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Dradclaw

Geselle

  • »Dradclaw« ist männlich

Gilde: Twyllagea, Rollenspielgilde

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 72

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Sonntag, 12. November 2017, 01:46

Kurzbeschreibung

Dalerios Athar - in Morrowind besser bekannt als Dalathar - ist ein Altmer und ein einstig aktives, nun passives und geschätztes Mitglied der Magiergilde Davons Wacht. Seit einiger Zeit hat er mitunter die Leitung der Akademie Twyllagea, sowie einen Lehrposten an selbiger inne.

Artikel

1. Allgemeine Informationen



Ingame-Name: Dalathar
Spielername: Dradclaw
Fraktion: Ebenherz-Pakt

Diesen Charakter biete ich zum gemeinsamen Rollenspiel an. Wenn ihr nach dem Durchlesen des Charakterbogens Lust darauf bekommen habt, mit mir RP zu machen oder eine Verbindung zu eurem eigenen Charakter herzustellen, dann schreibt mich hier im Forum oder ingame unter dem gleichen Namen an. Ich bin immer offen für Vorschläge, muss allerdings familiäre Beziehungen leider aufgrund der Hintergrundgeschichte ausschließen.

Mein Rollenspiel gestalte ich gerne ausführlich und detailreich, sowie atmosphärisch und facettenreich. Zensuren wird es in meinem RP nicht geben, weshalb auch Thematiken im Rollenspiel vorkommen können, die im realen Leben ein gesellschaftliches Tabuthema wären. Solltet ihr RP mit mir machen und ein solches Thema aufkommen, dann genügt es mir das mitzuteilen, damit ich das entsprechend berücksichtigen kann.

2. Charakterdaten



Name: Dalerios Athar
Bekannt als: Dalathar
Rasse: Altmer
Alter: Schätzungsweise um die 90-100 Jahre
Herkunft: Lillandril, Sommersend
Sternenbild: Das Ritual
Bekannte Professionen: Wohlhabender Magier / Gelehrter / ehemaliges Mitglied der Magiergilde

3. Aussehen



Größe: ca. 2,05m
Haarfarbe: Silber/Weiß
Augenfarbe: Tiefblau
Hautfarbe: verblasstes Gold
Besonderheiten: längliche Narben im Gesicht, an Wange und Mund

Dalathars Statur ist der eines Altmers entsprechend. Hochgewachsen, der Körperbau fällt etwas drahtiger aus, doch nicht körperlich schwach. Selbst unter Seinesgleichen besitzt der Hochelf eine überdurchschnittliche Größe und ein etwas breiteres Kreuz lässt ihn ebenso aus dem bekannten Muster seines Volkes herausfallen. Gleichfalls fehlt seinem Teint die bekannt goldene Note feiner und edler Altmerhaut, was allerdings den Gesichtszügen wenig Abstrich tut - Hohe Wangenknochen, ein langes Kinn, ausgeprägt kantige Formen und ein scharfes, einprägsames Bild der Augen und ihrer Brauen dominiert das Antlitz und erzeugt eine stechende, penetrante Strenge. Tiefblaue und für Mer charakteristisch volle, blaue Augen starren aus einem streng, kühl und dem ersten Eindruck nach herzlosen Gesicht. Bewertend, tadelnd, urteilend - Einen gewissen Erfahrungsschatz kann der Mer sein Eigen nennen. Die Narben in der blassen Haut über der linken Wange, sowie jene die kürzer ausfällt und oberflächlich über die rechte Mundhälfte verläuft sind stumme Zeugen einer blutigen Vergangenheit.
Das edle Haar vereint Silber, Grau und Weiß in einer strengen Frisur. Die Haare vermögen eine mächtige Länge aufzuweisen, wurden allerdings allesamt streng nach hinten sortiert und zu einem festen, engen und schweren Flechtzopf geformt, womit nur äußerst selten eine kürzere Strähne den Weg in das blasse Gesicht wagt und dort, hell auf hell, bloß wie ein seidener Spinnenfaden in kühlem Mondlicht wirkt.

