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81

Montag, 1. September 2014, 19:34

Gute Frage Skjar. Ich persönlich sehe das so. Je älter ein Vampir oder Werwolf ist umso mächtiger sind sie. Sprich ein junger Vampir, welcher sagen wir auch kaum Kampferfahrung hat wird selbst für einen erfahrenen Soldaten kaum mehr Gefahr sein als einer auf seinem Level. Ist der Vampir aber sagen wir mehrere hundert Jahre alt, haben selbst ausgebildete und erfahrene Vampirjäger (jene Monsterjäger die NUR Vampire jagen) Probleme. Da gilt es ein wenig zu PnP RPn. Bei Werwölfen halt ich es gleich, wobei der Werwolf eher bei der ersten Verwandlung eine rasende Bestie ist. Als ein tödliches Raubtier.

Für mich gibt es bei Vampire und Werwölfe folgende Unterschiede:

Vampir ist magisch Begabt, der Werwolf nicht. Vampir hat ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung/Intellekt, der Werwolf agiert animalischer. Der Werwolf ist weitaus zäher als ein Vampir, würde man dem Vampir mit dem Silberschwert durch den Arm stechen fackelt es ab. Der Werwolf zieht es sich raus, zwar unter Schmerzen und Qualen, aber eher zertrümmert er deinen Kopf als wenn der Arm unbenutzbar wird. Der Werwolf kämpft mit Klauen und Reißzähnen, der Vampir nutzt hingegen eine Vielzahl an Waffen sofern er darin ausgebildet ist. Also nicht, dass man denkt uhh jetzt bin ich Vampir und kann Fechten wie ein Profi, obwohl ich noch nie ein Schwert hielt. Das Einzige was passiert ist, dass des Schwertgewicht kaum spürbar ist aber das is auch schon alles.

Das wären mal was ich dazu zu sagen habe...also was mir halt jetzt einfiel.

Esseleth

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82

Montag, 1. September 2014, 20:28

Das Power-Level ist da nicht unbedingt ungleich. Außerdem muss man nicht immer auf "direkte" Konfrontation spielen. Ja, selbst wenn der eigene Charakter sich nicht mit einem Vampir oder Werwolf messen kann, muss er ihn auch nicht direkt konfrontieren. Da die meisten Vampire/Werwölfe sowieso in den "Herzgebieten" dieser Fraktionen spielen, muss man da eigentlich "nur" als entsprechender Charakter Meldung bei den jeweiligen Wachen oder den Kriegstruppen machen. Dann dürfte sich in den Herzgebieten der Fraktionen das Problem meist von selbst lösen - siehe Quests.

Doch damit wollen viele Vampir/Werwolf-Spieler ja auch meist nicht spielen - oder dann reihenweise diese Truppen NPCs auseinandernehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob es daher so ganz fair ist, einem "normalen" Charakter vorzuwerfen, er würde Power-Play betreiben, wenn er "alltägliches" Rollenspiel dieser Fraktion spielt. Im Vergleich dazu hat man ein Charakterkonzept, das sich an übermächtige NPCs anlehnt. Bedenkt, dass "normale" Charaktere weit mehr Möglichkeiten haben und das nicht direkt Powerplay sein muss. Das Ding ist natürlich, dass dies zu einem "Wettrüsten" führen kann - genau in dem Moment, wenn es ums Überleben geht. Genau hier kommen wir dann an dem Punkt an, an dem das Ganze Gift fürs Rollenspiel werden kann.

Daher rate ich dazu: Finger weg davon oder nur ganz, ganz behutsam das Thema bespielen und zwar so, dass es gar nicht erst so weit kommt. Wenn es bereits soweit kommt, dass man über Machtverhältnisse diskutiert und der Vampir in aller Öffentlichkeit enttarnt ist, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und leider der beste Beweis dafür, dass dieser Spieler so ein Charakterkonzept nicht bespielen sollte.
Esseleth Mallestel
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Daglafor

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83

Montag, 1. September 2014, 23:30

Ob ich den Vampir direkt angreife, oder kreischend davon laufe, dass kommt aufs Gleich hinaus. Relevant ist, eine Situation in dem einem ein Vampir in der Öffentlichkeit begegnet, welcher als solcher zu erkennen ist (was im Rahmen der Engine quasi immer der Fall wäre, jedenfalls bei Menschen/Elfen) fände höchstwahrscheinlich ein radikales Ende. Zumindest kann man keinem Rollenspieler vorhalten, dass er es so auslegt.


