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Sonntag, 2. Oktober 2016, 12:24

Kurze Zusammenfassungen einer Reise (Von Shadowfen nach The Rift)

Camp in Stonefall in Richtung Ebonheart

Der Reisetrupp konnte erfolgreich die ersten Strecken von Shadowfen bis hinter die Mauern von Deshaan, dort wo flüssiges Gestein die Berge hinabfließt, meistern. In den zivilisierten Gebieten und auf sicheren Pfaden war es unwahrscheinlich in irgendeiner Form gestört zu werden. So verbrachten alle die zweite Nacht im selbst aufgebauten Camp, direkt hinter den Mauern in Nähe eines kleinen Teichs. Das Bild was sich präsentierte mochte für diejenigen die nie ihre Heimat verlassen hatten, seltsam anmuten. Wasser inmitten einer tristen, von Asche überschütteten und heißen Gegend? Selbst das Atmen fiel in dieser Region schwer und glatte wie schuppige Nasen konnte sich glücklich schätzen, wenn sie keine zehn Ascheflocken in wenigen Minuten vor sich fanden.

Am nächsten Tag der Reise wurde das Camp wieder abgebaut und sich in Richtung Ebonheart aufgemacht. Die kürzeste und sicherste Strecke entpuppte sich jedoch als von Goblins und Spinnen belagerte Ortschaft. Vermutlich dachten sich die Goblins: "Es hat so gut geklappt, Reisende zu überfallen. Dat mach'n ma jetzt öfter! Jau!" oder aber Wandelt-in-Finsternis hatte seine Schwierigkeiten beim Kartenlesen und den falschen Weg vorgeschlagen. So oder so wollte niemand wieder umdrehen und es wurde sich entschlossen, einen steilen Bergpass zu erklimmen. Die einzige "Gefahr" dort war ein lästiger Nix-Hound der mal eben so mir nichts, dir nichts von Wandelt erledigt wurde. Welcher sich zuvor noch Sorgen machte, ob er als Argonier sich ebenfalls so zuckend bewegen würde, wenn was schief ginge? Was für ein Unsinn in diesen Echsenköpfen manchmal entstand!

Weiter der Wege fand der Trupp eine verlassene, zerstörte Karawane. Vermutlich eines Barden. Warum eines Barden? Es lagen zerbrochene Instrumente kreuz und quer herum oder aber die Bevölkerung eines nahen Ortes hatte heimlich die Instrumente eines ortsansässigen Barden über Nacht aus den Ort hinausgeschmuggelt. Das soll, so hieß es, hier in der Region öfter passieren, wenn ein Ort meint durch krummen Gesang und seltsames Schauspiel um seinen wohlverdienten Schlaf gebracht zu werden. Das es auch anders ging, zeigte sich nach Ankunft in Ebonheart als ein Geschwisterduo, Bretonen, sich der Gruppe genährt hatten. Sie schienen sich irgendwie ständig zu fürchten, das wurde im Gespräch deutlich, von den Argoniern gefressen zu werden. Zugegeben hatte Wandelt wenig Anstalten gemacht, das nicht so durchklingen zu lassen - aber es sei der Echse verziehen. Vermutlich hatte sie einfach nur Heißhunger oder ein seltsamen Sinn für Humor.

Man verabredete sich, nachdem der gesuchte Vorarbeiter der zwei Bretonen nicht gefunden werden konnte, sich zum Steg und Hafen des Ortes zu begeben. Dort angekommen ging das Gespräch weiter und die werte Frau Dame von Schauspielwelt tapste von einem argonischem Fettnäpfchen ins nächste bei ihren Fragen und Erzählungen über sprechende Echsen. Auch das wurde ihr verziehen an jenem Abend und umso mehr, als die zwei Geschwister zur Überraschung der Argonier sich dazu entschlossen ein kulturelles Spektakel passieren zu lassen. Der Dritte Akt des Stücks "Die muntere argonische Maid" brachte Interesse und besonders viele Fragen seitens der Argonier, denn weder Wandelt noch Hicks konnten sich ausmalen, welchen imperialen Speer des Herrn dort poliert werden sollte. War er einfach nur eine Illusion des Stücks? Und warum versteckte der Herr sein imperialen Speer hinter einem im neunzig Grad angewinkelten Bein? Fragen über Fragen und kein Ende ward an dieser Nacht in Sicht...


