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Waenja

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Samstag, 11. Juli 2015, 08:55

Grünwasserbucht - Magiergilde


Über das wohl kleinste Gildenhaus in Auridon ist bisher nur wenig bekannt, und es ist natürlich auch nicht so reichhaltig ausgestattet wie die großen... aber es hat dennoch einiges zu bieten.



Wie alle Gildenhäuser der Magiergilde, so stellt auch das "Magierhaus" in Grünwasserbucht seine Dienste der zahlungswilligen Bevölkerung zur Verfügung.

Für verzauberte Schmuckstücke (je nach Wunsch personalisiert) und verzauberte Stäbe ist die Maga Varlais die richtige Ansprechpartnerin.
Sie ist es auch, die das Haus nach den Vorgaben der Magiergilde führt und als Hauptverantwortliche gilt.

Wer nach Stärkungs- und Heiltränken oder anderen alchemistischen Erzeugnissen sucht, der muss in Grünwasserbucht nach Saheejar von der Magiergilde fragen.

Bei der Suche nach individuellen Lösungen mithilfe von Runensteinen für häusliche und technische Herausforderungen aller Art sollte man sich nicht scheuen und nach Fynella, einer äußerst cleveren und talentierten magischen Erfinderin zu fragen.

In der Wiederherstellung, Mystik und Thaumaturgie bewandert ist der erfahrene und weise Magus Irondil Weißlicht.

Auch andere Mitglieder der Magiergilde sind jederzeit willkommen und ab und an in Grünwasserbucht anzutreffen.


Es hat sich etabliert, dass sich die Magier gern in den Abendstunden jeden Morndas in der Smaragdträne in Grünwasserbucht, an ihrem Stammtisch im Hinterzimmer, zusammensetzen, um fachzusimpeln oder aber neue Kontakte zu knüpfen.


Zudem treffen sie sich selbstverständlich regelmäßig (in der Regel einmal pro Woche), um sich gemeinsam unterschiedlichsten Herausforderungen zu stellen, in mentaler aber auch praktischer Hinsicht, denn alle Magier sind mehr oder minder kampferfahren.



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Samstag, 18. Juli 2015, 10:49

Ein Bote überreicht einem Bediensteten am Eingang des Stiftsvogthauses in Grünwasserbucht eine versiegelte Papierrolle mit den Worten: "Für Stiftsvogt Arawin persönlich".



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Samstag, 18. Juli 2015, 11:55

Ein Bote überbringt bald die förmliche Antwort der Stiftsvogt von Grünwasserbucht ins Haus der Magiergilde:

Zitat


Den Segen Auri-Els und aller Aedra mit Euch,
Hochverehrte Maga,

Der ehemalige Besitzer des in Eurem Anschreiben genannten Hauses ist seit letztem Jahr verstorben und aufgrund von Einsturzgefahr des Daches dieses durch die Kämpfe in Mitleidenschaft gezogenen Gebäudes hat die Stiftsvogtei eine Sperrung des Hauses veranschlagt.
Da der Stiftsvogtei kein Widerspruch vorliegt, der gegen Euren Wunsch sprechen würde, das sich dahinter befindliche Gartenstück zur Pacht zu gewinnen,
gewähre ich Euch dieses unter folgenden Auflagen:

1. Die Fläche des angestrebten Gartens beläuft sich auf die in einem aufgesetzten Vertrag festgelegten Grenzen und nicht darüber hinaus. Dies mag die Breite des voranliegenden Hauses sein und seine Hälfte der Länge!
2. Die Magiergilde benennt eine/einen Verantwortliche/n für den Garten, die/der der Stiftsvogtei einmal jährlich Rechenschaft ablegt!
3. Der Garten muss penibelst gepflegt werden und muss unter der Berücksichtigung altmerischer Sitte und Ideale nicht zu einem Schandfleck der Bucht werden!
4. Die angebauten Pflanzen werden durch Markierungen klar gekennzeichnet um versehentliche Verwechslungen auszuschließen!
5. Giftpflanzen und Pflanzen mit schädlichen Säften dürfen nur nach Genehmigung der Stiftsvogtei in einem separaten Teil des Gartens angepflanzt werden!
6. Ein Zehntel der Ernte soll den Bewohnern des Stifts Grünwasserbucht zu Gute kommen! Sei dies durch Vergünstigungen oder direkte Abgabe von Produkten, die aus dem Garten gewonnen werden.

Wenn die Magiergilde diese Auflagen zur Zufriedenheit erfüllt, erlasst Euch der Stift Grünwasserbucht jegliche Unkosten für das gepachtete Stück Land.
Bei Einwilligung der Magiergilde wird der Pachtvertrag vorbereitet und zur Unterzeichnung freigegeben.
Ich stehe Euch gerne höchstpersönlich für weitere Korrespondenz zur Verfügung!

Ehre sei Auri-El, allen Aedra und Ahnen,
Ruhm unserer ehrenwerten Majestät Königin Ayrenn Arana Aldmeri

- gez. Arawin
Vögtin des Stifts Grünwasserbucht
Stellvertreterin Ihrer Majestät Königin Ayrenn Arana Aldmeri zu Grünwasserbucht

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Samstag, 18. Juli 2015, 19:05

Varlais liest den Brief mit regungslosem Gesichtsausdruck, legt ihn kurz zur Seite und lässt ihren Blick durch's Fenster schweifen. Gedankenverloren pustet sie in die Staubkörner, die im einfallenden Licht wild zu tanzen beginnen. Sie kann zwei lebhaft schwatzende Bürgerinnen beobachten, die draußen am Fenster vorbei gehen und dabei auf das Magierhaus deuten. Ob sie abfällig über die Magier reden? Ihren Gesichtern nach zu deuten, sieht es ganz danach aus. Oder bildet sie sich das etwa nur ein? Varlais seufzt tief und betrachtet das Schreiben der Vogtin Arawin. Schließlich setzt sie sich entschlossen auf, tunkt ihre Schreibfeder in das Tintefässchen und schreibt:

Zitat

Verehrte Vogtin Arawin ,

Ihr habt meinen Dank für Euer unverzügliches und überaus detailliertes Antwortschreiben.
Und vor allem gilt Euch mein Dank im Namen der Magiergilde für Eure Großzügigkeit die
Pachtbedingungen für das Gartenstück betreffend.
Seid Euch versichert, dass die Auflagen zu Eurer vollsten Zufriedenheit erfüllt werden.
Als Verantwortliche ernenne ich meine Adeptin Saheejar und verbürge mich hiermit für sie.
Ich werde den Pachtvertrag unterzeichnen, sobald Ihr ihn freigebt.

