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  • »Kuhkönig« ist männlich

Gilde: Das Blutrote Auge

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

Einträge im Lexikon: 4

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Samstag, 7. März 2015, 11:10

Kurzbeschreibung

Auflistung und Beschreibung in diesem Sinne zeitgenössicher bzw. lorebedingter Berufe zur Anregung des Rollenspiels.

Artikel

Die Technik in ESO bietet jedem Spieler mehr oder weniger die Möglichkeit, seine Spielfigur zu einer Eier-legenden Wollmilchsau bzw. zum Selbstversorger zu entwickeln. Mit einem – erst recht mit mehreren – Charakteren ist jeder in der Lage, eine breite Palette an Handwerksberufen abzudecken und sich somit weites gehend unabhängig von anderen Spielern zu machen. Darüber hinaus finden sich an jeder Ecke Waffen, Rüstungsteile und vieles mehr, was den alltäglichen Umgang mit Händlern respektive Handwerkern reduziert. Der tatsächliche (RP-)Alltag in Tamriel sieht sicherlich anders aus, in dem es all die notwendigen technischen Gegebenheiten, die ein MMO nunmal bietet, nicht gibt. Kleidung und Waffen müssen an den Träger angepasst werden – und welcher Handwerker bzw. Händler hat schon für alle Kunden das passende bereit liegen?

Nebst Söldnern, Soldaten, Auftragskillern uvm. gibt es doch recht viele Bewohner, die sich einem bestimmten oder vielleicht auch mehreren Wirtschaftszweigen verschrieben haben, dadurch ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten und ihr täglich Brot verdienen. Gerade die Handwerksberufe beanspruchen anders als in der technischen Umsetzung, (viiieel) Zeit und können schonmal den lieben langen Tag ausfüllen. Die Fertigung eines Bogens bspw. kann sich je nach Witterung, Materialien und Komplexität des Produktes über Monate oder gar Jahre (Trocknung des Holzes) hinziehen.

In den Städten Tamriels werden wir allerlei Arbeiter (als Rohstofferzeuger), Handwerker (als Weiterverarbeiter) und Dienstleister antreffen. Diese werden durch NPC's gestellt, doch wäre es doch weitaus interessanter und vor allem auch spannender, wenn diese Berufe auch von Spielfiguren ausgeführt werden würden. Gerade Handwerker und Dienstleister kämen neben der, zum Teil schweren, Arbeit, in den „Genuss“ eines recht kommunikativen Alltags mit ihrer Kundschaft.

1. Die Wirtschaft teilt sich in drei Wirtschaftssektoren:


  1. Der primäre Sektor liefert zumeist die Rohstoffe für ein Produkt. Dazu gehören der Anbau und die Ernte landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Holzernte in der Forstwirtschaft, der Fischfang, das Erlegen von Wild bei der Jagd, Das Abbauen von Mineralien im Bergbau, das Schlachten von Vieh sowie die Nutzung von Wasserkraft.
  2. Der sekundäre Sektor (oder industrieller Sektor) umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft. Er ist also für die Verarbeitung von Rohstoffen zuständig. Dazu zählen etwa das verarbeitende Gewerbe, das Handwerk und meist auch das Baugewerbe.
  3. Der tertiäre Sektor (oder Dienstleistungssektor) umfasst alle Dienstleistungen, die in eigenständigen Unternehmungen oder durch den Staat sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen erbracht werden.