[ooc]An dieser Stelle ein sehr großen Dank an das Theaterduo, die Aufführung war wundervoll! Soetwas braucht es im Ebonheart Pact öfter und wäre eine Erfrischung zur ständig gleichen "Shady"-Struktur die sich inflationär verbreitet. Lasst euch nicht unterkriegen und weiter so! *knuff*[/ooc]


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Montag, 3. Oktober 2016, 13:11

Camp in Ebonheart

Eine weitere Nacht wurde in Ebonheart überlebt, ohne das es zu größeren Zwischenfällen kam. Zum einen gab es eine ständige Präsenz von Pakt-Soldaten und zum anderen war die "Insel" nur über drei Wege generell erreichbar. Das alles ließ die harschen Bedingungen ganz in Nähe vom Meer beinahe vergessen.

Zum abendlichen Plausch gesellten sich auch die zwei Schauspieler wieder dazu und während ihrer Anwesenheit wurde gemeinsam innerhalb der Gruppe darüber gesprochen, ob sie die Reise des Trupps begleiten durften. Mit positivem Ausgang! Niemand schien schwerwiegende Gründe anzuführen und das herumschwirrende Misstrauen das die Wachen selbst der Gruppenleitung herüberbrachten, ließ sich mit der Zeit austreiben. So die ganze Unternehmung unter einem guten Stern stand. Was Abseits des Lagers passierte, schien fast schon eine Farce in Angesicht der großen Zahl an Bewaffneter rund um einen strategisch wichtigem Punkt. Es hatte eine Paktfremde - genauer eine Bosmer - doch tatsächlich geschafft, sich unter dem Radar der Truppen "frei" durch die Stadt und Ortschaft zu bewegen. Ihrer wurde sich glücklicherweise von einer der zwei eingestellten Wachen, Svas bei Namen, schnell angenommen und die ganze Sache führte im Verlauf des Abends zu kleineren Konfliktherden. Sie alle mündeten jedoch noch nicht in der Entlassung der Wachen aus ihrer Dienste. Ein Gros zur besseren Laune trug, wieder mal, das Duo der zwei Betronen bei. Auf Bitte hin, führten sie ein neues Stück vor das mit einer schweren Bauersfrau und zwei besonderen Argumenten, einem Gärtner und einer unerwarteten Wendung zwischen Ehemann der Frau und Gärtner führte. Wer konnte schon erahnen, das der Mann seine Frau wohl mit dem Gärtner betrügt? Oder wollte er seiner Herzensdame nur eins auswischen? Ein Theater lässt viele Fragen zurück, das war gewiss.

So wurde vieles am Ende des Abends vergessen, was zuvor noch zu harscheren Tönen führte.

Stunden später, als sich alle wieder im Lager einfanden und jenen ereignisreichen Abend ausklingen ließen, blieb von jenen die noch wach waren eine seltsam anmutende Handlung, das Füttern von Guars mit Körperteilen, größtenteils unbemerkt. Es war dunkel, es war Nacht und Augen wie Ohren jener am Lagerfeuer zu vertieft im Gespräch. Ob und wie die Nachtwache, selbsternannter Schutzpatron des paktfremden Gesichts, etwas mitbekam, stand unter einem anderen Stern.

Schlafenszeit!

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 04:08

[...]