Die Tore der Magiergilde stehen Euch zu jeder Tag- und Nachtstunde offen.
Suna ye sunnabe

Varlais Silinaen
Gildenmeisterin des Gildenhauses Grünwasserbucht



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Mittwoch, 22. Juli 2015, 22:56

Gleich zum 23. der Sönnenhöhe trifft ein Boten ein und überbringt einen unscheinbaren an die Magiergilde gerichteten Brief mit der Notiz "Rechnung". Der Inhalt birgt die Rechnung des Schmieds Bavakahr.


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Donnerstag, 23. Juli 2015, 07:36

Varlais nimmt die Rechnung entgegen und fährt mit dem Finger nochmals alle Posten nach, um sich zu vergewissern, dass nichts fehlt.
Sie stutzt, denn das aufgespannte Fell, woraus sie geplant hat, die harten Holzstühle beziehen zu lassen, ist nicht dabei.
Kurz denkt sie darüber nach, von dem Fell abzusehen und doch noch nach einem Stoff für eine neue Robe zu fragen, schüttelt dann aber den Kopf und richtet dem Boten nur aus, dem Schmied Bavakahr mitzuteilen, dass er das Fell vergessen habe.
Sie faltet die Rechnung zusammen und legt sie in die bis auf einen kleinen Betrag geschröpfte Münzkassette. Die monatlichen Abgaben werden in wenigen Tagen fällig...

Nun denn, Varlais seufzt, auf jeden Fall weiß sie mit Sicherheit, dass sie den Händler Va'dir, mit seinem reichhaltigen Sortiment und seiner Fachkenntnis, bedenkenlos weiter empfehlen kann.





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Samstag, 1. August 2015, 12:45

Wie der Wind

Varlais zog die Decke hoch bis zum Hals und hoffte, dass sich schnell ein tiefer und erholsamer Schlaf einstellen würde.
Unten hörte sie ihn über knarzende Dielen laufen. Ob er bleiben würde? Diesmal...vielleicht.

Sie hatte ihm aufgetragen, unverzüglich den Brief an die Magistra Genevelle Lia in Himmelswacht zu verfassen, unter deren Aufsicht sie als "jüngstes" Gildenhaus standen, um seine Zugehörigkeit zu bekräftigen und sich somit unter den Schutz der Magiergilde zu stellen.

Doch ob er es tun würde, wussten nur die Götter. Wie kann man einen Wind an einem Ort halten? Sie wusste die Antwort - man kann es nicht!

Man kann der Luft aber den Raum geben, Türen und Fenster öffnen, um zu kommen, hindurch- und hinwegzuwehen und vielleicht wiederzukommen...ja, und das hatte sie getan.

Sie dachte an ihr Gespräch letzten Morndas mit Fynella über die Elemente, denen wir uns zuordnen können, und lächelte kurz.

Bevor sie in einen traumlosen Schlaf glitt, streifte ein Luftzug ihr Gesicht, wie wenn jemand die Tür in einer kühlen Nacht öffnet
und wieder schließt.




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Narmaeril (02.08.2015)

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Mittwoch, 5. August 2015, 20:42

Zitat

Sehr geehrte Magistra Genevelle Lia,

es mag schon um die zwanzig Jahre her sein, als ich als junger, hoch motivierter und strebsam braver Student der magischen Heilkunde, voller Enthusiasmus der Magiergilde in der damals wunderschönen, hoch geschätzten und unvergleichlichen Kaiserstadt, dem Juwels Tamriels, beitrat.

Wenngleich auch die folgenden Jahre meiner Jugend in der üblichen Verwirrung und Irreleitung eines jungen, kreativen Geistes einhergingen und sich das Studium in eine nie dagewesene Länge zog (was meine Hingabe zur Kunst des Heilens niemals schmälerte, sondern nur noch hingebungsvoller vertiefte!), fand ich dank Auri'El' s unendlich weiser Fügung wieder zurück auf den Pfad der Tugenden, die mir seit jeher bestimmt worden waren und die mich in meinem Innersten mit unvergleichlicher Freude und ehrfurchtsvoller Dankbarkeit gegenüber allen Göttern und Sterblichen gleichermaßen erfüllen.

Daher ersuche ich euch, zutiefst verehrte Magistra Genevelle, dass ihr in eurer unendlichen Weisheit und mit der euch angeborenen Fähigkeit der Weitsicht, meinem Ansuchen um Versetzung nach Grünwasserbucht, in die Obhut der geachteten, begabten und begnadeten Magistra Varlais, zum Wohle unserer Gilde und der dortigen Bevölkerung, statt gebt.

Ich bin davon mehr als überzeugt, dass sich meine Fähigkeiten unter der zielgerichteten Führung Magistra Varlais zu aller Wohle weiter entwickeln werden und eine Bereicherung für diesen Posten am Rand der zivilisierten Welt darstellen werden. Ich empfinde es als eines der wichtigsten Anliegen, wenn nicht sogar einer seelischen Verantwortung entsprungenen Notwendigkeit, dieser Stadt nach all den harten und grausamen Schicksalschlägen wieder auf den Weg zur Normalität, in die hohe Zivilisation unseres Volkes und der damit verbundenen Errungenschaften wie Ordnung, Sicherheit und Wohlstand, zu verhelfen.

Somit verbleibe ich in wartender, jedoch äußerst zuversichtlicher Hoffnung auf euer hoch geschätztes positives Antwortschreiben,


Hochachtungsvoll

Sylvin Camius


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Samstag, 8. August 2015, 18:11


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Sonntag, 9. August 2015, 07:00


Zitat

2Ä583, 9.Tag letzte Saat

Geschätztes Gildenmitglied Sylvin Caminus !

Ich bin erfreut, dass Ihr Euch zum arkanen Studium zurückmeldet und gleichzeitig Eure Zugehörigkeit zu Grünwasserbucht erklärt, wenngleich mich der Sprung von den Beginnen in der Arkanen Universität, Kaiserstadt zu Eurer jetzigen Wahl, dem kleinsten Gildenhaus Auridons wundert. Vielleicht ist es aber auch gerade das Richtige für einen Neubeginn.