4. Verhalten



Grundlegend: Dalathar hat erstaunlich wenige Wesenszüge der Altmer abgelegt, dafür, dass er sich auf der anderen Seite Tamriels aufhält und sein Geburtsort eine lange Reise entfernt liegt. Rassismus und Arroganz stehen bereits in seinem abwertenden Gesicht geschrieben und finden Ausdruck, wenn der Mer mit Individuen verkehrt, die sich geistig nicht auf seiner Ebene zu befinden scheinen. Oftmals äußerst sich diese tendenzielle Abneigung in einer kühlen Distanz, weniger in aktiven Beleidigungen oder abfälligen Bemerkungen.
Dass der Altmer die Nasenspitze dennoch sehr gern weit oben trägt ist dem restlichen Handeln zu entnehmen. Doch sein elfischer Verstand ist nicht völlig engstirnig und auf die Abstammung beschränkt: Im Zuge der Anspassung an Morrowind und die hiesige Gesellschaft der Dunmer hat er mit den dunkelhäutigen Mer zu arbeiten und zu kooperieren gelernt. Doch wer es tatsächlich vermag das Vertrauen und die Freundschaft des Hochelfen zu gewinnen, ein Status, der über die geschäftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit hinausgeht, der hat einen gelehrten und möglicherweise mächtigen Freund gewonnen.

5. Biographie



Die Jugend

Dalathars Anfänge beginnen weit fort von Morrowind. Auf dem sonnigen und grünen Sommersend wurde der Altmer in die wohlhabende Blutlinie der Athar geboren, die schon vor einigen Generationen in Lillandril eine ruhige, noble und harmonische Niederlassung fand. In jungen Jahren wuchs Dalerios behütet im heimischen Anwesen auf. Die Erziehung übernahmen seine Eltern und ein Hausmädchen, die Bildung wurde durch einen Privatlehrer gesichert, der ebenfalls seine beiden Brüder und seine Schwester unterwies. Die Grundlagen der Magicka, Gesellschaftslehre, Religionsunterricht, Kalligraphie, bildende Kunst und weitere Inhalte gehörten zu den Grundlagen des heranwachsenden Nobelmannes.
Somit verlief die frühe Kindheit recht unspektakulär. Durch die Isolation Sommersends vom restlichen Tamriel bekam der junge Dalerios wenig von den tosenden Kriegen und dem andauernden Konflikt am eigenen Leib mit, welcher in Tamriel gefochten werden, auch wenn es zu der weltlichen Aufklärung gehörte, in welcher er unterwiesen wurde.

Als der Mer schließlich erwachsen wurde, beschlossen seine Eltern den Werdegang ihres Zweitgeborenen. Der erstgeborene Sohn sollte die Nachfolge des Vaters antreten, während der zweitgeborene sich auf arkane Studien konzentrieren und schließlich einen festen Platz im Kristallturm als angesehener Lehrmeister finden solle. Somit entsandte man Dalerios bereits in den jüngsten Tagen nach dem Eintritt in die Volljährigkeit auf eine Reise zum Kristallturm, wo er fortan verschiedene Wege der Magie studieren und lernen sollte. Seine Ausbildung erstreckte sich hier über ein Jahrzehnt, in welchem er allerdings bloß die Hälfte der Prüfungen absolvieren konnte, welche vorgesehen waren um einen arkanen Abschluss zu erreichen.

Nach diesem Jahrzehnt verließ der Altmer Sommersend recht plötzlich. Er nahm mit was ihm gehörte, einschließlich einer beträchtlichen Summe des Familienvermögens und bestieg das nächste Handelsschiff, welches in Richtung Malabal Tor segelte. Von dort an sollte eine lange Reise beginnen. Sie erstreckte sich den kompletten Landweg von Valendwald beginnend bishin nach Morrowind. Die Reise hat er von einem Teil des mitgenommenen Vermögens finanziert, reiste hier mit wandernden Karawanen, dort im Schutz einer Expedition der Magiergilde, wo er gleichsam den ersten Kontakt fand.


