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21

Samstag, 7. Mai 2016, 09:09

Uh, Diskussionsmittel! Das kann ich! Der Wikipedia-Artikel, den Ihr beiden, Mollorow und Darth, sucht, ist der zum ad hominem . Also einem Argument, welches durch Argumente gegen die Person eines anderen, dessen Argumente zu entkräftigen versucht, statt auf dessen Argumente selbst einzugehen. Das macht Ihr übrigens beide, da sowohl "Wenn du etwas anderes glaubst muss ich dir eine ziemlich große Naivität unterstellen. " wie auch "[...] zerstört in meinen Augen die Aussage deiner bisher genannten Argumente." in diesen Bereich fallen. In einer sachlichen Diskussion hat diese Art von Argument nichts zu suchen, da sie eben nicht sachlich ist. Wenn jemand also sagt "Wer ad hominem benutzt, dessen Aussagen haben kein Gewicht", sagt er damit gleichzeitig auch, dass man seine eigenen Argumente besser gar nicht erst lesen sollte, da er ja selbst ein ad hominem benutzt. Allerdings ist es auch nicht besser, wenn man zwar einerseits eine sachliche Diskussion fordert, andererseits aber selbst unsachliche Mittel benutzt. Eine sachliche Diskusion sollte im Übrigen auch ohne "einen schärferen Ton" auskommen können, da sie allein der Bedingung genügen muss, sachlich zu sein - sie kann gleichzeitig durchaus noch freundlich sein.

Davon ab redet Ihr schlicht von unterschiedlichen Formen des "Könnens". Mollorow geht vom rein körperlichen Können aus - der Möglichkeit einen Zettel an den nächstbesten Baum zu tackern - Amelie vom gesellschaftlichen Können im Stil von "Das kannst Du doch nicht machen!" Und klar kann jeder einen Zettel mit einem Kopfgeld aufhängen, es wird ihm nur vermutlich halt nichts als Ärger einbringen. (Edith meint noch: Und es ist außerdem eben nicht besonders fair dem Spieler des Opfers gegenüber.) Da das Kopfgeld-Argument aber eigentlich - wenn ich das richtig überflogen habe - nur darauf hinweisen sollte, dass man auch ohne Dunkle Bruderschaft zum Opfer von Spinnern werden kann, verstehe ich diesen ganzen Aufstand hier nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anska« (7. Mai 2016, 09:16)


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Vilvyth (07.05.2016), Amelie (07.05.2016)

22

Samstag, 7. Mai 2016, 12:03

Uh, Diskussionsmittel! Das kann ich! Der Wikipedia-Artikel, den Ihr beiden, Mollorow und Darth, sucht, ist der zum ad hominem . Also einem Argument, welches durch Argumente gegen die Person eines anderen, dessen Argumente zu entkräftigen versucht, statt auf dessen Argumente selbst einzugehen. Das macht Ihr übrigens beide, da sowohl "Wenn du etwas anderes glaubst muss ich dir eine ziemlich große Naivität unterstellen. " wie auch "[...] zerstört in meinen Augen die Aussage deiner bisher genannten Argumente." in diesen Bereich fallen. In einer sachlichen Diskussion hat diese Art von Argument nichts zu suchen, da sie eben nicht sachlich ist. Wenn jemand also sagt "Wer ad hominem benutzt, dessen Aussagen haben kein Gewicht", sagt er damit gleichzeitig auch, dass man seine eigenen Argumente besser gar nicht erst lesen sollte, da er ja selbst ein ad hominem benutzt.


Oh Gott... und das am Samstag morgen.

Spoiler Spoiler


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Amelie (07.05.2016)

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23

Samstag, 7. Mai 2016, 13:17

Eigentlich wollte ich nichts schreiben aber ja ich meine exakt das.

Zitat


wenn ich das richtig überflogen habe - nur darauf hinweisen sollte, dass man auch ohne Dunkle Bruderschaft zum Opfer von Spinnern werden kann, verstehe ich diesen ganzen Aufstand hier nicht.


https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem trifft in meinem Fall jedoch bedingt zu.

