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  • »Mothernature« ist männlich

Gilde: ESO Sammelgilde

Allianz: Ebenherz-Pakt

Einträge im Lexikon: 2

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 00:06

Kurzbeschreibung

Ich will euch erzählen von einem Mann. Einem Mann aus dem hohen Norden. Man sagt das durch seine Adern das Blut von Riesen floß. Wenn man ihn sah und sah wie groß er war, mochte diese Behauptung wohl stimmen. Der Name des Mannes war Thurgais. Als ein Findelkind auf den Stufen eines Kynetempels ausgesetzt wuchs er in Armut und mit vielen Entbehrungen auf. Als junger Mann geriet er in die Fänge von Sklavenhändern und wurde fern seiner Heimat verschleppt. Doch er erlernte das Kriegshandwerk in den Arenen Morrowinds. Lasst mich euch von dem Tag erzählen an dem er seine Ketten sprengte!

Artikel

Allgemeine Informationen

Spieler (Forum und Ingame): Mothernature
Allianz: Ebenherzpakt
Volk: Nord
Klasse: Gladiator (Nachtklinge)

Charakterdaten

Name: Thurgais ThanwaldHerkunft: Dämmerstern, Himmelsrand

Geburtszeichen: Krieger

Alter: 26 Sommer

Proffession: Gladiator, Abenteurer

Aussehen und Wesenszüge

Der Körper des Hünen ist überdurchschnittlich muskulös gebaut und seine Gesichtszüge sind hart und heroisch markant. Sein Aussehen verdankt er dem Riesenblutanteil, welches durch seine Adern fließt. Er ist erstaunliche 2,30 Schritt groß und wiegt über 140 Stein. Sein Körper ist von Narben übersät, welche aus den Grubenkämpfen stammen. Durch sein Gesicht zieht sich eine Narbe über sein linkes Auge. Über dem verlorenen Auge trägt er eine lederne Augenklappe.
Sein langes strohblondes Haar ist zu praktischen Knoten verflochten und durchzogen mit Perlen und kleinen Knochenteilen getöteter Feinde. Die Seiten seines Schädels sind meist rasiert. Sein gesundes Auge erstrahlt in markanter hellblauer Farbe.

Auf den ersten Blick wirkt Thurgais furchteinflößend und stark wie ein Bär. Jedoch sind seine Bewegungen eher schwerfällig. Er wirkt grimmig und selten gut gelaunt. Man sieht ihm an das der Kampf sein Handwerk und seine Gemahlin ist. Unbewaffnet wird man ihn sehr selten wahrnehmen.
Er scheint keinen großen Sinn für Kunst zu haben. Er liebt laute Trinklieder und beherrscht auch ein paar Griffe auf der Laute. Doch seine Spielkunst beschränkt sich auf nächtliche Lagerfeuer- und Tavernenlieder.
Für feine Kleidung hat er gar nichts übrig. Die eigene Kleidung muss robust und praktisch sein. Die einzige Ausnahme stellen die Rüstungen der Gladiatoren dar. Hier kann er sich an Verzierungen erfreuen. Ebenfalls liebt er es seine eigene Rüstung mit Andenken, Edelsteinen und Knochen besonderer Feinde zu schmücken um den Kampf zu ehren.

Wer Thurgais kennt wird sagen er sei jähzornig und liebt es selbstbestimmt zu sein. Beleidigungen vergisst er nur schwer und wer seinen Zorn auf sich gezogen hat, sollte mit seinen Göttern im Reinen sein. Doch wer ihn besser kennt, würde behaupten er sei auch sehr mitfühlend und Verständnisvoll. Vorausgesetzt ist immer die Person steht dem Krieger nah. Er ist Treu und steht unnachgiebig hinter seinen Idealen und seinen Waffenbrüdern und Schwestern. Er wäre einer von jenen, die stets als letztes das Schlachtfeld verlassen.
Thurgais lebt und reist gerne bescheiden. In Tavernen darf es auch der Schlafsaal sein und auch das übernachten in freier Natur ist für ihn nicht fremd. Er liebt deftiges Essen und gutes Bier. Auch zu Met und Schnaps sagt er nicht oft nein. Jedoch nur wenn es etwas zu feiner gibt. Ansonsten bevorzugt er einen klaren Verstand. Er reist sehr gerne mit einem Schlauch süffigen Bieres in seinem Gepäck. Ansonsten bevorzugt er deftige Fleischmahlzeiten. Dabei spielt es für ihn keine Rolle ob er diese von Holztellern oder feinem Porzellan verspeist. Doch wenn er die Wahl hat, würde Thurgais die Wärme einer gemütlichen und einfachen Taverne stets dem Pomp teurer Gasthäuser vorziehen. Der flüchtigen Liebe gegenüber ist er aufgeschlossen. Zu einem ausgelassenen Fest gehören auch dralle Dirnen.

