Sie sind nicht angemeldet.

  • »Simeon Nerevari« ist männlich
  • »Simeon Nerevari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 81

Gilde: Projekte: Die Crew der "See-Affe"+ Der Schmugglerhafen von Stros M´Kai, Open RP in Hews Fluch

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:06

Simeon Nerevari, Vorstellung und Reisetagebuch - Wird fortgesetzt

Einige werden die Geschichte bereits kennen aus einem anderen Thread, aber jetzt kommt sie mal in den passenden Bereich...


Simeon Nerevari stellt sich vor


Ein Blick in die Vergangenheit:>>Es ist später Abend. Ivar Felsenberster genießt in aller Ruhe seinen Met in der lauschigen Trinkhalle zum Einfallslosen Wirtsmann in Riften. Er denkt zurück an seine Jugend, wieviele Winter ist sie nun schon her? Er denkt an einen längst vergangenen Kampf. Vor vielen Jahren. Herbstfeuer. Er als Söldner im Zenit seiner Jahre. Seine Expedition nach Vvardenfell. Die wilden Aschländer die seinen Trupp zunächst als Fremdländer betitelten, ihnen drohten und sie dann ohne weitere Umschweife niedermachten. Nur er blieb zurück. Im Angesichts des Todes, mit zerschundenen Gliedern und einem Pfeil im Knie. Dies war das Ende seines Lebens als Abenteurer. Wie hatte er es nur geschafft zu entfliehen.

Nur bruchstückhaft erinnerte er sich an die schmerzvollen Stunden in denen er kriechend und kauernd vorangetrieben wurde. Vorangetrieben von seiner eigenen Lebenskraft. Von seinem Willen nicht so zu sterben, sondern glorreich nach Sovngarde einzugehen, das Blut seiner Gegner an seinen Händen und nicht hinterlistig niedergemacht wie Mastvieh.
Er erinnerte sich wie er nach vielen unendlichen Stunden die Stadt Seyda Neen erreichte und endgültig zusammenbrach. Wie er nach Nächten gefüllt mit Fieberträumen aufwachte, mit verbundenen Wunden, seines Geldes und seiner Würde beraubt.

Ivar ächzte. Das war eine harte Zeit gewesen, doch er hatte es geschafft. Und trotz seines angeschlagenes Beines, was ihn für längere Märsche gradezu untauglich machte, hatte er weiter seine Fertigkeiten als Krieger nutzen können. Er wurde Torwächter des Jarls, wurde heimisch, gründete eine Familie nur um seine Frau an Krankheit und seine Söhne durch den großen Krieg der drei Allianzen wieder zu verlieren.
Er schnaubte verbittert und drohte in Selbstmitleid zu versinken als er ein lautes Knarzen hörte.
Ein eisiger Windstoß drang in die warme Halle ein.

Ivar blickte zu dem Mann, der da in der Tür stand. Helle aschgraue Haut. Spitze Ohren und ein stechender Blick aus roten Augen. Dieser Mann war für einen seines Schlages wohl relativ groß, gemessen an Ivar selbst jedoch ein Winzling. Es war offensichtlich, dass es sich hier um einen Dunmer handelte. Jedoch unterschied er sich optisch von den wilden Aschländern mit ihrem verschlagenen, ungezähmten Aussehen oder auch von den Angehörigen der großen Dunkelelfenhäuser aus Morrowind. Er trug seine dunklen Haare mittellang und hatte seinen Bart zu einem kurzen Dreieck am Kinn gestutzt. Auch seine Kleidung sah nicht dunkelelfisch aus, sondern erinnerte viel mehr an die extravaganten Schneiderkünste der Bretonen.

Der Mann kam direkt auf ihn zu und setzte sich ohne Worte ihm gegenüber an den Tisch. Ivar´s rechte Augenbraue schnellte nach oben. Er war verwirrt und etwas empört über diesen dreisten Neuankömmling. Auch die anderen Gäste innerhalb der Methalle setzten ihre Hörner ab und starrten den Dunmer teils abwertend , teils neugierig an. Besonders die jüngeren Nord , bekamen sie doch nur selten einen Angehörigen der Mer hier zu sehen. Sie konnten ihre Blicke kaum verhehlen. Es schien den Neuling jedoch keineswegs zu scheren. Er blickte Ivar in die Augen und erhob dann seine tiefe, rauhe Stimme. Trotz seiner für einen dunkelelfen eher typischen Stimmlage, sprach er in einem sehr leichten bretonischen Akzent.
"Ihr müsst Ivar Felsenberster sein. Euch habe ich gesucht! Mein Name ist Siméon Nerevari, vom Haus Nerevari und ich suche einen schnellen Weg nach Vvardenfell. Man sagte mir ihr hättet ... Kontakte in bestimmten Kreisen welche mir da behilflich sein können. Es wird Zeit nach Hause zurückzukehren...<<

