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Morthanios

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21

Dienstag, 19. November 2013, 16:24

ich stimme euch allen zu und was ich so lese nehme ich an das ihr in diesem Bereich sehr bewandert seit ich würde mich einmal sehr gerne an einem dieser Wesen versuchen gibt es jemand unter euch der selber des Öffteren eines dieser wesen gespielt hat?

Wenn ja würde mich fruen da ich wie oben oft gesagt die spielwelt bereichernmöchte und deshalb mich freuen würde wenn jemand mit mir in kontakt treten würde der mir die wichtigsten aspekte näherbringen könnte.

bitte um eine pm sollt jemand gwillt sein mir seine Zeit zu opfern.

und bitte um verzeihung da das nicht genau hier reinpasst.

mit freundlichen grüßen

Morthanios

Rowan

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22

Dienstag, 19. November 2013, 17:51

Ich habe auch nicht in erster Linie von "schlechten", resp. flachen Vampirkonzepten gesprochen. Sondern davon, dass Vampir/Werwolf-Rp viel Potential hat, auch ohne dass man sein RP von Spielercharaktere als Opfer abhängig macht.
Die Erwartungshaltung "ich bin ein Vampir, muss deshalb trinken und meine Mitspieler müssen deshalb als potentielle Opfer hinhalten" hat auch nicht etwas mit Konsequenz zu tun, sondern, dass diese Haltung nicht darauf aus ist das allgemeine Rollenspiel zu bereichern, sondern nur das eigene Konzept zu "befriedigen". Die Konsequenz des Fressens ist auch ohne weiteres durch temporäre NPC's schön ausspielbar.
Aber ich frage mich immer wieder bei solchen Konzepten, ob die Monster die gleiche Konsequenz an den Tag legen, wie sie von ihren Opfern erwarten. Da die meisten Spieleracharaktere keine hilflosen Spaziergänger sind, besteht für Monster auch bei jedem Angriff die Gefahr des Getötetwerdens. Und diese Gefahr wird ja häufig eingegangen, da man häufig essen muss. Ausserdem besteht auch die Gefahr des Gesehenwerdens. Viele hier haben beschrieben, dass ihre Chars einfach davonrennen würden, würden sie einem Vampir/Werwolf begegnen. Beim WW ist es eine Sache, aber ist der Vampir erst einmal erkannt, so müsste er ja eigentlich diesen Ort und die entsprechenden Chars meiden. Vampire, die es aber auf SC's abgesehen haben, müssen gezwungenermassen an Rp-Hot-Spots "jagen", da sie ja sonst nur selten Rpler antreffen. Einmal dort entdeckt und als Vampir erkannt, schliesst sich der Vampir dadurch selbst in seinem Konzept von der grossen Rp-Gemeinde aus.

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Deikan (19.11.2013)

23

Donnerstag, 21. November 2013, 15:49

Ahoy,

grundsätzlich wurde ja eigentlich schon jeder Senf zum Thema gegeben, den man dazu geben kann...
Und grundsätzlich stimme ich Rowan einfach mal zu.

Persönlich denke ich, dass da tatsächlich nichts „zu schwarz gesehen“ wird, sondern dass man sich tatsächlich jetzt schon Gedanken machen sollte, wie man selbst als Rollenspieler auf Begegnungen dieser Art (*Akte-X-Musik einspiel*) reagieren möchte/muss/kann. Denn ich bin überzeugt, dass es früher oder später Massen an solchen Begegnungen geben wird. Es machen sich immerhin auch jetzt schon Leute Gedanken über Vampir-Clans oder ein Hexenjäger-Dasein. Jep. Und wenn man sich andere Spiele anschaut, in denen die Engine diese Möglichkeiten der Charakterentfaltung NICHT vorgegeben hat und sie DENNOCH aus dem Boden geschossen sind wie Pilze auf unberührtem Waldboden, kann man sich eigentlich an drei Fingern abzählen, was bei Engine-gegebenen Abnormitäten passieren wird...

