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Elave

Geselle

  • »Elave« ist weiblich

Gilde: Faroth Tong

Allianz: Unentschlossen

Einträge im Lexikon: 1

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Freitag, 18. August 2017, 17:22

Kurzbeschreibung

Aktuell: Sklavin im Besitz der Sedura Norven Dres.

Artikel

*aktualisiert* (18.08.2017)




Charakterdaten

Name: Elave

Geschlecht: weiblich

Herkunft: Ein kleiner Ort in Hochfels

Geburtszeichen: Die Liebende
Geburtstag ist der 12. Morgenröte

Alter: ~ 24 Jahre


Aussehen

Grösse: ~ 1,70 m

Haarfarbe: strohblond

Augenfarbe: blau

Gewicht: ~ 55 kg (aktuell vielleicht sogar noch etwas weniger)

Optische Auffälligkeiten:
Eine kleine schwarze Rose unterhalb des Haaransatzes im Nacken (je nach Frisur vom Haar verdeckt). Kundige mögen darin das Zeichen eines Sklavenhändlerringes, um den es in den vergangenen Jahren jedoch ruhig geworden ist, erkennen.



Elaves Haut ist alles andere als makellos. Sommersprossen bedecken Gesicht und Schultern. Auch andere Pigmentflecken. Seitlich an der linken Brust befindet sich ein kleines Muttermal. Ebenso etwas oberhalb der rechten Hüfte.

Biographie/Geschichte

In Kurzform (ein Teil befindet sich ausführlicher unter "Charaktergeschichten" hier im Forum; allerdings schon ein sehr früher Eintrag: Elave - Ein Weg in die Sklaverei)

Elaves Eltern sind brave bretonische Handwerksleute, die sich nach dem Verlust ihres Eigenheimes einen guten Neuanfang in der Fremde
versprochen haben. Mit allem was ihnen geblieben war und mit ihren drei Kindern machten sie sich mit einem Fuhrwerk auf von Hochfels nach
Himmelsrand, um ihr Handwerksgeschick den Nord anzubieten.

Auf dem alles andere als einfachen Weg erlitten sie irgendwo in Himmelsrand einen Radbruch und gerieten auch noch in einen heftigen
Schneesturm. Die Kinder unter ihre Fittiche nehmend kauerten sie sich unter dem Wagen zusammen, den eisigen Tod vor Augen. Die Mutter
versuchte die Kinder mit einem sanften Lied zu beruhigen.

Durch den Gesang schien eine andere Gruppe Reisender auf die in Not geratene Familie aufmerksam geworden zu sein. Die Erleichterung der
braven Leute war zunächst groß... doch stellte sich heraus, dass es sich um eine Gruppe Sklavenjäger handelte, die - mit bisher schlechtem Fang - auf dem Weg zurück nach Morrowind waren.

Alles betteln und flehen half nichts, die Sklavenjäger - erfreut über diesen unerwarteten und leichten Zusatzfang - verschleppten die ganze
Familie nach Morrowind, um sie an Sklavenhändler zu verkaufen.

Die Familie wurde auseinandergerissen. Elave wurde, zusammen mit ihrer Mutter, an die Schwarze Rose verkauft.
Elaves Vater wurde als Arbeiter in eine Schwefelmine verkauft. Die Lebenserwartung solcher Arbeiter ist gering und es ist fraglich ob er
noch lebt - aber wer weiß?
Was aus ihren Geschwistern wurde, weiß Elave bisher nicht, obwohl sie hofft, dass sie noch irgendwo da draussen und am Leben sind.
Damals war Elave gerade 14, ihr Bruder war bereits 16 und ihre kleine Schwester erst 7 Jahre alt. Das ganze liegt nun beinahe 10 Jahre zurück.

Bei der Schwarzen Rose wurde Elave zunächst von der Mutter getrennt mit anderen Kindersklaven in einem großen Massenkäfig untergebracht.
Nach einer Einschätzung, wofür sie zu gebrauchen sei, wurde damit begonnen sie zur Haussklavin auszubilden und ihr "Manieren" beizubringen. Gleichzeitig diente sie als Druckmittel, um ihre Mutter gefügig zu machen.
Aufgrund ihrer Folgsamkeit und ihres untertänigen Gehorsams wurde es ihr eine Zeitlang gestattet mit ihrer Mutter in einer Sklavenhütte der Schwarzen Rose untergebracht zu sein.