Aus gegebenem Anlass fehlen mir noch etliche Unterlagen, wie auch eine Bestätigung Eurer Aufnahme, samt Prüfungsbescheinigungen der Arkanen Universität.
Ich heiße Euch dennoch, unter Vorbehalt, aufs herzlichste Willkommen. Sollten sich Abschriften der genannten Schriftstücke in Eurem Besitz befinden, so lasst sie mir baldmöglichst zukommen.

Gegebenenfalls werden die Maga Varlais oder ich zum Beginn des nächsten Jahres eine Nachprüfung zum Zweck einer offiziellen Genehmigung anberaumen.

Beweist Eure Eignung sowie Eure Fähigkeit Euch den Regeln der Gilde entsprechend für die Gildenmitglieder und die Hilfe suchende Bevölkerung einzusetzen. Nehmt neues Wissen begierig auf und teilt das Eure freigiebig mit den Angehörigen der Gilde.
Vergesst dabei niemals Eure Vorbildfunktion bei dem angemessenen Gebrauch Eurer magischen Befähigung und bedenkt bei Euren Handlungen immer, dass Ihr die Magiergilde im Allgemeinen vertretet. Ein Mitgliedsbeitrag von 200 GM wird einmal jährlich fällig.

Wandelt im Segen des Magnus,

Genevelle Lia
Magistra des Gildenhauses Himmelswacht



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Dienstag, 11. August 2015, 19:06

Mit verschitzten Hemden liefert ein kleiner Trupp Hafenarbeiter zwei Kisten aus dunklem Holz beim Anwesen der Magiergilde ab. Aufgestempelt sind deutlich erkennbar zwei Sichelmonde als Zeichen des Händlers Bavakahr. Darin enthalten: Doppelwandbecher, Retorten, Gravurmesser und ein kleines Halsband.



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Sonntag, 16. August 2015, 08:57

Von Grünwasserbucht nach Waldheim und zurück

Nervös ging Varlais auf und ab, an Schlaf war nicht zu denken. Die gesamte Gruppe aus Grünwasserbucht galt als vermisst!
Ja, Magistra Marthine hatte recht, es wäre ihre Verantwortung gewesen, ihren Mitreisenden für ihre Erkundungstour durch Waldheim und Umgebung einen Ortskundigen zur Seite zu stellen. Warum nur hatte sie sie so leichtfertig ziehen lassen?!
Jeder wusste, wie gefährlich der Valenwald fernab der Straßen und Wege war...


Doch nun blieb ihr nichts weiter übrig, als bis zum nächsten Morgen zu warten - es war zum Verrücktwerden. Draußen prasselte Regen gegen das Gemäuer.
Es klopfte an der massiven Holztür, alamiert eilte die Maga, um sie zu öffnen.
Ein drahtiger Bosmer, dem die regennassen Haaren am Kopf klebten stand vor ihr und schien in Sekundenbruchteilen sie selbst und das hinter ihr liegende Zimmer zu erfassen:
"Maga Varlais?"
"Ja, bitte."
"Ich habe Eure Magier und die Krieger aus Auridon gesehen."
"Wer seid Ihr?"
"Ich bin ein Späher aus Langhafen und habe Eure Gruppe beobachtet, seitdem Ihr an den Docks angekommen ward..."



"Was ist geschehen? Erzählt rasch!"

"Sie haben schon bald die Stadt verlassen und sich in das Schwarzwassermoor begeben."
"Ihr seid ihnen die ganze Zeit gefolgt und sie haben Euch nicht bemerkt?"
"Doch doch. Die khajiitischen Krieger, die dabei waren, haben mich wohl bemerkt...waren jedoch schnell abgelenkt von dem, was sie im Moor vorfanden."
"Was meint Ihr?"
Der Bosmer zuckt die Schultern:" Jeder weiß, dass es dort vor Reifzecken nur so wimmelt.



Nun, das war nicht die wahre Gefahr..."
"Von welcher Gefahr sprecht ihr?"
"In dem Fall...waren es die Gase, die sich dort bilden, wo vor allem Pflanzenteile verrotten.



Danach hat die eine Maga doch gesucht. Ich habe sie reden gehört..."

"Ja, das stimmt. Was geschah dann?"
"Die Altmer und die Khajiit haben ihre Nasen zu tief hinein gesteckt.



Die drei anderen hatten ihre Mühe, sie wieder auf die Beine zu bringen..."



"Bei den Göttern...", Varlais hielt erschrocken eine Hand vor den Mund. "Wo sind sie jetzt? Habt Ihr sie....?"
"Nein - dieser eine Khajiit, ein Händler, wenn ich mich recht entsinne, er hat sie aufgegabelt und zurück nach Waldheim geführt;



geradewegs in eine khajiitische Taverne.



Da sind sie noch. Die beiden Maga waren noch zu geschwächt, um den Weg hierher anzutreten. Sie werden ganz sicher die Nacht dort verbringen.
Ich bin gegangen, zum einen war mir der rote Khajiit nicht ganz geheuer...




zum anderen kam mir der Gedanke, diese Informationen wären Euch sicher einiges wert..."

Varlais starrte den Späher kurz an, um den soeben gehörten Bericht zu erfassen, um dann kurz erleichtert aufzuatmen. Mit einem gemurmelten "Ja, natürlich, habt Dank!", griff sie nach dem kleinen, bestickten Beutel, der an ihrem Gürtel befestigt war, um einige Münzen heraus zufischen. Der Bosmer nickte nur kurz und verschwand im Schatten des dunklen Flures. Langsam schloss Varlais die schwere Tür und ließ sich auf die Bettkante sinken. Lautlos dankte sie den Göttern für den glimpflichen Ausgang dieser Begebenheit und spürte mit einem Mal, wie sich eine bleierne Müdigkeit auf sie legte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waenja« (16. August 2015, 19:05)


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Feuersucherin (16.08.2015), Narmaeril (16.08.2015), Fyras (16.08.2015), Krim (23.08.2015)

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Sonntag, 23. August 2015, 17:51

Von Grünwasserbucht nach Waldheim und zurück - Teil 2

Varlais nippte an dem essigsauren Weißwein und verzog kurz das Gesicht. Sie fühlte sich rastlos, und dank Saheejars Wermuttropfen war ihr diesmal trotz des Schaukelns nicht übel.
Die anderen schliefen, doch Varlais war nicht müde. Die Gewissheit, dass sie noch stundenlang im Bauch des Schiffes zurück nach Grünwasserbucht verbringen würde, ließ sie aus tiefstem Herzen aufseufzen.