Meine Meinung (meine persönliche, die ich niemandem aufzwingen möchte...) dazu ist eigentlich, dass ich hoffe, dem aus dem Weg gehen zu können. Größtenteils. Es wird sich früher oder später nicht vermeiden lassen, dass man auf solche Charaktere trifft, nur hoffe ich, in Kreisen zu weilen, in denen sich das Vampir-Orgien-Gehabe und Flohschleuder-Gejaule einfach mal in Grenzen hält oder erst gar nicht auftritt. Wobei man das einfach nicht immer absehen kann, wo man da so reinrutscht.
Das eigentliche Problem hat Rowan auch schon angesprochen: mal angenommen, ich latsche mit meiner Söldnerin durch Zufall von der Taverne besoffen allein... sonstwohin. Baut sich einer vor mir auf und meint, dass er mich jetzt ausnuckeln möchte und sogar muss. Hm. Was machen? Habe ich so gute Reflexe, dass ich ihm irgendwie so sehr zusetzen kann, dass er sich drollt? Oder lasse ich mich von ihm überrumpeln und... bin tot? Ja, blöd. Beides ist jetzt nicht gerade das, was ich mir unter einem guten Miteinander vorstelle. Und meiner Ansicht nach ist Rollenspiel immer ein Miteinander. Das ist nur leider das, was der übermächtige Vampir - der drölftausend Jahre auf Erden wandelt, die Götter noch persönlich kennt und sowieso alles kennt und weiß - möglicherweise nicht so einsehen möchte. Der möchte mich halt gerade ausnuckeln, damit er sein möglicherweise sogar gut durchdachtes Charakterkonzept aufrecht erhalten kann.
Ähnlich verhält es sich übrigens mit Hexenjägern, das Thema hatten wir schon in einem anderen Fred, wenn ich mich recht entsinne. Hexenjäger sind schön und gut, aber ganz ehrlich: wenn ein Hexenjäger neben mir in die Taverne stürmt und brüllt „Fürchtet euch nicht, Recken, der Hexenjäger ist in der Stadt und befreit euch von allen Vampiren!“, gucke ich ihn an und erkläre ihm freundlich, dass er jetzt einen saufen gehen kann, weil der narbige Typ da drüben an der Theke heute Abend schon drei von denen umgeholzt hat. Genau wie sein Kumpel. Genau wie ich. Genau wie der Kellner da vorn, der sich nebenbei als Schwertkämpfer verdingt.

In einzelnen Fällen innerhalb einer Gruppe finde ich diese Konzepte für (möglicherweise vorübergehende) Events sehr praktisch und sinnvoll. Einer wird irgendwie verwandelt, das fällt erst gar nicht auf, dann gibt es irgendwann Hinweise, dann weiß man‘s irgendwann, dann geht der große Trubel los. Yay. Aber das ist eben eigentlich nur in Gruppen gut auszuspielen, nicht in aller Öffentlichkeit und nicht überall und mit jedermann.

Was genau mein Fazit daraus ist (für mich selbst), kann ich ehrlich gesagt selbst noch nicht so richtig sagen. Zu Beginn des Spiels wird es sowieso eher wenige solcher Konzepte geben, da sich alle erstmal irgendwie einfinden müssen. Sobald dann die Twinkerei losgeht, werden die ersten Vampire und Werwölfe und Gezeugs auf der Matte stehen, die auch tatsächlich als solche „besonderen“ Charaktere angelegt sind und ausgespielt werden möchten. Dann trennt sich die Spreu vom Weizen und man muss vermutlich gezielt entscheiden, ob man auf gewisses Rollenspiel einsteigt oder einfach stumpf daran vorbei geht und es wegignoriert. Wie ich reagieren werde, kann ich da noch nicht genau sagen. Im Prinzip hasse ich es, irgendwas, was mit Rollenspiel hat, zu ignorieren oder ungeschehen zu machen oder dergleichen. Möglichkeiten gibt es häufig viele und manche haben Potenzial zu Großem. Allerdings hatte ich auch schon zu viel von solchem Quatsch als dass ich damit meine Zeit verplempern möchte... schwierig. Man wird es sehen, wie sich das dann allgemein aufteilt oder sogar auftrennt.