Der Abend vom 8. auf den 9. Oktober



Der Weg bis zu Davenas Hof

Der erste Tag, nachdem die Reisetruppe den wütenden Goblins und dem Draugr entkam verlief nicht weniger Ereignisreich, und alles andere als ruhig, denn wo es ruhig anfing, wurde es mit nahendem Mondhoch immer Chaotischer und die ein oder andere seltsame Gestalt blieb nicht aus.

Zuerst stolperte uns der Priester Quintus über den Weg, welcher in Richtung Deshaan unterwegs war, und ein paar Leuten der Gruppe zuvor schon in Ebonheart begegnet war. Diesmal weniger konfliktreich und mit weniger Missverständnissen entwickelte sich so schon alsbald ein anregendes Gespräch, welches nur kurz davon unterbrochen wurde, das Hicks vorweg reiste. Er übergab Wandelt vorerst die Führung und erklärte das der weitere Weg sie in eine Farm führen würde, welcher der Dunmer Davenas gehörte. Der Platz seie "gemietet", und dort würde Hicks wieder auf sie zu stoßen, sobald sein Vorhaben abgeschlossen sei. Ob es gut war, die Echse alleine reisen zu lassen? Wirklich munter wirkte sie nicht...

Wandelt nutze die Gelegenheit, um sich einmal die Beine zu vertreten und ließ so Elaine und Quintus alleine im Gespräch zurück, wo es um Vergangenheit, dem Magiestudium und den Göttern ging, bis die Schuppe zurück kam, und der Priester zu lesen begann, wo er in einen seltsamen Zustand verfiel, in dem er nichts mehr mitbekam. Irgendwann, die Sonne schon höher im Himmel stehend entschied sich die Kaiserliche dann ebenfalls einmal das Lager zu verlassen - oder besser gesagt flüchtete beinahe aus diesem. Warum? Wandelt war wohl einfach wieder zu viel Wandelt.

Kurz danach traf auch winkend und quicklebendig die junge Dunmer Lethira ein, fröhlich wie eh und je, redend wie ein Wasserfall, die eine Frage noch nicht beantwortet bekommen, standen zwei weitere im Raum, in den Händen ein Strauß Giersch, hinter sich her ziehend eine tote, haarige Riesenspinne, welche wohl als Mittagessen dienen sollte. Wohl bekomms! Nur Flocke, der Kater... von ihm noch keine Spur. Auf die Frage, wie sie uns noch gefunden hatte, gab es die Antwort, die Sterne hätten sie her geführt. Doch schien sie bestürzt über das, was sie vorfand, waren zwei Personen der Gruppe schließlich verletzt. Misstrauisch schien sie auch. Hatten die Sterne ihr angeblich geflüstert, der Priester trage böses im Herzen und sei nichts als ein Feigling entbrand eine Diskussion über die Sterne, bis Quintus sich verabschieden musste, und seiner Wege ging.

Noch während die anderen im Lager beschäftigt waren näherte sich Lethira der verletzten Svas. Beteuerte ihr, das alles gut werden würde, saß bei ihr, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und schmückte sie liebevoll mit Blumen. Ob diese in der halben Ruhephase etwas davon mitbekommen hatte, ist fraglich.