Bereits in frühen Jugendjahren lernte er von den Kynepriestern auf das Gleichgewicht der Natur zu achten. Tiere hatten schon immer etwas Faszinierendes und sein Lieblingstier ist der Hund, sowie dessen Vorfahre der Wolf. Sie stehen für alles was ihm wertvoll ist. Treue, Entschlossenheit, Kraft, Klugheit und Freiheit. Einen Hund auf seinen Reisen als Begleiter zu wählen ist unausweichlich. Erlegte Beutetiere haben stets sein tiefempfundenes Mitgefühl und wehrhafte Beute verdient sich sogar seinen aufrichtigen Respekt. Trotz seiner Tier- und Naturverbundenheit kennt er jedoch die Notwendigkeit der Jagd und ehrt diese in Kynes Namen. Gelegentlich weiht er sogar Hirciene seine Beute.

Neben dem Glauben an Kyne ist auch der Glaube an Shor tief in ihm verwurzelt. Wie viele Nord hat er eine gesunde Ehrfurcht vor allem Göttlichen und Unnatürlichen. Deadra jagen ihm ein mulmiges Gefühl ein. Den Kampf mit Deadra fürchtet er. Thurgais würde sich niemals kopflos in den Kampf gegen Deadra stürzen. Es gibt nur zwei Deadra die er nicht als unangenehm empfindet. Dies sind die allgemein bekannte Azura und der göttliche Hirciene.
Magier und Magiebegabte hingegen haben in seinen Augen keinen hohen Stellenwert. Waren seine Herren auf Morrowind doch stets der Magie mächtig und konnten ihn mit Hilfe dieser Hexerei gefangen halten. So verbindet Thurgais die Kunst der Magie mit dem Handwerk von Feiglingen.

Für Thurgais ist das Leben nach seiner Flucht aus der Sklaverei eine Prüfung. Es geht darum, koste es was es wolle, seine Freiheit zu behalten. Um diese zu behalten würde er ohne zu zögern all jene töten die sich seiner Freiheit bemächtigen wollen.
Im tiefen inneren seiner Seele verfolgt Thurgais einen moralischen Kodex. Die Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit gehen oft nicht bestehenden Gesetzen einher. Treue zu seinen Waffenbrüdern und Schwestern ist ihm ein hohes Gesetz. Doch glaubt er auch an das Motto "Wer es findet, dem gehört es. Und bist du nicht stark genug um es zu halten, hast du es nicht verdient es zu besitzen." Manche würden ihn einen Dieb nennen. Er hingegen legt die Taten eines Diebes nach seiner Moralvorstellung oft anders aus.

Thurgais hegt gegenüber den Dunmer ein hohes Maß an Misstrauen. Schließlich war es jenes Volk, was für seine Verschleppung aus der Heimat die Verantwortung trug. Ebenso misstraut er den herablassenden Hochelfen. Mit Orks und Khajit hingegen fühlt er sich verbunden. In seiner Vergangenheit lernte er viel von Vertretern dieser Völker und einige nannte er sogar Freunde. Wie die meisten Nord fühlt er sich stark zu seiner Heimat hingezogen. Er würde sich nicht als einen Patrioten bezeichnen. Und doch weiß er das Land, die Leute und die Schönheit der Berge sehr zu schätzen.


Die Geschichte von Thurgais - Eine Zusammenfassung


Lasst mich euch erzählen von Thurgais Thanwald.

Die Geschichte des Mannes von dem ich euch erzählen will
begann früh. Als er nur ein Säugling war wurde Thurgais auf den Stufen eines Kynetempels
nahe der Stadt Dämmerstern im hohen und eisigen Norden von Himmelsrand
ausgesetzt. Die Priester nahmen ihn auf und beauftragten eine Amme damit ihn an
ihrer Brust aufzuziehen. Als er dem Kindesalter entwuchs, entschieden sich die
Priester den Jungen als Stallknecht zu beschäftigen. Für sein Alter war er
stark und groß gewachsen. Damals ahnte man nur, dass sich in seinen Adern das
Blut von Riesen vermischte.