Die Vergangenheit in Morrowind

Durch einige anregende und motivierende Gespräche mit ein paar Gesellen der Magiergilde entschloss Dalerios, der sich fortan Dalathar nannte dazu, der Magiergilde beizutreten. Er erhoffte sich durch seine Kenntnisse der Lehre im Kristallturm und durch sein altmerisches Blut einen Vorteil im Studium in der Magiergilde und sah einen vorzüglichen Weg, kurz nach seiner Ankunft in Morrowind an eine feste Bleibe und ein warmes Bett zu gelangen.

In Davons Wacht angelangt wurde Dalathar bei seinen Bewerbungsbemühungen von seinen neu gewonnenen Freunden unterstützt. Der Gildenmeister wurde überzeugt und nahm den Mer schließlich nach vorangehender Fähigkeitsprüfung auf und entschied, dass er drei Schulen in ihren Grundlagen erlernen solle: Fortan widmete sich Dalathar dem Studium der Beschwörung, Mystik und Veränderung.

Der jüngere Dalathar während seinem Mystik-Studium in der Magiergilde von Davons Wacht.

Dalathar zeigte sich engagiert und fleißig während des Studiums. Seine erste Prüfung in der Schule der Beschwörung meisterte der nicht mehr völlig junge Mer mit Bravour, wodurch der Gildenmeister, der ohnehin ein Auge auf den Altmer wegen seiner Abstammung warf, noch aufmerksamer wurde. Einige Studentenprojekte wurden ebenfalls mit einer guten Wertung versehen und gewährten dem Altmer einen gewissen Vorsprung vor seinen Freunden, was Neid und Missgunst schürte. Schon bald wandten sie sich von Dalathar ab und fortan widmete er sich viel eher allein dem Studium der Mystik. Mit Ehrgeiz und einem verbissenen Ziel im Sinn schloss er sich fortan, nach dem erreichen des Rangs eines Gelehrten, einigen Expeditionen der Magiergilde in Morrowind an.

So begab es sich, dass eine einstige Expedition einen Forschertrupp in die Tiefen des schwer begehbaren Velothi-Gebirges entsandte. In einer hoch gelegenen Gebirgshöhle solle sich ein ayleidisches Artefakt befinden. Die Reise war beschwerlich und die Packtiere mussten noch am Fuße des Bergpfades zurückgelassen werden. Letztlich kam die Gruppe, in der sich auch Dalathar befand, an dem steinernen Vorsprung an, der zum Eingang der Höhle führte. Die Dunkelheit im Innern verschluckte die Sicht, womit der Leiter der Gruppe entschied, dass eine kleine Gruppe, bestehend aus drei Magiern die Vorhut bilden und den Innenraum erleuchten solle. Dalathar war einer von ihnen. Sie betraten die Höhle langsam und das kribbelnde Gefühl dort zu sein, wo Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte niemand mehr war begleitete sie. Doch dann brach urplötzlich hinter den Dreien der Höhleneingang ein. Schwere Gesteinsbrocken verbarrikadierten den Zugang und schnitten sie von dem Rest ihrer Truppe ab. Sämtliche magische Befreiungsversuche mündeten in Fehlschlägen, was den Verdacht auf eine starke, magische Barrikade verstärkte.

Drei Tage lang waren die Magier hinter etlichen Felsen und Brocken eingesperrt. Erst dann konnte die Barriere gebrochen werden und die Gesteinsbrocken wurden beiseite geräumt. Zum Vorschein kamen Dalathar und einer seiner Begleiter, während der dritte unauffindbar war. Sie waren ausgehungert, schienen sich elendig zu fühlen und waren schwach auf den Beinen. Die Expedition wurde abgebrochen und zurück zur Magiergilde gekehrt, ohne nach dem vermutlichen Leichnam des dritten Magiers zu suchen.

