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Gilde: Hjornstein

Allianz: Ebenherz-Pakt

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1

Donnerstag, 28. Januar 2016, 04:20

Hjornstein (Bespieltes Dorf)




Server: EU
Allianz: Ebenherz-Pakt
Projektleitung: @Maniac-Mansion, @Eraiphaton, @Morlana

Ausrichtung: Rollenspiel
Website und Forum: http://hjornstein.enjin.com/home

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Die Erlebnisse von Bran dem Barden





Hübsche Damen und harte Kerle, alte Waschweiber und Trunkenbolde, heute möchte ich, der legendäre Bran von Rifton, euch einen Einblick in ein Dorf gewähren dass sich Hjornstein nennt. Viele Orte habe ich, Bran von Rifton bereits besucht und sie mit meinen virtuosen Augen begutachtet, doch was ich an diesem Ort, weit weg von allem Trubel dieser Welt gefunden habe, ist alt und magisch, selten und kostbar, doch auch so schrecklich gefährlich und aufregend! Über viele Hügel und Berge bin ich gestiegen, durch viele Wälder und Ebenen gewandert um diesen Ort zu erreichen, der Hjornstein genannt wird. Genau dort wo der weiße und der schwarze Fluss aufeinander treffen, befindet sich dieses so ruhig wirkende Fleckchen nordischer Kultur. Meinen virtuosen Berechnungen nach befindet es sich östlich vom schönen Weisslauf und süd-westlich von Windhelm, was für ein Weg, ich werde mir wieder neue Schuhe besorgen müssen, gleich nachdem ich die Schulden bei diesem wütenden Ragnar bezahlt habe, der meint ich würde beim Würfeln betrügen. Diese Schläger und ihre grimmigen Gesichter, wäre ich nicht solch ein gerissener Fuchs, hätte ich wahrscheinlich schon längst meinen Kopf verloren, überall gibt es nur Ärger! Doch genug davon.. wo waren wir..

Hjornstein, was für ein seltsamer Ort, wahrlich. Gleich nachdem ich und meine treue Stute das alte, hölzerne Eingangstor erreicht hatten, wurden wir von einpaar fürchterlich grimmig aussehenden Nord begrüsst, Gisela hat doch glatt einen Furz ertönen lassen, als sie hörte wie das knarzende Tor aufging und der Pfad ins Innere allmählich frei wurde. Trotz der anfänglichen, fürchterlichen Blicke wurde ich danach herzlich in dem Dorf begrüsst, wie es sich auch gehört, ich bin schließlich ein geschätztes Mitglied dieser Gesellschaft und habe mächtige Freunde. Ein regnerischer Tag war es, der Boden matschig und die Leute nass, ich konnte sogar einen Blick auf die Oberweite einer hübschen Holzfällerin werfen, deren Kleidung von der ganzen Nässe überflüssig geworden war. Während meine treue Stute durch das Dorf trabte ließ ich meinen Blick schweifen und versuchte möglichst vieles von der Atmosphäre aufzusaugen. Ich hatte ein einfaches Ziegendorf am Ende der Welt erwartet, doch ich wurde eines besseren belehrt. Hjornstein ist ein Ort von Kultur und Zivilisation, für ein Dorf sogar recht üppig ausgestattet, so wie diese Holzfällerin. Hach, ich wusste doch ich hätte sie mit meiner Poesie beeindrucken sollen, doch ich hatte einfach nicht genug Zeit..




Die vielen Hütten und Häuser der "Hjornsteiner", wie sie sich zu nennen pflegen, strecken sich um den Fluss herum und so gibt es in der Ortschaft sowohl viele Fischer, als auch kleine Boote. Die Häfen sind kaum vergleichbar mit denen aus großen Städten, einfache Holzstege die sich über die Küste strecken und die Ausrüstung der vielen Fischer vor dem Wasser schützen. Dafür sind die doch da, oder? Ich weiß es doch nicht! Ich bin Barde, kein Fischer! Es ist nicht unüblich dass Dörfer an Flüssen, Seen und selbst dem Meer selbst errichtet werden, so hat man Wasser - und Wasser bedeutet Fruchtbarkeit, richtig?

