbeigehen auf die Schulter und geht geradewegs auf den Stand des Magiers zu, um die Neuigkeiten selbst zu probieren.

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Varrgo (17.08.2017)

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44

Dienstag, 22. August 2017, 10:26

Der Anblick der vermummten khajiitischen Gestalt ist in Abahs Landung inzwischen zu einer Alltäglichkeit geworden. Was die Stadtbewohner beunruhigt, ist die Tatsache, dass es anscheinend immer mehr von denen werden. Inzwischen wird Sie nämlich von einem ähnlich verhüllten Menschen und Elfen begleitet. Es ist fast Mitternacht und die Drei planen derzeit ihr weiteres Vorgehen auf einem der Dächer des Handwerksviertels. "Und warum schnappen wir uns den Rekruten nicht einfach?" meint der Mensch. Der Elf schaut zu seinem Kollegen und erwiedert "Soll das so enden wie letztes Mal? Also ich bezweifle es stark." "Genau, du Holzkopf!" kommt von der Khajiit "Wenn das wieder in einem Desaster endet, wird uns das Kommando wohl zur Schädlingsbekämpfung in der Kanalisation verdonnern. Und ich habe keine Lust darauf, dass mein Fell nach Abwasser stinkt, ja? Deshalb die andere Strategie heute. Haben sie es dabei?" Der Elf grinst, nickt und zieht eine kleinere Version des Visiers, welches sich auch in den Gesichtern der Gestalten befindet, aus den Umhängen. "Da ist ja das Ziel! Auf gehts!" brüllt der Mensch extatisch, hüpft vom Dach und... landet unsanft auf dem Boden. Die Khajiit und der Elf hauen sich zeitgleich auf den nicht vom Visier verdeckten Teil ihrer Stirn, schauen sich an und begeben sich auf sicherem Wege nach unten, zu ihrem tollpatschigen Kumpanen.

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Varrgo (22.08.2017)

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45

Dienstag, 22. August 2017, 13:56

Reva ist auf dem Weg nach Hause, als sie plötzlich ein Brüllen über, und ein anschließendes Aufschlagen hinter sich hört. Die kleine Khajiit dreht sich um und hechtet nach hinten, als sie die schwarz vermummte Gestalt erblickt. Zwei weitere von denen kommen um die Ecke spaziert und schauen nun auch auf ihren Kollegen am Boden. "Was für ein Idiot..." meint der Elf. "Hoffentlich ist das Eishirn nicht tot, das gibt..." erwiedert seine khajiitische Kollegin, als sie Reva erspäht stößt sie ihn an und zeigt auf die Kleine. "Wenigstens taugt er als Blickfang." bemerkt der erstaunte Elf und wischt sich über das Visier, das durch die Staubwolke der Landung seines Kollegen verstaubt ist. Reva, der das Ganze hier langsam wie ein schlechter Witz vorkommt, will sich gerade umdrehen und weitergehen, als sie von der vermummten Khajiit angesprochen wird. "Heh, Kleine! Du bist Reva, richtig? Wir hätten da ein Angebot für dich." Reva nickt leicht und gestikuliert, dass sie weiter reden soll. "Wir wissen, dass du deinen Lehrmeister vor kurzem verloren hast und unser Arbeitgeber würde dich gerne weiter ausbilden, dein volles magisches Potential entfesseln und dir darüber hinaus den Umgang mit einer Waffenart deiner Wahl beibringen." "W-Woher..." bringt die Kleine heraus, bevor sie von dem Elfen unterbrochen wird. "Woher wir das wissen, fragst du? Nun, unser Gönner behält Talente im Auge. Ah, apropos Augen. Hier ein kleines Geschenk von ihm."
*Reva erhält vom Elf ihr eigenes Wächter-Visier!*

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Varrgo (30.08.2017)