Greetz
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Rowan (21.11.2013)

24

Freitag, 22. November 2013, 03:16

Das eigentliche Problem hat Rowan auch schon angesprochen: mal angenommen, ich latsche mit meiner Söldnerin durch Zufall von der Taverne besoffen allein... sonstwohin. Baut sich einer vor mir auf und meint, dass er mich jetzt ausnuckeln möchte und sogar muss. Hm. Was machen? Habe ich so gute Reflexe, dass ich ihm irgendwie so sehr zusetzen kann, dass er sich drollt? Oder lasse ich mich von ihm überrumpeln und... bin tot? Ja, blöd. Beides ist jetzt nicht gerade das, was ich mir unter einem guten Miteinander vorstelle. Und meiner Ansicht nach ist Rollenspiel immer ein Miteinander. Das ist nur leider das, was der übermächtige Vampir - der drölftausend Jahre auf Erden wandelt, die Götter noch persönlich kennt und sowieso alles kennt und weiß - möglicherweise nicht so einsehen möchte. Der möchte mich halt gerade ausnuckeln, damit er sein möglicherweise sogar gut durchdachtes Charakterkonzept aufrecht erhalten kann.
Du hast einfach das Glück, das ich mich bei dir einklinke, da du der letzte Poster warst. ^^
Da ich selbst vorhabe, ein solches Konzept umzusetzen, wobei dieses eher in den Hintergrund gerückt ist, um Platz für ein anderes zu schaffen ... *Abwink* Egal.

Rollenspiel lebt von der Spontanität, meiner Meinung nach. Genaue, Detailvertiefende Absprachen sind gut und schön, aber langweilen auf Dauer - weil .. es passiert nichts neues, man weiß schon was passiert. Also passt deine beschriebene Situation ganz gut. Wenn man also Pech hat und einem solchen Spieler über den Weg läuft, gibt es mehrere Möglichkeiten, nicht nur zwei.
Ich persönlich würde jedes 'potenzielle Opfer' mit einem Einzeiler kurz im /w fragen, ob er darauf überhaupt einen Nerv hätte. Weiterhin schätze ich Vampirspieler so ein, das sie zumindest ein gewisses Maß an Intelligenz besitzen, d.h. ich würde zu 90% darauf setzen, dass niemand deinen Charakter dabei umbringen würde - weil .. das weckt die Aufmerksamkeit erst Recht.

Die meisten Vampire, die schon etliche Jahrhunderte über die Erde wandeln haben zudem eine tolle Fähigkeit, die Hypnose, oder das 'Bezirzen', nennt es wie ihr es wollt. Heißt, sie nuckeln das ab, was sie brauchen und du wachst am nächsten Tag in der Gosse auf und weißt gar nicht, was passiert ist, bis dich vielleicht jemand darauf anspricht, warum du zwei kleine Löcher im Hals hast, bis der Groschen fällt ..

Ein weiterer Punkt, bei dem ich aber selbst am grübeln bin .. wenn dein Charakter eine Alkohol-Fahne hat und massig Alkohol im Blut .. wird er meiner Meinung nach kein Ziel von Vampiren sein, da sie diesen schädlichen Stoff dadurch in sich aufnehmen. Ob Alkohol bei Untoten allerdings irgendeine Rolle spielt, wage ich zu bezweifeln. :|

Wo du aber Recht hast, hast du Recht - und das ist unweigerlich der Punkt; Das Miteinander.

Es gibt also nicht nur die zwei Optionen - Kämpfen oder Sterben, sondern erstmal vorab in einem gegenseitigem Einzeiler klären, ob es geduldet, erlaubt, genehmigt, gestattet oder überhaupt erwünscht ist. Denn ein Rollenspieler mit einem deratigen Konzept muss ich eines immer im Hinterkopf behalten;
Toleranz. Man kann nicht erwarten, dass jeder mit einem solchen Charakter spielen möchte, da es dem eigenen Charakter schaden würde. Zur Not müssen halt einfach NPC's herhalten, wenn keine Spieler parat stehen, die sich zur Verfügung stellen möchten.