Weitere Stunden zogen ins Land bis ein Dunmer auf einem Guar an der Straße vorbei ritt. Sofort war das misstrauen in Lager geweckt, als er sich als "Ultanar vom Hause Dres" vorstellte, nur Lethira blieb freundlich wie eh und je, auch der Anblick seiner Ramponierten Rüstung, und das seine Dunmerische Begleitung allesamt tot waren schien sie nicht zu stören und sprang in kindlicher Naivität um ihn herum, hatte auch bei dem Fremden keine scheu allerlei Fragen zu stellen. Auch die beiden Bretonen Melenique und George trafen währenddessen ein, wunderten sich, da dies noch gar nicht die angekündigte Farm war, und versuchten erstmals weniger auf sich Aufmerksam zu machen. Das Misstauen im Lager steigerte sich dann in die Höhe, als noch eine weibliche Dunmer dazu stieß, in Begleitung eines... Schweinchens namens Lord Eklund. Ja, richtig gehört. Einem Schwein. Und sie redete sogar mit ihm. Im Gespräch stellte sich dann heraus, das es sich bei dem Schwein um einen Adeligen handeln soll, der von dem Magiermentor der Dunmer in ein Schwein verwandelt wurde, sie nun aber nicht mehr die beste Gunst bei ihm hatte, sich dies aber bessern könnte, wenn sie ihrem Mentor ein Borstenschweinchen vorbei bringt. Da vielen ihr doch glatt die Bretonen-Schauspieler in die Augen und schon war die Idee geboren, doch diese in Schweine zu verwandelt! Gegenüber Ultanar stellte sie sich dann als "Netesia Telvanni" vor, und beide hatten keinen Vertrag damit, sich noch im Lager offen über Sklavenhandel zu unterhalten, was gar das ein oder andere Gemüt zum schäumen brachte, ehe auch Ultanar seinen Weg fortsetzte. Nur die Schweinedame blieb noch.

Nun die meisten versammelt entschied sich Wandelt mit Absprache zu den anderen das provisorische Lager zu verlassen, und den Weg bis zur Farm hinter sich zu bringen. Auf die Frage, wie die verletzte Svas transportiert werden sollte, denn der Vorschlag Wurzeln kümmerte sich darum währe, sofern geäußert, abgeschlagen worden, war sie die einzige unverletzte Person mit Kampferfahrung, und sollte für den Schutz dastehen, fand sich auch schnell eine Lösung, denn die Geschwister boten an, Svas auf Madam Wunder, die Eseldame zu verladen, und so packten alle mit an. Lethir hielt die Schweinedame im Auge, Wurzeln kümmerte sich um den Guar, Elaine und Melenique um das wenige "abbauen" vom Lager, und George und Wandelt brachten Svas vorsichtig in liegender Position auf den Rücken von Madam Wunder.

Bei der Farm angekommen, wurde ein richtiges Lager errichtet, und der Anblick der sich einem bot war ein solcher, der den Abend wieder beruhigte und wieder zu etwas schönem machte. Wo vorher noch Chaos, Hektik, schlechte Stimmung und Diskussionen ständiger Begleiter der Gruppe waren, half hier nun jeder jedem. Sei es beim Lagerbau, Feuer entwachen oder dem abendlichem Kochen mit abschließendem Essen, bis die Müdigkeit die einzelnen Personen befiel und nach und nach in ihr Lager verschwinden ließen..



.
Und jeden Tag, wenn ich erwach
und meine Welt am Schein ertrinkt,
wart ich, dass mir das Herz aufgeht
wenn unsere Sonne sinkt.

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feuerperle (09.10.2016), Norven (12.10.2016)

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 20:34

In der ersten Nacht am Rastplatz... (vom 09.10 auf 10.10)

Wer sich des Nachts zu einer lang herbeigesehnten Ruhe begab, konnte vielleicht das Lied einer Spieluhr hören, ganz so als würde sie direkt neben einem im Bett liegen. Wurden die Augen geöffnet, ließ sich nur keine Spieluhr in der Nähe erkennen. Wer sich eines Blickes vor sein Zelt nicht verweigern konnte, wurde auch dort nicht fündig und nur vom schwachem Licht des Lagerfeuers wärmstens begrüßt.

Alles nur Einbildung?

Am nächsten Morgen, sobald die ersten Seelen aus der Gruppe wach waren, ließ sich "etwas" aus dem Augenwinkel heraus erkennen. Wer es wahrnahm und genauer hinschaute, mochte humanoide Gestalten - zwei an der Zahl - an einem fernen Baum auf einem hohem Berge erkennen in Nähe einer Ruine. Nach einem Blinzeln jedoch war das Bild verschwunden.



