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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 22:20

Kurzbeschreibung

Das Theaterstück Henry. Über einen ungeliebten Nekromanten der sich an der Welt rächen will. Doch der Plan hat seine Lücken.

Artikel

Die Kulisse: Ein karges kleines Zimmerchen, mit offener Vorderwand damit das Publikum alles sehen kann. Vom Zuschauer aus gesehen links ist eine Tür angebracht in der Wand, welche jedoch nirgendswo außer in die Schatten hinzuführen scheint, es bleibt die Fantasie um sich den rest des Hauses vorzustellen. Rechts auf der Seite ein klappriges Bett, dahinter ein Fenster mit einem Gemälde welches die Nacht darstellt: Mond , Sterne und dunkle Farbe. Ansonsten ist noch eine kleine Kommode an der hinteren Wand in der Mitte angebracht. Allgemein wirkt es wohl wie ein kleines, altes ungeliebtes Kämmerchen.

Akt I

Henry kniet vor seinem Beschwörungskreis mit vielerlei Kerzen. In der Mitte davon einige Utensilien.
"Jetzt, ist es soweit! Und mein Plan ist ganz nah! - So erfreulich! Und so glücklich, war ich bisher in keinem Jahr!"
Henry spaziert von links nach rechts durch das Zimmer.
"Meine Taten sind erfolgreich, nur noch eine Zutat fehlt!"
"Das Rezept: Mein Geheimnis, jeder Widersacher zu spät."
Der Klang von einer Triangel ertönt im sanften jedoch düsteren Ton. Der Atmosphäre wird Spannung zugetragen.
Henry kniet wieder vor dem Beschwörungskreis, hält nacheinander: Kröte, Würmer hinauf und träufelt Blut in den Kreis.
"Eine Kröte! Ein Haufen Würmer, und etwas Blut von einem Kalb." (Henry)
"Schon verwandeln, sich meine Worte, in dem Buch was ich hier halt' (Henry)
Der Klang der Triangel spitzt sich zu und wird lauter. Das Hexenbuch wird gezeigt.
"Molag Bal, der ist doch nichts! Wenn ich erstmal fertig bin! Schon bald, bin ichder Beste, raub' ihm heut' das erste Kind!"(Henry)
"Doch einst war ich nicht mächtig, begann es fürchterlich schwer. Meine Mutter, fand mich nicht prächtig, gab mir Ziegenmilch zum nähren. Aber das, ist nun vorbei, halt' mich nicht auf - an dieser Schmach. Heute Nacht, da leist' ich großes, beschwör ein Unhold - noch vor dem Schlaf." (Henry)
Ein langgezogener Ton der durch ein Horn geblasen wird erklingt und erschaudert die Bühne.
"So rufe ich nach Kalthafen, sing ein Lied allein für dich! Komm und leg dir meine Ketten an, von nun an bist du alles für mich! Was ich verlange und was ich will, du tust alles ganz ohne drill! Ich beschwöre dich hinauf! Komm und zeig dich, ich bin - ganz .. still..." (Henry)

AKT II

Es knall von außen gegen die Tür. Zweimal lautstark -BUM, BUM-. Die Mutter singt
"Heeenry lass den Krach sein!" (Mutter)
Henry knallt zurück gegen die Tür, so spitzt sich das Gesangsduell der Argumente zu und wiederholt sich.
-BUM, BUM-
"Gleich, Mutter gleich!" (Henry)
-BUM, BUM-
"Muss ich denn erst reinkommen?" (Mutter)
-BUM, BUM-
" So lass mich doch sein!" (Henry)
-BUM, BUM-
"Ich werd mich jetzt nähern!" (Mutter)
-BUM, BUM-
"Nein das wirst du nicht!" (Henry)
-BUM, BUM-
"Wer wird mich dran hindern!"(Mutter)
-BUM, BUM-
" Glaub' mir das werd iiiiiich!" (Henry)