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Va'dir

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84

Montag, 1. September 2014, 23:35

ein radikales Ende

Ja nun... Auf große Macht folgt Verantwortung. Die des Vampirs ist es nicht aufgedeckt zu werden. Wenn doch... naja, dann sind die Lichter sehr wahrscheinlich bald aus. Kann man die Verantwortung nicht tragen, lässt man es besser.

Daglafor

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Dienstag, 2. September 2014, 00:00

Nicht aus dem Zusammenhang hinauszitieren bitte. DIE SITUATION findet ein aller Wahrscheinlichkeit ein radikales Ende. Das kann eine Enthauptung des Vampires mit den ortsüblichen Klingen der persönlichen Vorliebe, ebenso wie das tetrapackige ausgesagt werden des formals sterblichen Gegenübers sein; ebenso aber auch einfach nur ein schriller Jamie Lee Curtis Gedenkschrei mit anschließendem vor die nächste Wand laufen der hiesigen Schankmaid. Nur das Zusammenspiel wird so oder so dann erst einmal abgeschlossen sein. Ein blutsaugendes Monstrum vor der Nase provoziert eben in der Regel eine Extremsituation.

Als unwahrscheinlich empfinde ich halt nur die Situation (überspitzt dargestellt), wo sich zwei an der Theke treffen und sich einer halt als Händler, Krieger, etc. vorstellt und völlig unbefangen reagiert wenn der andere erwiedert: "Ja ich bin Wilfried Beißenweißer, staatlich geprüfter Diplom-Vampir." - "Ach datt is ja interessant! Und dann sind se auch im Aussagegewerbe?" - "Ne, ich bin domestiziert. Nur Konserven und besonders hässliche Haustiere!"

Wie gesagt, überspitzt dargestellt (für alle, denen das nicht von selbst auffällt).

Jenseits solcher, leider immer wieder (in weniger überspitzter Form) erlebter Situationen bin ich durchaus ein Pro-Vampir Rollenspieleingestellter.


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Dienstag, 2. September 2014, 00:42

Ich habe nie behauptet dass ich anderen ihre Hintergründe ausspreche, jedoch ist es da genauso wie auf meiner Seite eine Frage der Glaubwürdigkeit. Krieg hin oder her, daedrische Bedrohung hier und da, dennoch werden die, die ihren Hintern nur aus der Taverne kriegen um nach Hause zu kriechen, oder aber Irena die Wilde zu besuchen wohl kaum auf einen Kampf aus sein. Hier jedoch schon... so mein Erlebtes.

Und ich mache KEIN Rosinenpicken, sondern sage lediglich das Quests im RP 0 zu suchen haben, weder auf der einen, noch der anderen Seite.

Konsequenzen sind definitiv möglich und auch gewollt, wenn ich spiele suche ich oft Konflikte, genau darum ja auch so ein Setting. Das in Kriegszeiten Heitideiti-gespiele hat mich schon in LotRO dermaßen generft, dass ich zum Gasthausprügler wurde *lacht*

Und auch wiederholt, aber wichtig: Ja, es ist eine besondere Art von Vampir aus der Lore, also warum wird Contra mit der Lore argumentiert aber Pro da nicht akzeptiert? Konsequenzen sind auszuspielen, so oder so. Und ich spreche auch Niemanden ab ihn zu erkennen, jedoch ist es bei dieser Sorte mehr als nur schwer und das sollte schon berücksichtigt werden. Ebenso werde ich berücksichtigen, dass der Typ der nichtmal mehr geradeaus laufen kann, auf einmal ein Silberschwert aus dem Hintern zaubert, da es ja sowieso jeder bei sich führt. Denn, Hey es ist krieg! *schmunzelt*

Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin da einfach für mehr Offenheit. Sofern es glaubwürdig gespielt wird. Unglaubwürdig wäre ein Vampir in der Taverne für mich ebenso, aber ich persönlich habe schon geschrieben, dass er weder in Tavernen geht, noch Menschenmengen aufsucht und sich einzig von Blut ernährt. Also, einfach etwas ruhiger werden und auch mal weniger Blümchenspieler zulassen. Kann nur interessant werden.

Und ich sehe es ebenfalls so, dass das Alter massgebend für die Stärke ist. Was einen dennoch nicht zum IMBA-Krieger werden lässt.

