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  • »Kuhkönig« ist männlich

Gilde: Das Blutrote Auge

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

Einträge im Lexikon: 4

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Freitag, 10. April 2015, 09:55

Kurzbeschreibung

Ein alter bretonischer Heiler im Dienste Stendarrs, der ein dunkles Geheimnis verbirgt...

Artikel

„Halte dir deine Freunde nahe, doch deine Feinde noch näher!“

Seit vielen Jahren übe ich nun den Beruf des Heilkundigen aus und kann auf zahlreiche Erlebnisse zurückblicken. Im Tempel von Stendarr, an der Ilac-Bucht gelegen, versuche ich seither dem Leid von Kranken und Schwachen Linderung zu verschaffen. Angehörige jeder Abstammung erhalten eine angemessene Wundversorgung und Krankheitsheilung. Ob sie nun gläubig sind oder nicht, war für meine Brüder und mich nie von Belang. Immerhin dienen wir im Lichte Stendarrs, dem Gott der Gnade. Die Versorgung reicht jedoch weit über körperliche Gebrechen hinaus. Deren Seelen, die zeitlebens unsägliche Qualen zu erleiden haben, bedürfen ebenso der Heilung wie der geschundene Leib. Wir im Dienste Stendarrs sind zugleich Versorger, Betreuer und Wegbegleiter. In Zeiten der Not erhalten diejenigen unseren Trost, die bereits alle Hoffnung aufgegeben haben. Ich bin der Meinung, unsere guten Worte und die Anteilnahme leisten einen ebenso wichtigen Beitrag wie unsere Pflege und Zauber, wenn nicht gar den größeren.

Ja, ich hatte es mit Patienten aller Art zu tun. Stolze Ritter, gutbetuchte Adelige, bodenständige Handwerker und vom Schmutz der Straße besudelte Bettler ersuchten meine Hilfe. Selbst finstere Gestalten, die mir schlimme Dinge androhten, sollte ich ihnen nicht helfen können oder wollen, war meine Hilfe gewiss. Ich kann wahrlich und aufrichtig behaupten, jedem gegenüber mildtätig gewesen zu sein und stets mein möglichstes für deren Genesung getan zu haben. Viele schütteten mir dabei ihr Herz aus und vertrauten mir in ihrem Schmerz sehr persönliche Dinge an. In den unzähligen Gesprächen konnte ich mir viel Wissen über die Dinge in der Welt aneignen. Spannende Sagen und Legenden, Banales wie Kochrezepte und sogar manche Geheimnisse wurden an mein Ohr getragen. Ich habe feststellen können, dass Patienten auf dem Sterbebett ihre Maskerade ablegen und mir ihr wahrhaftiges Antlitz offenbaren. Ich nehme an sie tun dies oft in dem Glauben, nichts mehr bewerkstelligen zu können.

Vor kurzem wurde meine Gnade jedoch auf eine harte Probe gestellt, der ich nicht standhielt. Ich stehe treu zu meinem König und unserem Bündnis. Wie so viele unserer Bürger wünsche auch ich mir ein geeintes Kaiserreich herbei, in dem alle Bürger Tamriels friedlich miteinander oder zumindest nebeneinander leben können. Insofern bereitet es mir Unwohlsein, wenn sich ein Patient im Schlechten darüber äußert und gar Übles im Sinne hat, was meinem sehnlichsten Wunsch widerspricht. Sicherlich hat ein jeder, der unseren Tempel betritt, ein Recht auf unsere bestmögliche Sorge und Gnade vor Stendarr. Doch was, wenn diese Gnade dem Frevel weiterhin Tür und Tor öffnet? Was, wenn dieser jemand durch mich in die Lage versetzt wird, meinem Bestreben zu schaden? Sollte ich etwa meiner Kenntnis zum Trotz zu seinen Gunsten handeln und darüber hinwegsehen? Oder wäre es richtig, diesem Treiben ein für allemal Einhalt zu gebieten, um des Reiches Willen?