Wer glaubt dass es in der Kriminalität grenzen gibt den kann ich persönlich nicht ernst nehmen und hat auch mit dem Thema zu tun. Weil das einfach nicht der Tatsache entspricht. Mir könnte genauso jemand mit Verschwörungstheorien wie Chemtrails kommen. Vielleicht habe ich sie ja verkehrt verstanden und womöglich ist einfach zu schweigen manchmal das bessere Mittel als seine Meinung zu sagen. Allerdings lasse ich mich auch zu gerne provozieren.

aber um das Thema nochmal aufzugreifen:

Ein Einbrecher wird nicht vor einem Haus stehen bleiben und sich erst das BGB durchlesen um herauszufinden ob er es darf, und wenn er nicht darf wird er nicht wieder gehen. Es kann überhaupt nur der kriminell sein der ein Gesetz bricht.

Um noch ein Zitat vorzubringen:

Der Glaube an eine übernatürliche Quelle des Bösen ist unnötig. Der Mensch allein ist zu jeder möglichen Art des Bösen fähig.

— Joseph Conrad
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24

Samstag, 7. Mai 2016, 16:14

Davon ab redet Ihr schlicht von unterschiedlichen Formen des "Könnens". Mollorow geht vom rein körperlichen Können aus - der Möglichkeit einen Zettel an den nächstbesten Baum zu tackern - Amelie vom gesellschaftlichen Können im Stil von "Das kannst Du doch nicht machen!" Und klar kann jeder einen Zettel mit einem Kopfgeld aufhängen, es wird ihm nur vermutlich halt nichts als Ärger einbringen. (Edith meint noch: Und es ist außerdem eben nicht besonders fair dem Spieler des Opfers gegenüber.)


Genau das ist es. Ich weiß ganz genau, dass es jegliche Art und Weise von Kriminalität im Realen und im Rollenspiel gibt, nach meiner Ansicht darf man auch _fast_ alles in dem Bereich ausspielen was man will, solange es nicht den Rahmen der Lore und Realismus sprengt und solange die Bereitschaft von _beiden_ RP-Parteien vorhanden ist mit den Konsequenzen zu leben.

Ich wollte in dieser Sicht natürlich darauf hinweisen, von meiner Seite aus geforder, dass in Präzedenzfällen außerhalb von Rechtsfreier Zonen oder Gebiete wo es normal/sinnvoll sein sollte eine Gegenkonsequenz unabdinglich ist, wenn man seinen Char im RP erwischen lässt. Alles Andere wäre einseitiges kriminelles Rollenspiel und wäre nicht vertretbar.

Da das Kopfgeld-Argument aber eigentlich - wenn ich das richtig überflogen habe - nur darauf hinweisen sollte, dass man auch ohne Dunkle Bruderschaft zum Opfer von Spinnern werden kann, verstehe ich diesen ganzen Aufstand hier nicht.


Das hätte ich eindeutig besser formulieren können. Allgemein stehe ich zu meiner Aussage, dass jegliche Art und Weise von Kriminalität auch Konsequenzen nach sich ziehen kann, real und auch im RP. Ob jetzt ein ungenehmigtes Kopfgeld auf einen Unschuldigen ausgesetzt wird, ein Irrer ihn tötet oder ein Mitglied der Dunklen Bruderschaft dafür verantwortlich ist ist in diesem Kontext natürlich vollkommen egal. Doch muss bei kriminellen RP immer bedacht werden, dass auf Aktion auch Reaktion folgen kann.


P.S.: Mollorow auf eine, wie von Anska schön beschrieben, ad hominem Argumentation gegen meine Person gibt es keinen Grund einzugehen, weil es wenig mit meinen Argumenten zu tun hat, in welchen ich natürlich auch sehr drastische Stilmittel verwende aber ungerne die Person selbst versuche zu diskreditieren. Ich habe auch keinen Grund dazu, immerhin geht es mir um den Sachinhalt der Diskussion und nicht um die Diskutanten. Ebenfalls wollte ich dich mit keinem Wort provozieren, sondern auf das Thema in deinem Post eingehen. :)

