Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Rae

Denker

Gilde: Faroth Tong, Rollenspielgilde

Allianz: Ebenherz-Pakt

Einträge im Lexikon: 4

  • Nachricht senden

Sonntag, 22. Juli 2018, 10:51

Kurzbeschreibung

Sklave, ehemals Aschländer

Artikel

Bilder folgen

------

Name: Yazzar (eine Weile lang "Wurm")
Alter: 132 Jahre
Volk: Dunmer (Aschländer)
Haarfarbe: Weiß
Augenfarbe: Bordeaux-Rot


Aussehen:

Yazzar ist ein sehr dünnes, fast mageres Kerlchen. Auch wenn er mittlerweile durch Sklavenarbeit und bessere Ernährung ein wenig zugenommen hat. Was an ihm sofort auffällt, sind die ungewöhnlichen Tätowierungen an seinem Oberkörper, deren Muster sich bis über seine Arme ziehen. Wer genau diese Hautbilder gestochen hat, ist unbekannt, doch wirken die Bilder eindeutig nicht nach Velothischer Tradition. Die Linien scheinen mit der Magicka des Mers gekoppelt zu sein, so schillern sie blauleuchtend auf, wenn Yazzar von Magicka Gebrauch macht (oder es versucht).
Die Haare sind schneeweiß und das verbliebene Auge von einem dunklen Rot. Das linke Auge ist blind und milchigweiß, eine Narbe zieht sich direkt durch das Auge. An weiteren Narben weist er seit seiner Versklavung ein kaputtes, linkes Ohrläppchen auf (dort wurde gewaltsam ein Dehnstab herausgerissen), sowie eine Stichnarbe an der linken Schulter, von einem Dolch wohl. Die Rückseiten seiner Beine zeigen deutliche, lange Narben von Peitschenhieben und an seiner Vorderseite, am Unterbauch findet sich eine kleine, etwa Bonbon-große Erhebung, als sei ihm etwas unter die Haut implantiert worden. Als Zeichen seines Sklavenstandes trägt er ein silbernes Halsband, in welches schwarze, filigrane Buchstaben eingraviert sind, die seinen Namen und den seiner Besitzerin verraten. Das Band an sich alerdings scheint unwiederbringlich angebracht zu sein, denn es wirkt, als wäre es wortwörtlich in die Haut eingebrannt oder -geätzt worden.
Wo die weißen Haare früher einst kurz und struppelig waren, sind sie nun Hüftlang und stets in einen strengen, geflochtenen Zopf gefasst.


Kurzbiographie:

Einst war Yazzar ein freier Aschländer, in den Urshilaku-Klan hineingeboren. Doch das ist lange her. Er wurde aus dem Klan verbannt und streifte jahrzehntelang allein durch die Wildnis Vvardenfells, sich dem Rot- oder Aschexil anzuschließen kam ihm nie in den Sinn. Viel lieber war er allein, verkleidete sich hier und da als zivilisierter Dunmer und trieb seine Späße in den befestigten Siedlungen der Hausdunmer. Bis er sich eines Tages zu weit aus dem Fenster lehnte und in die Fänge von Sklavenjägern geriet.
Yazzar war und ist ein freigeist, unbeugsam und nicht zu brechen. So glaubte er zumindest. Doch wartete bei den Sklavenjägern die Hölle auf ihn. Erst in Besitz einer der Jäger, durchlebte er die Marter von Einzelhaft über Wochen hinweg, die schließlich monatelang fortgesetzt wurde, als er in den Besitz von niemand geringerem als Norven Amaven Dres überging, um den einzigen, ihr erlaubten Aschländersklaven zu ersetzen, den sie verloren hatte. Monatelang blieb er allein eingesperrt in einem Käfig, der eigentlich viel zu klein war, bis er endlich herausgelassen wurde. Man glaubte wohl, der unbändig rebellische Geist des Aschländer sei gefügig geworden. Dass man sich irrte, stellte sich relativ bald heraus und so musste sich Yazzar - dem zu jenem Zeitpunkt nicht einmal der eigene Name gestattet war- einer monatelangen, langsam in seinen Geist kriechenden Gehirnwäsche unterziehen, die ihn völlig verdrehte, ohne ihn wirklich zu brechen.
Über insgesamt ein Jahr hinweg wurde er gedreht, zerstört, neu aufgebaut und geformt, bis seine Besitzerin den Sklaven hatte, den sie wollte und der nun stets wie ein treuer Hund oder ein Schatten an ihrer Seite wandelt.

Die Gehirnwäsche trug Früchte, denn von dem freien Aschländer, der wie ein Hofnarr mit jedem seine Späße zu treiben liebte, ist nicht mehr viel übrig. Vielmehr hat Yazzar den Willen seiner Besitzerin zur Gänze übernommen im Glauben, es sei sein eigener. Es wird jedem, der ihn sieht und hört recht schnell klar, dass der Sklave sich selbst ohne zu Zögern die Kehle aufschlitzen würde, wenn seine Besitzerin es befehlen würde. Oder aber jedem anderen, den seine Herrin tot sehen will.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com