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  • »Adlersang« ist weiblich

Gilde: Amaraldane / IC:Orden des Thalmor

Allianz: Aldmeri-Dominion

Einträge im Lexikon: 2

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Freitag, 25. November 2016, 20:15

Kurzbeschreibung

Vortrag von Maga Anwén Llewellyn am am 24. tag des Sonnenuntergangs zum Thema Daedra und ihre Machenschaften

Artikel

Magie. Keine andere Macht in unserer Welt ist so groß wie sie. Und keine andere Macht ist so sehr von Extremen geprägt. Man kann mit ihr heilen, zerstören, täuschen und verändern. Egal wie man sie einsetzt, eine Regel zieht sich durch alle Schulen der Magie, nämlich, dass jeder Zauber seinen ganz eigenen Preis hat, den der Magier zahlen muss. Und keine Schule der Magie fordert einen höheren Tribut als die berüchtigte Schule der Beschwörung.

In keiner anderen Schule ist es so wichtig die Kontrolle über sich selbst zu haben, wie in dieser. Jeder praktizierende Beschwörer wird euch von den dunklen Mächten berichten können, die versuchen ihre Klauen nach ihm auszustrecken. Beschwört man einen daedrischen Diener gibt es unzählige Vorsichtsmaßnahmen, die ergriffen werden müssen, ein Runenkreis zum Schutz des Beschwörers ist das Mindeste. Auch nachdem die Entität gerufen und erfolgreich gebunden wurde, muss der Magier stetig das Auflehnen des Wesens unterdrücken, ansonsten wendet sich dieses mächtige Potential gegen ihn selbst, möglicherweise steht ihm dann ein Schicksal schlimmer als der Tod bevor. Ein jedem von uns ist es zugedacht nach unserem Ableben nach Aetherius zurückzukehren, wieder zu den unsterblichen Geistern zu werden, die wir einst waren. Unser Geist, unsere Seelen sind unsere größte Macht, das Wichtigste, das wir besitzen und so ist es nicht verwunderlich, dass es mächtige Wesen gibt, die jenes Potential erkannt haben und sich unsere Energien zunutze machen wollen. Ich spreche von den daedrischen Fürsten aus dem Reich des Vergessens, die Dämonengötter.
Das Erschaffen der dunklen Anker, das Zerreißen des Schleiers, der unsere Welt schützt und das große Ernten der Seelen ist nur eine grobe Art an unsere Essenzen zu kommen. Viel perfider ist es jedoch uns mit ihrer Macht zu segnen, über Relikte, die sie selbst erschaffen haben und uns unglaubliche Kräfte gewähren können, dafür aber als Bezahlung das einfordern, was uns am teuersten sein sollte.
Es gibt Legenden über sie, die Artefakte der daedrischen Prinzen. Das Schwert Dämmerbrecher von Meridia, der Sternenkristall von Azura oder der Wabbajack von Sheogorath. Sie alle verfügen über eine Macht, die weit über das hinausgeht, was ein Sterblicher aufbringen könnte. Einige von Euch mögen nun denken, dass der Preis sich auf die oft schrecklichen Gefallen erstreckt, die man erbringen muss, um einen solchen Gegenstand zu erhalten. All die Herzen, die man herausreißen muss, all das Blut, das vergossen wird und die Leben, die auf mehr als nur eine Art ausgelöscht werden können. Doch dies ist nicht der Preis, nein, dies ist nur die Prüfung. Man bezahlt doppelt und dreifach, viel teurer. In dem Moment, in dem Ihr Hand an das legt, was ein Teil dieser Entitäten ist, bezahlt ihr mit eurer Seele. Diese Geschenke sind nichts weiter als raffinierte Seelenfallen, die Euer Innerstes beanspruchen und einfordern, sobald ihr gestorben seid. Habt Ihr einmal Goldbrand zum Töten geschwungen gehört ihr Boethiah, setzt ihr die Maske des Peryite auf, gelangt ihr niemals zu euren Ahnen nach Aetherius und erlangt ihr unheiliges Wissen werdet ihr nach Apocrypha geschleudert, noch ehe ihr es euch versehen könnt, wo ihr auf ewig Sklaven jener sein werdet, die euch von Anfang an hintergangen haben. Doch bis dahin habt ihr nicht nur eure eigene Seele verspielt, nein, auch die eines jeden, dem ihr mit den dunklen Gaben geschadet habt. Dies ist der einzige Grund, warum die Daedra überhaupt Teile ihres Selbst nach Mundus bringen.
Doch es müssen nicht nur Artefakte sein, auch verliehene große Macht kann euch gefangen nehmen. Vampirismus und ein Dasein als Werwolf verleihen euch jene Macht, als Vampir seid ihr sogar unsterblich. Doch auch hier ist der Preis hoch. In dem Moment, indem ihr euch diesen Mächten hingebt gehört ihr Molag Bal oder Hircine und in erstem Fall müsst ihr noch nicht einmal sterben, da ihr eigentlich schon tot seid.
Das Gleiche gilt für einen neuen grässlichen Zustand, der vor allem mit dem angeblichen König der Würmer in Mode gekommen zu sein scheint, die Lichwerdung. Es häufen sich in letzter Zeit Berichte, nach denen es heißt, dass Wurmkultisten versuchen ihrem Meister nachzueifern und zu einem der legendenumwobenen Lich zu werden, Geschöpfe der dunkelsten Form der Magie. Hermaeus Mora ist der einzige, der über jenes Wissen verfügt, wie jener Zustand zu erreichen ist und einmal geschafft ist man von einem Sterblichen nicht mehr zu vernichten. Das einzige Bekannte ist, dass am Ende eines blutigen Prozesses die eigene Seele in ein Gefäß gesperrt wird.