EDIT: Zumal es mir arg drastisch erscheint mich als Person, wegen eines Missverständnisses in einer Sachdiskussion, mit einem Verdacht öffentlich lächerlich zu machen. Solltest du Zweifel an meinem Geisteszustand haben, kannst du deine Meinung gerne frei in einer PN äußern, aber ich bitte darum mich nicht als Mensch hinter meinen Argumenten hier in einer öffentlichen Plattform verdachtsmäßig auseinander zu nehmen. Meine Argumente zu zerlegen ist natürlich ein _muss_ in einer Diskussion.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Amelie« (7. Mai 2016, 17:47)


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25

Samstag, 7. Mai 2016, 17:36

Auch wenn es zu weiten Teilen bereits geschehen ist: Bitte kehrt wieder zu einer sachbezogenen Diskussionsweise zurück.
"Es ist das Kennzeichen der "Elder Scrolls"-Reihe -
Es gibt nicht nur eine Wahrheit in der Welt. Jeder sieht die Dinge von seinem eigenen Blickwinkel aus."


- Lawrence Schick, Lead Loremaster

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26

Samstag, 7. Mai 2016, 17:59

Die ad hominem Argumentation ist aus meiner Sicht bei richtiger Verwendung ein normales Stilmittel. Wir können gern darüber diskutieren welche Stilmittel angebracht sind und welche nicht, aber das würde das Thema wohl dann komplett verlassen. Fakt ist wenn jemand in einer Diskussion in der es um kriminelle Handlungen geht sagt, es gäbe bsp. gar keine Kriminalität und alle würden sich immer brav an die Gesetze halten, werde ich nicht versuchen weitere Argumente vorzubringen um ihn zu überzeugen oder weiter "sachlich" zu diskutieren, da schon eine Unsachlichkeit vorherrscht. Auch halte ich es für fragwürdig normale Stilmittel an den Pranger zu stellen und jetzt zu verlangen jeder möge brav wissenschaftlich diskutieren und sich nur noch an höfliche Stilmittel halten. Das können wir aber gern per PM ausdiskutieren. ;)

Zitat


Genau das ist es. Ich weiß ganz genau, dass es jegliche Art und Weise von Kriminalität im Realen und im Rollenspiel gibt, nach meiner Ansicht darf man auch _fast_ alles in dem Bereich ausspielen was man will, solange es nicht den Rahmen der Lore und Realismus sprengt und solange die Bereitschaft von _beiden_ RP-Parteien vorhanden ist mit den Konsequenzen zu leben.


Und mehr habe ich im übrigen die ganze zeit nicht gesagt. ich habe sogar versucht es mehrmals neu zu formulieren. Les dir mal deine antworten bezüglich meinen Antworten durch und guck dir an worauf sich meine antworten genau bezogen.

Zitat


Das hätte ich eindeutig besser formulieren können. Allgemein stehe ich zu meiner Aussage, dass jegliche Art und Weise von Kriminalität auch Konsequenzen nach sich ziehen kann, real und auch im RP. Ob jetzt ein ungenehmigtes Kopfgeld auf einen Unschuldigen ausgesetzt wird, ein Irrer ihn tötet oder ein Mitglied der Dunklen Bruderschaft dafür verantwortlich ist ist in diesem Kontext natürlich vollkommen egal. Doch muss bei kriminellen RP immer bedacht werden, dass auf Aktion auch Reaktion folgen kann.


Was ich nicht bestritten habe sondern sogar selbst erwähnt. In diesem Sinne scheinen wir ja in dieser Hinsicht übereinzustimmen.

@Paragan

Ich bin gespannt wieviele hier noch diskutieren werden wenn man anfängt diverse Diskussionstilarten zu verbieten und nur noch ein paar davon zu zulassen. Mein Text war um mich zu zitieren ein "wenn" Satz.

Zitat


Wenn du etwas anderes glaubst muss ich dir eine ziemlich große Naivität unterstellen.


und bezog sich darauf dass Söldner kriminelle Grenzen haben.