Ihr Blick wanderte über den kleinen Süßkuchen, den sie nicht anrühren würde und verharrte auf den sauberen Papierseiten, die einladend darauf warteten beschrieben zu werden. Sie sollte sich die Zeit mit Schreiben vertreiben. Schon lange hatte sie nicht mit die Muße für ihr Oghma gefunden. Doch was gäbe es Persönliches zu berichten?
Das war es! Sie würde einen persönlichen Stadtführer verfassen. Eine Art Reisebericht, der gleichzeitig zur Unterhaltung als auch Orientierung für zukünftige durch Waldheim Reisende diente.

Noch während sie in die Kajüte eilte, um ihre Schreibfeder und die Tinte herbeizuholen, formulierte sie im Geiste die Einleitung.

Zitat

2Ä583, 19.Tag letzte Saat

Varlais Silinaen

Waldheim - Ein Reisebericht

Ob ich einen Besuch in Waldheim empfehlen kann? Darauf kann ich nur mit einem entschiedenen JA antworten.
Wir verbrachten den Tag unserer Abreise damit, die Hafenstadt im Südwesten des Valenwaldes, Region Grünschatten, zu erkunden. Dazu hatten wir das Glück, den Händler Va'dir Bavakahr an unserer Seite zu wissen, der sich in diesem Wirrwarr an Straßen - mal ebenerdig, mal hoch in den Bäumen -, Gebäuden - sowohl die Altmer, Bosmer als auch die Khajiit haben hier ihre Wohn-und Geschäftsviertel - und kulturellen Gegebenheiten auskannte.
Ich habe während unseres zweitägigen Aufenthaltes hier, im Gegensatz zu meiner Reisegruppe, keinen Fuß vor die Grenzen der Stadt gesetzt und dennoch das Gefühl, einiges gesehen und erlebt zu haben.
Der Anblick Waldheims besticht schon, wenn man mit dem Schiff in den Hafen einfährt - vorausgesetzt man hat klare Sichtverhältnisse.
Vier oder fünf kaiserliche Türme wachen über die Stadt und Teile der alten kaiserlichen Stadtmauer umgrenzen sie.



Zwar verfällt das Zeugnis der einstmals kaiserlichen Festung, die hier den Handel mit den Bosmern sichern sollte, jedoch ist sie Teil der Geschichte der Stadt und prägt deren Erscheinung erheblich. Es soll sogar noch ein intaktes kaiserliches Tunnelsystem unter den Straßen Waldheims verlaufen.



Im Norden hat sich eine altmerische Wohn- und Handwerkskultur entwickelt, die sicher mit der Gründung des Dominions und dem Einzug des Thalmor in Verbindung gebracht werden muss. Baumthane Fariel, die Waldheim zur Zeit führt, ist selbst ein Mitglied des Thalmor. Ich habe sie kurz im Verwaltungsgebäude des Thalmor kennengelernt. Sie scheint mir eine forsche Person und trotz ihrer geringen Körpergröße und zierlichen Erscheinung, strahlt sie Autorität aus und genießt wohl ein hohes Ansehen.
In diesem Verwaltungsgebäude sind neben dem Thalmor auch die Kriegergilde, die Magiergilde und eine gut sortierte altmerische Küche angesiedelt, welche wir bei einem verspäteten Frühstück genießen konnten.






Wir ließen uns zunächst weiter durch den ebenerdigen Teil Waldheims führen - man muss zugeben, dass die Pflanzen selbst innerhalb der Stadt riesig sind und manchmal sieht man gar eine monströse Reifzecke oder Aligatoren, die sich durch die Wasserläufe von den umliegenden Gewässern bis in die Stadt vorwagen. Wir landeten schließlich auf einem Marktplatz, der von altmerischen und khajiitischen Händlern betrieben wird.



Von dort aus ist die bosmerischen Handels-, Handwerks- und Wohnebene, die sich in den Bäumen befindet über rindenähnliche Rampen erreichbar. Ich kann nicht einmal sagen, ob es sich bei diese Bauten, die von den Grahteichen für die Bosmer gebildet werden eher um Gebäude oder um Gewächse handelt.



Wir stöberten in dem Sortiment unterschiedlicher Händler und konnten einige interessante Waren erstehen. Als besonders empfehlenswert und auch unterhaltsam möchte ich den khajiitischen Laden "Die kuriose Kuriositäten" erwähnen, der von dem Mystiker -zumindest stellte er sich als ein solcher vor- Puzhbar-jo geführt wird.



Wir hatten leider nur noch begrenzt Zeit, denn wir mussten unser Schiff erreichen. Dennoch wollten wir uns noch einen Teil der bosmerischen Handelsebene anschauen. Besonders interessant war für uns die Frage, ob es dort einen bosmerischen Alchemisten gibt und ob dieser Kräuter oder pflanzliche Erzeugnisse in seinem Sortiment führen würde.



Nachdem unsere geschätzte Alchemistin sich beinahe in den Verhandlungen und dem Austausch mit dem besagten bosmerischen Alchemisten Rolindor verloren hatte, erreichten wir nur mit Mühe noch unser Schiff zurück nach Auridon.


Ob wir noch einen Aufenthalt in Waldheim planen? Ja, mit großer Wahrscheinlichkeit. Ich bin sicher, es warten noch weitere Entdeckungen auf uns in und um Waldheim herum, wo sich Moorlandschaften und sogar eine ayleïdische Ruine befinden, die es sicher noch wert sind bereist zu werden.

Es war geschafft und Varlais legte die Feder beiseite. Mittlerweile machte sich ihr Magen verstärkt bemerkbar. Die Tropfen schienen nicht länger zu wirken. Mit angestrengter Miene nahm sie sich eine Fackel aus einer Halterung, begab sie sich an Deck und atmete langsam die kühle Nachtluft ein und aus.


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Krim (23.08.2015), Fyras (23.08.2015), Feuersucherin (24.08.2015)

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Montag, 24. August 2015, 16:50

Saheejars Forschungstagebuch, Eintrag 122: Exkursion nach Waldheim

23. Letzte Saat:

Wieder zurück in Grünwasserbucht! S'rendarr sei gedankt ... auch wenn es gleichzeitig bedauerlich ist, dass diese Waldheim so schnell wieder verlassen mussten. Die letzten Tage hatte diese noch immer mit den Nachwirkungen der Seereise zu kämpfen, da die in Waldheim erstandenen Reagenzien für den Standfestigkeitstrank ganz und gar nicht an den gewohnten Standard heranreichten. Wenigstens konnte diese die schwache Wermutlösung ein wenig mit Ingwer auffrischen, der unter einfachen Leuten als Mittel gegen Übelkeit und Schwindel gebraucht wird. Eine Kombination, an der diese noch arbeiten wird, um den Trank nicht nur wirksamer, sondern möglicherweise auch wohlschmeckender zu gestalten.