Für seine Dienste wurde Thurgais mit Obdach und Nahrung
entlohnt. Jedoch aß er mehr als andere Kinder seines Alters und so entschloss
einer der Priester den Jungen mit auf die regelmäßige Jagd zu nehmen. Justan
Skaldson lehrte Thurgais, der an der Schwelle zum Mannesalter war, was er über
die Natur wissen musste um zu überleben.



Eines Tages wurde der Tempel und das nahe liegende Dorf von
dunmerischen Sklavenjägern überfallen. Sie töteten viele der Einwohner und
verschleppten jene die auf den Märkten in Morrowind Gewinn versprachen. So auch
Thurgais. Zunächst wurde er zur Arbeit in den Steinbruchminen verkauft. Er war
stark und wertvoll für seine Herren. Doch er war auch wütend und selten
beherrscht. Man entschied sich noch mehr Gold mit seinen Kräften zu machen und
verkaufte ihn an eine Gladiatorenschule im Herzen Morrowinds. Dies war der
erste Fehler den seine damaligen Herren taten.



Nach einem Jahr harter Ausbildung, kämpfte er für den
Geldbeutel seiner Herren in den Arenen des Landes. Man lehrte ihn den Umgang
mit Dolch, Axt, Schwert und Schild. Thurgais lernte das Leben als Gladiator
lieben. Er errang Ruhm und Ehre und endlich fühlte er das er etwas wert war. Man
brachte ihm Frauen und edle Speisen und doch war er nur ein Sklave. Seine
Herren entfachten in seinem Herzen das Feuer des Kriegers. Dies war der zweite
Fehler den sie begangen.



Eines Tages wurden während eines Festes zu ehren der Fürsten
Morrowinds, große Spiele veranstaltet. Thurgais kämpfte mit seinen Kameraden um
Leben und Tod in der großen Arena. Plötzlich öffneten sich die Tore der
Sklavenbereiche. Die versklavten Gladiatoren haben ihre Fesseln gesprengt und
ihre Herren niedergerungen. Thurgais und seine Kameraden schlossen sich sofort
den Flüchtigen an. Gemeinsam kämpften sie sich durch die Reihen ihrer Herren.
Die Dunmer die einst die Ketten in der Hand hielten, fielen unter den
Schwerthieben ihrer eigenen Gladiatoren. Während dieser heftigen Kämpfe verlor Thurgais sein linkes Auge durch einen gut gezielten Säbelhieb. Doch als er sein Schwert in die Brust
seines Herren rammte, sah er ihm in die Augen bis das Leben den Blick des Dunkelelfen
vollständig entwich. Sie unterschätzten den Freiheitswillen der Männer und
Frauen. Dies war der letzte Fehler seiner Herren.



Sie flohen in die Pilzwälder des Landes und überlebten eine
Weile gemeinsam. Doch sie wurden unerbittlich von Sklavenjägern verfolgt.
Während dieser Zeit wuchs Thurgais Geschick im verborgenen Kampf. Sie schlugen
aus dem Verborgenen heraus zu und verschwanden wieder in den Wäldern. Sie
zermürbten ihre Verfolger. Doch Dunkelelfen sind dafür bekannt ihre Beute
ausdauernd zu verfolgen. Eines Tages gelang es ihm und seinen Waffenbrüdern und
Schwestern ein Schiff zu stehlen. Sie nahmen Teile der Mannschaft gefangen und
segelten davon.



Unter der Führung des seeerfahrenen Orkkapitäns Ushgot
Säbelschwinger fuhr Thurgais über ein Jahr zur See. Zu jener Zeit ist er bereits
zu einem stattlichen Mann und Krieger von 27 Sommern heran gewachsen. Sie
lebten vom Piratenhandwerk und von der Hand in den Mund. Zum ersten Mal fühlte
er sich wirklich frei. Er liebte das Leben in den Häfen, Tavernen und auf hoher
See. Den Kampf, die Beute und das Ausgeben des Blutgeldes.


Doch eines schicksalschwangeren Tages erfuhr die Mannschaft
von der Öffnung der Insel Sommersend. Und sie beschlossen dort hin zu segeln.
Thurgais spürte das seine Zeit gekommen war. Er verließ das Schiff und die
Mannschaft und schloss sich einer Gruppe Abenteurer an.


Bis sie in die Falle eines heimtückischen Deadras tappten.
Doch dies ist eine andere Geschichte. Und soll ein anders mal erzählt werden.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com