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Lucretia

Novize

  • »Lucretia« ist weiblich

Gilde: Haus de Vichiers

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

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Donnerstag, 29. Mai 2014, 23:54

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Die Herzogin de Vichiers, Gemahlin des Herzogs Gerard de Vichiers.

Artikel

1. Allgemeines



Name: Lucretia de Vichiers

Geschlecht: Weiblich

Volk: Bretonen

Alter: ~ 35

Geburtszeichen: Die Schlange

Stand: Hochadel (Herzogin)

Gilde: Haus de Vichiers

Haarfarbe: Rot

Augenfarbe: Blau

2. Geschichte


Aus der Chronik des Hauses de Vichiers, verfasst von Bruder Minelavus, Priester des Julianos.

"Wir schreiben das 547. Jahr der Zweiten Ära, das Sternenbild der Schlange thront über dem Nachthimmel - die Zweite Saat neigt sich ihrem Ende zu. In den umliegenden Ländereien herrscht Aufbruchstimmung, das Geräusch von Karren und Kutschen durchdringt die Luft. Einem einflussreichen Fürsten von Hochfels ist ein Erbe geboren worden - Gerard de Vichiers, Sohn von Herzog Jaques de Vichiers. Der regionale Adel macht sich auf den Weg zum Hofe, um Segenswünsche und Geschenke darzubringen. Eine Familie von Stand verzichtet jedoch auf die beschwerliche Reise, denn die Sorge dieses Hauses obliegt seiner Dame, die alsbald ein Kind erwartet. Eine Tochter - den Namen Lucretia soll man ihr später geben."

Lucretia wird in eine politisch unbedeutende Familie des bretonischen Landadels hineingeboren. Ihre Familie trägt zum Zeitpunkt ihrer Geburt zwar Titel und befehligt einige wenige Männer unter Waffen, ist jedoch wirtschaftlich durch Kriegsdienste und schlechte Ernten geschwächt. Obwohl sie von ihren Eltern geliebt und umsorgt wird, spürt sie neben der finanziellen Entbehrung auch die Enttäuschung des Vaters, nicht der erhoffte Sohn zu sein. Standesgemäß wird sie in Etikette, Konversation, Musik und Götterkult unterrichtet, ihren Lehrern fällt sie dabei rasch als eifrige und ehrgeizige Schülerin auf, die danach strebt, sich weit über die ihr angeborene Stellung zu erheben.

Aus den Akten zum Verhör des Baron von Brissant. In Ungnade gefallen, hingerichtet wegen Mordes am 16. Tag des Herzfeuers 2Ä 566.

"Der Beklagte schien allgemein sehr aufgebracht und räumte ein, dem Herzog stets treu ergeben gedient und nur zu seinen Gunsten gehandelt zu haben. Dies äußere sich allerdings nicht darin, dass er einen Ritter „abgestochen“ habe. Vielmehr sei dies „eine Verschwörung“ gegen seine Person, die ihre Durchlaucht, die Herzogin ihm „anhängen“ wolle. Anm.: Der Beklagte betitelte ihre Durchlaucht mehrmals als „daedrische Hure“ und „Molag Bal'ische Hexe“. Die erdrückende Beweislast gegen ihn, u.a. von der Zofe ihrer Durchlaucht bei Tatbegehung beobachtet worden zu sein, konnte der Beklagte nicht glaubhaft entkräften."


Lucretias Leben nimmt einen entscheidenden Wendepunkt mit der Ladung ihrer Familie an den herzöglichen Hof, der zu Ehren der Acht Göttlichen ausgedehnte Festlichkeiten veranstaltet. Die damalige Herzogin de Vichiers zeigt sich angetan von der jungen, aber ambitionierten Lucretia und akzeptiert sie als ihre Hofdame. In unmittelbarer Nähe der Herrscherfamilie gewinnt sie rasch die Aufmerksamkeit des Prinzen und vermählt sich schließlich mit ihm, was angesichts des erheblichen gesellschaftlichen Unterschiedes auf eine Liebesheirat schließen lässt. Mit dem Tod von Jaques de Vichiers und dem Aufstieg ihres Gemahls Gerard de Vichiers zum neuen Oberhaupt der Familie, steigt schließlich auch Lucretia zur Herzogin auf. Doch die ersten Jahre sind nicht leicht für sie, im Gegenteil stößt der Bund zwischen einem Herzogssohn und einer Landadeligen auf heftige Kritik von allen Seiten: Von Teilen der Herrscherfamilie nur widerwillig dem Sohn zur Liebe geduldet, vom Hofe missgünstig beneidet und vom Volke ungeliebt, wird Lucretia auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

Aus den Archiven des Hauses de Vichiers: Der Briefverkehr der Herzogin Lucretia.

"Liebste Mutter,

Die Wolken rund um das Kastell lichten sich allmählich und erste Sonnenstrahlen dringen hindurch. Ich hoffe Kynareth schenkt euch ebenso günstige Winde, aufdass die Tomaten wieder das Licht bekommen, das sie brauchen. Du weißt, ich habe ihre leuchtende Farbe schon immer gemocht.
Dein Geschenk habe ich übrigens erhalten, es wird Francesca gewiss gefallen. Doch auch ich habe etwas zu verschenken, du erinnerst dich sicher an die Baronie Cannstein mit ihren saftigen Wiesen und fischreichen Weihern. Ihr sollt ein Landhaus dort erhalten, prächtig und weiträumig, mit Dienern und sogar einer cyrodiilischen Obstplantage. Ich weiß, du und Vater, ihr hattet euch gewünscht zum Kastell zu kommen, doch der Hof mit seiner Politik und seinen Sorgen ist nichts für euch. Ich bin sicher, das Anwesen wird euch viel eher zusagen. Ich lasse alsbald einige Gardisten schicken, die euch dort hinbringen und für euren Schutz sorgen werden.

Mögen die Göttlichen euch behüten!

Eure geliebte Tochter
Lucretia de Vichiers"

Lucretia gelingt es in den Jahren an der Seite des Herzogs immer mehr, die anfänglichen Schwierigkeiten bei Hofe aus dem Weg zu räumen. Die erste Hürde, die Familie ihres Gemahls, erfordert nur wenig Zutun: Mit dem Dahinscheiden der Eltern Gerards wird dieser zum Familienoberhaupt und zum mächtigsten Mann des Herzogtums, sodass kritische Stimmen rasch verstummen, um jedweden Gunstverlust zu vermeiden. Letztlich aber ist es auch die Tatsache, dass mit dem ersten Kind die Nachfolge durch Lucretia gesichert und sie nunmehr untrennbar an die herzögliche Familie gebunden wird. Die Kunde von kommenden Erben stimmt auch das Volk milde, bei dem Lucretia allerdings auch durch ihren tiefen Glauben an die Göttlichen und damit verbundene Wohlfahrtsveranstaltungen an Fürsprache gewinnt. Ihre Feinde an Hofe schließlich, die ihre Abstammung und ihren Einfluss mit Argwohn betrachten, tauscht Lucretia - teils mit skrupellosen Methoden - nach und nach durch Günstlinge aus und gewinnt so auch in ihrer unmittelbaren Umgebung einen festen Stand. Ihre Familie jedoch, als lebenden Beweis ihrer Herkunft, hält sie strikt vom Hofe fern.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com