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Daglafor

Denker

  • »Daglafor« ist männlich

Gilde: Nevain

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 9

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Mittwoch, 2. April 2014, 08:56

Kurzbeschreibung

Zauberer und Vater

Artikel

Wenreflyn ward geboren als Kettil Halfnirson, wenige Lidschläge nach
seinen Drillingsbrüdern Gunafjeld und Hainbar, von denen letzterer
jedoch nicht mehr als eine knappe Stunde das Leben seiner Geschwister
teilte. Er ging damit der eigenen Mutter, Hildbrun Ismjaldsdottir
voraus, die ob der Last während eines hungrigen Winters gleich drei
Söhne zu gebären nach zwei Tagen zunehmender Schwäche im Kindbett
verstarb. Ihren Platz nahm die Amme Glunhalda ein, welche den Brüdern
all ihre Liebe schenkte, ohne jedoch jemals dem Drängen ihres Vaters
nachzugeben, den Platz ihrer Mutter als seine Frau einzunehmen.



Kettil schien seinem Bruder in jedweder Beziehung über zu sein. Zwar
glichen sie sich wie ein Ei dem anderen, doch war der jüngere von
Beginn an kräftiger, geschickter und vor allen Dingen klüger, was man
allerorts bemerkte. Gunafjeld neidete seinem Bruder zwar all dies, wie
es kaum verwunderlich und unter Brüdern üblich, doch über eifernden
Zwist gab es niemals Streitigkeiten zwischen den beiden und sie blieben
eine liebende Familie.



Als sie schon 10 Jahre alt waren erfuhren sie, dass sie eine
Halbschwester von bereits 8 Jahren und eine weitere von 5 Jahren hatten,
die ihr Vater in eines anderen Mannes Ehebett gezeugt hatte. Rothnald
Holgmerson, der gehörnte Ehegatte, war über 4 Jahre auf Beutereisen
gewesen und Halfnir hatte das Bett seiner Frau, die ihren Mann tot
wähnte, indes warm gehalten. Ein Zweikampf, der die Schmähung aus der
Welt schaffen sollte ging zu Halfnirs Gunsten aus und so ehelichte er
Jagnild als neue Mutter seiner Söhne und nahm erkannte ihre Töchter
Britnild und Fjalde als seine Kinder an. Kettil war seinen beiden neuen
Schwestern sehr zugetan, doch ihre gemeinsame Zeit war sehr kurz, da ein
wandernder Zauberer das Talent des Jungen erkannte die magischen Künste
zu beherrschen und mit seinem Vater ausmachte, ihn als Schüler
aufzunehmen.



Bei seinem Meister, dem Zauberer Olgmald Elgerdson bekam Kettil
erstmals den Namen Wenreflyn, ein Name der bis heute für jeden ein
Mysterium bleibt, sowohl was die Bedeutung als auch den Sinn dieser
Umbenennung angeht. Nichts desto trotz nahm der Junge ihn als seinen
neuen Namen an und wird seitdem nur noch seiner alten Amme, sowie seinen
engsten Verwandten bisweilen Kettil genannt.



Mit 17 Jahren kehrte Kettil Halfnirson als Wenreflyn der Zauberer an
den Hof seiner Familie zurück, wo er seinen Bruder stark von ihm
abgekehrt, seine Schwestern ihn kaum kennend und seinen Vater schwer
erkrankt vorfand. Schwere Zeiten waren über sein Haus hereingebrochen in
den Jahren seiner Abwesenheit, denn sein Vater war dereinst ein
geschickter Räuber gewesen, doch als Bauer und Händler nur minder
begabt. So war die Familie verarmt und verschuldet, zudem von mehreren
Fehden belastet, von denen eine seinen Vater schon zwei Finger gekostet
hatte.



Wenreflyn nahm die Dinge in die Hand und es gelang ihm, einträgliche
Geschäfte mit einigen Dunmer anzuleiern, welche die Familie nicht nur
aus dem Gröbsten heraus hoben, sondern binnen zweier Jahre sogar zu
einigem Wohlstand brachten. Dies verband ihn wieder stärker mit seinen
Halbschwestern, doch dies, gemischt mit seiner Rolle als Retter des
Clans, ließ seinen Bruder in großen Neid auf ihn ausbrechen, der sich
letztlich in einem gewaltigen Streit entlud, bei dem Gunafjeld das Haus
verließ um bis zum heutigen Tage verschwunden zu bleiben.



Britnild war mit 18 Jahren die erste des Hauses die heiratete, was
ihren Vater und ihre Mutter noch einmal sehr glücklich machte, bevor
ersterer ein knappes Jahr darauf verstarb und seine Frau ihm wenige
Wochen später folgte. Auch Fjalde heiratete als sie 18 war, verstarb
jedoch bei der Geburt ihres zweiten Sohnes. Als Wenreflyn mit 24 Jahren
Tiami Gildrinsdottir heiratete, hatte Britnild schon vier ihrer
insgesamt acht Kinder.



Zeit seines Lebens widmete sich Wenreflyn drei Dingen. Der Familie,
der Bildung und der Zauberei. Insgesamt gebar seine Frau ihm fünf
Kinder. Tarlfjôl, Wenémyrd, Bârorn, Celimé und Eléglyn. Warum sie die
Familie wenige Wochen nach der Geburt von Eléglyn verließ, ist bis heute
nur ihr und nur vielleicht ihrem Gatten bekannt. Alle Kinder des
Zauberers waren groß, klug und gut gewachsen und sein ganzer Stolz. Sein
Rat und seine Zauberkunst machten ihn zu einem geschätzten und
bewunderten Mann in den Regionen Himmelsrands, die einige Tagesreisen um
das Gut der Familie lagen und es machte allen Anschein, dass seiner
Familie eine glückliche, friedvolle Zukunft blühen würde. Sie waren
wohlhabend geworden und so konnten all seine Kinder, selbst die Töchter,
ihr Leben frei und nach eigenem Gutdünken bestreiten und er erzog sie
wehrhaft und stark, wie es ihm noch von seinem Vater angetragen worden
war.



Doch als der Krieg aufkam, sollte sich manches ändern...

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com