Das war mein Senf dazu .. und nun gehe ich erstmal schlafen, noch mehr um diese Uhrzeit schreiben und ich habe mein Tagespensum schon viel zu früh erfüllt. :D
Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. - Albert Einstein

Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik. - Frank Sinatra

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Freitag, 22. November 2013, 06:18

Vampire in TES haben kein"Bezirzen", afaik.
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Alvor

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26

Freitag, 22. November 2013, 07:07


Ähnlich verhält es sich übrigens mit Hexenjägern, das Thema hatten wir schon in einem anderen Fred, wenn ich mich recht entsinne. Hexenjäger sind schön und gut, aber ganz ehrlich: wenn ein Hexenjäger neben mir in die Taverne stürmt und brüllt „Fürchtet euch nicht, Recken, der Hexenjäger ist in der Stadt und befreit euch von allen Vampiren!“, gucke ich ihn an und erkläre ihm freundlich, dass er jetzt einen saufen gehen kann, weil der narbige Typ da drüben an der Theke heute Abend schon drei von denen umgeholzt hat. Genau wie sein Kumpel. Genau wie ich. Genau wie der Kellner da vorn, der sich nebenbei als Schwertkämpfer verdingt.



Also diesen Ansatz finde ich (vorausgesetzt ich habe richtig verstanden was du meinst) im RP grundsätzlich falsch aber oft verwendet.
So wie ich diesen Absatz verstehe deutest du damit auf die Tatsache hin, dass der Spieler beim Leveln schon unzählige Monster, Vampire und was auch immer abmurkst.
Allerdings sollte man dabei immer bedenken, dass bei solchen Spielen der Spieler immer irgend ein großer Held ist der am Ende in der Regel die Welt rettet^^.
Zudem gibt es immer noch lvl und die ganze Spielmechanik was man wie ich finde streng von RP trennen sollte.
Leider gelingt es vielen oft nicht die richtigen Dinge aus der Spielmechanik zu filtern und die unnötigen raus zu lassen.(mich selbst schließe ich dabei auch nicht unbedingt immer aus)
Wenn mann also rpt sollte man sich denke ich eher an irgend welchen NPCs orientieren und natürlich kann es auch Heldenchars geben und große Veteranen, allerdings ist es dort im Gegensatz zur Spielmechanik so, dass jeder mit einem Angriff sterben kann, Komponenten wie Pech und Glück spielen eine Rolle und ein Händler wird einfach mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit ein großer Schwertkämpfer sein da eine Lebensspanne begrenzt ist und man nunmal nicht alles lernen kann. (bzw. wenn ein Char sehr viel kann muss da wohl was anderes auf der Strecke geblieben sein^^)

Ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr off topic oder einfach überflüssig weil du so oder so etwas ganz anderes meintest :D

Gruß Alvor

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27

Freitag, 22. November 2013, 08:18

Ich hätte zu dem ganzen eine kurze Frage.
In Skyrim z.b. kann man sich eine gewisse Zeit nachdem man "gebissen" wurde heilen lassen.
Gilt das selbe auch fürs RP in TESO? Das gäbe ja die Möglichkeit im Laufe eines RPs gebissen zu werden oder beißen zu lassen jedoch das ganze rechtzeitigt entdeckt beim Heiler "rückgängig" zu machen.
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Freitag, 22. November 2013, 08:23

Es gibt keinen Anlass zu glauben, Zenimax würde die Lore in diesem Falle ändern. Daher (vorerst): Ja, ist heilbar.
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Azazel (22.11.2013)