Ich habe es ihr also nicht direkt unterstellt, noch ist hier eine Beleidigung vorhanden oder etwas anstößliches.
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Samstag, 7. Mai 2016, 18:27

@ Mollorow: Scheinbar ein Missverständnis beiderseits, wir haben in unser beider Argumente offensichtlich aneinader vorbei geredet.

Hier nun abschließend zu dem Thema, ohne weiter auf diese voran gegangene Diskussion zu der Rhetorik einzugehen, denke ich, dass allgemein solche Dinge wie die Dunkle Bruderschaft nicht als Power-RP gelten, solange die beidseitige Konsequenz und Akzeptanz vorhanden ist. Sollte es letzten Endes nicht zu einer Übereinkunft im RP gegeben sein, gibt es immer die Möglichkeit einer Zwischenlösung im Rollenspiel mit welcher beide Seiten gut leben können. Sollte diese Zwischenlösung nicht möglich sein, bleibt nichts anderes übrig als sich im Rollenspiel, wegen unterschiedlicher Ansichten und Spaßgrenzen aus dem Weg zu gehen wenn es um diese Themen geht. Der Rest kann ja trotzdem gemeinsam gespielt werden.

Generell muss ein Spieler der Dunklen Bruderschaft eine Grundakzeptanz aufweisen was das Nichttöten von Chars betrifft. Denn wenn ich eine solche Organisation spielen würde, wäre mir von vornherein klar, dass ich durch die Aufträge in Bedrängnis käme Chars zu töten die Spieler nicht sterben lassen wollen. Mit dieser Grundakzeptanz lässt sich zumindest ein kommender Streit ohne schlechtes Gewissen vermeiden, denn ich könnte in diesem Falle niemanden mein RP aufzwingen wie ein anderer Spieler mir sein RP aufzwingen könnte, wenn es um Dinge ginge welche mir persönlich missfallen.

Letzten Endes liegt es aber nicht nur in der Plficht des Meuchlersspielers sich um Spielerkill-RP herum zu winden, sondern auch in der Plficht der Auftrageber, welcher sogar zwei Fraktionen in eine Bedrängnis bringen könnte in Streit zu geraten.

Ergo kann man jederzeit im Vorrein dieses Rollenspiel ablehnen wenn einem die Rahmenbedingungen nicht gefallen. Ich persönlich hätte sehr strenge Auflagen um meinen Char von einer ähnlichen Organisation töten zu lassen. Die Prämissen habe ich erwähnt, denn von Eintagsfliegenchars oder inkonsequenten Rollenspielern lasse ich mir ungerne meine Konzepte für einen "Fünfminutenspaß" aus dem Verkehr ziehen. Es ist ja nicht der Sinn von gemeinschaftlichen Rollenspiel mit flachen NPC-Ähnlichen Konzepten, die vielleicht höchstens ein Monat im RP eine Randerscheinung bleiben, mehrjährige Konzepte in den Schredder zu hauen nur um ein wenig Spaß an der Freude zu empfinden. Charaktertode können durchaus spannend sein, wenn sie mit dem Konzept, dem RP und Umfeld im Einklang stehen und nicht wirklich willkürlich als Stilmittel in einer gemeinsamen Geschichte genutzt werden.

Die Dunkle Bruderschaft ist vollkommen in Ordnung im Rollenspiel, sollte auch als Teil der Lore durchaus beachtet werden. Doch sollten die gemeinsamen Rollenspielregeln von den Spielern dieser Organisation geachtet werden und gleichzeitig auch damit gelebt werden, wenn gewisse Spielergruppen eben nicht Lust haben mit dieser Organisation Rollenspiel zu betreiben. Ich denke es ist so ähnlich wie bei Vampiren und Werwölfen. Wenn sie gut, loretreu und konsequent gespielt werden, können diese Konzepte eine extreme Bereicherung für spannendes, vielleicht auch gefährliches RP sein. Aber in dem Kontext einer übertriebenen, fehlerhaften Darstellung sind sie im Rollenspiel häufig nur, meiner Meinung nach, immersionsstörend.