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46

Dienstag, 22. August 2017, 16:08

"Volles magisches Potential und dazu noch eine Waffenausbildung? Diese traut dem Braten nicht. Wo ist der Haken?" fragt Reva ungläubig, dass dieses Angebot ohne eine Gegenleistung ihrerseits zustande kommt. "Der Haken? Nun, du wirst ein paar Jahre für ihn arbeiten. Mehr nicht." meint die Khajiit "Interessiert ist sie schon einmal. Bereiten sie das Portal vor." Der Elf nickt, dreht sich um und innerhalb einer Minute befindet sich hinter dem Trio, dessen letztes Mitglied nun auch wieder zu sich kommt, ein fast kreisrundes, violett-bläuliches Portal. Während der Verletzte schon durch das Portal verschwindet, packen Reva Zweifel. "Heh! Diese hat noch nicht zugestimmt. Was wird eigentlich aus den Freunden und Dingen, die diese hier zurücklassen muss?" Die vermummte Khajiit antwortet, als würde sie soetwas jeden Tag machen "Ganz einfach! Wenn du fertig bist schickt man dich hierher zurück. Es wird zwar etwas seltsam, wenn deine Bekannten sehen, dass du auf einmal etwas älter bist, aber das bewegt sich wohl noch im Rahmen des Normalen bei dem, was Magier sonst noch so anstellen, hrmm?" Reva atmet tief durch, lässt sich alles gründlich durch den Kopf gehen und meint schließlich "Puh, in Ordnung. Diese ist dabei, hoffentlich beißt sie sich damit nicht selber in den Schwanz..." "Ah, keine Sorge, Kleine" kommt vom Elfen "Das wird eine interessante Zeit werden. Höchstwahrscheinlich sogar noch spaßig. Es sei denn, du verträgst keine Portalreisen." "Diese hofft auf das Beste." erwiedert die Kleine, als sie sich ihr Wächter-Visier aufsetzt und mit den anderen im Portal verschwindet.
Das Portal an sich bleibt dort fürs erste. Wenig später wechselt es die Farbe in einen bläulicheren Ton, spuckt jemanden aus und verschwindet dann doch. Die Person, die nun am Boden liegt, ist tatsächlich Reva, nur älter, wahrscheinlich sogar erwachsen. Sie hebt ihren Kopf vom Boden, wischt sich das verstaubte Visier sauber und lässt den Kopf wieder gen Boden sinken. Ein leises "Naah, ich hasse Portale..." murrt sie in den Boden.

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Varrgo (30.08.2017)

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Mittwoch, 23. August 2017, 21:52

Wer einen Blick auf die Hafen geworfen hat, konnte sehen, wie ein Schiff dunmerischer Bauweise die große Statue von Hubalajad passierte und im Hafen anlegte. Auf dem Deck stapelte sich Holz und scheinbar war auch im Lagerraum nichts als Holz geladen. Der Markt wird das Baumaterial sicher herzlich begrüßen, wo gerade an allen Ecken und Enden die Sturmschäden repariert werden.


Auf dem Markt scheint es derweil an immer mehr zu mangeln. Vor allem die Preise für Nahrungsmittel scheinen weiter zu steigen, obwohl viele Handelsrouten wieder in Betrieb sind. Obst scheint vollkommen vom Markt verschwunden zu sein, obwohl man munkelt, dass es unter der Theke für das vielfache des Werts gehandelt wird.
Soll Euer Projekt in der Liste erscheinen, schreibt eine PM mit den Infos an @Mollorow.

Holt Euch außerdem Euer tägliches Lore-Häppchen.

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Narmaeril (23.08.2017), Varrgo (24.08.2017)

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Donnerstag, 24. August 2017, 10:41

~ Die Nächte sind ruhig geworden auf Abahs Landung. Der verheerende Sturm hat deutliche Spuren hinterlassen, auch bei den Bewohnern. Der tägliche Kampf um ihre Existenz macht die Bewohner mürbe, so bleibt ihnen kaum Kraft für ausgelassene Nächte, in denen sie feiern.