Aber nun will diese zur eigentlichen Reise kommen - einem Kurzausflug, der die Magiergruppe unter Leitung von Maga Varlais Silinaen ins Land der Waldelfen, genauer gesagt, in die Stadt Waldheim in der Region Grünschatten, führte.

Die Hinfahrt war erfreulich angenehm für diese, und als es an Land ging, wehten dieser sogleich unzählige fremde und exotische Gerüche in die Nase. Der Wald! Die vielen Pflanzen, die in dem feuchtheißen Sumpfklima in ungewohnter Ursprünglichkeit wuchern und gedeihen! Das Faszinosum der Bosmergebäude! Diese vermag es gar nicht zu beschreiben. Vielleicht wird die Sprache der Poesie dem gerechter als die Prosa ... diese wird sich möglicherweise in einer stillen Minute daran versuchen.




Nach einer kurzen Bestandsaufnahme, in der das Gepäck der Gruppe fortgebracht und von manchen um eine Erholung von der Seekrankheit gerungen wurde (die Maga Fynella schien besonders schwer davon betroffen zu sein), ging es sogleich ins Landesinnere, wo diese eine Gelegenheit bekam, die wahre Pracht der dortigen Flora und Fauna zu bewundern. Nirnwurz - so groß wie Farne! Reifzecken von ungeheurem Durchmesser (die begleitenden Khajiit waren so umsichtig, ein paar Exemplare zu töten, was diese in die erfreuliche Position brachte, ein wenig Gallenflüssigkeit dieser Tierart zu entnehmen). Eine Schande nur, dass diese keine Pflanzen sammeln konnte, da es den bosmerischen Pakt mit irgendeinem Baumgeist zu beachten galt. Eine höchst unsinnige und unpraktische Angelegenheit, wenn diese das anmerken darf.



Leider war dieser erste Ausflug in die Sümpfe nur teilweise ein Erfolg, da die Maga Fynella bei ihrem Versuch, Sumpfgas für eine ihrer Erfindungen einzufangen, die unangenehmen Nebenwirkungen solcher Substanzen offenbar nicht bedacht hatte. Diese ist normalerweise ebenfalls gerne für Experimente aller Art offen, allerdings endete es damit, dass diese bei dem Versuch, die unvorsichtige (und alsbald ohnmächtige) Maga wiederzubeleben, ebenfalls kurz das Bewusstsein verlor. Ein interessantes, aber doch recht kompromittierendes Erlebnis, da diese sich von einem der begleitenden Krieger der Monde den Weg zurück nach Waldheim geleiten lassen musste. Diese verkneift sich dazu und zu Maga Fynellas originellen Ideen und Praktiken alle weiteren Kommentare, da es dieser nicht zusteht, eine ausgelernte Maga der Altmer zu kritisieren.

S'rendarr sei gedankt, dass diese auf ihrem Rückweg auf den dunklen khajiitischen Händler aus Grünwasserbucht trafen, der ebenfalls mit dem selben Schiff nach Waldheim gefahren war. Wer weiß, wo diese ohne einen ortskundigen Führer sonst noch gelandet wären? Diese hat aus der Ferne einige durchaus stattliche Alligatoren ausmachen können.



Am nächsten Morgen fühlte diese sich noch immer etwas unbehaglich auf den Beinen, doch dieser Tag sollte in der Bosmerstadt verbracht werden, bevor das Schiff zurück nach Grünwasserbucht ablegen würde. Nach dem unerquicklichen Erlebnis des vorangegangenen Tages erschien dieser die Hitze nun wirklich erdrückend, und es war eine Wohltat, sich im Haus der örtlichen Magiergilde (einem weit standesgemäßeren Gebäude als der khajiitischen Taverne, in der diese übernachtet hatten) umziehen und mit einem zivilisierten Frühstück stärken zu können.

Danach wurde die Stadt besichtigt, die offenbar einige recht alte Ruinen vorweisen kann und darüber hinaus eine eigenwillige Mischung verschiedener Kulturen darstellt. Diese würde sich wünschen, die Ruinen ein anderes Mal näher zu besichtigen, doch die anderen Magae schien es ausgerechnet in einen khajiitishen Kuriositätenladen zu ziehen, wo diese eine gute Stunde damit zubrachten, die aufdringlichen Angebote des Eigentümers abzuwehren. Was für ein Gerümpel - von den unanständigen Büchern ganz zu schweigen! Immerhin konnte diese dort einen Beutel mit Reifzeckenblut erstehen, nebst einem der wenigen Schriftstücke, das nicht ausschließlich den niedersten Bedürfnissen gewidmet war. Es ist eine khajiitische Fabel, die diese ihrer geschätzten Mutter zum Geburtstag mitbringen wird, wenn sie demnächst wieder einmal nach Khenartis Rast aufbricht.

Merke: Es war erstaunlich, wie leicht sich der Händler herunterhandeln ließ. Es gibt Situationen, in denen es sich auszahlt, die Tochter eines Kaufmanns zu sein, ja? Nicht, dass diese es genießt, zu handeln ... es ist mitunter so entwürdigend, zu feilschen.



Endlich ging es dann in eines der bosmerischen Hausgewächse, eine einzigartige Erfahrung, wenn diese das anmerken darf. Treppen, die sich um Stämme winden wie Schlangen um den Hals eines Kaninchens, Samenkapseln von der Größe der Smaragdträne ... diese fragt sich, wie dergleichen möglich ist und würde gerne einen größeren Einblick in die Weisheiten der bosmerischen Pflanzenkundler erhalten. Leider schien der Alchemist, als sie ihn gefunden hatten, recht wortkarg, und diese hat ihm mit Mühe und Not eine Einwilligung zum Schriftverkehr, sowie ein paar halb verwelkte Wermutblätter und Ingwerwurzeln abringen können. Schließlich aber hat der Bosmer eingesehen, dass ein wissenschaftlicher Diskurs nur zum Wohle aller sein kann, und hat dieser neben einem bosmerischen Mittel gegen Seekrankheit (gemahlenes Hirschgeweih - wer hätte das vermutet!) obendrein noch ein Gastgeschenk mitgegeben.