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Vilvyth (07.05.2016), Bonnylie (07.05.2016)

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Samstag, 7. Mai 2016, 18:58

:rolleyes:

Hier haben wir wieder ein Beispiel für das, was Rollenspieler am besten können... Entschuldigt, aber der Zynismus musste nun sein.

Zum Thema:

Ich sehe diese Organisation ähnlich wie die Sache mit dem Vampirismus und der Lycantrophie.
Es ist in der Lore verankert, es existiert in der Lore und ist aktiv und kann bespielt werden. Wenn man alles, was theoretisch zu Fail- oder Power-RP führen KÖNNTE, gleich ablehnt und verteufelt, kann man sich auch gleich dazu entscheiden, dass alle nur noch Bauern mit Mistgabeln spielen sollten.
Die Bruderschaft bietet eine ganze Menge Potenzial für spannende Plots und massig RP. Man muss da eben nur wissen, mit wem man spielen kann, ohne OOC graue Haare zu bekommen.

Das einzige Problem ist das, was es im RP aber allgemein in jedem Bereich gibt: Vollidioten, die sich nicht mit der Lore auseinandersetzen wollen oder uber-mighty-dark-roxxor-Assassinen spielen wollen. Oder wieder der Klassiker: Obercoole Assassinen, die maskiert durch bewachte Städte laufen und sich wundern, dass sie auffallen... (und noch dazu in jeder Taverne IC geheimnisvoll jedem zuflüstern, dass sie Auftragskiller sind...)
Derartiges kann man als vernunftbegabter RPler ja gern ignorieren. Aber gleich eine ganze Abteilung der Lore deswegen ignorieren? Nein, das wäre nicht der richtige Weg.

Aber seien wir mal ehrlich: Besagte Volltrottel lesen wahrscheinlich nicht einmal in diesem Forum. ;)

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Amelie (07.05.2016), Vilvyth (07.05.2016)

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Samstag, 7. Mai 2016, 19:03

Ich möchte allerdings noch deutlich beifügen, dass die DB weder besonders Overpowered sind gegenüber anderen Organisationen noch von sich aus den Grund gewährt für das töten beliebiger Persönlichkeiten. Sie sind abhängig von der dunklen Mutter.

Und der mag man eine gewisse Machtfülle zu sprechen, allerdings, um mal ein Beispiel zu bringen, hat man in TES4 Ziele auf Geheiß der dunklen Mutter getötet, die die Befehle aber gar nicht heraus gab und viel zu spät davon Wind bekam, dass jemand dem Helden falsche Nachrichten lieferte. Ebenso ist sie und die Organisation nicht, wie schon mehrmals erwähnt, unfehlbar.

Sakramente sind nicht schlimmer als Kopfgelder. Beides kann man los werden auch wenn ersteres, wenn einmal Ic/ooc akzeptiert, schwieriger ist. Ist aber beides nicht abgesprochen oder man ist damit nicht einverstanden, kann man ooc auch beides ignorieren und nicht darauf eingehen.

Und ja einfach wem Kopfgelder zu verpassen ic, selbst wenn betroffener Spieler einverstanden ist, macht es zu einer Straftat. Wenngleich in Tamriel nicht alles geahndet wird. Es mag Wachen, Agenten und XYZ geben aber es gibt in Tamriel z.B. keine NSA. Und sogar in unserer Realität bleiben leider viele Straftaten ungesühnt und einige werden von den falschen "gesühnt".

Und um mich nochmal zu wiederholen aus Täter Sicht:

Wenn jemand einen anderen Ic töten will, braucht er die DB nicht. Das kann er auch so schon in unendlichen Möglichkeiten in Angriff nehmen. Das heißt: Klar ein Täter kann im Dienste der DB handeln und das als Grund vorweisen. Er kann aber auch einer anderen Organisation angehören. Es darf auch erfundene Attentäter Organisationen geben solange man nicht irgendwo an der Lore damit aneckt, freischaffende Attentäter, Söldner die für 1 Goldstück ihre eigene Mutter töten würden oder man ist einfach ein wahnsinniger Psychopath der einfach den inneren zwang verspürt töten zu müssen.

Von der DB geht also keine größere Gefahr aus oder größere Gefahr eines Missbrauchs als von jeder anderen Organisation oder jedem anderen Spieler.