An der Spitze eines kleinen Hügels befindet sich eine der Sehenswürdigkeiten des Dorfes: Die Festhalle. Nun mögt ihr euch fragen, was an einer Festhalle so besonders sein soll? Tja, das habe ich mich auch gefragt und ich hatte das Gefühl dass die Leute von Hjornstein zu lange in der Wildnis waren. Ein Glück haben meine virtuosen Nachforschungen ergeben, dass die Festhalle ebenso der Sitz des Rates ist. Ein Rat! Ja, richtig! Ihr wisst schon, diese Versammlungen von Leuten die einem vorgaukeln es gäbe keinen Feudalismus. Nichtsdestotrotz ist es faszinierend, anscheinend hängt dieser Rat mit der Geschichte des Dorfes zusammen und es soll bis heute keinen Thane gegeben haben. Wobei ich mir doch recht sicher bin, dass Hjornstein dem Skaldenkönig und Jarl von Windhelm gehört. Ist es nicht beeindruckend wie Leute mit viel Mut und fleißiger Arbeit ihre alten Bräuche behalten können? Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich diese Hübschlerin niemals bezahlt, nachdem sie meinte meine Schönheit würde nicht reichen, um ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.




Abgesehen von dem Rat gibt es auch noch diesen Stein, wobei es viel mehr ein Hügel ist, der dem Dorf seinen Namen verliehen hat. Es handelt sich um eine von diesen uralten Legenden, jedenfalls weiß ich dass es irgendwas mit Hörnern zu tun hat, Blashörner - barbarische Instrumente, wenn ihr mich fragt. Was soll das für ein Instrument sein, dass nur eine Note hat? Stellt euch vor wir Barden würden anfangen in irgendwelche Hörner von Tieren zu blasen - ganz Recht, den Beruf gäbe es dann nicht mehr. Wie dem auch sei, der Hjornstein ist wohl das rituelle Wahrzeichen des Dorfes und darunter liegen diejenigen begraben, die das Dorf errichtet haben. Wolltet ihr nicht auch schon immer über toten Legenden schlafen? Nein?

Das Dorf hat eine eigene Miliz die sich sowohl um die Verteidigung der Grenzen kümmert, als auch Verbrecher und derartiges, hoffentlich wird man nicht mit dem Tode bestraft, wenn man ein Hühnchen erschlägt, so wie in Weißlauf. Wie auch die Miliz sind die meisten Einwohner von Hjornstein hart arbeitende Leute, selbst manche Frauen hier haben ausgeprägtere Arme als ich selbst! Manche würden dieses abgeschiedene Fleckchen als barbarisch bezeichnen - ein Glück bin ich ein Experte. Der Alltag von Hjornstein wirkt ganz und gar nicht barbarisch, die Hjornsteiner pflegen ein gutes Miteinander und selbst Trunkenbolde und Versager haben hier irgendwie einen Platz gefunden, zwischen den Farmern, Holzfällern, Fischern und Schmieden. Ein unberührtes Dorf, dass mit der Zeit stehengeblieben ist, wahrlich hat mich die Magie einer solch ruhigen Gesellschaft beeindruckt. Doch lasst euch von diesen Worten nicht täuschen, Freunde. Die Hjornsteiner haben mir versichert, dass sie ihre Heimat bis ans Ende ihrer Tage vor Unruhestiftern beschützen werden - so ruhig ein Nord auch ist, beim Geschmack von Blut wird er zu einer verrückten Bestie, ich spreche aus Erfahrung.. ich meine ich kann selbst ganz schön gefährlich werden, wenn ich schlechte Laune habe. Ohja!

Nun, ich schätze mit diesen Worten werde ich meinen kleinen Einblick beenden. Solltet ihr mehr über Hjornstein herausfinden wollen, empfehle ich euch den Ort selbst zu besuchen, am besten wenn es regnet.

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Wenn die Menschen schweigen, werden die Steine reden.