2. Berufe im primären Wirtschaftssektor


Er wird durch Land- und Forstwirtschaft, Bergbau und Fischfang abgedeckt:
  • Baumfäller (Holzfäller): Fällt Bäume und bereitet die Baumstämme zur Weiterverarbeitung durch Handwerker vor. Aufgrund der erforderlichen Nähe zum Rohstoff lebt er meist abseits in einer Hütte im Wald oder am Waldrand.
  • Bauer: Baut Obst, Gemüse und Getreide an und hält Rinder, Schweine, Hühner und anderes Nutzvieh.
  • Bergmann: Ist in unterirdischen Stollen mit dem Abbau von Bodenschätzen beschäftigt. Wegen der engen und flachen Stollen werden solche Arbeiten oft von kleinwüchsigen Leuten verrichtet.
  • Bergbaumeister: Ähnelt dem Bergmann, jedoch ist er in der Lage, Bergwerke anzulegen, zu betreiben und zu leiten.
  • Fischer: Fängt Fische, nimmt sie aus, und verkauft sie frisch oder geräuchert. Einen Teil seiner Zeit vebringt ein Fischer entsprechend auf Booten und Schiffen, die dem Fischfang dienen. Er lebt meist in der Nähe seines Fischfanggebietes, also an Flüssen oder an der Meeresküste.
  • Hirte (Viehzüchter): Züchtet Nutzvieh und ist oft in kleinen Hütten nahe den Weidegründen seiner Tiere anzutreffen, wo er das Vieh hütet.
  • Torfstecher: Ist In Sumpfgebieten und Mooren unterwegs, um den leichten und lockeren Torf abzubauen. Getrockneter Torf dient in vielen Gegenden als Brennstoff.