Also tief durchatmen und einfach mal alles sehen und so. *grinst*

Daglafor

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Dienstag, 2. September 2014, 01:12

Man muss auch kein Silberschwert haben. Gegen Silber sind Untote bei TES besonders empfindlich, es ist also eine Zusatzschwäche. Theoretisch könnte man einen Vampir aber auch mit einem Barhocker totprügeln (war tatsächlich ein sehr witziges Ende für einen Schenkenvampir sein könnte... ^^).

Man kann es auch "so sehen" das Vampire durch das Alter stärker werden, ich bin selbst ein Freund dieser Thematik, aber das dies durch die Lore abgesegnet ist, dafür habe ich keine Anhaltspunkte vor Augen gerade, außer das ein Vampir eine gewisse Zeit brauchen dürfte, seine Fähigkeiten auszuprägen. Bei den Vampiren die mir in der Reihe und hier bisher untergekommen sind wurde, ganz in der Art von TES, mit dem Alter sehr großzügig umgegangen. Da war manch einer der tausende von Jahren auf dem Buckel hatte, aber eher die Unterscheidung "Standard 01 Vampir" oder "Vampirfürst", zu dem man auch spontan erhoben werden konnte, wenn man die richtige Spenderquelle fand (die hier nicht zur Verfügung steht), trennte den Tand vom Luxus. Wer da widersprechende Quellen findet, ich lasse mich gern wiederlegen.

Aufregen tut sich bei dem Thema vermutlich längst keiner mehr. Da bist du zu spät dran. Das ist schon so oft wiedergekäut, dass eigentlich alles hier verhandelte schon mehrmals gesagt wurde.


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Dienstag, 2. September 2014, 04:18

Juhu! Vampire!
Am Besten man lässt es einfach bleiben.

Kein einziger deutscher Rollenspieler ist im Stande einen loretreuen Vampir zu spielen. Das kann man so stehen lassen.
Das ist allerdings nicht die Schuld der Spieler, sondern der Lore. Vampire sind so schwammig gestaltet und viele Informationen sind so widersprüchlich, dass im Grunde jeder Spieler eine andere Auffassung von dieser 'Rasse' hat. Und wenn jeder seinen Vampir so spielt, wer er es für richtig hält, dann ist das nicht besonders Communityfreundlich.

Wenn jemand sagt: "Wieso darf mein Vampir nicht in der Taverne sitzen? Graf Veranda aus Puffritze ist doch auch total kollegial." Dann ist das nur eine verfälschte Wahrnehmung, weil besagter Vampir selbst in TES eine Ausnahme darstellt. Die wirklich einzige Möglichkeit einen Vampir frei von OOC-Konflikten zu spielen, ist privat und abgeschottet, wo jeder Teilnehmer mit der Gestaltung des Vampirs zufrieden ist. So was wird einem im freien RP wohl nicht passieren.

Wie Daglafor schon sagte, ein Vampir ist ein fetter RP-Crasher. Nachdem ein Vampir in der Stadt/Taverne aufgetaucht ist, ist was auch immer ich gerade gespielt oder geplant habe hinfällig. Das sollte jedem Vampir-Rollenspieler klar sein und diese müssen dann für sich entscheiden, ob so ein Verhalten gerecht ist. Im blödesten Fall landet man eben auf igno bei Leuten, die sonst gute und freundliche Mitspieler gewesen sein könnten.
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Dienstag, 2. September 2014, 09:37

[...] Werwölfe gehen ja noch eher durch...naja bis auf wenns Vollmond wird.
Wo du das erwähntest... gibt es irgendwo in der Lore irgendeinen Hinweis darauf, dass dies tatsächlich zutreffend ist? Da ich selbst einen WW spiele und es dazu so wenig Informationen gibt, würde mich eine Quelle interessieren. Zu diesem Thema haben meistens 10 Leute 11 verschiedene Meinungen und ich halte ja grundsätzlich nichts davon lore-fremde Rassen-Systeme zu übernehmen, deshalb die kontextlose Frage.

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90

Dienstag, 2. September 2014, 09:43

Schöner Widerspruch: im freien RP... alles was ich geplant habe hinfällig... auf Igno landen...

Also im _freien_ RP planst du dein RP so sehr, dass etwas ungeplantes dich so sehr rausbringt, dass du den "Störenfried" auf Igno packst? Keine weiteren Fragen. Sollte ich deinen Einwand fehlinterpretieren, mea culpa.