AKT III

Aus dem Beschwörungskreis manifestiert sich die Dremora und gehorcht Henry.
"Ich bin erwacht, forme Gestalt, bin auf Nirn für bestimmte Zeit! Ich wüte, wenn es erwünscht, beuge mich dem kümmerlichem Mensch!" (Dremora)
Henry macht Freudensprünge, wegen seinem Erfolg.
"Haha-ha! es ist passiert, alles hat nun geklappt. Ich bin ein Meister, bin ein Unhold, und ein selbst - ernannter Gott!"
"Endlich stehst du vor mir! Und meine Mutter wird es fühlen! Wie es ist, so lang verstoßen, werd ich sie nun zerstööören! Meine Macht ist nun unendlich, ich werde mehr sein als Nirn!" (Henry)
Die Dremora verbrennt die Mutter hinter der Tür mit einem großen Feuerball. Henry ist sehr erfreut.
"Die Mutter ist tod!" (Dremora)
"Nun werd ich schlafen, muss mich erholen und Taten überdenken. Die ich anstelle , wenn ich wach bin um meinen Feinden Rache zu schenken!" (Henry)
Henry geht zu Bett.

AKT IV

Die Dremora spricht zum Publikum.
"Ohja, schlaf nur, ruh dich aus, ich werde einfach hier warten. Keinen wird es wohl stören, soll Zerstörung nicht entarten." (Dremora)
"Doch er weiß nicht, was ich tue, sobald die Zeit schon abgelaufen. Glaubt er ich lass ihn in Ruhe? Aus ihm wird bald ein Aschehaufen. " (Dremora)
"Lass mich lauern, lass mich starren, bis ich kann, dich dann verraten. " (Dremora)
Das Bild hinter dem Fenster wird zu einem Sonnigen geändert. Es ist Tag und Henry ausgeschlafen.
"Ich glaubte ich hörte stimmen. Doch was soll die Dremora mir schon tun! " (Henry)
"Ah, welch ein wunderbarer Schlaf. Jetzt, fühl ich mich frisch wie ein neu - gebor'nes Schaf." (Henry)
"He, Dremora, He. Warum machst du nichtmal Tee? Hat die Mutter immer gemacht, mich damit freundlich geweckt." (Henry)
Die Dremora dreht sich zu Henry und ist ihren Bann los, sie ist frei und wütend.
"Oh ich werde dir nun zeigen, was es heißt uns zu beschwören. Vorerst fühlt ihr euch so mächtig, doch nur wenn wir euch gehören. Aber jeder Pakt hat Zeit, die nun abgelaufen scheint. Hast du wirklich dir gedacht, dass ich ewig deine Pacht? Nein, nein jetzt wirst du es spüren, wie die Mutter vor den Türen. Werd dich lodern, brennen lassen. Wirst Nirn als Geist nun rennend verlassen." (Dremora)
Henry wird in Brand gesetzt und stirbt, er geht zu Boden. Der Hintern in die Luft ein Zettel drauf mit 'Mama's Würmchen'
"Ahh, das ist wohl nun mein Preis. War ich gierig zwar mit Fleiß. Doch mein Hunger war zu groß,
hab versagt, gezogen das Los - ich werd sterben, wie ein Stern. Ewig brennen bis nur Knochen, von mir übrig sind - dann wirds still.
Werd mich zur Ruhe legen...ganz schnell." (Henry)
Die Dremora ist erfreut und befriedigt.
"Haha-Ha, nun lacht er nicht mehr. Ist selbst schuld an seiner Schmach. Hat sich zuviel rausgenommen, wollte ein Daedra werden der Arsch. Lasst euch allen nun gesagt sein, solltet ihr mich je beschwören. Werdet ihr für alle Tage, Henry's schreie in euch hören!" (Dremora)

Letzter Akt

Die Tür wird aufgetreten, ein Templer in strahlender Rüstung findet hindurch. Zieht sein Schwert.
"Ich bin ein Templer. Der Widersacher des Bösen. Nie soll es bestehen und so wirst auch du nun dösen!" (Templer)
Der Templer singt schrill, ein tötender Ton für die Dremora, sie stirbt.
"Verbannt ohje!" (Dremora)
Der Templer geht in die Mitte, wird beleuchtet und spricht den Schluss.
" Und die Moral von der Geschicht! Nekromanten gibt es nicht.... - lange!" (Templer)
Die Verbeugung erfolgt, das Stück findet sein Ende.

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