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Angier

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41

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:14

Die Sache ist doch die: Nord und Dunmer sind zu schwach um sich im Allianzkrieg allein durchzuschlagen, der Krieg gegen die Akaviri hat zuviele Opfer gefordert. Weder die Nord, noch die Dunmer haben aber ein Interesse an einem starken Kaiserreich wie es das Bündnis hat oder an einem kontinentumspannenden Dominion. Es bleibt also nur der Feind meines Feindes, der auch mein Feind ist aber solange nicht, wie es größere Bedrohungen gibt.
Und die Argonier sind wie immer die Wildcard in der Rechnung. Was die Hist wirklich vorhaben ist kaum einzuschätzen aber die Suche nach Verbündeten im Norden macht mehr Sinn als sich mit dem Dominion einzulassen, dem die Hist ein Dorn im Auge sind.

Wie es nun innerhalb Morrowinds aussieht sagt denke ich wie gesagt der Tagesbefehl vollends: Es braucht eine Ordnungsmacht um eben diese im Pakt aufrecht zu erhalten. Auch 11 Jahre nach dem Krieg und am Vorabend eines weiteren gibt es rassistische Querelen. Noch ein viel gewichtigerer Fakt spricht aber für diese Problematik: Den Pakt gibt es später nichtmehr. Er MUSS zerbrochen sein.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

42

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:55

Etwas das später kaputt geht, hilft einem für Momentaufnahmen nicht weiter, wenn man nicht weiß wann es kaputt geht und warum. Vor allem weil es noch ziemlich in den Sternen steht wie es denn letzendlich passieren wird (ich würde wetten, dass es dafür nie eine vernünftige Antwort geben wird). Wir können nur mit dem Arbeiten was wir haben.

Das es interne Spannungen gibt steht außer Frage, aber nur weil irgendwo Spannungen sind, heißt es nicht das nicht irgendwer anders trotzdem seinen Vorteil aus der Sache zieht. Jemand der aus den Geschichten seinen Vorteil zieht wird sich dafür einsetzen, natürlich nur solange er diesen Vorteil auch erhält und der Einsatz dafür nicht zu kostspielig ist.

Angier

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43

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:58

Stellen wir aufgrund der militärischen Situation und der metaphysischen Bedrohung nicht gerade fest, dass im Grunde jeder Teil des Paktes einen substantiellem Vorteil daraus zieht? Es ist doch aber ebenso irrelevant diese große Perspektive einzubringen in die Motivation des "kleinen Dunmer", der seine Erbfeinde vor der Nase hat und sich fragt, obs das wirklich wert ist...

Addendum: Und der spätere Zerfall ist sehr wohl ein Indikator, da andere Allianzen wie das Dominion TROTZ der Eingliederung in das Kaiserreich der Septim-Dynastie fortbestehen.
Die Geschichtswissenschaft lehrt uns, dass wir aufgrund der subjektiven Natur der Sache nur aus den Konsequenzen abschätzen können, welche Gründe es gehabt haben mag.

Es läuft abermals darauf hinaus, dass wir uns nur um Nuancen nicht verstehen. Die Einschätzung führt aber auch niemanden nun wirklich weiter, wir werden die Stimmung im Spiel ja direkt erleben und damit auch, wie konfliktbelastet der Pakt tatsächlich ist.

/thread.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angier« (23. Januar 2014, 19:05)


44

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:20

Der kleine Dunmer wird ja auch die Daedra sehen und das Chaos das von ihnen verursacht wird. Der kleine Dunmer ist auch wahrscheinlich jemand der die Grundsätze seiner Religion ernster nimmt als die großen Politiker und er macht sich mit Anfeindungen ja selber nur Ärger. Bei Stammtischen und Co kann es sicher mal dazu kommen oder man nutzt die Fremden hier und da aus (einfach mal den Preis für jemanden der von Außerhalb kommt erhöhen), aber genauso gut ist das Gegenteil möglich zb das jemand die Aragoniern , die sich gerade nahe seines Hofes gegen irgendeine Scheußlichkeit gestellt haben, mit Nahrung versorgt.