Aber ich geb dir Recht, die Lore-Angaben sind schwammig und ungenau, aber genau das lässt Raum für Interpretation im Rahmen der restlichen Welt. Und genau diese lebt von Fantasie. Ohne Fantasie ein RP spielen zu wollen ist Drehbuchkacke, das ist was für ein Bühnenstück und nicht für ein spassiges Rollenspiel.

Davon ab, wenn jeder die Helden der einen Seite spielt, gegen wen tritt man dann an? Achja, ich vergass... der Krieg ist nur Hintergrund, im Vordergrund steht die Schnulze von Ritter XY der seine Liebe in der Dorftaverne suchte.... Oh man. Gegenspieler machen es doch erst Interessant, meiner Meinung nach und diese sind in TES eben auch daedrischer/monströser Herkunft.

Und nochmal, ich red nicht vom Tavernen-Vampir und auch nicht vom Ich-glitzer-und-bin-freundlich-Vampir. Aber ich maße mir an, einen halbwegs glaubhaften Vamp abzugeben, sofern man sich auf das RP einlässt und nicht anhand der Engine erkennt, Vampir = Weg damit!

Eines ist definitiv klar, es ist schwierig und kommt auf alle Spieler an, manche können/wollen damit umgehen, bzw versuchen es. Andere verweigern es und denken, sie sind das einzig Richtige. Doch eines ist Fakt, es gibt im RP kein richtig oder falsch, nur _für mich_ gutes oder schlechtes RP. Alles Ansichtssache, nie vergessen. *zwinkert*

Bisher spielte ich meinen Vamp nicht öffentlich, bzw. eigentlich keinen meiner Chars. Und zwar genau wegen solcher Engstirnigkeit wie ich es hier lese: "Das ist anders, das wollen wir nicht." Alle meine Chars sind nicht archetypisch, aber genau _das_ gibt ihnen die Individualität/Persönlichkeit und nicht die Kräfte welche einige auf Grund der Lore besitzen.

Aber ich merke, das was ich eigentlich nur mal aus Neugier erfahren wollte bringt nur endlose Diskussionen mit sich. Sorry fürs anheizen der Schläfer *lächelt entschuldigend*. Ich schätze ich halte meine nicht heldenhaften Chars besser weiterhin aus offenem RP raus, sorgt für eine geringere Sterbequote durch Herzinfarkt beim Otto-Normal-Spieler. *grinst*

Also von meiner Seite ist alles gesagt/gelesen etc. ein ernstgemeintes Danke an alle und zG gibts ja mehr als nur einen Charplatz *grinst erneut*

91

Dienstag, 2. September 2014, 09:56

Tatsächlich geht es hier (bei den meisten Mitdiskutierenden, selbstverständlich gibt es Ausnahmen) gar nicht darum, dein persönliches Charakterkonzept zu besprechen, zumindest erkenne ich nicht, dass sich das Zentrum dieser DIskussion um dich drehen soll. Es dreht sich tatsächlich darum, warum es nicht möglich ist, mit einem unbesiegbaren Überwesen zu spielen, oder spielen zu wollen und was man als solches bezeichnen möchte. Das kann man natürlich sachlich ausdiskutieren, sofern beide Seiten glaubwürdige Quellen vorzuweisen haben.

Es wurde mehrfach~ erwähnt, dass loregetreue und verantwortungsbewusste Vampire durchaus akzeptiert werden, wenn du dich selbst als solchen siehst, dann solltest du dich gar nicht angesprochen fühlen, ergo ist es in dieser Lage mehr als ungeschickt als loregetreuer, verantwortungsbewusster Vampir alle samt als engstirnig zu bezeichnen.

