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Daglafor

Denker

  • »Daglafor« ist männlich

Gilde: Nevain

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 9

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Mittwoch, 2. April 2014, 11:56

Kurzbeschreibung

Tarlfjôl der Hüne. Führer der Nimmwinter-Waffenbruderschaft.

Artikel

Tarlfjôl, der große Bruder, keiner hätte diesen Namen je besser ausgefüllt.

Schon bei seiner Geburt war der Erstgeborene gewaltig, über 10 Pfund soll er gewogen haben und bereits dicke Pausbacken gehabt haben. Die Geburt war so schwierig, dass man es diesem Umstand zuschreibt, dass es 8 Jahre gedauert hat, bis seine Mutter das nächste Kind zur Welt brachte. Das große Baby wuchs schnell und es gab nie einen Gleichaltrigen im Umland, der Tarlfjôl an Größe gleichgekommen wäre. Ach stark war er von Geburt an, aß viel und ertüchtigte sich zudem.

So kam es, dass er als Jugendlicher schon wilde Raufereien anfing und oftmals auch gewann, sogar gegen erfahrene Männer. Je weiter er sich dem Mannesalter näherte jedoch, desto seltener ließ sich jemand darauf ein, denn nunmehr spürbar über 2 Schritt Größe, einer Tonnenbrust und pfeilerdicken Armen wagte es kaum noch jemand, dem Hünen vom Nimmwinter Gut die Stirn zu bieten. Allein seine Schwestern kannten nie Respekt vor ihm, doch zu ihnen wurde er nie grob oder gab sich seinem Zorn hin.

An der Führung der Familie war Tarlfjôl niemals interessiert. Schon als junger Mann war er fest davon überzeugt gewesen, dass seine erstgeborene Schwester oder sein Bruder dereinst diese Aufgabe übernehmen würden und hatte sich als Krieger für verschiedene Händler, reiche Gutsbesitzer und sogar einen Jarl verdingt. Besonders als Leibwächter war er überaus beliebt, da allein seine körperliche Erscheinung die meisten Hitzköpfe mit ihrem Anblick kühlte.

Mit 25 Jahren hatte er sich ein eigenes Auskommen geschaffen mit dem er ein eigenes Zuhause hätte kaufen können und heiratete eine 17jährige Nord mit Namen Skinla Elfridsdottir. Skinla entschied sich für ihn, obwohl sie gleichsam vom Erstgeborenen eines reichen Gutsherren umworben wurde, der dies als ausgesprochene Demütigung empfand, zumal Tarlfjôl auf Frauen in der Regel eher abschreckend und beängstigend wirkte.

So kam es, dass der Nebenbuhler wenige Tage nach der Hochzeit, als Skinla alleine in ihrem Elternhaus war, während Tarlfjôl nach einem Hof sah, den er für sie kaufen wollte, diese aufsuchte und einen heftigen Streit verwickelte. Er schlug Skinla nieder und sie schlug sich den Kopf auf, so dass ihre Eltern sie in ihrer Ohnmacht verblutet auf dem Boden vorfanden. Es gab keine Beweise für die Schuld des Nebenbuhlers, doch als Tarlfjôl ihn zur Rede stellte, sah er dessen Schuld in seinen Augen. Er nahm das Geld für den Hof und ließ sich dafür eine Rüstung fertigen, den Rest ließ er seinen Schwiegereltern da. Danach ging er zum Hofe des Nebenbuhlers und erschlug ihn, sowie dessen Vater und seine beiden Brüder, die ihn aufzuhalten suchten.

Nach dieser Bluttat kehrte er heim und beichtete seinem Vater die Geschehnisse, der seinem Sohn die Dinge nachsah und Stillschweigen behielt. Tarlfjôl suchte seitdem nie wieder nach einer Frau, arbeitete auf dem Gut und übte mit seinen Geschwistern den Kampf, wie es aus Großvaters Zeiten und davor schon Tradition war.

Alles änderte sich erst, als ihm sein Bruder genommen wurde...

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com