Spoiler Spoiler

Wie immer optional für jeden Einzelnen, ob und wie er/sie etwas bemerkte. Wer nicht schlief, hatte die Chance das Klingen der Spieluhr hinter sich wahrzunehmen, doch nur wenn niemand sonst in der Nähe war.

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feuerperle (09.10.2016), Bl00dSucker (09.10.2016), Norven (12.10.2016)

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 20:22

Nächster Halt: Rift!

Der Trupp hatte sich nach dem Besuch der Farm und unter ständig wachsamen Dunmeraugen entschlossen, die Reise wie geplant fortzusetzen. Eine gute Sache hatte es, hier in Nähe einer Ortschaft eine Rast einzulegen: Einige konnten sich waschen und wieder fit machen. Das sparte Madam Wunder unnötige Konkurrenz zu ihrem ganz eigene Duft. Besonders die zwei fleißigen Geschwister hatten eine Wäsche dringend nötig, nach ihrer körperlichen Ertüchtigung.

Sie waren nun alle unterwegs...

,,,mussten sich an Gräber vorbeischleichen, durch unwegsame Bergpässe zwängen und dem Guar möglicherweise auch beibringen, das nicht jede lecker aussehende Pflanze auch genießbar war. Nicht auszudenken, hätte das Tierchen sich einige der verführerischen, pinken Blätter geschnappt. Oder hat es? Noch schmackhafter waren jene Pflanzen die in der schlammigen "Bucht" unter Fort Virak zu finden waren und jeder auf der Reise aufpassen musste, im weichen Schlamm und Nass nicht sein Schuhwerk zu verlieren. Hier war es schlicht tückisch! Das Glück schien der Gruppe so oder so noch hold. Es fand sich kein einziger Soldat am Fuße der Festung, der nach Papieren oder anderen Dingen fragen würde die vermutlich nicht jeder dabei hatte. Insbesondere die unbekannte Reiterin schien so etwas nicht zu besitzen oder verheimlichte sie es nur? Generell waren die Bewohner Hammerfells hier auf Ebenherzgebiet seltener anzutreffen, als Khajiit die - rein von der Theorie her - auch "zum Feind" gehören. In Tamriel sind Theorie und Praxis nur gerne im ständigen Streit und niemand schien sich Gedanken um Fremde zu machen. Im Gegenteil, es entwickelten sich mitunter interessante Gespräche und ein kultureller Austausch. Etwas, das jedem Soldaten aller Fraktionen in Cyrodiill nur nahe gelegt werden konnte.

Doch genug gerede! Wir sind angekommen. In Rift. Jeder wurde vom herbstlichen Grün und Orange begrüßt! Ein neues Lager wurde nicht fern vom Fort Fullhelm im Westen errichtet. Die Nähe zu einer alten Turmruine bot sich förmlich an. Sie war nur kurzfristig von einem vermeintlichen Dieb bewohnt oder nur einem ängstlichem Bauer der Wandelt als Argonier mit einem geschuppen Daedra verwechselte. Ironisch das der Kerl bei seiner Flucht nur zwei seiner vier Säckchen einpackte und zwei Säcke mit Gold im Turm zurückblieben. Was also sollte damit gemacht werden? Ob sich jemand daran bedienen würde? Sollte es nach Riften gebracht werden und die Wache informiert? So viele Fragen, die sich noch klären sollten.

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Norven (13.10.2016)

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 22:03

OOC:

Um das Forum und lesen der Texte hier "etwas interessanter" zu machen, hatte ich mir überlegt ein paar kleinere "Ereignisse" hier durchzuführen. Wie immer auf freiwilliger Basis! Ihr könnt eure Chars also involvieren damit oder es lassen. :)

Das erste Ereignis ist für PFLANZENKUNDIGE Chars gedacht...