Weder Dalathar noch der zweite Überlebende verloren ein Wort über das, was in den drei Tagen hinter der Schicht aus Steinen und Geröll geschah. Auch auf Drohungen der Entlassungen, die nicht durchgesetzt wurden gingen sie nicht ein. Somit nahm Dalathar sein Studium wieder auf, begleitete allerdings bedeutend seltener weitere Expeditionen. Er konzentrierte sich nach dem Abschluss in Mystik auf den letzten Part - Die Veränderung.

Schließlich, im fortgeschrittenen Alter von 75 Jahren, erreichte er den Rang eines Hexers in der Magiergilde. Bis dahin hatte er im Zuge seines Studiums einige sehr interessante Abhandlungen und Forschungsergebnisse präsentiert, die allesamt mit den Schulen der Magie zu tun hatten, mit denen er sich beschäftigte. So schrieb er unter anderem "Eine ausführliche Abhandlung über das Wesen der Anima aufgrund ihrer Existenz in Morpholithen" sowie "Die Wesen hinter dem Wesen: Ein Versuch der Erklärung der höheren Mächte; Veränderungsmagie als hyperagonales Medium". Sein abschließendes Werk für die Magiergilde trug den Titel "Denkweisen der Beschwörung: Vom Skeever zum Daedra", in welchem einige nützliche Hinweise für neue und fortgeschrittene Studenten der Beschwörung zu finden sind.

Nach dem Abschluss und der Veröffentlichung seines letzten Werkes, sowie einer Auszeichnung der Magiergilde in Davons Wacht für sein hervorragendes Studium und seiner Mithilfe bei etlichen Expeditionen und Erkundungsausflügen verließ Dalathar letztlich seinen Posten in der Gilde, obgleich ihm ein Platz als passives Mitglied gesichert wurde.


6. Gegenwart



Seit dem Verlassen seiner Position in der Magiergilde, in der er eine lange Spanne seines Lebens verbrachte, hat der älter gewordene Dalerios sich zurückgezogen. Schon seit wenigen Jahrzehnten besaß er ein größeres Anwesen außerhalb von Davons Wacht, welches er für seine Zwecke ausbauen ließ. So sagt man ihm nach, dass er sich nun persönlicheren Zielen widmet und auf die Jagd nach Artefakten geht - Andere behaupten, er habe all die Jahre zu viel Zeit mit der Magie und ihrer Essenz verbracht, weshalb er nun großzügige Reisen zu den schönsten Orten Morrowinds und selbst über die Grenzen hinaus unternimmt, um seinen Verstand zu befreien.

Böse Zungen behaupten dass er sich einem Kult angeschlossen habe, welcher einen der bösen Daedra verehrt. Wiederum andere spekulieren, ob er nicht im Selbststudium einen größeren Fokus auf Alchemie legt, um eines Tages ein Wundermittel auf den Markt zu bringen, das ihm finanziell das Leben im Alter sichert.

So oder so - Wenige vermögen die Wahrheit zu kennen, traut sich doch keiner, der nicht erwünscht ist in die Nähe des einsamen Anwesens, denn Dalathar gilt als Eigenbrötler und verschlossen der restlichen Gesellschaft gegenüber, seitdem er nicht mehr länger einen Rang in der Magiergilde bekleidet. Es war ein langer Weg bis zu diesem Punkt in seiner Geschichte, doch letztlich verbringt er die meiste Zeit in seinem großzügigen Anwesen mit einer Auswahl an von ihm persönlich gekauften Sklaven und Bediensteten.


Dalathar, erst kürzlich vor einem der Vulkane des Velothi-Gebirges.

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