Erneut macht sich ein Trupp dunkler Gestalten diese nächtliche Ruhe zu Nutze und verschwindet in der noch immer besetzten Schneiderei. Draußen steht ein Karren, bewacht von einer einzelnen vermummten Gestalt und wenig später werden große gläserne Behältnisse aus der Schneiderei in den Karren gehievt.

In der Dunkelheit ist kaum zu erkennen, welch schwarzes Geheimnis sich in den Behältnissen befindet, auch nicht für den Betrunkenen, der vorbei wankt und sofort verscheucht wird. Kurz darauf ist die Schneiderei geräumt, die Bretter mit ihrer blutigen Aufschrift entfernt und alles wirkt so, als wäre dort nie etwas geschehen.

Der Weg des Karrens bleibt nicht unbemerkt, so manch ein Bettler in den dunklen Gassen am Hafen wundert sich über die nächtliche Störung der polternden Räder und dann passiert es. Eine kaputte Bodenplatte bringt den Karren ins Wanken, die Männer weichen zurück, nur einer versucht den Karren zu sichern und schon ist zu hören, wie ein Behältnis zu Boden stürzt.

Stille. Dann leises Wimmern und eine dunkle Stimme „Fasst ihn nicht an! Wir können nichts für ihn tun.“ Gequälte Laute, wie von einem Todeskampf, hallen durch die nächtlichen Gassen am Hafen und wenig später ist der restliche Inhalt des Karrens auf ein kleines Boot verladen. Die vermummten Gestalten fort, das kleine Beiboot verschwunden im nächtlichen Nebelschleier des Hafens.

Zurück bleiben nur Scherben und die Leiche eines Mannes. Sein Körper überzogen von einer einzigen großflächigen Wunde. Tiefschwarz, als hätte sich etwas durch seine Haut gefressen und in dieser Wunde vertrocknete Ranken, als wären sie dem toten Leib selbst entsprungen. Der Mann wird später als einer der Wachmänner der Werft identifiziert werden. ~

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Dienstag, 29. August 2017, 18:37

Die Sonne, die sich an diesem angenehm kühlen Vorabend, langsam dem Horizont nähert, lässt das arbeitende Volk langsam aber sicher zur Ruhe kommen. Nur eine nicht. Kapitän Reva, die zuvor ihre Geschäfte in der Stadt und besonders im Hafengebiet abgeschlossen hat, baumelt zurzeit in der Takelage ihrer geliebten Schattenspiel. Ihr Ziel: Der vordere und etwas höhere Mast, um dort eine neue Flagge anzubringen.
Geschafft! Die Flagge hängt und weht munter im Wind vor sich hin. Reva springt ab und landet, dank ihrer Levitationsmagie, sachte an Deck und auf ihren Pfoten. Von dort unten betrachtet sie ihr Werk:



Die Flagge zeigt eine krude gemalte Frontalansicht eines sogenannten "Wächter-Visiers" auf schwarzem Segeltuch. Sofern ihr auch die künstlerischen Fähigkeiten fehlen, kann sich Reva, bei dem Anblick der wehenden Flagge, ein selbstgefällig-stolzes Grinsen nicht verkneifen.

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Varrgo (30.08.2017)

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Sonntag, 3. September 2017, 14:38

