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Samstag, 18. Januar 2020, 20:32

Kurzbeschreibung

Eine junge Medizinerin und zauberhafte Gehilfin (eher aber Sekretärin) des altmerischen Zaubermeisters Nelaeryn.

Artikel

1. Delia Lerineaux, Kaufmannstochter aus Dolchsturz




Delia ist die eheliche Tochter des reisenden Kaufmanns Gerard Lerineaux und dessen Frau Manon Lerineaux.
Sie ist das jüngste von drei Kindern und bislang ihre einzige Tochter. Ihre beiden älteren Brüder, Merys und Devin Lerineaux, wurden wie viele andere Söhne der Stadt Dolchsturz, gegen ihren Willen vom Heer des Bündnisses eingezogen. Sie wandelt die eigenen Sorgen in Ehrgeiz um und möchte einmal jeden Schmerz lindern können.
Schmerzen, wie den eines Verlustes oder der Trauer zum Beispiel.


2. Erscheinungsbild


Delia ist eine kleine Bretonin mit zierlicher Körperstatur, sanften Gesichtszügen, einer Stupsnase und einem herzlichen Lächeln.
Ihrem rein optischen Alter nach, lässt sie sich auf eine junge Frau zwischen 15 und 18 Jahren schätzen. Sie zeigt ein gesundes Maß an Eitelkeit und nimmt sich Zeit für ihre morgendliche Frisur und die Kleiderauswahl. Make-Up trägt sie kaum. Nur Ihre silberblauen Augen betont sie gekonnt durch einen dezenten Einsatz von Wimperntusche und einem dunklen Lidschatten.

Wie die meisten bretonischen Mädchen bevorzugt sie damenhafte Kleider und dazu passenden Haarschmuck, in ihrem Fall meistens ein oder mehrere Blumen. Die Nägel sind oft in der Farbe des Kleides gehalten. Ein Modekenner wird schnell bemerken, dass ihr bevorzugter Modestil die Kleider von Manteau und Diocletia sind. Auch wenn sie nach Außen hin, eher konservativ gekleidet ist und wenig Glitzerschmuck trägt.

3. Persönlichkeit


Fragt man einen Dolchsturzer nach ihr, ist die Antwort häufig schnell gegeben: Delia ist eine Bretone die Klischeehafter wohl kaum auftreten könnte.

Eine Bretone, die sich in ihrem Alltag ganz gerne durch kleinigkeiten Ablenken und schnell in Verlegenheit bringen lässt. Kleinigkeiten wie Abenteuerromane, Ritter oder Personen, die ihren Romanhelden entsprechen. Sie zeigt sich manchmal ein wenig Naiv und unterschätzt in jugendlicher Arglosigkeit so manche Gefahren. Besonders wenn es um ihre Zaubereiausbildung geht. Delia besitzt zwar ein gewisses Grundverständnis für Magie, steht sich aber durch innere Unsicherheiten selbst dabei im Weg. In ihrer Vergangenheit hat sich die Bretone in so einige magische Katastrophen hineinmanövriert. Wer an eine Feuersbrunst denkt, der Irrt! Ihre Katastrophen enden für gewöhnlich mehr Lustig als Katastrophal.

Aber zwischen diesen ganzen gemeinen Gerüchten gibt es auch noch diese anderen Gerüchte! Die Gerüchte einer Delia, die sich nicht davor scheut spritzende Blutgefäße abzudrücken, Bäuche zu vernähen oder Gliedmaßen einzurenken. Stets mit der Ruhe einer Eiche und einem reizenden Lächeln für den Patienten.

4. Bekanntes Wissen


  • Sie ist die Schülerin und persönliche Gehilfin des Mystikers Nelaeryn Lysanthir.

  • Sie lebt mit ihrer Familie in einem bürgerlichen Mehrgenerationenhaus, im Herzen von Dolchsturz.

  • Delias Vater ist ein fahrender Kaufmann, welcher regionale Kleinwaren verkauft, die er in anderen Provinzen und Märkten findet. Sein Angebot ist wechselhaft und kann aus Kunstarbeiten, kulturellen Haushaltswaren, Dekor, Kleidung und Schmuck bestehen. Der Erlös fließt zu einem Teil in eine Stiftung für Kriegsweisen und Hinterbliebene.

  • Delias erste eingefädelte Hochzeit wurde Bilderbuchreif gesprengt und gipfelte in einer Flucht aus der Stadt. Der heldenhafte "Retter" scheint aber kalte Füße bekommen zu haben, da Delia immer noch unverheiratet ist. Hatte etwa ihre Mutter ihre Finger im Spiel?

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com