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Sonntag, 18. Oktober 2015, 18:42

Artikel

Seid gegrüßt. Ich schätze es sehr, dass Ihr den langen
Weg auf Euch genommen habt, um meiner Geschichte zu lauschen.





Sie beginnt, wie die der meisten Bretonen, in Hochfels.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Bretonen ein recht junges Volk. Dennoch
fließt sehr altes Blut durch unsere Venen. Wir sind recht vielseitig begabt,
doch nichts liegt uns näher als die Arkanen Künste. Zugegeben, heutzutage wird
der Magie im Westen (besonders im nördlichen Teil) keine große Wertschätzung
mehr entgegengebracht. Wie es scheint, werden wir unseren nordischen Vettern mit
jedem Jahrhundert ähnlicher. „Das Blut der Alten wird dünn!“, sagen manche. Viele
finden das gut, denn das Misstrauen der Magie gegenüber wächst. Vor allem die
Gründung der Magiergilde sorgt hierzulande für besorgtes Gerede und
Angstmacherei.


Dies war aber gewiss nicht immer so. Die ersten Halbelfen
(oder Halbmenschen) von Hochfels empfanden ihr Mischwesen nicht nur als Fluch.
Jene, die den Mut hatten, ihr neugewonnenes Talent weiter zu erforschen, wurden
belohnt. Ihnen wurde von den elfischen Herren mehr Respekt entgegengebracht,
als den anderen Halblingen. So war es ihnen möglich, dem Elend des
Sklavendaseins zu entkommen. Zu jenen Halbblütigen gehörten meine Vorfahren. Da
sie stets stolz ihre elfische Herkunft präsentierten, trugen sie bald den Namen
Elder-Blut Clan.





Der Elder-Blut Clan hat die Jahrhunderte bis heute
überdauert. Es heißt, in unserem Stammbaum wäre der elfische Blutsanteil höher
als bei allen anderen Bretonischen Familien. Kein Wunder, denn alle paar Jahrzehnte
heiratet ein Altmer in unseren Clan (auch der ein oder andere Dunmer hat es in
die Familienchroniken geschafft, darüber spricht man aber besser nicht). Heute
gilt der Elder-Blut Clan als eines der reichsten Häuser des Westens. Das Gold verdienen
wir seit jeher mit der Ausbildung von Heilern und Kampfmagiern. In ganz Tamriel
sind Ausbilder des Elder-Blut Clans vertreten. Politisch sind wir neutral, denn
wir bilden jeden aus, solange die Bezahlung stimmt.


Da meine Familie einen jahrhundertealten Ruf zu verlieren
hat, legt sie größten Wert auf die Erziehung der jüngeren Clan-Generationen.


Meine Kindheit fand nach nur vier Wintern ihr frühes
Ende. Von da an gab es den ganzen Tag nur Unterricht.


Die Rollen im Clan sind klar verteilt. Mädchen müssen das
Heilerhandwerk erlernen (und natürlich perfektionieren), Buben das der Kampfesmagie.



Schwert- und Zauberkunst müssen bis zum zwanzigsten
Lebensjahr gemeistert werden, ehe man anschließend heiratet und den Clan
erweitert.





Hier beginnt meine Geschichte. Ich wollte nicht, dass
sich meine Fußspuren im Trampelpfad meines Clans verlieren. Ich wollte
ausbrechen und genau das tat ich. Im Alter von zwanzig drehte ich Hochfels den
Rücken zu. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich enterbt wurde. Nun, es fiel
mir nicht sonderlich schwer, alles zurückzulassen, denn Tamriel ist groß und
voller Wunder. Ich durchquerte zunächst die eisigen Tundren Himmelsrands, wärmte
mich in Cyrodiil auf und wanderte auf aschgrauen Wegen durch Morrowind. Ich
sammelte viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Manche mehr, manche weniger nützlich.
Ich litt und liebte, weinte und lachte, fror und schwitzte. Viele Narben zieren
nun meinen Körper. Jede davon könnte einen Roman erzählen. Doch eines Tages zog
es mich zurück in meine Heimat. Plötzlich wurde ich aus der Trance meines
Abenteuers erweckt. Ich erblickte politische Unruhen und roch zum ersten Mal
den Geruch des Krieges. Ich konnte nicht wieder Kehrt machen. So nahm ich meine
Verantwortung wahr und schloss mich der Armee des Dolchsturzbündnisses an.





Beren Elder-Blut, meldet sich zum Dienst.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com