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Gilde: Hjornstein

Allianz: Ebenherz-Pakt

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2

Donnerstag, 28. Januar 2016, 04:22



OOC

Wir hoffen der kleine Einblick hat euch gefallen, Bran ist nunmal ein Experte. Das ist aber auch schon alles was das war, ein kleiner Einblick in unser Projekt, um alles hier zusammenzufassen müsste Bran ein ganzes Buch schreiben. "Hjornstein" ist ein bespieltes Dorf im Ebenherz-Pakt, um genauer zu sein in Rift. Wie oben geschildert befindet sich das Dorf allerdings im Rollenspiel in Ostmarsch, da es im wirklichen Ostmarsch keinen geeigneten Platz gab. Ich persönlich würde das hier als ein "Mammut-Projekt" bezeichnen, dass viel Liebe und Arbeit gebraucht hat und auch in Zukunft brauchen wird. Nach vielen Stunden, Tagen, Wochen und Diskussionen haben wir nun endlich den Grundbaustein errichtet und hoffen, dass unser Projekt etwas Leben in euer Rollenspiel einhauchen wird. Wir möchten allen Rollenspielern eine Plattform und einen Ort bieten, an dem sie ihre Charaktere entfalten können und aufregende Geschichten erleben können. Natürlich können wir nicht mehr tun, als diese Umgebung zu errichten, eure Hilfe benötigen wir, um sie mit Leuten zu beleben und eine unvergessliche RP-Erfahrung zu schaffen.

Eingeladen ist jedermann und Hjornstein ist sowohl ein Projekt, als auch eine Gilde. Allerdings ist es nicht nötig der Gilde beizutreten, um bei dem Projekt mitzumachen, diese soll lediglich dazu dienen Informationen einfacher an die Leute zu bringen und sich auszutauschen. Es wird sowohl Plots als auch Events in regelmäßigen Abständen geben, damit ihr euch nicht langweilt.


Kommen wir zum FAQ:





Was bieten wir an?

Wir bieten einen Ort in den die Kreativität vieler Leute eingeflossen ist, um euch einen seriösen Schauplatz zu bieten, an dem sich eure Charaktere entwickeln können. Besonders Nord-Spieler dürften bei uns ein Paradies und eine lore-getreue Umgebung für ihren Charakter finden. Ihr habt die Möglichkeit über die Zukunft von Hjornstein bestimmen und viele Dinge zu beeinflussen, wenn ihr das möchtet. Wir haben für Hjornstein eine schöne Hintergrundgeschichte erfunden und eine gesellschaftliche Struktur erschaffen, ein Hintergedanke dabei war immer, dass jeder die Möglichkeit haben soll etwas zu erreichen, wenn er das möchte. Euch sind keine Grenzen gesetzt und die Zukunft der Hjornsteiner könnte in deinen Händen liegen, ja genau du, der das gerade liest. Natürlich wird es auch Plots und Events bei uns geben, die sorgfältig organisiert werden, sobald genug Spieler vorhanden sind.. und je mehr es sind, desto grösser werden die Events.



Wie kann ich mitmachen, welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Jeder kann mitmachen, solange er Lust auf eine kalte, nordische Umgebung hat und sich nicht vor Riesen fürchtet! Sowohl alt-eingesessene, als auch neue Rollenspieler sind herzlich willkommen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn ihr euch an die üblichen RP-Regeln haltet, damit ihr den anderen nicht die Lust und den Spaß verderbt. Solltest du ein neuer Rollenspieler sein, kannst du ruhig bei der Projektleitung nachfragen, falls dich etwas verunsichert. Mitmachen könnt ihr am einfachsten wenn ihr euch bei uns im Forum registriert und eine Bewerbung postet, auch dazu findet ihr mehr Infos auf unserer Website.


Wo befindet sich Hjornstein?

Im Rollenspiel befindet sich Hjornstein in Ostmarsch, allerdings werden die Dörfer "Geirmunds Halle" und "Ivarstatt" in Rift als Hjornstein bespielt.


Kann ich auch als jemand der kein Nord ist nach Hjornstein?

Wir haben nichts gegen andere Rassen in Hjornstein, allerdings bitten wir euch trotzdem mit Nord anzutanzen, da wir versuchen eine Mehrheit an Nord im Dorf zu haben, damit es unserer Lore gerecht ist. Ein Bretone oder ein Khajiit werden es immer schwerer haben in so einer kleinen Gemeinde Fuß zu fassen, als ein Nord. Sofern ihr euch jedoch der Konsequenzen bewusst seid, steht euch nichts im Wege.