3. Berufe im sekundären Sektor


Dazu gehören die Berufe des Handwerks und der Veredelung:
  • Bäcker: Backt in seinem Ofen Brot und anderen Teigwaren aus Weizenmehl und anderen Zutaten. Sein wichtigster Lieferant ist der Müller.
  • Besenbinder: Stellt Besen aus Holz her.
  • Beutler: Stellt aus Leder oder derben Stoffen verschiedene Arten von Beuteln her.
  • Bildhauer: Fertigt Statuen und Skulpturen zur Verherrlichung von Gottheiten und berühmter Helden.
  • Bogner (Bogen- und Pfeilmacher): Stellt verschiedene Bögen und die dazugehörigen Pfeile her. Dazu benötigt er außerordentliche Fingerfertigkeiten, um aus Holz die gut ausbalancierten Bögen herzustellen.
  • Bootsbauer (Schiffsbauer): Entwirft, baut und repariert Boote. Als Werkstoff verarbeiten Bootsbauer überwiegend leichte und feste Hölzer.
  • Böttcher (Büttner, Küfer oder Fassbinder): Stellt Holzfässer und andere Gefäße aus Holz her.
  • Brauer: Stellt aus Hefe, Malz und Hopfen Bier her.
  • Dachdecker: Deckt Dächer mit Tonschindeln, Stroh oder anderen brauchbaren Baustoffen ein.
  • Fackelhersteller (oder Kerzenzieher): Fertigt Kerzen und Fackeln an, wobei ihm Wachs, Teer und Textilgewebe als Werkstoffe dienen.
  • Färber: Dtellt aus natürlichen Substanzen Farbstoffe her, mit denen er anschließend Stoffe und Textilien einfärbt.
  • Fallenkonstrukteur: Fertigt alle Arten von Fallen an, die sowohl bei der Jagd als auch zur Sicherung von Gebäuden, Toren und Innenräumen dienen können. Des Weiteren kann er auch neue Fallentypen und Spezialkonstruktionen für besondere Zwecke entwickeln, sowie Fallen von bisher unbekannter Bauart auf ihre Wirkungsweise, Funktion und Entschärfungsmöglichkeiten untersuchen. Fallenkonstrukteure sind gesuchte und hochbezahlte Experten, die oft herangezogen werden, um beispielsweise Befestigungsanlagen mit Fallen zur besseren Verteidigung und der Abwehr vor Feinden zu versehen.
  • Feinschmied (Kupferschmied): Stellt feine Schmiedearbeiten aus Edelmetallen her.
  • Gerber: Gerbt Felle und Leder und macht sie dadurch haltbar. Seine Produkte liefert er an Lederwerker, Rüstungsmacher, Schneider, Kürschner und andere Handwerker zur Weiterverarbeitung.
  • Glasbläser: Fertigt aus eingeschmolzenem Glas Flaschen, Fensterscheiben und andere nützliche Gegenstände.
  • Goldschmied: Schmiedet wertvolle Dinge wie Schmuck und Kunstgegenstände aus Gold und ähnlich wertvollen Metallen.
  • Graveur: Versieht metallische Gegenstände mit kunstvollen Gravuren, wofür er speziell gehärtetes und hochwertiges Werkzeug nutzt.
  • Grobschmied: Fertigt grobe Werkzeuge und Beschläge an.
  • Gürtler (Riemer): Stellt aus Leder Gürtel und Riemen her.
  • Holzschnitzer: Aus Holz fertigt der Holzschnitzer wertvolle Schnitzereien, die er zum Beispiel an Möbeln anbringt.
  • Imker: Züchtet Bienen und stellt Honig her.
  • Juwelier: Kann Edelsteine und Edelmetalle verarbeiten, Schmuck und Geschmeide anfertigen, sowie deren Wert schätzen. Außerdem ist er in der Lage Schmuckstücke zu zerlegen und umzuarbeiten.
  • Kesselflicker: Reparieret alte Pfannen, Töpfe und Kessel. Oft gehört er zum fahrenden Volk und ist sozusagen Wanderhandwerker.
  • Koch: Bereitet Mahlzeiten in Gasthäusern oder Küchen der Adligen zu.
  • Köhler: Verarbeitet Holz unter hohen Temperaturen zu Holzkohle
  • Kürschner: Verarbeitet Tierfelle zu Pelzkleidung und berät seine Kunden, welche Felle am geeignetsten sind.
  • Lederwerker: Fertigt aus gegerbetem Leder Lederrüstungen, Gürtel, und andere Dinge an und repariert diese.
  • Leinenweber: Verarbeitet sowohl gesponnenen Flachs als auch Hanf zu Leinwand (für Maler).
  • Maurer: Errichtet aus Mauersteinen und Mörtel Gebäude und andere Bauwerke.
  • Metzger (Schlachter): Verarbeitet geschlachtetes Vieh zu Fleisch- und Wurstwaren.
  • Müller: Verarbeitet in seiner Mühle Getreide zu Mehl, welches die Grundlage für Brot und andere Teigwaren darstellt.
  • Musikinstrumentenbauer: Er ist auf den Bau bestimmter Instrumente spezialisiert, was eine Menge Erfahrung und Fingergeschick erfordert, um hochwertige Flöten, Trommeln, Lauten oder Blashörner zu bauen. Zum Einsatz kommen nahezu alle natürlichen Werkstoffe.
  • Papier- und Tintenhersteller: Kennt sich mit der Herstellung von Papier und Tinte aus. Neben normalen Tinten können manche Papier und Tintenhersteller auch unsichtbare Tinten herstellen und damit verfasste Nachrichten auf einem Papier oder Pergament finden und sichtbar machen. Außerdem kann er versuchen, anhand der Papierstruktur oder eines eingearbeiteten Wasserzeichen die Herkunft eines Papierstücks herauszufinden.