Es macht sich mitunter bezahlt, hartnäckig zu sein ... diese muss gestehen, dass ihr Vater damit vollkommen recht hatte.



Rolindor, das ist der Name des Alchemisten. Diese ist gespannt auf den Austausch und hofft, daraus bald neue Inspiration für ihre eigene Forschung ziehen zu können. Wenn man nur ein paar Pflanzen aus Waldheim in den heimischen Garten in Grünwasserbucht hätte mitbringen können! Die Runensteine von Fynella hätten für eine kleine Auswahl Sumpfpflanzen die nötigen klimatischen Bedingungen erschaffen können. Bereits jetzt sind die Ergebnisse im Garten bemerkenswert, auch wenn Tilmond in der Abwesenheit von dieser natürlich nicht ganz fachgerecht gegossen hat.

Alles in allem war es ein bewegter und durchaus lehrreicher Einblick in die Kultur der Bosmer und ihrer Landschaft. Diese hofft auf eine baldige Wiederholung und noch viele andere Ausflüge in ferne Lande (solange sie frei von Geistern und ähnlichem sind). Dennoch wird diese den nächsten Ausflug in die Smaragdträne ebenfalls genießen, da der Waldheimer Wein weit hinter der Qualität altmerischer Winzerkunst zurücksteht. Wie schön wäre es, die Annehmlichkeiten von Auridon mit der Erforschung wilder Landschaften vereinen zu können! Selbst Grünwasserbucht wird dieser in nächster Zeit ungewöhnlich zivilisiert erscheinen im Vergleich.

Abschließende Notiz: Diese muss unbedingt herausfinden, wie die Bosmer zum Ausgraben von Pflanzen in ihrer Gesamtheit stehen. Sie werden dabei nicht verletzt ... zumindest nicht, solange diese sich im Waldelfengebiet aufhalten ... ja?

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Dienstag, 29. September 2015, 18:00

Am Morndasabend soll es in der Magiergilde von Himmelswacht eine etwas ungewöhnliche Versammlung von Magiern gegeben haben, von denen einige angeblich aus dem fernen Windhelm angereist sein sollen.

Im Turmzimmer sollen sie sich stundenlang verschanzt haben, und als später ein unheimliches rotes Leuchten die Fenster erhellte, hat wohl so mancher zufällige Beobachter ein Gebet an Auri-El geschickt.




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Sonntag, 11. Oktober 2015, 13:09

Besucher, Gäste, Anwärter

Varlais nahm in ihrem Lehnstuhl vor dem Kamin Platz und breitete sorgfältig eine gewebte Decke über ihren Knien aus.
Das Haus war ungewöhnlich ruhig. Lediglich das Knacken der Holzdielen sowie das prasselnde Kaminfeuer war zu hören.
Sie schlug ihr Tagebuch auf und vollendete ihren Bericht:

Zitat

..... sind wieder zurück nach Windhelm gekehrt. Welch denkwürdige Erlebnisse!
Erst bieten sie ihre Unterstützung bei der Austreibung der daedrischen Kreatur an, dann werden die Magierin Melisande samt ihres Schülers Nu-ez ungeahnt Gäste unseres kleinen Gildenhauses. Auch wenn noch viele Fragen ungeklärt blieben und der Zwischenfall bei der Portalreise zugegebenermaßen mein Misstrauen geweckt hat, so hege ich die Hoffnung, dass diese neu geknüpften Bande zum Gildenhaus Windhelm noch zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit führen.

Die Anwärterin, die Sylvin uns vorgestellt hat, erscheint mir gute Voraussetzungen mitzubringen. Ihre Aufnahmeprüfung in Vulkhelwacht wird dies sicherlich bestätigen.

Magnus sei gedankt! Es geht voran und wir festigen unserer Position.

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Mittwoch, 18. November 2015, 16:51

Saheejars Forschungstagebuch - Reise nach Windhelm (Kurznotizen)

Anlass: Kurzreise zur Magiergilde Windhelm, Suche nach Reagenzien aus Morrowind (die aber in Himmelsrand leichter aufzutreiben sein dürften als im Dominiongebiet)
Teilnehmende: Adeptin Saheejar, Magus Sylvin Camius und Maga Fynella Indariel
Ausgangort: Vulkhelwacht, Magiergilde
Zielort: Windhelm, Ostmarsch, Himmelsrand
Dauer des Aufenthalts: 29. Eisherbst bis 10. Sonnenuntergang 583

Turdas, 29. Eisherbst

Die Teleportation verlief problemlos und diese sind soeben in der Magiergilde Windhelm angekommen. Herzliches Willkommen durch Maga Melisande Valerius, die diese von Vulkhelwacht aus begleitet hat. Das Gildenhaus ist überraschend geräumig und mit einigen Gästezimmern ausgestattet, ganz anders, als diese es sich vorgestellt hat. Sylvin hatte vermutet, diese müsste in einem Zelt wohnen!
Leider scheint es bis jetzt so, als wisse keiner, ob die Reagenzien, wegen derer diese nach Windhelm gereist ist, in der Magiergilde vorrätig sind oder wo man sie bekommen könnte. Maga Valerius war jedoch einverstanden, am morgigen Tag in der Umgebung nach Kräutern suchen zu gehen.

Diese wurden darauf hingewiesen, dass es ratsam ist, in der Stadt Windhelm keine auffälligen Zurschaustellungen von Magie zu tätigen. Diese wird außerdem darauf achten, dass ihre Kapuze immer gut sitzt und sie ihre altmerischen Roben nicht in der Öffentlichkeit trägt.

P.S.: Maga Melisande schienen die Pfefferplätzchen, die diese als Gastgeschenk mitgebracht hat, gut zu schmecken!

P.P. S.: Diese hofft, dass das Schloss an ihrer Kammer in Grünwasserbucht gut hält. Es macht diese ein wenig unruhig, daran zu denken.




Fredas, 30. Eisherbst

Diese hat verschlafen! Nach der Begrüßung und Bewirtung durch Adeptin Luez (eine junge Dunmer, die bei einer anderen Maga in Windhelm Illusionsmagie lernt) gab es eine kurze Führung durch die Stadt Windhelm, und diese hatte zum ersten Mal seit langer Zeit das Vergnügen, Schneefall zu erleben. Sylvin ist nicht zu diesen gestoßen, und diese hofft, dass es keinen Ärger wegen seiner manchmal etwas ... ausschweifenden Art gibt.