Wann wird Hjornstein bespielt?

Im Prinzip wird Hjornstein immer bespielt, solange Leute online sind die Lust auf Rollenspiel haben. Diese können sich in Hjornstein zusammenfinden und tun und lassen, was auch immer sie möchten. Es soll eine Art geregelter Hotspot sein. Große Events und dergleichen werden meistens am Wochenende stattfinden.



Kann ich mein Projekt mit Hjornstein verbinden?

Sehr gerne! Wir sind offen für Vorschläge und solltet ihr eure Gruppe mit Hjornstein verbinden wollen, meldet euch bei der Projektleitung oder postet es in unserem Forum.


Seid ihr eigentlich verrückt?

Definitiv.

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Dieser Thread hier soll im Grunde nur dazu dienen, euch auf dieses Projekt aufmerksam zu machen, denn alle nötigen Informationen findet ihr auf unserer Community-Website. Sofern euer Interesse geweckt wurde, bitten wir euch unsere Website und unser Forum zu besuchen, um alle nötigen Informationen zu erhalten, sowohl zum Projekt selbst, als auch der Lore von Hjornstein und weiterem Hintergrundwissen.

Solltet ihr direkte Fragen haben, so stellt sie bitte gleich in diesem Thread oder meldet euch ingame bei einem der Projektleiter, deren Accountnamen ihr am Anfang des Posts finden könnt. Ihr könnt ebenso hier euer Feedback abgeben, sofern ihr Lust dazu habt.

Wir hoffen dass wir mit eurer Hilfe etwas spannendes erschaffen können und freuen uns bereits auf neue Gesichter in Hjornstein!


Um zu unserer Website zu kommen, klickt hier


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Narmaeril (28.01.2016), Morlana (28.01.2016), Bonnylie (28.01.2016), Mama Burro (28.01.2016)

3

Donnerstag, 28. Januar 2016, 10:47

Heya,

ich habe dann auch gleich eine Frage. Da ich Euer Dorf vermutlich am ehesten als Wanderer besuchen werde, ist die Frage nach dem "wo" für mich besonders interessant. Entsprechend würde ich an dieser Stelle gerne noch einmal nachhaken und fragen ob Du "in Ostmarsch" etwas näher eingrenzen könntest. Aus südlich-westlich von Windhelm, östlich von Weisslauf und dort wo zwei Flüsse aufeinander treffen würde ich jetzt vermuten, dass es in etwa dort liegt, wo auf der Karte Fort Amol eingezeichnet ist. Kommt das so hin?

Danke vorab!

Liebe Grüße,
Anska

4

Donnerstag, 28. Januar 2016, 11:06

Liebe Anska,

hier findest du eine genaue Beschreibung der Verortung inklusive exklusivem Kartenmaterial, das dir helfen sollte, dir die Lage besser zu vorzustellen. ;)

Viele Grüße,
Mama Burro
Der Esel ist im ganzen Land
als störrisch und als dumm bekannt.
Das kann er nicht verstehen.
Denn unter Eseln ist bekannt:
dem Menschen fehlt es an Verstand
mit Eseln umzugehen.
(M. Baldus-Cohen-Or)


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Bonnylie (28.01.2016)

5

Donnerstag, 28. Januar 2016, 16:57

Hallo noch mal,

stimmt, da ist eine Rubrik "Lage" ... *seufzt* vielen Dank für die Antwort und entschuldige die unnötige Mühe.