  • Parfümhersteller: Dieser Beruf kann vor allem in Städten sehr gewinnbringend sein, wenn man die hohen Investitionen zum Herstellen von Duftwassern nicht scheut und das Glück hat, den allgemeinen Geschmack mit seiner Kreation zu treffen. Ihr Duftwasser verkaufen Parfümhersteller an reiche Händler und Adlige.
  • Radmacher: Stellt hölzerne Räder für Karren, Kutschen und Wagen her.
  • Sattler: Ist spezialisiert auf die Herstellung von Sätteln und Zaumzeug. Für seine Arbeit benötigt er gegerbte Leder und Metallnieten.
  • Rüstungsschmied (Plattenmacher): Verarbeitet allerhand Metall zu Rüstungen. Er stellt Plattenrüstungen her – einen Körperschutz aus Metallplatten – die mit Gelenken untereinander verbunden werden und mit Lederriemen an dem zu schützenden Körper bzw. an entsprechender Unterbekleidung verbunden wird. Desweiteren fertigt er Kettenrüstungen, einen Körperschutz aus Kettengeflecht, einem Verbund von kleinen vernieteten Metallringen.
  • Schlosser: Ist neben den üblichen Tätigkeitsfeldern dieser Berufsgruppe auch in der Lage, Nachschlüssel und Dietriche anzufertigen. Dies ist im Rollenspiel besonders dann nützlich, wenn man unerlaubt oder unbemerkt in ein Gebäude eindringen will.
  • Schneider: Stellt aus Stoffbahnen Kleidung her. Er kann auch Textilrüstungen anfertigen und reparieren, Kleidungsstücke umarbeiten, sowie geheime Taschen in Kleidung einarbeiten.
  • Schreiner (Tischler): Verrichtet verschiedene Holzarbeiten und verarbeitet Holz zu Möbeln.
  • Schuhmacher: Stellt aus Leder Schuhe her. Er kann auch Geheimverstecke in Schuhe und Stiefel einarbeiten. Da schlechtsitzendes Schuhwerk sowohl äusserst unbequem ist, als auch das Marschtempo bei Fußmärschen verringert, ist der Beruf des Schuhmachers einträglich und relativ angesehen.
  • Segelmacher: Sind gut bezahlte Fachleute, die aus großen Stoffstücken und Holzplanken die Segel der kleinen und großen Schiffe fertigen.
  • Seidensticker: Verarbeiten hochwertige Seide zu Kleidung. Oft wird der Stoff mit Goldfäden und Perlen bestickt oder mit Juwelen besetzt. Zumeist sind nur reiche Händler und Angehörige von Adel und Klerus in der Lage, die teuren Seidenstoffe zu erwerben.
  • Seifensieder: Das Handwerk der Seifensieder wird oft als häusliche Tätigkeit ausgeübt. Die Seifensieder stellen einfache Gebrauchsartikel, wie flüssige Schmierseife und feste Kernseife her. Hierzu versetzen sie Rindertalg mit Pottasche und härten es mit Natronsalz. Im häuslichen Bereich wird die Seife zur Körperreinigung und als Waschmittel benutzt, im Gewerbe findet sie als Walkmittel oder beim Bleichen Verwendung. Oft ist mehr Talg vorhanden, als Seife verkauft werden kann. Aus dem überschüssigen Talg ziehen die Seifensieder aus ihren Schmelzkesseln auch Talglichter.
  • Seiler (Korbflechter): Stellt aus Hanf, Stoh und Holz Seile und Körbe her.
  • Seil- & Netzmacher: Fertigt aus Flachs, Hanf, und anderen Textilfasern Seile, Taue und Netze. Seine Produkte finden sich als dünnes Seilwerk in der Fischerei, im Bauhandwerk und in der Landwirtschaft. Das Rohmaterial wird auf dem Schwingbock behandelt, und anschließend erst durch grobe, dann immer feinere Hecheln gezogen. Die Fasern werden schließlich auf dem Seilerrad versponnen.
  • Siebmacher (Sieber): Fertigt die Rahmen einer Siebe meist aus dünnem Holz, während das eigentliche Sieb wird aus Holzspänen, oder wie beim Korbflechter aus dünnen Weidenruten hergestellt wird. Auf dem Lande werden Siebe oft von Bauern im Nebenerwerb hergestellt. Kupferschmiede fertigen ihre Siebe vollständig aus Metall.
  • Spinner: Fertig aus Rohwolle Fäden, die dann zu Textilien verarbeitet werden.
  • Steinmetz: Führt Steinarbeiten aller Art aus.
  • Täschner: Stellt aus Leder verschiedene Arten von Taschen her.
  • Teppichknüpfer: Knüpft Teppiche aus Textilgeweben.
  • Töpfer: Stellt Geschirr, Schmuck und andere Dinge aus Ton her.
  • Waffenschmied: Ist auf die Herstellung von Waffen spezialisiert, wofür er meist gehärtete und hochwertige Metalle verwendet.
  • Weber: Webt Stoffe aus Textilfasern. / Spezialisierungen: Tuchmacher: Stellt ausschließlich feine gewalkte und geraute Wollgewebe, sogenannte Tuche, her; Leinenweber: Produzieren ausschließlich Leinwand; Seidenweber: Verweben Seide.
  • Werkzeugmacher: Kann alle Arten von Werkzeug anfertigen (im RP wäre die Anfertigung von Diebes- und Einbruchswerkzeug interessant).
  • Winzer: Aus den geernteten Trauben seines Weinstocks stellt er in seinem Weinkeller Weine her.
  • Ziegelbrenner (Ziegler): Stellt aus Lehm, Sand und Wasser Ziegel her, die nach dem Brennen widerstandsfähig gegen Wind und Wetter sind.
  • Zimmermann: Zimmert Fachwerke und hölzerne Dachstühle für den Bau von Gebäuden.