So oder so hat Powerrp egal in welcher Form im RP nichts zu suchen.

Ps.

Ich habe es auf voriger Seite auch schon mit Vampirismus verglichen. Allerdings kann jemand von der DB deutlich einfacher und freier agieren. Denn er kann seine Angehörigkeit leichter verbergen als ein Vampir. Man sieht einem DB Typen nicht an das er einer ist wenn er nicht gerade überall herumschreit was er ist oder DB auf die Stirn tätowiert. Tut er es doch.. dann blende ich solche Spieler ohnehin aus und erkläre sie mir gedanklich für Tod. Das gleiche gilt für Vampire die offen durch Städte laufen und ihre spitzen Zähne zeigen. Und ja die Wachen sind stark genug einen Vampir zu töten ebenso einen Attentäter.

PPs.

Sei noch anzumerken dass die DB bereits existiert, man sich ihr lediglich ooc nicht anschließen kann. Ic ist es aber seit Release möglich einen DB Anhänger zu bespielen. Jetzt bin ich aber wirklich fertig.
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Samstag, 7. Mai 2016, 19:19

Leider sind hier viele Spieler was Vampire und Werwölfe gibt vorgeschädigt, es gab bisher mehr Missbrauch als gute und konsequente Konzepte. Und das was ich bisher von der Bruderschaft im RP sah, war grauenvolles GZSZ-RP, welches ich nach 3 Sekunden ausblenden musste.

Lobend muss ich erwähnen, dass ich bisher auch einen sau gut gespielten Vampir gesehen habe. Er hatte die Nachteile, Probleme und Lore ihrer Flüche richtig schön rüber gebracht, ebenfalls die Blutgier oder die Wildheit dieses Konzepte ohne daraus eine Kuschelwelt von Hello Kitty zu machen. Bisher fand ich den Bezug des Vampirs zu Molag Bal und den meisten seiner Grausamkeiten sehr gut inszeniert, wie auch die typischen Merkmale seiner Vampirart.

In den Händen eines einigermaßen konsequenten und guten Spielers, kann jedes Konzept welches in der Lore greifbar ist eine große Bereicherung sein. Doch leider gibt es in der Assasinen-RP-Szene zu viele "roxxor"-Chars die einfach willkürlich um sich herum morden. Die Angst vor der Bruderschaft, welche laut Lore schon stark ist, kann ich verstehen aber nicht teilen. Wenn mir ein Bruderschaftseintagsfliegenchar mit einem Meuchelmörderübersalto ohne Geheiß der Dunklen Mutter oder Grund meinen Char töten wollen würde, würde mein Char plötzlich ausrutschen und den Saltomeister gegen die Wand klatschen lassen.

Und wie vor mir erwähnt, könnte rein theoretisch jemand einen imba-roxxor Superork spielen der während er säbelrasselnd noch Superzauber wirkt andere Chars unbegründet töten möchte. Lieber spiele ich als Opferlamm mit 50 gut gespielten Vampiren, Bruderschaftschars und Werwölfen, anstatt mit Willkürschars die einfach nur rummeucheln.

Zudem: Hier ist wieder die Verantwortung nicht die des Mörderspielers, sondern des Auftraggebers. Denn wer eine solche Orga spielt und seine Auftraggeber nicht einmal OOC in in Frage stellt, kann sowieso nicht entscheiden ob die Dunkle Mutter diesen Auftrag frei gibt.

Zitat

Und ja einfach wem Kopfgelder zu verpassen ic, selbst wenn betroffener Spieler einverstanden ist, macht es zu einer Straftat. Wenngleich in Tamriel nicht alles geahndet wird. Es mag Wachen, Agenten und XYZ geben aber es gibt in Tamriel z.B. keine NSA. Und sogar in unserer Realität bleiben leider viele Straftaten ungesühnt und einige werden von den falschen "gesühnt".


