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81

Mittwoch, 1. Mai 2013, 18:48

Akisha schaute der kleinen zu und erschreckte kurz, als sie ihr in die Seite piekste. Gerade als die Dunmer reagieren wollte, war Willow schon im Wald verschwunden. Ihr Blick schweifte durch das flackernde Feuer, ehe sie den Spieß versuchte zu befestigen. Schliesslich sollte das Fleisch ja etwas warm für bleiben, aber nicht verbrennen. Sie setzte sich wieder zurück und grübelte über die heutigen Ereignisse. Als die Bosmer zurückkehrte, sah sie die Dunmer mit dem Kurzschwert in der Hand, am Lager stehen. Als Akisha jedoch bemerkte, das es sich um Willow handelte, steckte sie es sicher wieder weg. Verwundert schaute sie stattdessen nun auf den Kessel und konnte sich ein fieses Grinsen kaum verkneifen. "Das gefällt mir, ich mag Suppe eh viel lieber." Gerade als sie den Kessel nahm, um ihn an das Feuer zustellen, war die Bosmer schon wieder spurlos verschwunden. Solangsam wurde es unheimlich dachte sie sich und musste zugleich etwas kichern.

Es vergingen abermals einiege Minuten, als die Bosmer wieder auftauchte und diesesmal mit Kelle und Schale für sie anscheind. Sie nahm es an sich und wirkte gänzlich starr und Fassungslos, als die kleine Bosmer sie umarmte. Eigentlich wollte sie, sie sofort wegstossen und anbrüllen und doch ließ sie Willow gewähren. Nach einiegen Sekunden jedoch, versuchte sie die Bosmer abzuschütteln, nicht zu grob um ihr nicht weh zu tun. "Ja.. äh ich danke euch Willow. Gut Essen wir nun, ich habe versucht den Fuchs warm zu halten, hoffentlich ist es mir gelungen." Sie zeigte auf den Spieß, der nahe dem Feuer im Boden steckte, damit das Fleisch warm blieb und setze sich wieder auf den Boden. Zuvor jedoch nahm sie die Kelle und befüllte ihre Schale damit. Es dauerte auch nicht lang, als man es erst pusten hörte und kurz darauf schlürfen.

82

Mittwoch, 1. Mai 2013, 19:07

Willow krabbelte den Ast entlang, der sich unter ihrem Gewicht auch ein wenig nach unten neigte. Als sie über dem Feuer und dem Fuchs am Spieß angekommen war, umklemmte sie mit ihren Füßen den Ast und ließ sich erst herunterfallen (die Füße hielten sie an dem Ast fest), griff nach dem Spieß. Sie erreichte ihn zwar und steckte ihn sich quer in den Mund, doch dafür fielen die Pfeile aus dem Köcher, den sie auf dem Rücken trug. Willow sah ihnen nach, als sie neben dem Feuer im Dreck landeten und lachte laut ob ihres Missgeschicks. Anschließend schaffte sie es dann, sich wieder auf den Ast zu schwingen, indem sie ihren baumelnden Körper zusammenklappte und sich mit den Händen an dem Ast hochzog.

Als sie schließlich wieder rittlings auf dem Ast saß und den Fuchsspieß auf ihre Oberschenkel gelegt hatte, fiel ihr auf, dass sie kein Werkzeug besaß, um das Tier zu schneiden. Sie blickte auf ihre Dunmer-Freundin herab, die inzwischen ihre Suppe löffelte. "Würdet Ihr mir Euer Messerchen leihen?", fragte sie und lächelte dabei. Für beide würde die Frage wohl lustig sein, war doch jenes Messer erst der Grund, weshalb sie die Nacht im Freien verbrachten. Akisha griff an ihren Oberschenkel, zog das Messer hervor und warf es Willow zu - derart elegant in der Bewegung, dass die Waldelfe keine Mühe hatte, das Messer zu fangen.

Sogleich begann sie mit dem Mahl, indem sie kleine Stücke aus dem Grillfuchs herausschnitt und auf der Messerspitze steckend in ihren Mund schob. Lecker!, dachte Willow und spürte, wie das Fleisch des Fuchses ein wohliges Gefühl nicht nur der einfachen Mahlzeit oder ihres Hungers wegen hervorrief. Da war noch etwas anderes, wilderes... Welch feiner Tag!, dachte Willow erneut.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Unia Herbstweide« (1. Mai 2013, 20:37)


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83

Mittwoch, 1. Mai 2013, 19:39

Die Dunmer Löffelte vergnügt ihre Suppe und wirkte dabei völlig zufrieden. Sie schien ihr wohl gut gelungen zu sein, als sie noch in dem Banditen Lager waren. Sie hatte relativ schnell ihre erste Schale leer gelöffelt, als sie sich nochmal nach schenkte und dieses mal, diese langsamer schlüfte. Als Akisha fertig war, stellte sie die Schale beiseite und legte sich auf die Seite. Das Feuer knisterte vor sich hin, als sie kurz hoch zu dem Ast schaute und überlegte. Sie richtete ihr Wort allerdings nicht erneut an die Bosmer und lauschte ihr nur, falls sie hier und da noch etwas erzählen wollte. Die Dunmer wirkte nachdem Essen etwas schläfrig und doch mochte sie nicht die Augen zu machen um etwas zu schlafen.