~Anska

6

Samstag, 5. März 2016, 16:14

Plot: Der unreine Rubin

Die wilden und erschütternden Gerüchte haben sich mittlerweile bis nach Windhelm ausgebreitet. Waren es zunächst nur einige wenige Worte die darüber fielen, sind es nun, nachdem so viele Tage vergangen sind, brennende Flüsterfeuer. Das abgelegene Dorf Hjornstein wurde von Kaiserlichen angegriffen! Es soll gar eine ganze Centurie gewesen sein. Schon Tage vor dem Angriff sollte es dort Anzeichen für die Anwesenheit von Kaiserlichen gegeben haben und das Dorf hat sich, so hörte man, mit dem Bau einer Palisade zu schützen versucht. Doch warum sollten sie ein so abgelegenes Dorf im Südwesten Ostmarsches angreifen? Stimmen wurden laut, dass die Kaiserlichen an diesem Flecken, von den Bergpässen geschützt, einen Außenposten errichten wollten, aber Beweise gibt es keine, nur das ahnungsvolle Raunen von erfahrenen Kriegern. Die Nachrichten die bislang von dort aus bis in die Hauptstadt drangen, sprechen sogar von einigen Belagerungswaffen; schwerem Kriegsgerät, dass man heran schaffte um seinen Plan um zu setzen. Selbst ausgehungerte Kriegshunde sollen auf das Dorf gehetzt worden sein. Die aberwitzigen Gerüchte nehmen kein Ende.



Nun heißt es, die Hjorsteiner hätten es tatsächlich geschafft, die Kaiserlichen zurück zu schlagen; unter großen Verlusten zwar, aber dennoch hat sich das starke und stolze Geschlecht wieder einmal bewährt. Keine noch so ausgeklügelte Militärstrategie, keine berittenen Kämpfer und kein Kriegsgerät vermochte es, der beeindruckend angeführten Miliz und den beherzten Bewohnern, die allesamt zu den Waffen griffen, lange genug entgegen zu branden. Nun fragt sich sicher manch einer, wie ein Dorf voller Bauern, einer ganzen Zenturie entgegen stehen konnte, doch wir reden hier nicht von irgendwelchen Bauern, es sind die Hjornsteiner und sie wussten sich schon immer auf schwere Krisen vorzubereiten. So sollen schon lange vor dem Angriff etliche Söldner angeheuert worden sein, die den Wert ihrer Klingen zum Zeitpunkt der Schlacht unter Beweis stellten. Doch keine rote Ernte ist so ertragreich, wie die jener, die für das kämpfen, was ihnen zu steht; für ihre Heimat, für ihre Familien, für ihren Grund und Boden, für ihre Ehre.



Und so sah man die größten Streiter unter den Hjornsteinern wie Berserker kämpfen, wird erzählt. Der Hauptmann der Miliz, Eoráwyn Ingridstochter führte ihre Männer und Schildmaiden, beseelt wie in ihren besten Jahren, in die Schlacht und schien ihre Augen und ihren scharfen Verstand an jedem strategisch wichtigen Punkt gleichzeitig zu haben. Regon der Riese, wie man ihn später nennen sollte, führte die Dörfler gegen den Zenturio selbst und man munkelt er habe der Schlange den Kopf abgetrennt. An seiner Seite sah man auch die schweigsame Jon, die sich als ein regelrechter Stier hervor tat und den Kaiserlichen fest wie ein Fels entgegen stand. Doch niemand von ihnen kam ohne Wunden davon, manche auch nicht mit dem Leben. Rhorlak Bluthand, der stritt wie ein wilder Eber und so manchen Kopf erntete, trug offenbar die schlimmsten Wunden davon und feilschte viele Stunden mit den Göttern, um seinen Eintritt nach Sovngarde. Die unzertrennlichen Brüder Jorik und Norik, wurden seit der Schlacht nicht mehr gesehen, weder tot noch lebendig. Was wohl mit ihnen geschah? Sind sie Außerhalb auf versprengte Truppen der Kaiserlichen oder gar auf eine Nachhut getroffen? Niemand weiß das so genau und nur wenige Geschichten drangen seither von Hjornstein bis nach Windhelm. Das mag jedoch daran liegen, dass es fast eine ganze Tagesreise von Windhelm entfernt liegt und nur wenige Händler oder Reisende regelmäßig den Weg dorthin und zurück finden. Vielleicht bringt der nächste redselige Reisende, der im Gasthaus von Windhelm Zuflucht vor Schnee, Wind und und beißender Kälte sucht, ja Neuigkeiten...
Keine Realität ist so erfüllend wie die Phantasie.

