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Narmaeril

Geweihter

  • »Narmaeril« ist weiblich

Gilde: Amaraldane, Rollenspielgilde

Allianz: Aldmeri-Dominion

Einträge im Lexikon: 10

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Freitag, 4. Dezember 2015, 12:03

Kurzbeschreibung

Vortrag von Maga Narmaeril Nimrassar in der Magiergilde von Vulkhelwacht am 3.Abendstern 2Ä 583

Artikel

Die Ayleiden
~ Teil I ~
Aufstieg einer Hochkultur


Ayleiden, die den Menschen auch bekannt sind als Wildelfen oder Herzland Hochelfen, waren das erste Volk auf Tamriel, das ein ganzes Kaiserreich erschaffen hat: Cyrodiil. Die Sprache der Ayleiden, genannt Ayleidoon oder Ayleidisch, ist ähnlich zu Aldmeris, zur uralten Sprache der Aldmer.

Die Ayleiden entstammen derselben elfischen Blutlinie wie alle Mer auf Tamriel, so auch die Altmer.
Die Vorfahren der Mer lebten einst auf einer Insel weit entfernt von Tamriel. Dieses gesegnete Land trug den Namen Aldmeris oder "Alt Ehlnofey", die Heimat der Vorfahren. Aldmeris wurde allerdings zerstört und die Aldmer flohen von dort in eine neue Heimat: das Insel-Archipel von Sommersend.

Die Ankunft der Aldmer auf Sommersend legen Historiker, wie Sapiarch Aicantar von Schimmerheim in seinen Werken, in etwa zur Mitte der Merethischen Ära fest. Das war also etwa vor 4700 Jahren... im Jahr ME 1250. Vermutlich war der erste Hafen, den die Aldmer erreichten, eine Bucht nahe dem heutigen Ersthalt auf Auridon.

In der Mittleren Merethische Ära (ME 1250 - ME 625) gründeten die Aldmer zuerst Kolonien auf den Inseln vor der Küste Tamriels. Die Aldmer waren zu dieser Zeit allen anderen Völker, die bisher auf Tamriel lebten, voraus... sei es in der Schrift, Sprache, Handwerk und Technik.

Es gibt zwei Theorien, wie sich die Ayleiden von den Aldmer abspalteten: die eine besagt, dass sie bereits zu Beginn der Kolonialisierung von Tamriel eigene Siedlungen errichteten und vermutlich das erste elfische Volk waren, das das schwer erreichbare Herzland, das heutige Cyrodiil, besiedelte.
Die zweite Theorie besagt, dass sich die Ayleiden aus Trotz von den Aldmern in Sommersend abwandten, da im Königreich von Sommersend damals wie heute die Verehrung von Daedra verboten ist und es viele strikte Verbote gab.

Die Ayleiden erbauten den Weißgoldturm in Cyrodiil als kulturelles Zentrum ihrer Kultur. Der Weißgoldturm wurde von den Ayleiden auch der "Tempel der Vorfahren" genannt. Er war nicht nur der Sitz des Hochkönigs der Ayleiden, es befanden sich dort auch die "Zehn Ahnherren" - zehn heilige Statuen.

Eine genaue Jahreszahl für den Bau des Weißgoldturms kann nicht genannt werden. Man muss dieses Ereignis also in den Jahren 1250 bis 625 der Mittleren Merethischen Ära festsetzen... der Weißgoldturm ist damit auch etwa 4700 Jahre alt und wäre damit nach dem Adamantturm auf der Insel Balfiera - mit einem geschätzten Alter von über 6000 Jahren - und dem Kristallturm auf Sommersend, der dritt älteste Turm Tamriels. Die Ayleiden versuchten beim Weißgoldturm auch den Adamantturm, der von den Aedra erschaffen wurde, nachzuahmen.
Da die Chroniken über diese frühe Ära bestenfalls lückenhaft sind, gibt es heutzutage noch viele Diskussionen ob der Weißgoldturm noch von Aldmer oder von Ayleiden errichtet wurde.

In dieser Zeit blühten auch die ayleidischen Siedlungen im Herzland im Umland des Weißgold-Turms auf. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte auch das Herzland zum Aldmer-Reich und es wurden Tribute an die Hochkönige von Alinor, deren Hauptsitz der Kristallturm war, entrichtet. Aufgrund der langen Distanz war das Herzland aber recht isoliert und dadurch konnten sich die Ayleiden weitestgehend eigenständig entwickeln.
Die ayleidische Gesellschaft war eine Allianz aus Königreichen vereinigt in einem Kaiserreich. Es gab unterschiedliche Könige, Prinzen und Großfürsten.

Ayleiden scheinen besonders Magnus als Aedra und Gott der Magie zu verehren, ebenso auch Auri-El. Auch der daedrische Prinz Meridia, den die Ayleiden Merid-Nunda nannten, wurde zumeist verehrt, als das heiligste Element des Lichts.