4. Berufeim tertiären Sektor


Dieser Bereich ist reduziert auf Handel und Dienstleistungen:
  • Ableger (Auf- und Ablader, Spanner oder Weinschröter): Be- und Entladen der Fuhrwerke und das ordnungsgemäße Befestigen (Spannen) der Ladung.
  • Akrobat (Gaukler): Verdient sein Geld mit Vorführungen von Kunststücken, welche viel Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit erfordern.
  • Angestellter (Beamter): Eine Person mit diesem Beruf findet ein weites und sicheres Betätigungsfeld in Behörden oder in der Verwaltung von Handelsgesellschaften, Geschäften oder anderen Unternehmen.
  • Arbeiter: Führt manuelle Tätigkeiten so effektiv, zeit- und kräftesparend wie möglich aus, wobei es besonders auf deren Körperkraft und Ausdauer ankommt.
  • Barbier: Kürzt lange Haare und entfernt schlechte Zähne.
  • Barde: Unterhält oft auf der Straße, auf Jahrmärkten oder in Schänken das Publikum mit seinen Geschichten, Liedern und kleinen Kunststücken. Besonders talentierte und angesehene Barden werden auch an königlichen Höfen angestellt.
  • Baumeister: Plant und Konstruiert Gebäude.
  • Bote: Überbringt gegen Bezahlung Nachrichten an seine Empfänger.
  • Dieb: Verdient sein Geld mit Taschendiebstählen und ist auch in Organisationen anzutreffen (Diebesgilde).
  • Diener: Erledigt die Arbeit für Dienstherren und führt in Abwesenheit der Hausherren vertretungsweise den Haushalt.
  • Einbrecher: Lebt vom Einbrechen und Ausrauben fremder Häuser.
  • Erdarbeiter: Kann Erdarbeiten aller Art, wie beispielsweise das Ausheben von Gräben, das Aufschütten von Wällen oder das Ausheben eines Fundamentes rasch und effektiv durchführen.
  • Fallensteller: Stellt Fallen auf und nutzt diese in erster Linie zur Jagd von wilden und großen Tieren.
  • Falkner: Beschäftigt sich mit der Zucht und der Abrichtung von Falken und anderen Raubvögeln.
  • Flößer: Transportiert Baumstämme über den Fluss und ist oft unverzichtbar für die Holzhandwerker.
  • Flussschiffer: Betreibt die Binnenschiffahrt häufig mit Fährverbindungen an breiten Flüssen, an denen es keine Brücken gibt.
  • Fuhrmann: Betreibt einen Fuhrpark von Wagen mit entsprechenden Zugtieren. Auf diesen Fuhrpark greifen zum Beispiel Händler zurück.
  • Gärtner: Ist für die Pfelge von Zierpflanzen und Grünanlagen zuständig.
  • Gasthausbedienung (Kellner): Bedient die Kundschaft in Gaststätten mit Speis und Trank.
  • Geld-/Steuereintreiber: Veranlasst säumige Schuldner oder Steuerzahler zum Bezahlen ihrer Schulden, was mitunter eine beträchtliche Überredungskunst erfordert. Sie kann dadurch verkompliziert werden, dass der Betreffende sich der Bezahlung durch Flucht oder Untertauchen zu entziehen versucht, und man ihn erst auffinden muss. Geldeintreiber können sowohl für Privatleute als auch für den Staat tätig sein.
  • Geldleiher (Pfandleiher: Gewährt Gelddarlehen gegen ein Pfandrecht an beweglichen Sachen.
  • Geldverleiher: Können sowohl angesehene Bankiers wie auch gefürchtete Wucherer sein. Sie arbeiten oft mit Geld-/Steuereintreibern zusammen.
  • Gelehrter: Gebildete Personen, die oft auf einen Bereich spezialisiert sind. Rechtsgelehrte und verschiedene Wissenschaftler trifft man oft in Tempeln, Unversitäten und großen Bibliotheken an.