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Dienstag, 2. September 2014, 10:04

Ich finde es - um mal so ehrlich zu sein - großartig, immer wieder davon zu lesen wie engstirnig man doch ist.
Ja, ich gebe ganz offen zu, dass ich nicht jeden zweiten Abend Lust darauf habe mich auf den nächsten Vampir einzulassen, der meint, er wäre ein ganz toller Mitspieler für mich, denn das ist, wie Ark Kajus vor mir schrieb, IMMER ein RP-Crasher. Einfach aufgrund ihrer ganzen 'Eigenart' sind Vampire sofort 'Mittelpunkt' des Abends, wenn sie sich denn auf eine gewisse Art aufspielen. Und das tun sie nicht grade selten. Ich weiß nicht, ob ich da im Aldmeri-Dominion schlicht über mehr Vampire stolpere, Pech habe oder sonstwas, aber mir begegnet es nahezu jedes Mal, wenn ich einfach mal so spiele. Und selbst wenn ich diese Gestalten penetrant nicht erkenne mit meinem Charakter, sind vielfache Fälle dabei, die durch ihre überdunkle, überkühle und überseltsame Art so seltsam sind, dass mein Charakter deswegen schon lieber das Weite sucht.

Trotz allem sage ich nicht, dass ich Vampire ignoriere. Werde ich auch nicht.
Ich möchte mir aber selbst aussuchen dürfen, ob ich eine Darstellung gut genug finde, dass ich einen ganzen Abend mitspiele. Es ist nämlich meine Spielzeit, in der ich entscheiden kann, wer mir diese Zeit wert ist. Denn eine Sache ist definitiv: Ein solches Konflikt-Rollenspiel kann man nicht beenden wie ein Gespräch mit irgendeinem Charakter, mit dem der eigne dann doch nicht klarkommt. Nein, das muss man dann fortführen, einfach weil man sich da nicht einfach wegdreht und weiterhuscht. Und genau da kommt es dann zu folgenden Problemen:

1. Wie soll solches Spiel ohne jede Absprache funktionieren? (Da gibt es ja unterschiedlichste Einstellungen der Spieler zu Kampf-RP, Verletzungen, etc...)

2. Wie stelle ich meinen Charakter so idiotisch dar, dass er nicht alles tun wird, um das Beißerchen endgültig umzubringen? (..wenn es denn mal entdeckt ist..)

3. Wie stelle ich ein gerechtes 'Powerlevel' her? Schön und gut, wenn man sich mit Magie tarnen kann, aber Magier könnten sicher auch mitbekommen, wenn starke Magie dauerhaft auf jemandem wirkt. Sind die 'Guten' dann immer blind? Sind sie dazu angehalten, immer inkompetent zu spielen, damit das Gegenüber seinen Charakter nicht verlieren muss? DAS ist genau der Punkt, der mir bei Vampirspielern oftmals fehlt: das mangelnde Begreifen dessen, dass bei Entdeckung nicht jedes Mal der andre dann blinder und netter spielen muss aus ooc-Freundlichkeit, als es die Charakterkonsequenz und Charakterfähigkeit eigentlich gewähren.
An ebenfalls genau diesem Punkt setzt auch das "Ich kann machen, was ich will, denn ihr müsst ja ooc fair sein und dürft meinen Charakter nicht umbringen" - Prinzip ein. Wieso darf man nicht genau das? Die ooc-Fairness setzt doch auf der Gegenseite schon lange vorher aus.

4. Warum ist es stets nur engstirnig, wenn Leute ernsthafte Bedenken äußern und diese mit Argumenten unterlegen?
Wenn all die 'Ängste' von Vampir-Spieler xy nicht bedient werden, dann können wir ja bedenkenlos mit ihm spielen und er müsste sich nicht angesprochen fühlen oder?
~*~

Zum Thema der schwammigen Lore:
Die halte ich gar nicht für das Hauptproblem, wenn schon die wenigen klaren Punkten an den meisten Stellen ohnehin missachtet oder ignoriert werden zugunsten dessen, dass man etwas darstellen kann, dass man in einem andren Film aber toll fand.
Nurian und ich sprachen erst gestern davon, dass es schon da anfängt, dass man beispielsweise nicht einmal liest, was es z.B. für einen Bosmer bedeutet, Werwolf zu werden, und dass da nichts mehr ist mit netter Dorfgemeinde und Grünem Pakt. Wird auch schlicht ignoriert. Ständig. Und schon geht das Geflame los an den Leuten, die sich schlicht an die klaren 'neutralen' (weil nicht von Spielern beschlossenen!) Regeln der Welt halten möchten. Die sind dann auch engstirnig.
"True honor need not be named."
- Talia at-Marimah, Ash'abah, Alik'r -

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Dienstag, 2. September 2014, 10:40

Wenn ein Vampir mit Magie getarnt ist, will ich ihn auch nicht erkennen. Das noch dazu. Denn ansonsten ist es ein purer Stimmungsschredder, wenn jeder, der zum Rollenspiel hinzustösst und den Vampir erkennen könnte, weils die Engine nunmal recht leicht macht, sich erst mal informieren muss, ob er ihn denn auch erkennen darf, oder er durch Magie gerade verschleiert ist. Oder wird dann jeder angeflüstert? Oder wird das einfach alle 20 Sekunden emotet?