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Siméon ist ein Dunmer aus einem niederen, dunmerischen Adelshaus, ehemals mit Verbindungen zu den Indoril (Der Name Nerevari ist zu Ehren des großen Heldes Indoril Nerevar, es besteht jedoch keinerlei direkte Verwandschaft). Seine Familie verlor Ehre, Besitz und das Leben des Familienoberhaupts, Siméons Vater, als dieser wegen unlauteren Geschäften mit den Aschländern und Sklavenhändlern vor den redoranischen Rat gezerrt wurde. Seine Mutter schaffte es hochschwanger zu fliehen und nach Dolchsturz zu gelangen, von wo aus sie nach Wegesruh weiterzog und dort einen Kräuterhandel eröffnete. Sie akzeptierte die Vergangenheit und bemühte sich, sich in die bretonische Gesellschaft einzugliedern. So gab sie sogar Siméon seinen eher bretonisch anmutenden Vornamen. Viel leisten konnte die Familie sich nicht, so genoß Simeon leider in seinen ersten Jahren keine nennenwerte Bildung, bis auf jenes was seine Mutter ihm lehrte, wie seine Sprache, das Lesen und den Glauben an das Tribunal. In seiner Jugend arbeitete er als Hafenarbeiter und absolvierte eine Ausbildung im Tischlereihandwerk. Jedoch hatte Siméon trotz aller Widrigkeiten den scharfen Verstand, den Stolz und den Ehrgeiz eines echten Dunmers. Das wenige Geld, was er übrig hielt investierte er in Bücher und Karten von seiner Heimat. Es fiel ihm immer schwerer sich zu integrieren und er begann seinen Vater verantwortlich zu machen für seine Entwurzelung. Er entwickelte einen starken Hass auf ihn, die Sklavenjäger mit denen er sich einließ und die Sklavenhaltung im Allgemeinen. Er wurde fanatisch in dem Wunsch nach Vvardenfell zurückzukehren und den Namen seiner Familie wieder reinzuwaschen, so wie das Land in der Nähe der Grabstätten seiner Ahnen zurückzugewinnen. Der entscheidende Moment kam, als seine Mutter von einigen volltrunkenen nationalistischen Verfechtern der Bretonen und des Dolchsturzbündnisses in einer Gasse niedergestochen und dafür nicht einmal zur Rechtschaffenheit gezogen wurden. Er verkaufte den Kräuterhandel und nahm das Geld , sowie all sein Erspartes um sich auf eine lange Reise zu machen. Die Reise in den Ebenherzpakt, die Reise nach Morrowind, die Reise nach Hause.

Als erste Etappe macht Simeon halt im Wirtshaus zum einfallslosen Wirtsmann und trifft nach Klärung der Details mit dem alten Nord ein Geschäft mit dem Besitzer, Kaeldo. Dieses beinhaltet das Simeon nun für eine Zeit in der Taverne arbeitet um Gelder für seine lange Reise aufzutreiben.....

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ddr.Peryite (14.06.2017)

  • »Simeon Nerevari« ist männlich
  • »Simeon Nerevari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 81

Gilde: Projekte: Die Crew der "See-Affe"+ Der Schmugglerhafen von Stros M´Kai, Open RP in Hews Fluch

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:07

Einige Tage hat Simeon nun schon in Kaeldos Taverne gearbeitet, hat die ersten Kontakte zu seinesgleichen gesammelt und manches über Morrowind in Erfahrung gebracht. Ebenso konnte er interessante sowie nützliche Verbindungen aufbauen um einen ersten Stein auf dem holprigen Weg nach Morrowind zu ebnen. Dennoch wird Simeon noch einige Zeit im einfallslosen Wirtsmann zugegen sein.

  • »Simeon Nerevari« ist männlich
  • »Simeon Nerevari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 81

Gilde: Projekte: Die Crew der "See-Affe"+ Der Schmugglerhafen von Stros M´Kai, Open RP in Hews Fluch

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:37

Ich hänge kurz noch im Stil der Beschreibung meiner anderen Chars eine Kurzbeschreibung hinten dran:

Name: Simeon Nerevari (Hauptcharakter, fast täglich bespielt - Charakterentwicklung bildet sich manuell IM Spiel und es wird noch vieles passieren)
Rasse: Dunmer
Klasse: Drachenritter
RP-Class: Heimatsuchender Abenteurer und Gelegenheitsarbeiter

Aussehen: Mittellanges, sehr glattes schwarzes Haar, welches im gerne ins Gesicht hängt und ein kurzer gepflegter Kinnbart. Seine Haut ist ein bisschen blasser als die anderer Dunmer, was wohl auf sein Leben abseits von Morrowind zurückzuführen ist. Er hat feine Gesichtszüge und man kann ihn durchaus als gutaussehend bezeichnen. Er ist schlank aber relativ athletisch und seine Muskeln sind an körperliche Arbeit gewöhnt. Seine aktuell typische Bekleidung ist eine hellgraue Leinenstoffhose, ein helles Hemd, eine dunkle Lederweste und ebenso dunkle Stiefel. Die Kleidung ist nicht ganz neu, man erkennt aber dass sie filigran bearbeitet ist und keineswegs von den Dunmer stammt.

Typische Bewaffnung; Simeon trägt auf Reisen zwei Kurzschwerter mit denen er sich im Bedarfsfall verteidigt. Seine kämpferischen und magischen Fähigkeiten sind aber noch gering und es kann sich noch vieles ändern.

Besonderheiten: Simeon ist ein ruhiger, humorvoller Zeitgenosse, kann jedoch auch zornig und stolz reagieren wenn es um seine Heimat oder Familie geht. Des Weiteren ist er sehr liberal an dunmerischen Maßstäben gemessen. Er kennt wenig von seiner Heimat, seinem Volk oder dessen Traditionen und möchte noch vieles lernen. Er schämt sich oft seiner Unwissenheit und bedauert diese Umstände. Er ist oftmals hin und hergerissen zwischen seiner eher "menschlichen" Erziehung und seinem Wunsch ein "richtiger" Dunmer zu sein.

Oftmals anzutreffen wo: Derzeit in Kaeldos Taverne "Zum einfallslosen Wirtsmann"