  • Geschichtenerzähler (Märchenerzähler ): Die Berufsfähigkeit des Geschichtenerzählers ähnelt stark dem Märchenerzähler, jedoch ist sie nicht allein auf die klassischen Sagen und Märchen spezialisiert. Sie umfasst statt dessen auch moderne Geschichten und Erzählungen, sowohl tatsächlich Geschehenes, wie auch Erfundenes, Nachrichten aller Art , Informationen, Berichte, Hof- und Gesellschaftsklatsch.
  • Händler (Kaufmann, Krämer): Verdienen ihr Geld mit dem Warenhandel. Oft sind sie auf eine Art von Waren spezialisiert. So gibt es zum Beispiel spezielle Waffenhändler oder Weinhändler aber auch Tier- und Sklavenhändler.
  • Hafenarbeiter: Helfen im Hafen bei der Beladung und Entladung von Schiffen.
  • Hebamme: Sind Geburtshelfer/innen
  • Heiler: Kann durch die Versorgung mit Wundheilmitteln den natürlichen Heilungsprozess beschleunigen und Heilungzauber wirken.
  • Herold: Genießt meist besonderes Ansehen als Bote oder Ansager eines Herrschers, Zeremoniemeistern, Schiedsrichtern bei Duellen und Turnieren sowie Organisatoren und Ordnungshütern bei den Adelsversammlungen eines Herrschaftsgebietes.
  • Informant: Sowohl freiberuflich für den Meistbietenden, für die Unterwelt, für Händler und Geschäftsleute, oder für die Behörden sind sie zur Beschaffung von Informationen oder als Spione tätig. Der Beruf kann sehr einträglich, aber auch sehr riskant sein.
  • Kartograph: Ist besonders bei der Erkundung von unbekanntem oder unerforschtem Gelände und bei Wildnisabenteuern nützlich.
  • Kopfgeldjäger: Lebt davon, steckbrieflich gesuchte und flüchtige Verbrecher oder geflohene Sklaven und Leibeigene zu suchen, aufzuspüren und zu fangen, um sie dann gegen eine Belohnung zurückzubringen. Die Haltung der Umwelt gegenüber der Kopfgeldjäger ist oft sehr negativ, da man sie mit bezahlten Mördern auf eine Stufe stellt. Im allgemeinen bemühen sie sich jedoch, die Gejagten lebendig zurückzubringen
  • Kräuterkundiger: kennt sich mit Kräutern aller Art aus und mischt heilende Tinkturen aus den Pflanzen der Natur.
  • Kunstmaler: Erschafft Kunstwerke mit allerhand Materialien auf Leinwänden.
  • Lebensmittelhändler: Handelt mit verschiedenen Lebensmitteln und ist daher auch in der Lage, die Qualität und Genießbarkeit von Lebensmittel zu prüfen und festzustellen.
  • Leuchtturmwärter: Hält den Leuchtturm instand und lebt zumeist mit seiner Familie auf oder in unmittelbarer Nähe des zu wartenden Leuchtfeuers.
  • Messer- und Scherenschleifer: Schärft alte Messer und Scheeren mit Hilfe ihres Schleifsteines.
  • Musikant: Versteht sich im Umgang mit Musikinstrumenten. Sie sind nahezu überall anzutreffen (Gasthäuser, auf der Straße, am königlichen Hof aber auch bem Militär).
  • Nachtwächter: Verrichtet nächtliche Streifen- und Wachdienste in den Städten, wobei er auf Feuer, Einbrüche und andere Vorkommnisse achtet, nötigenfalls Alarm schlägt, und die Stunden ausruft. Der Dienst der städtischen Nachtwächter wird mit dem der Stadtwachen eng koordiniert. Daneben kann ein Nachtwächter auch für Privatleute arbeiten, um Warenlager, Gastwirtschaften, Geschäftsleute oder Privathäuser nachts zu bewachen.
  • Naturkundiger: Kennen sich gut mit der Pflanzen- und Tierwelt aus. Oft können sie mit Hilfe von Kräutermixturen Krankheiten lindern oder gar heilen.