Und die Hauptproblematik dabei sehe ich immer noch darin, dass Vampire ja so cooool und außergewöhnlich sind, dass dieser eine, unvergleichliche, exotische und nie dagewesene Sonderfall dann 1,2 fix wieder eher die Regel ist als die Ausnahme. Wie ich mal erwähnte (in dieser Diskussion oder einer der vielen anderen dazu), 3 offene Rollenspielevents an 3 verschiedenen Orten, überall Vampire. Ich weiß nicht mehr genau in welchem Verhältnis, aber ich meine, ich habe im Dominion mehr Vampire getroffen als Khajiit (einen Khajiit Vampir hätte ich nun für beide Seiten gerechnet) und in Dolchsturz mehr Vampire als Orks.

Es ist keine Ausnahme. Und man ist auch nicht der exentrische, unangepasste wenn man sowas auch mal ausspielen will. Und ganz sicher ist es -opensightly, wie eine Freundin von mir sagen würde - nicht besonders einfallsreich oder fantasievoll.


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Sneels

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Dienstag, 2. September 2014, 11:22

Eben wegen genau der Konsequenzen war mein Vamp bisher nie im Open-RP anzutreffen. Denn genau solche Konsequenzen gehören dazu, Tod oder schlimmere Krankheiten *grinst* Im Gegenteil, ich habe mich mit meiner Truppe sogar aus einem von uns bespielten Ort zurückgezogen als eine neue Gruppe dort einzug erhielt.
Eben genau um solchen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Denn früher oder später hätte es sonst sicherlich Tote gegeben.

Ich bezeichne nur die als engstirnig, welche meinen, Vamp ist gleich Vamp. Sonst kann man ja ebenso sagen, Nord ist gleich Nord etc.

Was die Maße an Vamps angeht kann ich nicht mitreden, da ich bisher nicht im Open-RP zugegen war. Meißt mangels Interesse am Angebotenen, oder schlichtweg wegen eben genannten Konsequenzen, egal für welche Partei. *lächelt schmal* Und was Tavernen angeht, bin ich zu sehr LotRO-geschädigt und habe Paranoia vor hüpfenden sprachgestörten Kleinwüchsigen *grinst*

Und ja, ich weiß das nicht mein Konzept an sich direkt gemeint ist, dennoch fühle ich mich mit angesprochen als eben ein solcher Spieler.

Ebenso ist das letzte was ich will, der Mittelpunkt zu sein. Weder als Mensch, noch als Charakter. Also in dem Sinne, love @ll *lacht irre*

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Dienstag, 2. September 2014, 11:35

Und was Tavernen angeht, bin ich zu sehr LotRO-geschädigt und habe Paranoia vor hüpfenden sprachgestörten Kleinwüchsigen *grinst*


Das Schubladendenken findet offenbar auf beiden Seiten statt. Ich habe jedenfalls bis jetzt noch keinen getroffen, der das "Tavernen-RP" in dieser Form übertreibt.

Sicher, die Tavernenabende können etwas eintönig sein und eignen sich auch gut für das Ausprobieren eines Twinks. Aber in erster Linie sehe ich sie als IC-Kontaktaufnahmemöglichkeit. Das wird wohl auch der Grund sein, warum sich immer wieder Vampir-RPler dorthin (oder zu anderen öffentlichen Events) verirren. Es gibt sonst einfach wenig Möglichkeiten, anderen Spielern spontan IC zu begegnen.

Aber eigentlich gibt es immer wieder gezielte Vampirgesuche, auch hier im Forum. Also nicht den Kopf hängen lassen ... das wird schon. :thumbup:

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Dienstag, 2. September 2014, 14:09

Das Tavernen-RP hier, zumindest das momentane in Dochsturz, kann man mit dem auf Belegaer nicht vergleichen, nicht im Mindesten. Das Niveau hier ist da weeeit höher. Aber das ist ein anderes Thema. Es geht allgemein ja auch ums offene Rollenspiel, muss nicht zwangsläufig die Taverne sein.


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