Die Abenteuer von Kynhild Riesenschreck

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Bonnylie (05.03.2016), Svanrige (05.03.2016), Exorbitanz (05.03.2016), Narmaeril (05.03.2016), Sturmfaust (05.03.2016)

7

Montag, 7. März 2016, 23:43

Schlechte Zeiten

In Windhelms Methallen und Gasthäusern munkelt man halblaut von einer weiteren Krise, der das kriegsgebeutelte Dorf anheim gefallen scheint; als sei dieser Ort verflucht worden. Zwar hat man die zahlreichen Leichen und Tierkadaver der Aggressoren fort geschafft, um das Dorf vor Wölfen und ähnlichem Getier frei zu halten, doch schienen die Götter ihren Zorn, nicht einmal im erhabenen Moment der Totenverbrennung, zügeln zu wollen, sagt man. Man erzählt sich, dass der Dorfälteste Talsgar, seines Zeichens hohes Mitglied der Magiergilde von Windhelm, während der Gebete für die gefallenen Streiter, einfach tot zu Boden gesunken sei. Als wäre dieses Omen nicht Beweis genug für den Fluch des Dorfes, barst sein Stab in einem regelrechten Inferno auseinander, als man seinen Leib den Flammen übergab.

Es wird geflüstert, viele Bewohner hätten das Dorf mittlerweile fluchtartig verlassen, andere werden vermisst und so manche, unheilschwangere Stimmen deuten sogar an, dass der Hunger des göttlichen Zorns noch lange nicht gestillt sei und mehr Seelen fordern wird. Zwist und Misstrauen haben sich, wie tückischer Nebel ins Dorf geschlichen, der seine wabernde Masse bereits auf die umliegenden Flecken und Gehöfte auszuweiten scheint. Man hörte sogar jüngst, dass die Nahrungsvorräte knapp werden. Die Miliz ist geschwächt, der Rat des Dorfes wankt - wann das dunkle Geflüster wohl ein Ende haben mag?
Keine Realität ist so erfüllend wie die Phantasie.

Die Abenteuer von Kynhild Riesenschreck

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Bonnylie (08.03.2016), Svanrige (08.03.2016)

8

Freitag, 11. März 2016, 17:16

Die Hungersnot steigt immer mehr an, die Unruhen die damit einhergehen immer größer. Als wäre es nicht schon genug, fanden einige Bauern leere Kornspeicher vor. Nicht nur das, auch die Vorräte die man sich mühsam für den Winter angesammelt hatte, und trotz der Not in den letzten Wochen mühsam beibehielt war weg. Das einzige was sie dort vorhanden waren nur noch Ratten, die sich an den Krümelresten labten. Seltsam, dass auch der Soldat, der den Kornspeicher bewachen sollte, ebenso verschwunden war.

Auch Asta, die Steinalte scheint nicht mehr mit Anwesenheit zu glänzen, so dass nur noch Eorawyn Ingridstochter vom Dorfrat übrigblieb. Vor Verzweiflung getrieber Zorn brachte so immer mehr Bauern ihre Aufstände vor dem großen Rathaus abzuhalten, es wurde nicht leiser, im Gegenteil. Mit Mistgabeln bewaffnet wollten sie eine Lösung oder einen Schuldigen. Was genau, war ihnen gleich, nur das Ende dieser Not, und die Sehnsucht nach ein wenig Wohlstand, soweit dass die Bäuche gefüllt und auch die Kinder nicht den Hungerstod erleiden mussten.
Unruhen machten sich auch außerhalb des Dorfes, auf den Bauernhöfen breit. Berserker, welche die nur des abschlachtens und Mordens bekannt sind, trieben sich auf diesen und plünderten wo sie nur konnten. Kaum einer wollte ihnen begegnen, dunkle Gestalten die eigentlich nur in dunkle Gassen großer Städte gehören, aber sicher nicht hier.

Nach langem tauchte Rhorlak Bluthand wieder auf, und er war nicht alleine. Eben dieses Gesindel war unter seinen Gefolgsleuten, man wagte sich kaum ihnen über den Weg zu laufen. Dennoch konnte er mit eben diesem Auftreten für Ruhe sorgen, und sich damit Gehör verschaffen.