Was für ein schöner Tag! Da lohnt es sich doch, die Umgebung näher in Augenschein zu nehmen und ganz nebenbei über Interessante Dinge zu stolpern. Wortwörtlich, wer nicht aufpasst und Bekanntschaft mit dicken Wurzeln alter Bäume macht. Oder aber derjenige hat besonders viel Glück dabei und wird auf seinem Spaziergang um das Lager herum fündig, ohne dabei von Trolle oder Skelette bei ihrem Morgenritual zu stören.

Wirf einen Würfe (einmalig) und wähle passend zur Augenzahl, was dich erwartet:

Als Ergebnis 1, 2, 3 und 4 gewürfelt? Es finden sich vereinzelte Heilkräuter und jene, die eine mild-betäubende Wirkung auf nackter Haut ausüben können. Die Zahl der Pflanzen ist spärlich.

Als Ergebnis 5 gewürfelt? Ihr stolpert förmlich über einen Rucksack, der ganz offensichtlich zurückgelassen oder vergessen wurde. Falls ihr euch entscheidet zu warten, würde sich der Besitzer auch nach einer halben Stunde nicht blicken lassen. Riskiert ihr einen Blick hinein? Der Rucksack ist gefüllt mit allerhand nützlicher Kräuter, getrocknet und in kleine Tongefäße verpackt. Zwei kleine Heiltränke und ein Magicka-Trank finden sich in den Seitentaschen.

Als Ergebnis 6 gewürfelt? Woher kommt dieses seltsame Summen was an euer Ohr dringt? Folgt ihr seinem Quell, lässt sich eine eigenartige Pflanze ausmachen die an Nirnwurz erinnert, doch farblich sich unterscheidet und auch kleiner wirkt. Die bezaubernde "Melodie" wird intensiver, umso näher es in Richtung der Pflanze geht. Sie ist direkt vor euch, ihr müsst sie nur ernten. Wollt ihr das?


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feuerperle (13.10.2016), As3her (13.10.2016), Norven (13.10.2016)

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Samstag, 15. Oktober 2016, 16:09

In Rift, die ersten Nächte

Was für Tage waren das nur? Konnte eine Gruppe soviel Unglück haben auf ihrer als entspannte Reise angedachten Wege durch die Reiche? "Offensichtlich!" sagen die Götter "Niemand sollte es zu einfach haben." / "Natürlich!" sprach der König aus dem Norden "Betrachtet es als Prüfung." / "Es geht nicht anders." ließen die Sterne scheinbar klingen "Das sind die Erfahrungen, die das Leben zeichnen."

Doch mit all diesen Antworten, konnte sich der Trupp nicht zufrieden geben. Was war also geschehen?

Von Ruinen und Glück

Auf einen Hinweis hin, setzte sich ein Teil der Gruppe - im Grunde nur zwei Echsen - in einer Nacht ab um herauszufinden, wie gefährlich die Gegend um das Lager herum ist. Auf dem Weg durch die Feste hinter der Grenze und im Gespräch mit Reisenden Händlern, hörte man doch die schaurigsten Geschichten. So schlug es Wandelt und die chaotische andere Echse in die Wälder. Es war ruhig und die Nacht bot genügend Schutz vor unliebsamen Augen, was sie auf ihrem Weg jedoch nicht beachteten, waren die in Nähe der nordischen Grabstätte ausgelegten Fallen. Eine nach der anderen wurden ausgelöst und mehr durch Glück als Verstand, wurde niemand von den Fallen erwischt. Selbst ein auf nahem Felsen herbei-donnernder Stein ließ nur ein Schreck in Fleisch und Knochen der Echsen zurück. Genug Erlebnisse und die Gewissheit, hier läuft etwas nicht wie es laufen sollte: Ein Hirsch-am-Spieß futternder Riese war neben einem Lichtstrahl vom Ritualplateau nur der Anfang! Die zwei Reptilien entschieden sich zur taktisch wertvollen Flucht um die gewonnenen Informationen auch verarbeiten zu können und mögliche Maßnahmen zu ergreifen. Das aber erst am nächsten Morgen, der mit seinen ersten Strahlen sich bereits durch grüne hohe Bäume ankündigte.