29

Freitag, 22. November 2013, 09:07

Okay, mir ist im Nachhinein auch aufgefallen, dass ich zu meinem geistigen Erguss etwas hätte dazu schreiben müssen: ich gehe dabei zwar nicht vom schlechtesten, aber auch nicht vom besten Fall aus. Was in meinem potenziellen Szenario beschrieben ist... sagen wir einfach, es ist eine Möglichkeit, die vielen Rollenspielern bekannt sein dürfte: der obergruslige (aber natürlich wunderschöne) Mega-Vampyr (auch schon als „Vampiir“ gesehen - das sind nämlich GANZ andere... Dinger...), der einen Scheiß drauf gibt, ob andere mit seinem Charakterkonzept klar kommen oder nicht, sondern einfach alles durchrockt, bis die Fledermäuse von den Bäumen fallen.
Dieserlei Gestalten werden wir antreffen. Ganz sicher. Und dann heißt es: „Lass dich auf eine sinnlose OOC-Diskussion ein, die dir den Abend verhagelt, oder schreib‘ deinen Charakter vor lauter Frust ab oder ignorier es weg, das Gezücht.“

Dass Rollenspiel von Spontaneität lebt, streite ich nicht ab. Ich bin sogar sehr dafür! In den richtigen Kreisen bin ich vollkommen für „*pieks* Haha, ich hab‘ dir gerade xyz unter die Haut gejagt und du wirst gleich sowas von drall sein, dass du die Straße als bunten Regenbogen wahrnimmst!“
Aber genau das ist es: in den richtigen Kreisen. Nicht überall, nicht jederzeit, schon gar nicht mit jedem. Dass ich mit einem Einzeiler „vorgewarnt“ werde, ist nett, aber die Ausnahme, im Zweifelsfall wird mir mit einem Einzeiler auch einfach gesagt, was jetzt passieren wird, ich soll mich schonmal seelisch und moralisch drauf vorbereiten. Das hat für mich nichts mehr mit Spontaneität zu tun, sondern ist genau das geschilderte Szenario, nur mit Vorwarnung.
Man sollte bei diesem Begriff „spontanes Rollenspiel“ nicht zu weit gehen, finde ich. Das ist nämlich die neue Lieblingsausrede für allen möglichen Unsinn. „Ich hab‘ dir gerade von hinten in den Rücken gestochen, sei doch mal spontan“ hat genau so wenig mit einem Miteinander oder mit Toleranz zu tun wie „Ich bin ein fieser Vampir, deal with it“. Und sobald dann zu Beginn des möglichen Rollenspiels mit Einzeiler oder Dreizeiler oder Textwand geschildert wird, was da jetzt auf das Gegenüber zukommt, ist man schon fast wieder bei Absprachen, auch wenn sie möglicherweise einseitig erfolgen. Ganz abgesehen davon, dass ich überzeugt bin, dass der pöse Fampir, ob er mich jetzt warnt oder nicht, möglicherweise nicht unbedingt gewillt ist, ein „Nein“ zu akzeptieren.
Wie gehabt - noch immer gehe ich nicht vom allerschlimmsten, aber auch nicht vom besten Fall aus.
Und ja, man darf es „vorurteilsbehaftet“ oder „geschädigt“ nennen...

Nachtrag, weil mir was dazwischen kam und ich daher zu langsam im Tippen war:
Dass Leveln und Rollenspiel strikt getrennt wird, ist eine persönliche Einstellung. :> Manche handhaben das anders, das muss auch jedem bewusst sein und darüber sollte und darf man eigentlich auch keine Diskussionen anfangen, weil das jeder zu seinem Spielvergnügen so machen darf, wie er möchte.
Das meinte ich aber nicht mal unbedingt. Worauf ich viel eher hinaus wollte: der absolute Großteil der Rollenspieler wird mehr oder minder einen „Helden“ spielen. Vielleicht keinen großen, aber in irgendeiner Art und Weise einen Helden, der zumindest schon einmal ein Schwert in der Hand hatte und es irgendwelchen Monstern in den Wanst gerammt hat. Da dort nunmal Vampire und Werwölfe und ähnliches Geseier mehr oder weniger frei herumlatschen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass man so einem Vieh irgendwann den Kopp abschlägt. Möglicherweise häufiger.
Ich meine nur: da es so viele Abenteurer gibt (und die wird es geben, schließlich spielen die Wenigsten im Rollenspiel den Statthalter, der morgens um 8 brav im Büro sitzt, abends um 5 nach Hause geht, noch ein Feierabendbierchen kippt und sich dann ins Bett legt - Tag für Tag, außer er hat gerade Urlaub beantragt...), ist ein spezieller Vampirjäger unter Umständen einfach... schwierig. Vielleicht nicht vollkommen sinnlos, aber schwierig, da er einer Profession nachgeht, die jeder zweite, auf den er im Rollenspiel treffen wird, sowieso ausübt, nämlich kämpfen gegen böse Monster.
Man kann so einen Charakter schon spielen. Die Frage ist nur, wieviel Ablehnung man dabei ertragen kann und möchte. Wie wenig Anerkennung für das tolle Charakterkonzept man hinnimmt.
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Freitag, 22. November 2013, 09:20