Neben dem knistern würden die nächtlichen Natur Geräusche die beiden begleiten. Akisha wurde zunehmend Müde, sie würde dennoch nicht schlafen, es war alles so merkwürdig und noch dazu vertraute sie dieser mehr oder weniger fremden mittlerweile ein wenig. Plötzlich hörte die Dunmer ein rascheln, irgendwo aus einen der Büsche um das Lager. Blitzschnell schreckte die Dunmer auf und zog ihren Dolch. Ihr langes Schnee weisses Haar wirbelte herum, als sie sich umschaute und das Gefühl bekam, das sie beobachtet werden. Als die Dunmer sich jedoch energisch umschaute, schien das rascheln garnicht da zu sein. Hatte sie sich das alles nur vorgestellt ? Was war mit den beobachtenden leuchtenden Augen? Sie schüttelte den Kopf und wirkte völlig übermüdet. Neben den knistern schien die Nacht völlig ruhig zu wirken, hier und da würde man eine Eule hören, aber gewiss keinerlei hinterhalt lauerte ihnen auf. Akisha schaute zu Willow auf, welche wohl völlig in gedanken ihr Fleisch aß.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akisha Del´Daerte« (1. Mai 2013, 20:08)


84

Mittwoch, 1. Mai 2013, 21:33

Mitten im Bissen hielt Willow inne, und ihre Ohren spitzten sich. Sie bewegte sich nicht in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war, um keine Aufmerksamkeit zu erringen, doch sie warf Akisha einen unauffälligen Blick zu, um ihr zur zeigen, dass sie das Geräusch ebenfalls gehört hatte. Die Dunmer war sehr fix auf den Beinen. Willow war begeistert von dieser Schnelligkeit. Einmal mehr zeigte ihr Freundin ihr Talent - auch wenn sie nicht darüber sprach: Es war unübersehbar.

Als Akisha sich wieder hinlegte, beruhigte sich auch Willow, ließ die Beine weiter baumeln und schnitt ein weiteres Stück Fuchs heraus, das sie anschließend kaute. Sie würde die Nacht über sowieso kein Auge zu tun - immerhin könnten immer noch Nord hinter ihr her sein, und das Risiko, im Schlaf überwältigt zu werden, wollte sie auf keinen Fall eingehen. Der Fuchs bot auch Knabberei für die gesamte Nacht. Insofern war alles gut.

Plötzlich fiel ihr etwas ein. Sie sprach: "Ich glaube, ich bin Euch noch eine Geschichte schuldig, Akisha." Sie lauschte kurz nach unten: Akishas Atem verriet, dass sie noch nicht schlief. "Kennt Ihr 'Münze der Nacht'? - Nun, es ist ein nordisches Spiel, das man mit 4 bis 6 Personen spielt. Die Regeln sind irrelevant, aber der Gewinner erhält am Ende einer Runde eine Münze, und wer am Ende des Abends die meisten Münzen besitzt, hat den Abend gewonnen. Es ist ein schneller, einfach zu erlernender Zeitvertreib für ruhige Nächte. Und natürlich gab es auch in unserem Sklavendasein für meine Freundinnen und mich hin und wieder solche Nächte. Einmal, meine Mutter lebte noch, es muss zwei Jahre her sein, baten wir aus Spaß zwei unserer Wachen und den Küchenaufseher, mit uns zu spielen. Sie zierten sich, denn mit Sklaven fühlten sie sich unwohl. Da wir aber drei begehrenswerte Mädchen waren, konnten wir sie überzeugen. 'Und woher habt ihr das Geld?', hatte einer der Wachen gefragt, ich glaube, es war Erik. Wir zuckten allesamt mit den Schultern und boten den Jungs dann einen anderen Einsatz an: Jede Runde dürfte sich der Gewinner jemanden auswählen, der ein Kleidungsstück ausziehen musste. Die Männer waren natürlich interessiert, also machten wir es so. Womit sie allerdings nicht gerechnet hatten, war, dass wir Mädchen von den zuvor vereinbarten zwanzig Spielrunden achtzehn gewannen. Am Ende des Abends hatten Casna und ich uns die Sandalen ausgezogen, während Erik, Ingmik und Asgorn, der Küchenaufseher, nackt vor uns standen. Das Spiel selbst war schon sehr lustig gewesen, doch die Szene, als die drei um ihre Kleidung bettelten, um nicht nackt durchs Haus zu laufen, war herzallerliebst. Einfach nur köstlich..." Sie kicherte leise, schnitt sich einen Bissen Fuchs ab und aß ihn. "So köstlich wie dieses Fleisch hier im Übrigen."