Ihre "Ausbildung" war noch nicht abgeschlossen, als sie nach einigen Monaten - die eine Ewigkeit zu sein schienen - an einen Telvanni-Zauberer, der angetan davon war Mutter und Tochter gemeinsam erstehen zu können, weiterverkauft wurde.

Der Käufer verwendete Elave zunächst als Hilfe in der Küche und für alle niederen Hausarbeiten. Drei Jahre nachdem ihre Mutter und sie an den Hexenmeister verkauft wurden, verstarb ihre Mutter bei einem Experiment des Meisters - die genaueren Umstände des Todes fand sie erst sehr viel später heraus.

Von da an musste Elave zusätzlich zu allem anderen dem Meister auch in seinem Labor zur Hand gehen.

Der Meister war launisch und jähzornig und verhängte harte Strafen, die er entweder selbst ausführte oder bei deren Ausführung er zuschaute, wenn etwas nicht nach seinem Wunsch ausgeführt wurde, allerdings hegte er keinerlei sexuelles Interesse an seinen Sklavinnen und Sklaven. Auch verwendete er keine Namen für seine Sklavenschaft, sondern betrachtete sie eher "sächlich".

Ganz anders der Sohn des Hauses, dessen Interesse an Elave wuchs, als sie immer fraulicher heranwuchs. Wurde er zunächst einfach nur zudringlicher, bediente er sich Elave - wie auch anderer Sklavinnen und Sklaven seines Vaters ohne dessen Wissen - irgendwann einfach als sexuelles Spielobjekt für sich selber oder auf ausgefallenen Orgien mit seinen ungestümen Freunden, die darum wetteiferten die Sklaven spüren zu lassen, wie sehr sie ihnen überlegen waren und das sie mit ihnen tun konnten oder sie tun lassen konnten, was immer sie wollten.

Wohl um Elave zu quälen, erzählte der Sohn des Hauses ihr einmal, auf welche Art und Weise ihre Mutter aus dem Leben geschieden ist.
Das war der Moment, in dem in Elave der Plan heranreifte, diesem Herrn und seinem Haus, diesem Dasein, zu entfliehen.
Dennoch dauerte es von da an noch weitere Monate, bis ihr die Flucht - zunächst einmal - gelang.

In der Fremde, auf sich alleine gestellt, gejagd, begann Elave die Suche nach dem Rest ihrer Familie. Sie schlug sich als Tagelöhnerin durch, oder, wenn es gar nicht anders ging, in dem sie ihren Körper anbot, oft nur für eine warme Mahlzeit und einen trockenen Platz für die Nacht. Oder um an Informationen über ihren Vater, ihren Bruder und ihre Schwester zu gelangen.

Tatsächlich fand sie heraus, in welche Schwefelmiene ihr Vater und ihr Bruder verkauft wurden. Als sie dort eintraf, war ihr Vater ein gebrochener Mann, in dem es kaum noch einen Lebensfunken gab. Nichts war mehr übrig von der Fröhlichkeit und dem Witz, an die sich Elave aus ihrer Kindheit erinnerte. Die Dämpfe der Miene hatten den Körper ihres Vaters vergiftet und ausgezehrt. Gegen Gefälligkeiten ließ der schmierige Mienenvorarbeiter sie zu ihrem sterbenden Vater. Er hatte schon länger gelebt, als manch anderer in den Schwefelmienen. Seine Tochter in Freiheit zu sehen gab ihm den Frieden um loszulassen. Er verstarb weinend und um Verzeihung bittend in Elaves Armen. Nun konnte er wieder mit seiner Frau vereint sein.

Von ihrem Vater hatte Elave auch erfahren, dass ihr Bruder schon wenige Monate nach der Versklavung nach einem Sklavenaufstand als abschreckendes Beispiel lebendig gepfählt worden war. Eines der aufgespießten Skelette am Zugang zur Miene war er. Gegen weitere Gefälligkeiten erlaubte der Vorarbeiter ihr das Skelett ihres Bruders und den Leichnam ihres Vaters mitzunehmen, um sie zu bestatten.
In einem fremden Land, am Ufer eines fremden Meeres, in kargem, aschedurchsetzten Boden, aber der über dem Meer aufgehenden Sonne zugewandt, fanden sie ihre letzte Ruhestätte. Beiden legte sie ein geschnitztes Stück Holz mit ihren Namen mit ins Grab, damit sie nicht vergessen würden.