Dem was du schreibst kann ich eigentlich so weit nur zustimmen :D
Allerdings denke ich ist das nicht mehr das Problem von Werwölfen und Vampiren sondern von Konflikt rp im allgemeinen ;) ist dann eben einfach schlechtes RP in meinen Augen und das könnte dann auch nen Räuber oder sonst was sein :)

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31

Freitag, 22. November 2013, 09:25

Das bestreite ich absolut nicht, Alvor, aber bei speziellen Special Snowflakes tritt dieses Verhalten häufiger zu Tage als bei "einfachen" Special Snowflakes. Special Special Snowflakes tendieren zu Charakterkonzepten, die eigentlich in Gruppen oder Gruppierungen eher unspielbar sind, die dann aber doch gespielt werden, weil das Spezielle am Konzept ja schon gezeigt werden muss und bis zum Erbrechen ausgekostet werden muss, und die dann irgendwie... genau so reagieren, wie ich es mir in meinen fürchterbaren Alpträumen von schlechtem Rollenspiel vorstelle.
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Azazel

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32

Freitag, 22. November 2013, 09:28

Naja ist aber nicht der Unterschied dass ein Vampierjäger sich hauptsächlich auf die Gefahr der Vampiere bezieht und diese bekämpft und ein anderer eben der auch schon Vampiere getötet hat dies aber, sagen wir mal, aus Zufall geschah weil er denen einfach übern Weg gelaufen ist wie allerhand anderer Monster.
Es macht ihn nicht generell zu einem bessern Kämpfer aber er hat sich eben auf eine Art auf diese Gattung spezialisiert und kennt deren Stärken oder Schwächen etwas besser als ein "Allrounder".
Ich halte das Konzept eines Vampierjägers eigentlich problemlos solange man sich nicht als denjenigen einzigen hinstellt der überhaupt Vampiere töten kann.
Da halte ich es im RP eher unwahrscheinlicher dass ein Char mit leichtigkeit jedes Monster jeder Art einfach mal so aus den Socken haut.
Ich denke jedes Konzept ist spielbar wenn man es glaubhaft rüberbringt und sich nicht der Überheblichkeit hingibt...
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Kobolte

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Freitag, 22. November 2013, 13:09

Ich denke, das was Khaylan damit sagen will, zum Thema Vampir/Hexenjäger ist, das es natürlich ok ist, so ein Konzept zu spielen, und es auch berechtigt und sinnvoll ist... aber man nicht erwarten darf, das sich die Spielerschaft sehnlichst zusammenrottet und auf den Van Helsing wartet, wenn in besagter Taverne ein paar gute Schwertkämpfer und vielleicht der ein oder andere Magier sitzen... die werden dem Langzahn wahrscheinlich von selbst den Garaus machen, ohne auf den "Spezialisten" warten. Vielleicht nicht so sauber, vielleicht mit mehr Verlusten (oder vielleicht auch mit neuen "verfluchten") aber... rumms bumms aus die Maus und so.