  • Navigator: Sind gesuchte und hochbezahlte Spezialisten mit guten Aufstiegsmöglichkeiten zum Schiffskommandanten. Dieser Beruf entspricht dem des Steuermanns, jedoch ist ein Navigator auf die Navigation eines Schiffes spezialisiert. Er hat umfassende Kenntnisse über Schifffahrtsrouten, Häfen, die Lage von Inseln, den Verlauf von Küsten, Riffen, Klippen und Buchten, Lande- und Anlegemöglichkeiten, und natürlich auch über die jeweiligen Gefahren, Risiken und Vorteile. Außerdem kann ein Navigator selbständig Karten von See- und Küstengebieten anfertigen, und besitzt daneben auch die üblichen Fähigkieten eines Steuermanns.
  • Offizier: Ein Soldat, der fähig ist, größere Einheiten wie eine Kompanie, ein Regiment oder eine Division zu kommandieren.
  • Philosoph: Forschen nach der Wahrheit und der Erkenntnis der menschlichen Erfahrung, um damit ein tieferes Verständnis der Welt zu ermöglichen. Philosophen versuchen stets, eine Angelegenheit nicht einseitig zu sehen, sondern alle erforderlichen Faktoren für eine gerechte Beurteilung zu berücksichtigen. Das philosophische Studium erfordert ein hohes Maß an Selbstbeherrschung, so dass ein Philosoph nur selten zu vorschnellem Handeln neigt, sondern meist bereit ist, in Ruhe abzuwarten.
  • Prostituierte: Vermietet ihren Körper an ihre Freier.
  • Rechtsgelehrter: Kennt sich mit der Auslegung der regional gültigen Rechtssprechung aus und ist meistens an den Gerichten oder bei den Stadtwachen und beim Militär anzutreffen.
  • Redner: Werden meist für Feierlichkeiten und Begräbnisse, aber auch für politische Kundgebungen und private Feste engagiert, um passende Lob-, Trauer-, Gedenk- oder Werbereden zu halten. Daneben verfassen sie auch für Personen, die selber eine Rede halten wollen oder müssen entsprechende Texte, wenn diese dafür keine Zeit oder nicht die notwendige Begabung haben. Das kommt vor allem bei Politikern vor, die sich ihre Reden oft von fest angestellten Rednern ausarbeiten lassen.
  • Reeder: Betreibt eine Schiffsflotte.
  • Scharfrichter: Verhängt und vollstreckt gerichtliche (Todes-)Urteile.
  • Schauspieler: Die soziale Stellung von Schauspielern von Region zu Region stark variieren. In manchen Gegenden stehen sie auf einer Stufe mit Bettlern, Dieben und Gauklern, in anderen sind sie anerkannte und gefeierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
  • Schmuggler: Bringt wertvolle Waren versteckt ins Land, ohne dafür Steuern oder Zölle zu entrichten.
  • Schreiber: Ist im Lesen und Schreiben gelehrt und beschäftigt sich mit der Abschrift von Büchern und Dokumenten oder mit der Verfassung von Protokollen.
  • Schwerarbeiter: Ähnelt dem des Arbeiters, ist jedoch auf schwere Arbeiten spezialisiert, wie zum Beispiel Abbrucharbeiten oder Strassenarbeiten.
  • Seemann: Stellt die Besatzung von Schiffen dar und hat entsprechende Kenntnisse in der Bedienung großer Schiffe.
  • Sklavenaufseher (Sklavenhändler): Ist in der Lage, Sklaven und ganze Sklavengruppen für eine möglichst effektive und reibungslose Durchführung von Arbeiten einzuteilen und dabei zu überwachen, sowie die Konstitution, Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft eines Menschen - vornehmlich eines Sklaven - zu beurteilen.
  • Steinbrucharbeiter: Ähnelt dem Schwerarbeiter, ist aber auf die Tätigkeit in einem Steinbruch spezialisiert.
  • Steuermann Der Steuermann ist Mitglied der Schiffsbesatzung und hat die verantwortungsvolle Aufgabe, dass Schiff auf Kurs zu halten und sicher ans Ziel zu bringen.
  • Tänzer: Ist im Tanz geübt und verdient sein Geld mit ihre Darbietungen.
  • Tierpfleger: Kennt sich mit den Bedürfnissen von Tieren aus und wird daher in Ställen oder bei der Tierzucht eingesetzt.
