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Sonntag, 5. August 2018, 11:14

Kurzbeschreibung

Bäckerin aus Rorikstatt

Artikel





1. Charakterdaten



Vorname: Sunja

Nachname: Goldmähne

Geschlecht: weiblich

Herkunft: Himmelsrand, Rorikstatt

Geschäft: Backstube goldene Ähre - Windhelm

Geburtszeichen: Der Schatten

Alter: 30

Haarfarbe: kupferrot

Augenfarbe: graublau

Größe: 182cm

Figur: weiblich

Waffe: Einhandaxt in Familienbesitz

2. Auf den ersten Blick



Kupferrotes Haar schimmert Euch golden entgegen, als Ihr diese Nord erblickt. Ihr Haar trägt sie schlicht hochgesteckt, welches ihr Gesicht umrahmt und ihre graublauen Augen betont, die meist freundlich, vielleicht sogar herzlich, wirken. Zahlreiche karamellfarbene Sommersprossen zieren ihren porzellanartigen Hautton, der an ihre verschneite Heimat erinnern dürfte. Ein goldener Ring schmückt ihren linken Nasenflügel und auch in den Ohren trägt sie Schmuck. Ein Paar goldene Ohrringe mit blauen Steinen finden sich an diesen. Ansonsten macht diese Nord einen eher schlichten Eindruck. Ihre Figur ist durchaus weiblich, jedoch scheint sie nicht ganz so hoch und robust gebaut zu sein, wie man es bei den trainierten Nord kennen könnte. So betont sie ihre Vorzüge lieber, als dass sie diese herunter spielt und hüllt diese in feminine aber funktionale Kleidung. Sofern der Blick auf ihre nackten Arme, ihren Rücken oder den Ausschnitt offenbart wird, kann man zahlreiche Vernarbungen erkennen. Manche wirken wie Prankenhiebe, andere wiederum wie gezielt platziert. Ein absoluter Gegensatz zu dem sonst so schlicht anmutenden Bildnis, das sich hier bietet.

3. Geschichte



Spoiler Spoiler

Sunja wurde in Rorikstatt geboren und lebte dort bis zu ihrem 17. Lebensjahr. Ihre Mutter verstarb bei ihrer Geburt und so wuchs sie zusammen mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder auf. Die Familie Goldmähne, welche allesamt mit rotem Haar geboren wurden, waren für ihr Bäckerhandwerk bekannt. Sunjas Mutter baute zudem früher Obst und Gemüse an. Doch verwelkten ihre Bete nach ihrem Tod, genau wie es der Vater langsam tat, der niemals über den Tod seiner Frau standen konnte. So übernahm Sunja sein Handwerk, obgleich sie sich stets die Schuld an seinem Leid gab. Ihr Bruder hingegen widmete sich der Kampfkunst und strebte einen Posten bei den Weißlauf Wachen an. So brachte er Sunja, auf ihren eigenen Wunsch, zahlreiche Techniken mit der Einhandaxt bei, die sich seit zahlreichen Generationen in Familienbesitz der Goldmähnes befindet.

Nach vieler Jahre der Vorwürfe, Selbstzweifel und Sorge waren es wohl die Gebete an Mara, die Sunjas Vater von seinem Liebesleid erlöste und ihm eine Gefährtin schickte, die ihn augenscheinlich gut tat. Sunja hegte jedoch stets Skepsis und einen gewissen Groll gegenüber der neuen Geliebten ihres Vaters und so entschied sie sich, gemeinsam mit ihrem Bruder, nach Riften aufzubrechen. Ihr Bruder ging dem Ruf nach Wachen nach, die in den Landen nahe Cyrodiils eher gebraucht wurden, als zu der Zeit in Weißlauf. So kauften die Geschwister in Riften ein Haus, in dem sie gemeinsam lebten und Sunja die Backstube goldene Ähre, damals noch sehr klein gehalten, eröffnete.
Die meiste Zeit arbeitete und lebte Sunja dort allein. Mit ihrem Karren zog die Bäckerin weiter in Richtung Windhelm. Auf dem Weg dort hin wurde sie eine Zeit lang von einem Klan begleitet, den sie mit Proviant versorgte. In Windhelm hat sie sich nach einem geeigneten Haus für ihre Backstube umgesehen und wurde fündig.

Inzwischen hatte sich die Backstube in das Stadtbild Windhelms eingefügt. Im Morgengrauen konnte man des Öfteren die Boten der Backstube antreffen, die vor allem die Taverne, die Magiergilde und die Kriegergilde belieferten. Augenscheinlich ein gutes Geschäft mit gutem Ruf, wären da nicht diese Gerüchte über düster gekleidete Gestalten, die sich zu späten Stunden um die Backstube sammeln und die Atmosphäre erstickend bedrohlich anschwellen lassen.

Und so kam es, wie es kommen musste...
Wachen, Stammgäste und Mitarbeiter fanden die Backstube vor kurzem mit offenen Türen und in unbehaglicher Dunkelheit vor. Von Sunja Goldmähne fehlte jede Spur. Die mit soviel Liebe gebackenen Werke setzten bereits ersten Schimmel an und sogar befüllte, nicht leer getrunkene Teetassen standen herum. Sofern sich jemals Jemand im obersten Stockwerk, wo Sunja lebte, umsehen wird, wird ein ungemachtes Gästebett ins Auge fallen. Ebenso die Tatsache, dass die Nord augenscheinlich kein Hab und Gut mitnahm. Entweder sie hatte es unglaublich eilig oder es handelt sich um ein Verbrechen.


4. Angebot der Backstube goldene Ähre













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