Und man darf ja, bisher, nicht vergessen, um mal die Vampirproblematik zu sehen, das es eine heilbare Krankheit ist (bisher).
Warum also Freund Langzahn umnatzeln, wenn man ihn auch gefangen nehmen könnte (gut, ein schwierigeres Unterfangen) und dann in Ketten legen, bis der ach so tolle Vampirfluch beseitigt ist? Dann wars das mit dem hunderte Jahre alten Megamonster. Pling, Mensch, Arschkarte.

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Freitag, 22. November 2013, 15:26

Also wovor es mich eigentlich tausend mal mehr graut als vor schlechten RPlern ist wie die Allgemeinheit mit diesen umgeht...
wenn ich mich da an Guild wars erinner wo die mit Vampir hand in Hand karten spielen und der der Böse ist der gegen Vampire ist..Brrrr.
Unglaubwürdiger gehts in meinen Augen ja kaum^^ ich mein klar kannst du mit Vampiren klar kommen....aber inner Taverne?^^
Faktisch gesehen währen die in meinen Augen dann schon lange tot und von der Stadtwache zerlegt^^

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Freitag, 22. November 2013, 15:35

Personen die in GW2 mit Vampiren Karten gespielt haben ODER Vampire gespielt haben, waren dasselbe für mich, wie die Drow-Spieler in GW2... ein fail.
Eine Lore komplett zu ignorieren, einfach nur damit man sein Ding durchziehen kann, ist einfach... nein danke.

Ich denke mal, das ist es, wie alles andere auch. Verantwortungsbewusst sowohl mit der Lore, als auch mit seinen Mitspielern umgehen... dann klappts auch mit dem Vampir/Werwolf/Hexenjäger.

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Freitag, 22. November 2013, 17:28

never gonna happen..

;(

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37

Freitag, 22. November 2013, 18:36

Die sollte man wirklich nicht als "RP-Norm" nehmen. Auch wenn sie immer wieder in MMORPGs auftauchen.

Mit ein wenig "Ausdauer" kann man die im öffentlich wahrnehmbaren RP prima "überleben". Auf Dauer setzt sich deren Kram dann nämlich meist entweder nicht - weil man vielleicht entsprechend drauf reagiert - durch oder sie finden ihre Kreise. Heißt meist also: Verschwinden auf Dauer meist von der Bildfläche.

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Freitag, 22. November 2013, 19:04

Sehe ich genauso. Das muss man halten wie Gandhi.
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Freitag, 22. November 2013, 20:54

Irgendwie... bin ich da wohl eher der Judge Dredd oder Demolition Man Typ für.

Allerdings ist mein Rat allgemein, man sollte von der Thematik oder solchen Charakteren erst einmal die Finger lassen, solange man glaubt man sitzt noch nicht fest genug im Rollenspielsattel, wenn man sich manchmal unsicher ist, wie man jetzt reagieren sollte.
Genauso denke ich, ist die Thematik, gerade wegen der ganzen "Räubernatur" dieser Wesen nicht jedermans Kiste.

40

Samstag, 23. November 2013, 11:24

Das Problem ist aber, dass genau solche viel genannten Special Snowflakes gern von Jung-Rollenspielern übernommen werden, die eben nicht wirklich verantwortungsbewusst oder auch nur sensibel genug mit der Lore umgehen. Und auch nicht gegenüber ihren Mitspielern. Das ist ja das, was den Graus eigentlich ausmacht, dass genau solche Leute solche Charaktere spielen, es damit ins Lächerliche ziehen und die ganzen speziellen Charakterkonzepte für andere, ernsthafte Leute auch noch verhageln, weil die dann keinen Fuß mehr fassen können. Denn sobald man ernsthaft an so eine Sache ran geht und das mal richtig machen will, ist der Markt schon so übersättigt, dass man schon zu Beginn mit so vielen Vorurteilen überhäuft wird, dass es schon nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr macht.

Na, mal sehen, wie das in ESO ablaufen wird... allerdings mache ich mir, ehrlich gesagt, keine großen Hoffnungen auf viel ernsthaftes, gutes Monster-Rollenspiel.
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