Man kann einen Lich nicht zerstören, nicht einmal, indem man sein Gefäß, sein Phylakterion, zerstört. Dies ist nur ein Mythos, erzählt von verängstigten Bauern um sich Hoffnung zu bewahren. Ich prophezeie es Euch, Mannimarco wird die ewige Geißel Tamriels bleiben und Zeit seines untoten Daseins Seelen versklaven um selbst zu mehr Macht zu gelangen und dafür wird er vorgeben selbst große Macht verleihen können.
Eure Seelen werden euch entwendet, noch ehe ihr Zeit habt zu reagieren und damit jede Möglichkeit wieder zu dem zu werden, was wir eigentlich sind. Macht blendet. Sie kann sogar so sehr verblenden, dass wir glauben, dass wir in ihre Reiche gezogen werden _wollen_ doch dies entspricht einfach nicht unserer Natur. Unsere Seelen haben in daedrischen Ebenen nichts zu suchen und wahre Erlösung können wir nur in Aetherius erlangen. Daher sollte sich einem jeden von uns folgende Frage stellen: Wie weit sind wir gewillt für bloße Macht zu gehen? Was sind wir bereit dafür zu bezahlen?
In Tamriel gibt es viele Versuchungen und die daedrischen Prinzen stellen die größte Partei dar, die daran interessiert ist das Werk unserer göttlichen Ahnen zu vernichten und wir spielen ihnen dabei in die Hände. Nun fragt ihr euch bestimmt wie ihr euch vor ihren Intrigen schützen könnt und die Lösung ist denkbar einfach, wenn es sich falsch anfühlt, dann ist es das auch. Vertraut auf die Führung durch die Acht, bittet um ihren Segen und auch wenn ihr glaubt, dass nur dieser dunkle Weg euch das geben kann was ihr euch sehnlichst wünscht, so lasst euch von mir versichert sein, dass am Ende nichts anderes auf euch warten wird als euer Untergang, den ihr selbst herbeigeführt habt.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com