Die Städte der Ayleiden waren über ihr ganzes Reich verbreitet. Ihre Architektur ist atemberaubend und vor allem markant ist der Fakt, dass der Großteil ihrer Städte unterirdisch gebaut wurde. Diese unterirdischen Hallen wurden zumeist aus weißem Stein geschlagen. Es existierten sowohl kleine Siedlungen als auch gigantische, labyrinth-ähnliche Metropolen.

Bemerkenswert war auch die Verschmelzung von Stein und Magie... noch heute findet man in ayleidischen Ruinen Überreste von großartigen Kristallen und ganzen Kristalladern im Stein der Wände, welche als Lichtquellen dienten und vermutlich auch Speicher an Magicka beinhalten konnten. Eine besondere Kristallart, welche von den Ayleiden besonders geschätzt wurde, waren Welkyndsteine, die als Speicher für aetherische Energie verwendet wurden. Hierauf möchte ich gleich noch näher eingehen.

Und nun ein kleiner Exkurs zu Ayleidischer Magie:
Ayleiden besaßen großes magisches Können und Magie war ein wichtiger Teil ihrer Gesellschaft. Die Ayleiden glauben ebenso wie die Aldmer, dass Nirn aus den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Licht besteht. Die höchste Form von Licht ist demnach Sternenlicht, da die Sterne die Verbindung zwischen Mundus und Aetherius darstellen.

Dies erkennt man nicht nur an ihrem Können Kristalle mit aetherischer Energie aufzuladen. Ayleiden benützten sammelten meteorisches Eisen, herabgefallene aetherische Fragmente, und nützten diese um die Energie des Sternenlichts in den sogenannten "ayleidischen Brunnen" zu sammeln. Diese können noch heute von arkanen Nutzern verwendet werden um Magicka zu regenerieren.

Was nur wenige arkane Wirker heutzutage wissen ist, dass Ayleiden die Magie, die heute in die Schule der Veränderung fällt, entwickelten. Es gibt Aufzeichnungen, die beschreiben, wie Ayleiden sich in Gestaltwandlung und Levitationszaubern auf alltäglicher Basis übten.

Die Ayleiden bewahrten viele der uralten Runen der Ehlnofey und die ursprüngliche elfische Magie aus der Ära der Dämmerung. Ein Wissensschatz, den viele andere Elfenvölker über die Jahrhunderte vergaßen und verloren haben. Ein Umstand, der noch heute viele Forscher auf die Spuren der Ayleiden wandeln lässt, da viele sich erhoffen eine Spur dieser uralten, vergessenen Hochmagie zu finden.

Im letzten Jahrtausend der Merethischen Ära verbreitete sich die Verehrung der Daedra in Cyrodiil. Daedrische Kulte, die bisher nur toleriert wurden, wurden nun offiziell gefeiert. Anders wie die Chimer unterschieden die Ayleiden nicht zwischen guten und bösen Daedra. Welcher daedrische Kult verehrt wurde, war von Stadt zu Stadt unterschiedlich... oftmals entschied darüber der lokale Herrscher.

Die Ayleiden machten Pakte mit den Daedra für mehr Macht, Segnungen und andere Vorteile. Sie beschworen ganze Armeen an Daedra um zu erobern und ihre Macht auszuweiten. Während dieser Zeit versklavten die Ayleiden die Menschen und andere Völker von Cyrodiil. Diese Menschen waren von uraltem nedischem Blut.

Auch wenn in dieser späten und dunklen Epoche der Ayleiden daedrische Kulte die Oberhand gewannen, verehrten noch viele Ayleiden und vereinzelte Städte auch Aedra, wie Magnus und Auri-El.

Die Ayleiden beherrschten daraufhin ganz Cyrodiil und die Sklaverei wurde zu einem festen Bestandteil der ayleidischen Gesellschaft. Die Sklaven waren die niederste Schicht und übernahmen vor allem die schwerste Arbeit. Man sagt, dass mit dem Blut dieser Sklaven auch viele Städte der Ayleiden errichtet wurden.

Das Jahr 0 der 1. Ära beginnt mit der Gründung der Camoran-Dynastie des Valenwalds. Damit steht nun ein neues Königreich zwischem dem Herzland und dem Hochkönig in Alinor. Das ayleidische Reich löst sich von Sommersend. Der Weißgoldturm wird zu einem eigenständigen Stadtstaat und das Herz des ayleidischen Reiches.

In den folgenden 250 Jahren regierten die Ayleiden mit eiserner und blutiger Hand in Cyrodiil. Ihre Taten und Verfehlungen, besonders ihre Verbindung zu den Daedra, besiegelten jedoch ihren Untergang. Darüber werde ich ausführlich im nächsten Vortrag sprechen.

Ich möchte mich bei allen Anwesenden, Gästen und ehrenwerten Mitgliedern der Gilde für die Aufmerksamkeit bedanken. Falls nun Fragen bestehen, werde ich mich natürlich bemühen diese zu beantworten!

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com