  • Totengräber: Kennt sich mit der Durchführung von Begräbnisriten und Ritualen aus. Außerdem hat er allgemeine Kentnisse über Grabanlagen und Grabbeigaben. Er ist auch fähig, selbständig kleinere Grabanlagen, wie beispielsweise einen kleinen Friedhof zu planen und anlegen zu lassen.
  • Träger: Ist in der Lage, schwere und unhandliche Lasten mit geringstem Kraftaufwand so schnell wie möglich über längere Strecken zu transportieren. Diesen Beruf findet man vorwiegend in Gebieten, in denen Tiere als Lastenträger entweder selten oder aber nicht zu gebrauchen sind.
  • Unteroffizier: Ein Soldat, der fähig ist, eine Gruppe Soldaten (zwischen 8 und 50 Mann) auszubilden und zu führen, oder eine spezialisierte Tätigkeit im Militär auszuüben.
  • Verkäufer: Verkauft Waren in Läden im Dienste der Händler.
  • Verwalter: Kann beispielsweise einen Gutshof, eine Behörde, ein Geschäft, eine Fabrik, ein Warenlager oder eine ähnliche Einrichtung leiten und die Tätigkeit der dort Beschäftigten koordinieren.
  • Viehtreiber: Kann kleinere und grössere Vieherden sammeln und über kürzere und längere Strecken an ihren Bestimmungsort treiben – auch durch die Wildnis.
  • Vorarbeiter: Neben den Fähigkieten eines Arbeiters kann ein Vorarbeiter eine Arbeitsgruppe führen, die Arbeiter den Erfordernissen entsprechend einteilen, ihre Tätigkeiten koordinieren und somit für eine rationelle, effektive Durchführung der Arbeit sorgen.
  • Wächter (Büttel, Bannwart): Entspricht etwa dem des heutigen Polizeibeamten. Ein Wächter ist in der Lage, polizeiliche Aufgaben wie Schutz- und Streifendienst, kriminalistische Ermittlungen und Personenschutz durchzuführen. Er kann sowohl in Stadtwachen als auch um privaten Bereich zur Bewachung von Privathäusern, Warenlagern oder Geschäften tätig werden.
  • Waldarbeiter: Zerhackt gefällte Bäume und verbringt sie zum Abtransport – Hilfskraft des Holzfällers.
  • Waldläufer: Spezialisten für die Suche und das Auskundschaften neuer Wege in der Wildnis.
  • Wilderer: Ähnelt dem Jäger und Fallensteller. Seine Beute sucht der Wilderer sich zumeist in Revieren, in denen das Jagdrecht Adligen oder anderen hochstehenden Personen vorbehalten ist. Wilderei kann recht einträglich, aber auch gefährlich sein, da in den meisten Fällen hohe Strafen darauf stehen.
  • Wirt: Betreibt üblicherweise ein Gasthaus, eine Taverne oder eine Schenke und lebt vom leiblichen Wohl seiner Gäste.
  • Wrackberger: Wird entweder im Auftrag von Reedern und Kapitänen, oder bei aufgegebenen Wracks auch auf eigene Rechnung tätig. Als Bergungsexperten ist er bemüht, havarierte Schiffe ganz, zumindest aber deren Ladung zu bergen und einzubringen. Der Beruf ist nicht ungefährlich, kann aber sehr einträglich sein. Für eine Schatzsuche unter Wasser ist ein Wrackberger nahezu unentbehrlich.
  • Zoll-/Steuerpächter: Privatmann, der von einem Herrscher oder dem Staat die Zoll- oder Steuerrechte eines Gebiets, einer Straße, einer Stadt, eines Hafens oder eines Grenzübergangs gepachtet haben, und nun gegen eine prozentuale Beteiligung an den Nettoeinnahmen die Zölle und Steuern erheben und einziehen.
  • Zöllner (Zoller, Zoliheber, Mautner): Erhebt an Zollstätten, die vorwiegend an den Grenzen eines bestimmten Gebiets liegen, alle Arten von Abgaben wie Straßen- und Brückenzölle, Stadtzölle, Schiff-, Ufer- und Hafenzölle.

Quellen: Wikipedia, Edalon

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