Das stimmt voll und ganz. Das hängt immer davon ab wer für die Aufdeckung des Verbrechens zahlt und wer Opfer war. Aber ein Ottonormalbürgerverbrechen wird wohl ungesühnt bleiben oder einfach den Aufwand nicht wert sein dort zu ermitteln, außer der Verbrecher stellt sich schon arg dämlich an, dass man ihn innerhalb von Sekunden finden könnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Amelie« (7. Mai 2016, 19:25)


31

Samstag, 7. Mai 2016, 19:42

Wie man im RL tun sollte was einem Spaß macht, gut tut und wo man nach Feierabend entspannen kann, so gilt es auch fürs RP. Das Leben ist kurz um sich zich Schranken sagen zu lassen, und etwas drauf geben was andere von einem erwarten. Aber auch respektieren wenn die Vorstellungen von den eigenen abweichen und das beste drausmachen. Bei einem Spiel das kein singleplayspiel ist muss man meiner Meinung nach mit Kompromissen leben können. Sonst ist man meiner nach im falschen Spiel oder hat das Konzept MMO nicht ganz verstanden. Das gilt für alle Charkonzepte.

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32

Samstag, 7. Mai 2016, 21:44

Kurzer Einschub: Könntest Du bitte meine Frage beantworten, Amelie? Die war nämlich nicht rhetorisch gemeint. Wenn Du findest, dass sie nicht in den Kontext dieser Diskussion passt, kannst Du es gerne auch per PN machen.


Edit wiederholt sie auch gerne noch einmal:

Aus purem Interesse, welche "strikten Gesetze" der Götter meinst Du? Die Neun Gebote der Acht Göttlichen ? Soweit ich weiß ist nur aus Daggerfall ein Gesetzbuch bekannt, welches nichts mit den Göttern zu tun hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anska« (7. Mai 2016, 21:54)


Amelie

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33

Samstag, 7. Mai 2016, 23:34

Natürlich kann ich dir darauf antworten. Ich glaube das ist einfach in dem ganzen Tohuwabohu unter gegangen:

Es gibt Gesetzbücher, wie du geschrieben hattest, welche einzuhalten sind. Diese wiederrum finden natürlich in einem Umfeld des Glaubes der Acht weitaus _mehr_ fanatische Anhänger als irgendwo anders. Was nicht heißt, dass jeder den Geboten genug Gewicht schenkt um diesem Prinzip zu folgen, doch die Wahrscheinlichkeit ist in menschlichen Reichen höher, dass aufgrund dieses Gebots Gesetzen mehr Beachtung geschenkt wird.

Zitat

Julianos says: Know the truth. Observe the law. When in doubt, seek wisdom from the wise.

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34

Sonntag, 8. Mai 2016, 02:15

*gähn* Guten Morgen.
Seh ich ähnlich wie Anraee. Die dunkle Bruderschaft wird so im öffentlichen RP hier nicht funktionieren -> Gleiches Dilemma wie mit den Vampiren/Werwölfen.

35

Sonntag, 8. Mai 2016, 03:32

Erstmal vielen Dank für die Antwort, Amelie. Mit anderen Worten, Deine zuvor getroffene Aussage, dass man in einer Welt spielt "wo Götter sehr strikte Gesetze fordern" ist nur ein Spruch, da erstens Julianos nur ein Gott ist; zweitens er keine strikten Gesetze fordert, sondern wünscht, dass man sich an die bestehenden hält und drittens das gemeinsame Gebot "Above all else, be good to one another." sowie der Hinweis später im Text, dass die Götter vor allem mitleidig sind auch gegen eine Forderung nach sehr strengen Gesetzen sprechen - auch wenn die Priester es gerne hätten, dass man sich eben streng an die Gebote der Acht hält.

Auch ist es nicht natürlich, dass sich im Umfeld der Acht mehr oder überhaupt fanatisch gesetzestreue Bürger befinden. Etwas weiter generalisiert heißt diese Aussage ja, dass religiöse Menschen allgemein gesetzestreuer sind als andere. Ich denke, dass es durchaus möglich ist, Gesetzen auch mit großer Inbrunst zu folgen, einfach weil man sie für richtig und sinnvoll hält, ohne dafür einen Gott im Nacken zu brauchen.