Es ist früh am Morgen, ein kühler Wind zieht durch das Hafenviertel. Revas neue Bekanntschaften des letzten Abends, der Händler Valanir Nachtwind und die künstlerisch begabte "Mondkhajiit", wie sie sich vorstellte, werden am Kai von einem bekannten "Miau!" begrüßt. Die beiden schauen nach unten und erblicken Karamel, das neueste und bisher einzige Mitglied von Kapitän Revas neuer Besatzung. Die braune, gelbäugige Alfiq-Khajiit hält eine Nachricht mit ihrem Schwanz fest und übergibt sie sogleich Valanir. Die Nachricht besagt "Kapitän Reva entschuldigt sich nicht persönlich hier sein zu können. Bitte folgen sie stattdessen mir und achten sie auf angebrachte Zettel wie diesen hier." er schaut verdutzt zu Mondkhajiit, die allerdings nur nickt und meint "Dann werden diese folgen, geht voran, Karamel." Die Alfiq nickt und läuft auch schon zu einem der nahe gelegenen Anlegeplätze, bis sie vor einem Poller mit einer Nachricht daran stehen bleibt. Mondkhajiit schnappt sich die Nachricht und liest "Dies ist die Schattenspiel, eine Brigg älterer bretonischer Bauart. Sie begann ihren Dienst als Kriegsschiff unter bretonischer Flagge. Es ist unklar, wann genau sie zum Frachter umgebaut wurde. Sie ist insgesamt 65 Meter lang und 10 Meter breit." Kaum zu Ende gelesen, steht Karamel auch schon an der geöffneten Klappe in den Bauch des Schiffes und miaut ungeduldig. Kaum unten angelangt begrüßt die Besucher auch schon der nächste Zettel, den sich der Händler prompt vornimmt "Dies sind die Mannschaftsquartiere, hier werden die 5-10 Seeleute untergebracht, deren Anzahl je nach Rolle des Schiffes variiert. Im Notfall können kurzzeitig bis zu 150 Leute untergebracht werden." Die drei schlendern weiter durch das leere Schiff, bis sie im hinteren Teil erneut auf einen Zettel stoßen. "Dank ihrer überdurchschnittlichen Größe für ihre Schiffsklasse, kann die Schattenspiel bis zu 12 große Frachtkisten, sowie Verpflegung für mehrere Monate mit sich führen."lässt die Khajiit verlauten. Karamel huscht unterdessen in einen weiter hinten gelegenen Teil des Schiffes und kommt wenig später mit einer zusammengerollten Notiz im Griff ihres Schwanzes zurück. "Damit ist die Führung nun beendet, Kapitän Reva dankt für ihr Interesse und hofft auf erfolgreiche Geschäftsbeziehungen." Als Valanir diese Notiz gelesen hat und nun zu Karamel schaut, deutet sie eine Verbeugung an und geht dann los um die Besucher heraus zu geleiten. Ein verabschiedendes "Miau!" lässt die Alfiq verlauten, als die beiden Besucher winkend von dannen ziehen.

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Varrgo (04.09.2017)

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Donnerstag, 7. September 2017, 21:20

Seit der Flutkatastrophe ist einige Zeit vergangen, doch die Folgen drücken immer noch auf die einfache Bevölkerung. Wer die Tage über den Markt läuft, sieht stets Händler, deren Preise ins Unermessliche steigen, während sie die raren Lebensmittelvorräte feil bieten. Der Unmut der Bevölkerung wächst mit ihrem Hunger und es gab schon den ein oder anderen Übergriff. Am Hafen sieht man mehrmals wöchentlich Lebensmittellieferungen ankommen, doch kaum etwas davon scheint den Markt zu erreichen, als würde irgendjemand sie vorher aufkaufen.


In dieser angespannten Situation macht plötzlich ein Gerücht die Runde: Diesen Morgen schleppten einige Gestalten zwei Säcke durch die Hauptstraße und blieben am Brunnen zur Oberstadt stehen. Dort angekommen, rief eine der Gestalten, eine Dunmer, die Leute zusammen und die Fremden begannen, den Inhalt der Säcke an die Bevölkerung zu verteilen: Frische, rote Äpfel. Den Namen "Aryala Drenim", wie sich die Dunmer nannte, hört man seitdem auf den Straßen flüstern, doch bei diesem einmaligen Ereignis blieb es. Handelte es sich dabei nur um eine ausgefeilte Werbeaktion oder steckt mehr dahinter, wie man auf den Straßen tuschelt?
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Varrgo (07.09.2017), Narmaeril (08.09.2017)