Was sie nicht verriet, aber woran sie unweigerlich denken musste: Die Männer waren tatsächlich nackt durchs Haus geschlichen und tatsächlich erwischt worden. Natürlich hatten sie die Sklavinnen beschuldigt, ihnen die Kleidung weggenommen zu haben, und die Folge war, dass die drei Mädchen am kommenden Morgen in aller Frühe ausgepeitscht worden waren.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Unia Herbstweide« (1. Mai 2013, 23:44)


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85

Mittwoch, 1. Mai 2013, 21:59

Die Dunmer war in der Tat noch wach, eine ganze weile vermochte sie noch die Kraft zu haben, Willows worten zu lauschen, ehe ihre Augen schwerer wurden und sie langsam in den schlaf sank. Ein zufriedenes lächeln ihrer Mundwinkel, verriet einzieg und allein, das sie die Geschichte amüsant fand.

86

Mittwoch, 1. Mai 2013, 22:37

Irgendwann recht bald war Willow dann doch klar, dass Akisha eingeschlafen war.

Im Laufe der Nacht zog Frost auf, am Himmel über dem kleinen Platz, den sie sich für die Nacht ausgewählt hatten, zogen die Monde vorüber, und das Grillfleisch, das einmal ein Rotfuchs gewesen war und wohlgemundet hatte, war von den Knochen genagt. Anfangs noch machte Willow mit den kleinen Knochen Zielübungen, indem sie sie in die große Suppenschüssel warf, doch mit Aufzug der ersten Sonnenstrahlen nahm auch dieser Vorrat so ab, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als vom Baum zu hüpfen und ihre Langeweile anderweitig zu bekämpfen.

Zunächst entsorgte sie den Grillspieß im Gebüsch, dann sammelte sie die verlorenen Pfeile wieder ein und steckte sie in ihren Köcher zurück. Anschließend nahm sie das Geschirr zusammen und warf alles in den Kessel. Das kleine Messerchen der Dunmer säuberte sie diesmal von Fleischresten herkömmlich mit ein bisschen Eis, das noch immer den Boden zufrohr, und steckte es neben ihrer Freundin in den Boden. Dann hob sie den Kessel von der Feuerstelle, die nur noch wenig wärmte, und lief in Richtung des Banditennests, um den beiden Männern dort ihre Dinge zurückzubringen.

Zu ihrem Erstaunen war die Lichtung leer geräumt, als sie diese erreichte. Nichts deutete mehr auf die Banditen hin, auch das Lagerfeuer war geräumt, keine Kohlereste auf dem Boden waren zu entdecken. Willow blieb ebendort stehen und stellte den Kessel ab. Sie drehte sich um die eigene Achse, blickte in jede Richtung, doch außer Wald war nicht viel zu erkennen. Sie setzte sich auf den Kesselrand und verweilte einige Augenblicke lang schmunzelnd. Frei!, dachte sie nur.

Dann kehrte sie zu Akisha zurück.
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87

Mittwoch, 1. Mai 2013, 23:20

Als Willow zurückkehrte, schien die Dunmer noch immer zu schlafen. Die Nacht verlief ohne weitere Vorfälle ruhig, auch wenn es ziemlich frostig war. Akisha rollte stetig hin und her und manchmal zitterte sie etwas und doch schien es ihr nur bedingt etwas auszumachen.

Am nächsten Morgen in frischer früh, wachte die Dunmer auf. Die frische Waldesluft stieg ihnen in die Nase und durch den frost in der Nacht, wehte ein angenehm feuchter Wind. Es dauerte einen Moment, ehe sie sich erhoben hatte und munter austreckte. Ihr Blick schien nun die kleine Bosmer zu Suchen, welche wohl die Nacht kein Auge zu gemacht hatte. "Guten Morgen, wie war die Nacht?" fragte sie und richtete dabei ihre Kleidung zurecht und überprüfte ihre Ausrüstung, als sie ihr Messer im Boden bemerkte, hob sie es auf und schob es zu seinem rechtmässigen Platz.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akisha Del´Daerte« (1. Mai 2013, 23:35)


88

Donnerstag, 2. Mai 2013, 00:00

"Oh, meine Nacht war prima.", antwortete Willow. "Ich denke, es ist an der Zeit, zur Taverne zurückzukehren, was meint Ihr?" Sofern Akisha zustimmen würde, würde Willow den Weg weisen und sich in Bewegung setzen. Es war ja nicht sehr weit.
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89

Donnerstag, 2. Mai 2013, 00:04

"Wohl an, ich denke ein gutes Frühstück würde mir gut tun. " Die Dunmer stimmte zu und so machten sich die beiden Elfen zur Taverne auf. Gewiss würde es einiege wenige Stunden in kauf nehmen, ehe sie angekommen waren. Ein weiteresmal betrachtete die Dunmer die Taverne, am Tage schien es hier anders zu wirken, als wie zu den Abendstunden. Kurz schaute sie sich in der nahen Umgebung um, ehe sie mit Willow bereit wäre, diese zu betreten.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bosmerland (02.05.2013)

90

Donnerstag, 2. Mai 2013, 23:22

ENDE

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Weiter im Tavernen-RP "Zur fliegenden Axt".

  • Akisha, die Dunmer
    und
  • Willow, die Bosmer
bedanken sich fürs Mitlesen und die beiden Banditen (auch wenn die einfach abgehauen sind).

Akisha und Unia Herbstweide werden wiederkehren in: "Die Reise".
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