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Daglafor

Denker

  • »Daglafor« ist männlich

Gilde: Nevain

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 9

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 15:30

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Zauberer, Spion, Foltermeister. Ein Hochelf aus gutem, wenn auch bedeutungsarmen Hause, der sich mit Leib und Seele Königin und Reich verschrieben hat.

Artikel

1. Erscheinung


Meleketh ist mittelgroß, nach Maßstäben seines Volkes. Eine echte "Goldhaut" mit bernsteinfarbenden Augen und schlohweißem Haar.

Sein Antlitz ist fein geschnitten, wirkt vergleichsweise jung für sein Alter, jedoch zumeist starr und ausdruckslos wie eine Maske. In der Regel erscheint Meleketh weder unfreundlich noch herzlich, weder fruchtsam noch euphorisch, es scheint als wäre er fortwährend damit beschäftigt, die vollkommene Kontrolle über seine Emotionen zu erhalten.

Wachsgesicht nannten ihn die Bosmer, die mit ihm auf dem Schlachtfeld standen. Dabei gehörten sie zu den wenigen, die ihn emotional erleben konnten, wenn der Stress und die Anspannungen der Schlacht seine emotionale Mauer einrissen und seine Miene von Wut und Hass verzerrt wurde. Seltene Augenblicke, weit abseits des gesellschaftlichen Einerleis.




2. Wesensart


Wie bereits angedeutet ist Meleketh weitab davon, sich einen Ruf als emotionales Wesen zu verdienen. Sein gesamtes Auftreten ist durchweg höflich und respektvoll, eine fast vollkommene Inszenierung vorbildlichen gesellschaftlichen Gebarens und damit ein Loblied an die altmerische Lebensart. In der Öffentlichkeit ist es beinahe ausgeschlossen ihn zu provozieren oder sonstwie aus der Fassung zu bringen.

Meleketh kann einer altmerischen Dame mit der selben gleichgültigen Galanz Komplimente machen, mit der er einen mutmaßlichen feindlichen Spion bei einer peinlichen Befragung zu Tode foltert. Und nach beiden Tätigkeiten geht er danach ohne eine fortgesetzte Empfindung zu Bett und schläft wie ein Baby. Auch als seine bisher einzige Frau schon nach etwas mehr als einem Jahr im Kindbett verstarb war er zu nicht mehr gewillt und in der Lage, als sein tiefes Bedauern darüber auszudrücken, dass eine so vielversprechende Verbindung nun schon so früh jedweder nutzbringender Entfaltungsmöglichkeiten beraubt wird.

Auch für seine einzige Schwester, deren Vormundschaft er nach dem Tod der Eltern übernahm, hatte er wohl nie eine tiefere Bindung als Pflichtgefühl. Dies jedoch ist Melekeths stärkste Empfindung und Grundstein für seine sklavische Treue zur Königin und dem Dominion. Der Schwester jedoch war das wohl nicht ausreichend um Loyalität zu ihm zu konsolidieren.

Seine Einstellung zu anderen Völkern ist ein Musterbeispiel von beinahe klischeehafter altmerischer Überheblichkeit. Versuche von waldelfischen oder sonstwie aus anderen Reihen als den altmerischen stammenden Vorgesetzten beim Militär, den Hochelfen zu provozieren, waren grundsätzlich erfolglos, egal wie energisch sie durchgeführt wurden. Meleketh akzeptiert die Entscheidung seiner Vorgesetzten, letztlich damit die seiner Königin, anderen Völkern höhere Positionen als seine eigene auszufüllen und ordnet sich dem unter. Aber alles was kein Altmer ist, ist eben kein Altmer. Man könnte sagen, ein Bosmer, Mensch oder Khajit sind als seiner Sicht das, was für einen Menschen ein Affe ist. Sie verfügen über eine gewisse Intelligenz, beherrschen gewisse Vorgänge und Techniken, sind aber schlicht eine niedere Gattung. Und ebensowenig wie sich ein Mensch über den Spott eines Affen aufregen könnte, würde Meleketh seine Würde schwanken lassen aufgrund von Äußerungen eines Bosmer oder Menschen. Sie wissens es eben nicht besser.

3. Werdegang



Das Haus Namtar'Démathi ist in seiner Geschichte verschiedene Wege eingeschlagen und auf beinahe allen gescheitert. Da die Familie aber auch kontinuierlich schrumpfte reichte es zumindest zu einem gewissen Wohlstand, der Meleketh ein sorgenfreies Aufwachsen ermöglichte. Schon früh bemerkte man ein nicht zu unterschätzendes Talent für Zauberei, welches ihm verschiedene Förderungen einbrachte und einen respektablen Ruf als Magus. Er war nie irgendwo Klassenbester, aber auch nie unter den Schlechten. Schon in frühen Jahren aber zeichneten sich bei ihm überaus lobenswerte Tugenden in den Augen der Altmer in großem Maße. Meleketh war strebsam, fleißig bis verbissen bei allem, was er anging. Und er hatte ein fast schon religiöses Verhältnis zu Hierarchien. Auch die Zauberei war für ihn nie eine Passion, sondern eine Gelegenheit, gegebene Talente zu nutzen, um seinen eigenen Status weitestmöglich auszubauen. Hätte er mehr Talent zum Schwertkämpfer gehabt, so hätte Meleketh der Magie vermutlich nie entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet.

Da er schon in jungen Jahren für das Militär tätig war, bekam er verschiedene Posten bei militärischen Nachrichtendiensten und hinter den Frontlinien. Als besondere Talente fielen seinen Vorgesetzten dabei strategisches Denken und Verhörpraktiken ins Auge. Seine Befähigung ohne jedwedes Mitgefühl, aber auch ohne eigenen Sadismus Schmerz und Folter unter völlig pragmatischen Gesichtspunkten anzuwenden brachte bemerkenswerte Ergebnisse hervor. Für seine Verdienste wurde ihm darob die Führung des "Auges von Hidellith" angetragen, nachdem Ayrenn die Struktur dieser Zelle neu definiert hatte. Dummerweise übersah Meleketh das er eine Agentin des Feindes im eigenen Haus hatte, die seine leibliche Schwester zum Verrat führte und so seine Reputation merklich beschädigte.

Meleketh wurde an die Front nach Cyrodiil strafversetzt und verschiedenen Rehabilitierungsmaßnahmen unterworfen, denen er nun ebenso gewissenhaft und pflichtgetreu nachkommt, wie man es von ihm gewöhnt ist.

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