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Gilde: [Projektleitung] Die Abekäis Allianz - ein Zusammenschluss für offenes Rollenspiel

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Freitag, 8. September 2017, 00:30

Seit der Flut ist die Kriminalität in der Stadt gestiegen wie zuletzt beim Ausbruch des Krieges im fernen Cyrodiil.
Ja, die Wache hat sogar ihre Eintrittskriterien, die unter den neuen Naqib extrem spezialisiert wurden, gesenkt.
Somit ist die Wache kurzerhand wieder einiger Korruption erlegen - immer wieder sieht man Händlee den Wachen Geld zuschieben, damit sie lauernde Diebe verfolgen und verdreschen.

Der Hafen, früher schon eine Quelle der Kleinkriminalität und Schläger wird in den letzten Tagen mit großen Trupps patrouilliert. Man will wohl für Ruhe sorgen... ob das mit den Lebensmittellieferrungen zusammenhängt?

Ebenso soll die Wache ein altes Lagerhaus angemietet haben, welches vor einigen Nächten urplötzlich argen Aufruhr erfuhr: Dutzende Gefangene wurden aus der Wachstube in das Lagerhaus überführt und kamen seitdem nicht mehr heraus. Man munkelt, dass es ein neues Gefängnis sein soll.

Über die vor ein paar Wochen am Hafen gefundene Leiche behalten sowohl Qaid al'Wadida als auch Naqib Trénaux stillschweigen. Am Ende wird es wohl einfach ein armer im Hafenbecken ertrunkener Zecher gewesen sein.
Frei nach dem Motto:
"I am definitely a mad man with a box!"
---
[Projektleitung] Die Abekäis Allianz - ein Zusammenschluss für offenes Rollenspiel - Link

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Montag, 11. September 2017, 07:58

~ Bereits seit einigen Tagen munkelt man in den Tavernen und den Hafengassen, dass Wickart‘s rechte Hand, ein raubeiniger Bretone mit tätowierter Glatze und beigefarbenen Seemannsmantel, Männer rekrutiert. Dabei scheint man keinen Wert auf besondere Qualifikationen zu legen, ganz im Gegenteil, es scheint als würde man sich genau die Männer suchen, auf die kein anderer zurückgreifen würde. Männer auf die man gut verzichten kann. Sie sollen lediglich Befehle befolgen, ohne Fragen zu stellen und bereit sein, für unbestimmte Zeit auf See zu sein und dafür werden sie außergewöhnlich reich entlohnt.


Zur selben Zeit wird erneut beobachtet, wie sich jemand im Schutze der Dunkelheit Zutritt zur Schneiderei verschafft. Was auch immer in den Wochen zuvor vor sich ging, in denen die Schneiderei besetzt wurde, die letzten Beweise für diese Vorfälle scheinen nun endgültig zu verschwinden. Im Morgengrauen findet sich sogar das Schild wieder, das vor einigen Wochen von der ehemaligen Besitzerin zurückgelassen wurde…


„Die Schneiderei, der diamantene Fingerhut, steht zum Verkauf.
Interessenten wenden sich bitte an den Stadtbüttel.“

Darunter findet sich frische Farbe mit den Worten… „Preisnachlass aufgrund des beschädigten Fensters im Obergeschoss.“


Noch am selben Morgen berichtet ein Fischer davon, wie ein unbeflaggtes Schiff, das scheinbar versteckt bei der alten Zitadelle vor Anker lag, auf die offene See hinaus segelte und ein anderer erzählt, dass nun der tätowierte Glatzkopf die Geschäfte der Werft in Wickart‘s Auftrag übernimmt, bis zu dessen Rückkehr. ~

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Narmaeril (11.09.2017)