Man traute seinen Ohren nicht, als man ihn reden hörte. Der Rat habe sich die Vorräte unter den Nagel gerissen, von der Selbstsucht, gerade in der Zeit großer Not.
Doch was sind schon Worte? Taten sollte es regnen, soviel dass man sie gar nicht selbst umgreifen konnte. Ganze Käseräder, Schinken und Allerlei wurden vom Rathaus hinausgeschmissen und unters Volk verteilt. Keiner traute dem, was man sah und hörte.



Gegen Ende verschwand er, gemeinsam mit seiner Tochter Kynhild, der Jägerin Melisande sowie Eorawyn Ingridstochter in dem großen Rathaus. Verhandeln wollte man, wie hier wieder Ruhe und Ordnung einkehrte.

Am nächsten Tag schon wurde es bekannt. Nach langem endlich bekam das Dorf seinen ersten Thanen, Eorawyn Ingridstochter. Als rechte Hand stand ihr Rhorlak Bluthand bei.

Nun hofft man, dass das Dorf in Zukunft seitdem von mehr Glück als Pech gesegnet sein. Möge Shor mit ihnen sein.

Entzünd die Flamme tief in mir, mit jedem für und wider

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Morlana (11.03.2016)

Harandar

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9

Sonntag, 13. März 2016, 23:13

Es war meine erste wirkliche Berührung mit Rollenspiel in Tamriel seit 2014. :) Wunder-Wunderschön stimmige, grimmige Nord.

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Bonnylie (13.03.2016), Jendred (14.03.2016), Morlana (14.03.2016)

10

Dienstag, 22. März 2016, 15:47

In den Tavernen von Windhelm wird wieder halblaut über das entlegene Dorf Hjornstein gemunkelt. Ein geschwätziger Stallbusche will aufgeschnappt haben, dass dort alsbald eine Hinrichtung stattfinden soll. Offensichtlich verschafft sich der neu eingesetzte Thane damit eine gehörige Portion Respekt. Ob sie die Hinrichtung wohl selbst durchführt, oder es ihren Gefolgsmännern überlässt? Eorawyn Ingridstochter scheint ihre Reihen nämlich bereits kurz nach ihrem Amtsantritt, mit einigen Huskarlen verstärkt zu haben. Manche munkeln gar es soll ihre Base sein, die den Kopf verliert. Was ihr vorgeworfen wird, ist reine Spekulation, doch es muss ein schweres Vergehen gewesen sein, wenn selbst Familienbande das Leben nicht retten können. Wo, wenn nicht am warmem Kaminfeuer der Methallen, lassen sich solch wilde Gerüchte besser weiterspinnen...

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Morlana« (13. April 2016, 22:58)


11

Mittwoch, 13. April 2016, 22:53

Unruhe

Schmuggel, Entführungen, Gefangennahmen; und alles in Abwesenheit des Thane! Das Dorf Hjornstein findet keine Ruhe, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf.



Zu allem Übel, wurde die Siedlung am ersten Tag der Regenhand von einer grimmen Rotte wahnsinniger Orsimer heimgesucht. Man sagt, eine tapfere Horde Bauern, angeführt vom Bibliothekar des Thane, habe sie vertrieben; was für ein Sieg, bei Shor, wahrlich!



Einige Bewohner Windhelms berichten in den letzten Tagen, dass der Thane Hjornsteins in der Hauptstadt gewesen sei, und den Posten nun ganz offiziell bekleide. Hochrangige Gefolgsleute des Skaldenkönigs, atmeten dem Getuschel nach erleichtert auf, war die bisherige Führung doch stets ein Dorn im Auge des Jarls von Ostmarsch. Eórawyn Ingridstochter hat ihren rechtmäßigen Platz nun also wieder besetzt, doch blickt man nach wie vor kritisch, auf die aufstrebende Siedlung im Südosten der Region. Möge Kyne ihnen hold sein!
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Bonnylie (13.04.2016), As3her (14.04.2016), Bei Azura (14.04.2016)