Das endliche Glück

Mit neuen Informationen gewappnet und möglichst im Lager verteilt unter Anwesenden, schien der Tag der Rast zu beginn ein recht Normaler zu werden. Sieht man von den anfänglichen Problemen gewisser Dunmer ab, welche auf den Namen Lethira hören, die Jane und Wandelt in ihrer Furcht vor einem möglichen Sturm aus Untoten mit eben solchen verwechselten! Wie sie später erklärte, verschoss sie die Pfeile auf die Zwei und traf nur durch eine Fliege im Auge niemanden kritisch. Die Frag die sich in diesem Moment bereits stellte, ohne wirklich gestellt zu werden: War diese Fliege im Augenlicht von Lethira nun jene der ein Heldenepos gewidmet werden sollte? Sie sorgte durch ihre quälend-tränende Anwesenheit zwischen Augenlidern dafür, das Leben gerettet wurde. Welches Epos würde dann der übereifrigen Bogenschützin gewidmet? Eines von unruhigen Narren? Nein, das wäre nicht richtig. Was sie brauchte, war ein Lehrmeister der ihr die nötige Ruhe als Schützing näherbringen sollte. Die Echse mit Lethira darüber sprach, war sich ziemlich sicher das sich ein Lehrer finden würde der aus Ehre und Respekt vor dem Beruf allein, seine Erfahrungen mit der jungen Schützin teilen würde.

Aber das war nur die Spitze des Eisberges.

Später krabbelte eine umnachtete Echse aus dem Turm und schien auf der Suche nach Jane und Wandelt zu sein. In der Nähe des Turms nicht gefunden, obwohl ganz nahe, wanderte der Echserich zum Rastplatz auf der gegenüberliegenden Seite um dort seine Suche nach der Heilerin und seinem selbst ernannten Weg- und Waffengefährten fortzusetzen. Vergebens. Wo waren die beiden nur hin verschwunden? Natürlich könnte jetzt ein jeder Denken, wäre es nicht klug gewesen einfach im Lager laut die Namen zu rufen? Sicherlich wäre es das, aber dieser Akt - diese Handlung - würde ein Mindestmaß an Klugheit voraussetzen und immerhin hatten wir es hier mit einem umnachteten Argonier zu tun. So musste die Erwartungshaltung zurücktreten und geriet nur deshalb nicht auf den Intelligenztiefpunkt, weil die Echse eine Nachricht im Lager hinterließ. Wenn er sich schon alleine auf die Suche durch Wiesen, Wald und Flure begibt, dann sollten alle im Lager bescheid wissen, das er es tat. Nun stand er nach mehreren Stunden auf einem bekannten rituellem Platz, gleich einem Altar und widmete sich zu selten den Zeichen der Zeit. Es wurde schnell dunkel.

Die Ironie an dieser gesamten Geschichte war, das die Gesuchten den Suchenden selbst nun suchten, suchend also sich durch den Wald begaben und den blauen Stofftüchern folgten. Immer auf der Suche. Neben einem verwirrten Barden, dessen Instrument und Stimme jede Fürstin verschrecken würden, fanden Jane und Wandelt die verirrte Waldechse auch bald. Am Boden liegend, da er unweigerlich Bekanntschaft mit einem runden, teils scharfkantigen, normalerweise in Boden nähe befindlichem Objekt machte. Einem Stein. Mit viel Kraft auf Schädelschuppen befördert durch eine Nord, die sich einem Kult alter klappriger Männer anschließen wollte, die ihren Zeitvertreib darin sahen, Kleintiere auf einem Altar zu opfern, irgendwelche magischen Sprüche zu klopfen und sich freuten, wenn sie ein Haufen Knochen für Sekunden in Bewegung versetzen konnten. Hier traf die kaiserliche Redewendung: "Jedes Töpfchen find sein Deckelchen." (*1) vollends zu!