Es gibt einen weiteren dumerischen Adepten in der Gilde, Nuez. Diese weiß es nicht genau, doch sie vermutet, dass er Luez' Bruder sein muss. Auch er schloss sich ihnen auf dem Spaziergang an.



Nachdem Maga Melisande zur Gruppe gestoßen war, gab es einen ersten Ausflug in die Umgebung Windhelms. Die Landschaft wirkte in ihrer wilden Kargheit doch sehr malerisch, aber diese lernte schnell die Nachteile von Schnee und Eis kennen. Es war kalt, sehr kalt! Zum Glück kamen diese bald in ein Tal mit einem See, das etwas von Eis und Schnee verschont schien.

Überraschenderweise hat diese dort eine Blutende Krone entdeckt, ein echter Glücksfall! Jener Pilz soll die Anfälligkeit für Gifte und den Schutz gegen Magie verstärken. Allerdings hofft diese, eventuell ein paar Experimente machen zu können, um weitere Eigenschaften zu entdecken. Diese fragt sich, wie er sich zum Beispiel mit Nirnwurz und einer geringen Dosis Käferblut verträgt. Vielleicht sollte diese die Mondkrieger auch um ein paar weitere Trollhaare bitten.







In einer kleinen Höhle fand diese später außerdem einen Felsschwamm, der sehr nach Schwarzer Flechte aussieht. Von Hypha Facia leider keine Spur, obwohl diese hoffte, ihn vielleicht auch außerhalb Morrowinds anzutreffen. Pilzen ist dies durchaus zuzutrauen, manche wachsen unter den abenteuerlichsten Bedingungen.

Die anderen haben vor der Höhle Knochen gefunden, die möglicherweise auf die Anwesenheit von etwas Großem hindeuteten. Diese hofft, dass es keine Riesen sind!



Später besichtigten diese noch eine alte Nord-Grabstätte, in der es jedoch kaum Vegetation außer ein paar vertrockneten Flechten zu finden gab. Fynella meinte, an der Wand stünde etwas von einem 'Mertöter' geschrieben. Diese war sehr froh, als es wieder ins Freie ging!



Danach führte Maga Melisande diese zu einem Ort mit einer seltamen Steinformation. Fynella berührte den Monolith und berichtete von einer Vision, die mit dem Sternbild des Rituals zu tun hatte (dem man eine segnende Wirkung auf die Heilkraft nachsagt). Diese ließ sich schließlich überreden, ebenfalls hinzufassen und wurde von einer blitzartigen Entladung niedergeworfen.

Fynella scheint davon überzeugt, dass es einer der seltenen Mundussteine sein könnte. Diese kennt sich mit solchen Dingen nicht gut aus, aber das wäre in der Tat bemerkenswert, vielleicht sogar ein weiterer Glücksfall. Diese wird ihren Heilstab heute abend ausprobieren und sehen, ob sich etwas verändert hat. Sie sollte auch Sylvin davon erzählen.

Nachdem es mittlerweile wirklich bitterkalt war, entschied man sich, die Expedition an dieser Stelle zu beenden und zur Gilde zurückzukehren. Diese war auch sehr dankbar, als sie danach einen heißen Met trinken und auf ihr Gästezimmer gehen konnte.



P.S.: Diese muss sich unbedingt das Rezept für Sturmtee besorgen!
P.P.S.: Diese hat auf ihrer Wanderung leider keine Mammuts gesehen, hofft jedoch, dass sie dazu noch die Gelegenheit bekommt.

(Fortsetzung folgt)

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Donnerstag, 7. Januar 2016, 16:38

Besuch im Haus der Magiergilde von Grünwasserbucht (6.Abend im Morgenstern)





((Ein paar Eindrücke vom gestrigen RP-Abend mit den Magiern in Grünwasserbucht.))

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Freitag, 29. Januar 2016, 17:29

Aus dem Tagebuch Anwén Llewellyns
[u]
27. Morgenstern[/u]



Die vollständige Austreibung der daedrischen Anomalie ist endlich geglückt. Baobhan ist für immer weggesperrt. Sie wird weder mich, noch irgendeinen anderen jemals wieder verletzen können, dafür hat schlussendlich ihre eigene Arroganz gesorgt.





Wir, damit meine ich mich und die Angehörigen der Magiergilde, Maga Nimrassar, Maga Fynella, Trankmischerin Saheejar und eine weitere, mir unbekannte Adepta, haben uns vor dem Dorf Trümmerhain getroffen, hatte ich sie in einem Brief dorthin beordert um zu jenen Ort zu gehen, an dem ich Baobhan erstmals beschworen habe.





Der Ort an den wir gegangen sind war noch immer von der dunklen Magie Baobhans durchdrungen, noch immer konnte man dort ihre verderbte Existenz spüren. Magier Weißlicht ist später an dieser Stelle zu uns gestoßen und hat uns ebenso unterstützt.





Die Idee war folgegende; wir planten den Daedra mittels eines Bannkreises solange festzuhaten, bis wir seine Magicka, die er zur Verteidigung brauchte, abgesogen war. Dies konnten wir dadurch umsetzen, dass Baobhan, obwohl wir nicht mehr direkt miteinander verbunden waren, immernoch das energieraubende Siegel meines Meisters anhaftete. Es war ein Kampf gegen die Zeit. Wir mussten nur solange durchhalten, bis dem Daedra die Energie ausging. Anschließend konnten wir ihn in einen Seelenstein einsperren. Vor allem durch das beherzte Eingreifen der mir unbekannten Adepta gelang unser Plan schließlich.
Die Reinigung dieses Ortes von meiner Nemesis erforderte viele Anstrengungen, doch unser Plan ist gelungen und wir konnten den Daedra erfolgreich überwältigen, auch, wenn es einen Moment gab, in dem ich mich der Schwäche hingab...




Doch für mich war die Angelegenheit damit noch nicht beendet. In einer schnellen Besprechung beanstandete ich das Recht das Gefängnis des Daedra in Gewahrsam nehmen zu dürfen. Fürs erste wurde mir dies aus eingeräumt und ich hoffe, ich kann Maga Nimrassar davon überzeugen, dass es das richtige ist, Baobhan mir zu überlassen. Dieses Wesen darf niemals wieder die Möglichkeit bekommen jemanden zu verderben und da ich sie überhaupt erst in diese Welt geholt habe, soll es auf ewig meine Aufgabe sein sie zu bewahren. Es ist mein Laster, nicht das der Magiergilde.





