Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Daglafor

Denker

  • »Daglafor« ist männlich

Gilde: Nevain

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 9

  • Nachricht senden

Dienstag, 17. Juni 2014, 21:55

Kurzbeschreibung

"Dann bist du kein Ork!", hatte der scheinbare Artgenosse ihm vorgeworfen.

"Gut, dann bin ich kein Ork!", hatte er zurückgegeben.
"Ich brauche kein Ork zu sein, kein Elf, kein Mensch, keine Fellfresse und kein Schuppenschwanz. Ich bin genug damit das ich Würger bin, Schlachter bin, Schlitzer und Zerspalter bin! Ich bin das Grauen der einsamen Augenblicke, der Vergeuder von Blut der Dich aufspießt um dein Fleisch zu fressen! Ich bin Morcorog!"

Artikel

Dieser Ork weiß nichts über seine Herkunft. Er weiß nichts über seine Eltern, oder über Geschwister, die er vielleicht hatte. Die ersten Erinnerungen an seine Kindheit sind Erinnerungen an nasskalte Zellen, in denen er keuchend und hustend niederlag, an Schläge seiner Werter Knüppeln und Peitschen und an große, zerzauste Hunde, mit denen man ihn um mit Dreck ummanteltes Fleisch kämpfen ließ.

Von Malacath, der sein Gott sein sollte, hörte er das erste Mal, als er kurz vor der Mannesreife stand und sein Körper bereits ein zerschundenes Geflick aus Narben und verheilten Brüchen war. Da hieß es, er müsste dessen Ruf und Stimme folgen. Er lachte darüber und er lachte selten. Es hatte viele stille Momente in seinem Leben gegeben, lange Nächte in finsteren Löchern in denen er nur seine eigenen Schreie gehört hatte, ohne sicher sein zu können, ob sie aus seiner Kehle kamen oder nur in seinem Kopf erklangen. Aber in all diesen Tagen und Nächten hatte er nie eines Malacaths Stimme gehört.

"Dann bist du kein Ork!", hatte der scheinbare Artgenosse ihm vorgeworfen.

"Gut, dann bin ich kein Ork!", hatte er zurückgegeben.
"Ich brauche kein Ork zu sein, kein Elf, kein Mensch, keine Fellfresse und kein Schuppenschwanz. Ich bin genug damit das ich Würger bin, Schlachter bin, Schlitzer und Zerspalter bin! Ich bin das Grauen der einsamen Augenblicke, der Vergeuder von Blut der Dich aufspießt um dein Fleisch zu fressen! Ich bin Morcorog!"

Kaum eine Stunde später hatte man beide in eine Grube geworfen um miteinander zu kämpfen. Nachdem er ihm noch lebendig den Kiefer aus dem Kopf gerissen hatte, konnte der Ork nie wieder behaupten, dass Morcorog nicht von seiner Art sei.

Im Leben von Morcorog gibt es keine Freude, kein Glück, keine Ekstase außer der des tötens. Momente der Zärtlichkeit empfindet er nur, wenn er sich das Blut erschlagener Feinde über die Haut reibt, oder deren erschlagene Leiber umherträgt wie ein Kind, das mit Puppen spielt.

"Ja, er ist wahnsinnig", gestand Magrash ein. "Morcorog hat den Verstand verloren, zumindest den Teil, der ihn für ein halbwegs normales Leben tauglich machte. Er wurde aus ihm herausgeprügelt, gebrannt und gefoltert. Er fügt sich selbst Schmerz zu, weil der ihm zeigt, lebendig zu sein und nur das morden bereitet ihm Befriedigung."

Als man sie in seine Zelle geworfen hatte, sollte es ihr Tod sein. Man plante, dass er sie in Stücke reißt und mit ihrem Blut die Wände bemalt. Und er hätte ihren dunkelelfischen Kerkermeistern den Gefallen auch getan, doch Magrash war durch die gleich Schule wie er gegangen und wusste sich zu wehren. Sie rang ihn nieder, Mal um Mal, verschonte aber sein Leben obwohl er keine Anstalten zeigte, ihr die gleiche Gunst zu erweisen. Am Ende, als sie floh jedoch, reichte sie ihm die Hand, bot ihm seine Freiheit an, obwohl es keinen Grund gab, ihm irgend eine Gunst zu erweisen.

Von diesem Tag an, hatte sie sich seiner Treue versichert.

"Er ist wahnsinnig, aber er hatte auch nie die Wahl, anders zu werden. Er wird immer morden und fleddern, bis zum Tag seines Todes. Doch in meiner Obhut kann ich kontrollieren, wen seine Vergeltung trifft. Die sonst willkürliche Rache für ein Leben voller Leid, Schmerz und Demütigung."

Er selbst nahm einst die Kette, die einem großen Hund als Leine diente, verband sie mit einem Lederband und legte sich dies um den Hals.

"Trage ich dies, geb ich meinen Willen auf und lege ihn in deine Hand. Nimm die Kette, Rothwardonin! Fessel meinen Geist daran, damit ich etwas Frieden finde!"

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com