Angier

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45

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:24

Wir wissen beide, dass die Resentiments größer sind und die ultimative Bedrohung erst am eigenen Leib spürbar sein muss, bevor die Erkenntnis reift, wieso es den Pakt gibt, wen versuche wir also zu überzeugen? ;)
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

46

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:29

... ja ich glaube eben, dass wir das wir es nicht wissen und da eine genaue Aussage zu falsch ist. Das kann so sein, aber mit Sicherheit würde ich da gar nichts behaupten.

Ayaton

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47

Montag, 2. März 2015, 17:56

Mein Main ist ein Dunmer Halblut, also halb Dunmer halb Nord. Wann immer er jemanden, egal ob Nord, Dunmer oder Argonier, seine Herkunft erklärt wird er schief angesehen. Nur in Himmelsrand kann er ein (fast) normales Leben führen weil es in Morrowind noch weniger gern gesehen wird, das es langfristige Beziehungen zwischen den Rassen gibt da die konsovative Seite der Dunmer den Pakt nicht als einen lang anhaltenden Bund hält. Und diese konsovative Seite ist leider, so weit ich das im Spiel sehe, sehr stark vertreten.
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Vexaris

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48

Montag, 2. März 2015, 18:17

Mein Main ist ein Dunmer Halblut, also halb Dunmer halb Nord. Wann immer er jemanden, egal ob Nord, Dunmer oder Argonier, seine Herkunft erklärt wird er schief angesehen. Nur in Himmelsrand kann er ein (fast) normales Leben führen weil es in Morrowind noch weniger gern gesehen wird, das es langfristige Beziehungen zwischen den Rassen gibt da die konsovative Seite der Dunmer den Pakt nicht als einen lang anhaltenden Bund hält. Und diese konsovative Seite ist leider, so weit ich das im Spiel sehe, sehr stark vertreten.

Die Frage, die ich da hätte, wäre, welche Rasse die Mutter war. Die generelle Regel in TES ist, dass die Rasse des Kindes einer Beziehung zwischen Menschen und Elfen durch die Mutter definiert wird, mit sehr sehr wenigen Aspekten der Rasse des Vaters (für eine solche Beziehung - bei einer rassischen Vermischung über eine sehr lange Periode können Rassen entstehen, welche ein wenig mehr Charakteristika der väterlichen Rasse haben, siehe Bretonen, welche ab und an spitze Ohren aufweisen können). Diese Regel wird nur von sehr sehr sehr wenigen Ausnahmen durchbrochen (ein Beispiel finden wir z.B. auch hier in ESO, bei der die Kinder einer Dunmer-Nord-Beziehung in Stonefalls aussehen wie reinrassige Nord). D.h. wenn die Mutter die Dunmer war, so sollte es nicht auffallen, dass dein Charakter einen Nord zum Vater hatte, außer er sagt es von sich selbst. Umgekehrt natürlich ebenso.
Halbrassen wie in DnD, welche zu gleichen Teilen Merkmale der Eltern aufweisen (Halbelf, Halbork, usw.) gibt es in TES nicht.

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49

Montag, 2. März 2015, 18:35

Ist es dann so,wenn der Dunmer der Vater ist und die Mutter ein Nord, das die Kinder aussehen wie Dunmer? Ich steige da nicht so ganz durch....

Vexaris

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50

Montag, 2. März 2015, 18:37

Ist es dann so,wenn der Dunmer der Vater ist und die Mutter ein Nord, das die Kinder aussehen wie Dunmer? Ich steige da nicht so ganz durch....

Nein, wenn die Nord die Mutter ist, dann sieht das Kind aus wie ein Nord. Ich dachte, dieser Satz sei recht eindeutig:

Zitat

Die generelle Regel in TES ist, dass die Rasse des Kindes einer Beziehung zwischen Menschen und Elfen durch die Mutter definiert wird [...]

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