12

Sonntag, 17. April 2016, 10:52






Wie harmonisch und friedvoll manche Dörfer Ostmarsch´s sind, so scheint Hjornstein seinen ganz eigenen Rhytmus zu haben. Ob es jedoch immer Unruhen sind, oder einfach eine Menge los, sei mal dahingestellt. Wie vielleicht sicher auch in anderen Ecken, so ist Hjornstein´s nun von einer ungewollten Plage des Metmangel´s befallen zu sein. Selbst unter Gewaltandrohung scheint der Wirt keinen einzigen Tropfen Met mehr vorrätig zu haben, nichtmal in den Reservefässern. Wenn es doch nur Wasser oder MIlchmangel wäre. Jedoch der Mangel an Met ist nicht annehmbar. Wielange das Dorf es hier also ohne Met aushält, ist ein spannendes und interessantes Unterfangen. Die frischgebackene Thane scheint der Nachbeschaffung der Metvorräte zumindest noch sehr zuversichtlich zu sein. Ob das so bleibt? Und wo ist der ganze Met nur hin?


Die Schmuggler jedoch, die einst das Dorf befallen haben sollten, hatten offenbar neben allerlei Schmuggelware auch einige Dinge von offenbar historischem Wert mitgehen lassen. Es ist unklar, der Gerüchteküche nach, ob es sich hier um Dinge aus dem Dorf dessen Urväter handelt, oder schlicht aus einer anderen Gegend.



Manche munkeln, die Schmuggler seien nicht einfach Schmuggler gewesen, sondern Piraten, dessen Raubzüge auf dem Meer wohl nicht mehr ausreichen. Nein, kleine Dörfer die keiner Fliege was zu leide tun müssen offenbar auch daran glauben! Wie gut dass man sie festnehmen konnte.

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Morlana (17.04.2016), Bei Azura (01.05.2016)

13

Samstag, 30. April 2016, 19:59

Süßer, süßer Met




Die Durststrecke des Dorfes Hjorstein scheint nun vollends überwunden zu sein. Am heutigen Morgen kam die, vor wenigen Tagen noch so verzweifelte, Honigsammlerinnen der großen Metkellerei, mit einem voll beladenen Wagen ins Dorf gefahren. Darauf befanden sich offenbar Metfässer. Wie es scheint, verrichten die zuvor noch streikenden Bienen wieder ihr Tagwerk, und was auch immer sie aufgescheucht haben mag, ist verschwunden. Auch der Händler Fildor scheint wieder aufgetaucht zu sein; man sagt er habe sich in der Zwischenzeit aus Frust als Barbier versucht; unter Nord gewiss eine brotlose Kunst.
Keine Realität ist so erfüllend wie die Phantasie.

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Gilde: Hjornstein

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14

Sonntag, 8. Mai 2016, 03:20

Wegen derzeitigem Mangel an aktiven Mitspielern und Projektleitern ist es uns leider nicht mehr möglich das Dorf in dem Umfang zu bespielen, den wir uns gerne wünschen. Das Projekt "Hjornstein" wird somit für unabsehbare Zeit auf Eis gelegt. Diejenigen Spieler die noch aktiv sind, haben natürlich immer noch die Möglichkeit gemeinsam RP zu betreiben, allerdings wird es keine festen Plots und Events geben, lediglich Interaktionen zwischen den Charakteren.

Spieler die nach einer nordischen Gemeinschaft suchen, haben natürlich immer noch die Möglichkeit sich zu melden und unserem RP beizuwohnen, allerdings alles in kleinerem Rahmen als zuvor, bedauerlicherweise. Sollten in Zukunft mehr aktive Spieler dazukommen - oder alte zurückkehren, besteht immer noch die Möglichkeit dass das Projekt fortgeführt wird.

Ich danke allen Leuten die Interesse gezeigt haben und aktiv bei uns mitgemacht haben, wir durften in den letzten Monaten alle tolles RP genießen und werden es sicherlich auch in Zukunft tun.

Bei Fragen stehen wir euch natürlich immer noch zur Verfügung.
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CriticalAcclaim (08.05.2016), Morlana (08.05.2016), Bonnylie (08.05.2016), Vituu (08.05.2016)

15

Montag, 9. Mai 2016, 20:44

Heya, dass Euer wöchentlicher Rollenspielabend noch hier im Foren-Kalender angekündigt wird, ist so gewollt?