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Sonntag, 28. Februar 2016, 17:39

Kurzbeschreibung

Skal Rafjorlson "der Bär", ein großgewachsener Nord, der seine Vergangenheit in Landleben, Banditenjagden und Krieg verbracht hat, verdankt seinen Namen der Bärensstärke und des eisernen Willens, die ihn seit seiner Jugend stets begleitet haben.

Artikel




Skal, Sohn von Rafjorl Eisatem, oder auch "der Bär" genannt, ist ein aus Ostmarsch stammender, alter, großgewachsener Nord, der lange Jahre im Krieg gekämpft hat. Sein Äußeres schreckt bei erstem Anblick ab. Der Bart ist langgewachsen. Einzelne Barthaarstränge sind geflochten, oder mit Lederriemen zusammengebunden. Sein Gesicht scheint von wilden Tieren stammenden Narben und tiefen Schnittwunden geziert zu sein. Eine besonders große Narbe verläuft von seinen Wangen bis an die Stirn. Das auffällige Kriegsandenken wird vom Haaransatz verdeckt, verläuft aber vermutlich noch weit darüber hinaus. Die außerordentlich langen Haare fallen über seine Schultern hinter Ihn. Auch sie sind teilweise in Haarstränge mit Lederriemen zusammengebunden, eingeknotet, an den Enden festgebrannt oder geflochten. Der stärkste Haarstrang ist mit einem Stahlring eingeflochten. Auf diesem sind nordische Runen und seltsame Schriftzeichen eingeprägt. Die stahlblauen Augen und das verblasste, helle Haar lassen abgesehen von seiner Größe und der tiefen Stimme auf seine Herkunft und Angehörigkeit als Nord schließen. Auf Reisen trägt er ausnahmslos seine Rüstung: Eine Nordstahlplattenrüstung, die mit Ledergurten und einer Art Schuppen-Konstrukt als Ärmel und Hosenbeine aufgebaut ist. Der Oberkörper und die Stiefel sind mit Bären- und Säbelzahnkatzenfell ausgekleidet. Der Helm, an dem sich zwei Bullenhörner befinden, ebenfalls.



Sein treues Ross, welches er nach dem Titel seines Vaters "Eisatem" getauft hat, folgt ihm stets mit einem Stahlschutz für Kopf und Nacken. Hinter dem Sattel trägt es bei Skals Reisen Satteltaschen, einen Trinkschlauch mit Wacholderbeerenmet aus seiner Heimat Ostmarsch und ein wenig-dezenten Gurt mit aufgefädelten Elfenohren.


In eigener Handarbeit hat der verbitterte Nord Jahre zuvor Schweiß und Blut geopfert, um sein Heim in Kyneshain zu errichten. Lange Jahre über kam sein Haus ganz nach ihm: kalt, trist und nahezu hoffnungslos leer. Oft war er nicht zuhause. Konnten die Nachbarn des naheliegenden Hofes ein Hundebellen hören, wusste jeder, dass der alte, unfreundliche Mann und sein Hund daheim sind. Ein wenig Trost brachte ihm wohl seine Arbeit als Friedenswahrer in der Taverne "zum nüchternen Nord", in welcher er sich oft genug aufhielt, um bösen Gedanken zu entkommen. Mit grimmigem Blick, gerade-gedrücktem Kreuz und ihm typischer Wortkargheit, ist es ein netter Nebenverdienst und fordert ihn meißtens nicht allzu sehr.

Das gemeine Volk vom Markt schwätzt viel und gerne, was auch ihn nicht verschont hat. Anscheinend soll ihn irgendein unschönes Ereignis zu dem sturköpfigen, in sich gekehrten, bösen, alten Mann gemacht haben, der er heute ist. Geschwätz zerschellt an ihm allerdings genau so, wie die Waffen seiner Feinde. Sich um all das Weichholzgeraspel zu kümmern, ist nicht in seinem Interesse. Dafür hat er schon zu viel erlebt.

Ein Lichtblick am Horizont bringt da Melisande, die Bedienung der Taverne "zum nüchternen Nord", welcher er in einer Zeit der Not ein Dach über dem Kopf gab. Anfangs noch recht kühl und distanziert, hauchte sie sowohl dem Haus, als auch dem gebrochenen alten Mann nach und nach wieder Leben ein. Mit der Zeit daheim, der Arbeit in der Taverne, seiner schier undenkbar grausamen Suche nach dem Tod auf dem Schlachtfeld und der leidgeprägten Zeit danach, wuchs ihm das Mädchen, welches er liebevoll "Bartwichse" schimpft, ans Herz. Zum erstem Mal wird er das Gefühl nicht los, sich um sie kümmern zu müssen. Sich um sie kümmern zu wollen. Es muss Jahre her sein, dass jemand ein Freund sein könnte. Entsprechend empfindlich reagiert er, wenn sie schlecht behandelt wird. Nach bestem Wissen und Gewissen versucht er, auf sie aufzupassen. Er akzeptierte sie als Hilflose in der Not. Als Gast. Als Mitbewohnerin. Als Schützling. Und aufgrund der Tatsache, dass sie wohl mehr auf ihn aufpasst, als er auf sie, akzeptiert er die einst familienlose Melisande auch als Tochter.


(Melisande, wie sie Skals Helm mit Stoff auspolstert und ihn überreicht)


Skal "der Bär" aus Kyneshain, Vater von Melisande, fand sein blutiges Ende bei einem Plündererangriff auf sein Haus.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com