Vielleicht bin ich durch meine Tat in Stendarrs Ungnade gefallen, doch konnte ich nicht anders handeln. Zu meiner anfänglichen Überraschung war dies bei weitem kein Akt des blinden Zorns, denn ich gab vor, mein Möglichstes zu versuchen, um dessen Genesung genüge zu tun. Doch war dies nur der Deckmantel meines stillen Entschlusses, ihm die Heilung zu entsagen, selbstverständlich ohne ihn darüber in Kenntnis zu setzen. Somit fand jener Patient, den ich zu heilen vorgab, unter meiner Hand den Tod. Anfangs wollte ich mich für diese Missetat, diesen Betrug meines Glaubens, selbst geißeln. Doch schnell wurde mir bewusst, in welch einzigartiger Lage ich mich befand. Welch bessere Tarnung kann es geben, als die eines Heilers von Stendarr? Ich habe den Entschluss gefasst, mich der Verantwortung als Bürger von Hochfels nicht länger zu entziehen und sehe es als meine Pflicht an, auf diese Weise meinen Beitrag zu leisten. Für die Hoffnung. Für meinen König. Für Tamriel! – Alte Aufzeichnungen von Gaspar

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Spoiler Spoiler

Gaspar ist ein alter Bretone, der nach vielen Jahren des Lebens in Rechtschaffenheit und Mildtätigkeit eine neue Seite an sich entdeckt hat und diese auszuleben gedenkt. Er dient Stendarr, indem er die Kranken und Verletzten heilt. Doch hat er ein Geheimnis, nämlich die Absicht, jegliche Verräter seines Königs zu eliminieren. Dies vermag er auf subtile Art zu bewerkstelligen.

In der Pflanzenkunde, Alchemie und Heilkunst bewandert, weiß er die verschiedensten Wege zu beschreiten. Darüber hinaus kennt er sich mit der Anatomie bestens aus und weiß daher, wie der Blutkreislauf funktioniert, wie das Skelett aufgebaut ist und welche Stellen des Körpers besonders empfindlich sind. Geht es nicht anders, so greift er geschwind zum Dolch, um sein Opfer auf heimtückische Weise aus dem Weg zu räumen.

Durch seine Lebenserfahrung im häufigen Umgang mit vielen unterschiedlichen Patienten verfügt er über die Fähigkeit, das Verhalten oder den Charakter anderer aufgrund eines ersten Eindrucks richtig einzuschätzen, zu erkennen und zu beurteilen, und gar vorherzusagen wie sie denken und wie sie handeln werden. Diese erweist sich als durchaus hilfreich bei der Auswahl seiner Opfer, denn natürlich wählt er diese nicht willkürlich, sondern schreitet nur dann zur Tat, wenn er sich seiner Sache absolut sicher ist.

Seinen Beinamen „der Mildtätige“ gaben ihm die Bürger von Dolchsturz, die ihn für seine selbstlose Arbeit achten und wertschätzen. Umso besser kann er sich im Schatten seiner Rolle als bekannter Heiler im Dienste Stendarrs verbergen und heimlich seinen Beitrag leisten. Er hält viele Kontakte zu ehemaligen Patienten, die ihm nur allzu gern den ein oder anderen Gefallen tun würden, nur um sich für seine Hilfe erkenntlich zu zeigen. Es ist nachvollziehbar, dass Gaspar die Verheimlichung seines doppelten Spiels sehr ernst nimmt. Deshalb sollten jene, die sein Geheimnis lüften, zusehen, dass sie es für sich behalten. Wer weiß schon zu sagen, was jemand in seiner Lage zu tun gedenkt, würde er davon erfahren.

Es sollte klar sein, dass es sich hier um reines OOC-Wissen handelt. Deshalb bitte ich um den vernünftigen Umgang im Rollenspiel!

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com