Nun hieß es nur weg von diesem Ort und um es kurz zu machen, war das einfacher in Gedanken, schwieriger in der praktischen Umsetzung. Jane geschwächt durch ihren heilenden Einsatz, die stein-geküsste Echse ebenfalls schwach und verwirrt, lag nun vieles an Wandelt allein. Dieser machte mit einem Ausläufer dieser alten, klapprigen, sprücheklopfender Männer kurzen Prozess und wurde für seinen Einsatz auch vollends belohnt. Durch eine fiese Verletzung an der Schulter(*2), die einige Zeit der Regeneration erfordern würde. Da eh gemunkelt wurde, dass das andere Geschlecht bei Narben sehr schwach werden würde, vielleicht nur der Beginn eines zukünftigen Glücks? Das würde sich wohl zeigen auf kurz oder lang.

Bei einer alten Farm unter Obhut einer freundlichen alten Dame fanden die Drei letztlich einen Zufluchtsort und wurden zu aller Überraschung nicht früh Morgens im Kochtopf einer Hexe wach. Diese Frau war wirklich "normal", trotz aller Befürchtungen. Am nächsten Tag ging es zum Wunden lecken, berichten und ausruhen zurück zum aufgeschlagenen Lager. Jetzt sollte doch etwas Ruhe gegönnt sein, oder?

Nein, sagte Lethira.


Der Sturm...

Der Tag selbst verlief ruhig. Seltsam, oder? Die ereignisreichen Tage starteten scheinbar immer ruhig - seltsame Wiederholungen. Ganz seltsam, ja ja. Erst am Abend - Zufall? - braute sich die nächste Prüfung für den Reisetrupp zusammen. Wortwörtlich! Ein Sturm zog spät am Abend auf und beförderte dicke Äste und viel Laub durch die Luft. Dieses Mal aber bekam Lethira einen üblen Treffer an einer eh schon verletzten Stelle ab, gleich einer Echse die nach Bekanntschaft mit einem Stein auch Bekanntschaft mit einem dicken Ast schloss. Aber auch diese "erzwungene Freundschaft" sollte nicht lange halten und es war für die Echse gerade wichtiger, Jane die Heilerin und Lethira zurück zum weitestgehend sicheren Turm zu befördern. Was mit viel Mühe und Not gelang um scheinbar schlimmeres zu verhindern. In der Feste nebenan wurde unter Soldaten bereits gemunkelt, Bauer Fidorin Bone musste seine liebste Kuh Bärtram mit Hilfe eines Magiers der Magiergilde vom Baum holen, die sich nur durch diesen Sturm überhaupt dort hinauf verirrte. Ob daran wirklich etwas Wahrheit zu finden war, ließ sich jedoch nie feststellen. Wichtiger war vielmehr, das jeder der Verletzten mit den spärlichen Mitteln versorgt wurde und all diese Versorgung forderte ihren Tribut. Die Heilerin der Gruppe war überaus erschöpft und es wurde vermutlich von jedem gehofft, das die nächsten Tage - bei den Göttern - wieder ruhiger wären. Auch Abends, so es keine höhere Kraft zunichte machen sollte.

Der nächste Morgen brach herein und mit ihm kam die Hoffnung, den letzten Reiseabschnitt zu meistern: Die Ankunft in Riften.

Wäre da nicht diese Verwirrtheit...


Spoiler Spoiler


(*1) Wer es nicht kennt: https://www.youtube.com/watch?v=PNsznhwEzww
(*2) Verletzungen an den Schultern sind, rein statistisch gesehen, im Rollenspiel keine Seltenheit. Sheo-Industries empfiehlt: Kaufen Sie sich flexible Käseschulterplatten!

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Norven (15.10.2016), Bl00dSucker (15.10.2016), feuerperle (16.10.2016)