Klingt Dein Argument für Julianos vielleicht noch überzeugend, wird es schnell seltsam, wenn man es zum Beispiel auf Dibella anwedet. Dementsprechend müssten im Umfeld der Acht ja auch Freundschaft und Liebe höher geachtet werden als anderswo und es auch mehr Kunstliebhaber geben. Irgendwie finde ich diesen Gedanken nicht wirklich überzeugend, auch wenn ich die Idee eines Charakters charmant finde, der sich aus religiösem Pflichtgefühl dazu zwingt, sich für Kunst zu interessieren, auch wenn er gar nichts damit am Hut hat.

Was ich damit sagen will ist, dass Du diese Ansichten für Dich und Deine Charaktere sicher vertreten kannst, sie aber absolut nicht so natürlich oder selbstverständlich sind wie Du sie darstellst.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anska« (8. Mai 2016, 08:01) aus folgendem Grund: Edit meinte, dass unter der frühen Stunde die Höflichkeit gelitten hätte und hat das nachgebessert.


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Sonntag, 8. Mai 2016, 06:56

Dazu sei vielleicht noch angemerkt dass nicht alle an die Acht (im übrigen auch Aedra genannt) glauben. DIe Db z.B. ist ein Kult für sich, die haben mit den acht nicht viel am Hut. Viele Kulte haben Daedra als Götter welche nicht gerade für ihre Liebwürdigkeit bekannt sind. Die Dunmer haben das Tribunal und andere Völker wieder andere Glaubensrichtungen.

Deswegen kann man die acht auch nicht als Kernargument bringen und sagen dass jeder sich an die Worte der acht zu halten hat dort wo der Glaube vorherrscht sondern an die Gesetze des jeweiligen Landes/Volkes wenn man nicht Straffällig werden will. Und selbst unter den Gläubigen wäre das Wort "jeder" falsch. In der Realität hält sich ja auch nicht jeder Katholik streng an die Bibel (zum Glück).

*Gibt Anska recht*
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mollorow« (8. Mai 2016, 15:03)


37

Sonntag, 8. Mai 2016, 08:27

Gleiches Dilemma wie mit den Vampiren/Werwölfen.


Es kommt auf die Leute an. Verallgemeinern würde ich es nicht. Ich für meinen Teil respektiere andere Charkonzepte die mir selbst nicht zusagen, die ich selbst nie spielen würde und versuche soweit draufeinzugehn dass auf beiden Seiten jeder seinen Spaß hat. Und Spinner, Lorepolizei und Superhelden und Schurken erkennt man möchte ich meinen recht schnell....

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38

Sonntag, 8. Mai 2016, 11:29

Ihr kommt wieder vom Thema ab, liebe Leute. ;) Macht doch einen eigenen Thread auf, der die Arten der Götterverehrung diskutiert.

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39

Sonntag, 8. Mai 2016, 11:39

Es geht/ging ursprünglich um die Spielbarkeit von den DB im Zusammenhang dessen, dass sie automatisch zum Poweremoten führen würde. Sofern ich richtig liege.
Die Ursprungsdiskussion ging über zu der Diskussion der allgemeineren Spielbarkeit von den DB. Was ansich ein erlaubter Übergang ist. Denn er trifft ja indirekt weiter das Thema.

Wenn man jetzt "Die Acht" als Argument dafür nimmt, dass man sich an diverse Regeln halten müsste, dann kann man auch klar sagen dass dem a) Nicht zwangsläufig so ist b) sich in der DB sicherlich nicht alszuviele Mitglieder befinden die auf die Acht irgendwie was geben. Somit geht es nicht ganz am Thema vorbei.

Aber letztlich könnte man den Thread auch schließen, da zum Ursprungsthema eigentlich alles gesagt wurde.
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40

Sonntag, 8. Mai 2016, 13:21

Da die Grundsatzfrage des Threads geklärt ist und alles dazu gesagt wurde, was es zu sagen gibt, bitte ich darum dieses Thema zu schließen.

Ihr könnt eure Diskussion bezüglich der Formulierung Amelies gerne per PN oder in einem neuen Thema fortführen.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

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