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20

Freitag, 29. Januar 2016, 18:54

Nachtrag: Saheejars Forschungstagebuch - Reise nach Windhelm (Kurznotizen)

30./31. Eisherbst

Diese hatten heute die Gelegenheit, den Magister der Windhelmer Gilde, Talsgar den Weißen, kennenzulernen. Diese fühlt sich geehrt, unter einem Dach mit soviel Erfahrung und offensichtlicher Weisheit zu weilen.
Der vermeintliche Mundusstein scheint trotz aller Mutmaßungen keine außergewöhnliche Wirkung zu zeigen. Die selbst zugefügte Wunde heilt ohne Tränke vollkommen normal. Zu schade.

Ist es angebracht, sich wegen Sylvins Verbleib Sorgen zu machen? Er wird doch nicht für Ärger sorgen?

Heute hat diese vom blauen Himmel Auridons geträumt ... und von den Stränden auf Khenartis Rast ... ah.



4. Sonnenuntergang

Heute besuchten diese eine Taverne vor Ort. Das Ambiente war gewohnt rustikal, und diese musste zu ihrer Verwunderung feststellen, dass Maga Melisande den Ausschank übernahm. Welch eine Welt, in der eine Magierin der Gilde gezwungen ist, Bierkrüge zu polieren ...

Diese hat wieder versucht, jemanden zu finden, der ihr die Reagenzien für das Rezept besorgen kann, doch ohne Ergebnis. Da war etwas mit einem Käserad ... aber nein, diese hat sicher nur zuviel von dem (zugegebenermaßen hervorragenden) Met getrunken.








5. Sonnenuntergang

Endlich! Ein Bosmer, der aus unerfindlichen Gründen im Norden weilt, hat sich angeboten, dieser die gesuchten Pilze und Pflanzen zu besorgen! Ein gewisser Fern Wieselfang. Fynella bestand außerdem darauf, noch etwas Blutende Krone zu bestellen. Diese nimmt an, sie ist an ihrer magieabweisenden Eigenschaft interessiert, nicht an der Sensibilisierung für Gifte.

Diese hofft, dass dieser Herr Wieselfang es schafft, die Zutaten zu besorgen und an diese zu verschicken. Er sah sehr ... zerbrechlich aus, und nicht alle Dunmer sollen so umgänglich sein wie die bezaubernde Luez.

Später an diesem Tag tauchte eine Altmer in der Gilde auf, die dieser seltsam erschien. Irgendetwas an ihr erinnterte sie an ... Käse. Offenbar hatte sie gerade geheiratet und verteilte Geschenke. Diese hat aber nur mit halbem Ohr zugehört. Eine Direnni, ja? Diese hat nicht damit gerechnet, an diesem Ort so viele hellhäutige Elfen anzutreffen.




7. Sonnenuntergang

Sylvin ist zurückgekehrt, und diese ist (im Gegensatz zu Fynella) erleichtert, ihn zu sehen - auch wenn er nicht sagen will, wo er gewesen ist. Diese ist einfach nur froh, wenn alle wohlbehalten nach Grünwasserbucht zurückkehren.



Bezüglich des Herrn Wieselflink: Fynella gab zu Bedenken, dass Bosmer eine etwas merkwürdige Einstellung zur Vegetation haben. Daran hatte diese überhaupt nicht gedacht, zyiee! Diese hofft, dass es sich bei diesem Grünen Pakt auf ein Abkommen mit den Pflanzen des Grahtwaldes beschränkt. Es wäre hochnotpeinlich, wenn diese am Ende noch einmal anreisen müsste oder ihre Zutaten nun überhaupt nicht geliefert werden.

Diese hat außerdem auch zwei Säcke Salzreis besorgt. Das dürfte für die alchemistischen Zwecke mehr als ausreichend sein und noch genug für ein paar schmackhafte Reisplätzchen übrig lassen.

Dann hörten diese, dass unweit von Windhelm ein Mammut gesichtet worden war. Diese vergaß für einen Moment alles andere, da sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen konnte. Und sie war, um ehrlich zu sein, sehr froh, dass den immer größer werdenden Spannungen zwischen Sylvin und Fynella auf diese Weise Einhalt geboten wurde - zumindest für ein Weilchen.

Was für eine ehrfurchtgebietender Anblick ... dieses majestätische Geschöpf. Diese wird das Bild noch lange in ihrem Herzen tragen!




11. Sonnenuntergang

Diese ist zurück in Grünwasserbucht, S'rendarr sei gedankt! Nach dem Abschied in Windhelm betraten Sylvin, Fynella und diese das Portal nach Auridon, das sie nach Vulkhelwacht hätte teleportieren sollen. Doch statt dessen fand diese sich nach einigen Turbulenzen auf einmal (vollkommen allein) in einer Felsspalte wieder, in der diese sich nicht nur einen Knöchel verstauchte, sondern auch nahezu zwei volle Tage ausharren musste, bis jemand ihr Rufen vernahm. Es war feucht und dunkel und unbequem ... doch wenigstens nicht so kalt wie in Windhelm.

Ein Herr Slithael, ein Altmer, half dieser in ihrer Not - welch ein Glück für diese! Sie weiß nicht, was aus ihr geworden wäre, wenn S'rendarr seine Füße nicht in die Nähe eben jener Felsspalte gelenkt hätte! Und welch eine Erleichterung, als diese erfuhr, dass sie sich nicht weit von Vulkhelwacht befand. Die Gilde ließ einen Wagen schicken und so gelangte diese zurück in die Zivilisation. Diese muss jenem Faroth Slithael ein Dankeschön zukommen lassen, sobald sich die Gelegenheit ergibt.

Mittlerweile ist diese wohlbehalten in Grünwasserbucht angekommen und wird wohl so schnell nicht wieder auf Reisen gehen. Sylvin und Fynella ging es ähnlich wie dieser, allerdings kamen diese in verschiedenen ayleidischen Ruinen aus dem Portal. Eine Ungeheuerlichkeit ... wie konnte das passieren? Diese schließt daedrische oder kultische Zusammenhänge nicht aus. Für den Moment ist diese aber einfach nur erleichtert, wieder in ihrem Bett schlafen zu können. Kommt Zeit, kommt Rat, wie der Vater von dieser immer zu sagen pflegt, aye?

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