Von dort aus folgte Elave dem Strand. Ernährte sich von Seetang und Krabben. Bis sie auf ein Schiff stieß. Die Mannschaft füllte die Frischwasservorräte auf. Es waren Piraten. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus vielen Völkern. Natürlich kannten sie die Bedeutung der schwarzen Rose in Elaves Nacken. Sie nahmen sie als Beute mit.

Im tiefen Süden, wo man die Abschaffung der Sklaverei nicht ganz so ernst nahm, unter brennender Sonne, auf heißem, weißen Strandsand, wurde sie erneut verkauft. Eine rothwardonische Händlerin nahm sie in ihren Hausstand auf. Es war so ganz anders als der Schmutz, die Erniedrigung und die Benutzung, die sie aus ihrer früheren Sklavenzeit kannte. Sie bekam wunderschöne seidige Kleider, lebte mit anderen Sklavinnen in einem großzügigen, schattigen Raum, schließ auf weichen Kissen. Immer gab es genug zu Essen und zu trinken. Exotische Früchte und süßen Wein. Scharf gewürztes Fleisch und weißes Brot. Täglich durften die Sklavinnen baden. Salbten sich mit Düften ein. An manchen Tagen ging die Sklavenvorsteherin, selbst eine Sklavin, mit den übrigen Sklavinnen an den Strand, der zum Haus der Herrin gehörte, und alle badeten und alberten im Meer. Die Sklavinnen wurden nach ihren Fähigkeiten und Neigungen zur Arbeit eingeteilt. Elaves Kochrezepte aus ihrer alten Heimat, vor allem Süßspeisen, fanden großen Anklang.
An den Abenden wurde oft musiziert oder es wurden Geschichten vorgelesen. Jeder setzte alles daran, dass es der Herrin gut ging. Nicht, weil sie es mussten, sondern weil sie es wollten.
Natürlich gab es auch manchesmal Strafen, wenn ein Fehler gemacht wurde. Eine Herrin muss eben auch streng sein, damit die Sklavin weiß, wo die Grenzen sind.
Stets führte die Herrin die Strafen selbst aus. Und immer sagte sie nach der Strafe, dass sie der Sklavin, die sie enttäuscht hatte, vergebe.
Danach achtete sie sehr darauf, dass die übrigen Sklavinnen sich gut um die Bestrafte kümmerten, sie pflegten und versorgten, bis es ihr wieder gut genug ginge, um ein nützliches Teil des Hausstandes zu sein.

Wenn es nach Elave gegangen wäre, so hätte sie für alle Zeit ihrer Herrin in diesem Anwesen dienen wollen. Doch das war ihr nicht vergönnt.

Eines Tages kam ein Schiff. Plünderer aus dem Norden. Erbarmungslos fielen sie über das Anwesen her, zertrümmerten mit ihren Äxten, was ihnen im Weg war - Tore, Türen, Menschen. "Tod den Sklavenhaltern", schrien sie. Aber töteten gleichermaßen Sklavinnen wie Freie. Lange stellte die Herrin sich ihnen in den Weg. Doch irgendwann fiel sie unter dem Ansturm der Nord.
Wer noch lebte wurde zusammengetrieben. Und alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde in Säcke und Kisten verpackt.
Wer kein Sklave war, wurde vor aller Augen aufgehängt.
Zu den verbliebenen Sklavinnen wurde gesagt, dass sie nun frei wären. Und als erstes wurde Dankbarkeit für die Befreiung eingefordert.
Danach wurden die "befreiten" Sklavinnen unter den Nord verteilt, die selbst noch keine Frau hatten, oder deren Frauen verstorben waren. Elave wurde einem Nord mitgebracht, dessen letzte Frau jüngst verstorben war.
Nach langer Fahrt wurde sie an ihn übergeben. Es war ein Baum von einem Mann, doch gezeichnet von hohem Alter. Das Haus und Hof waren in schlechtem Zustand. Der Mann war grobschächtig und unwirsch. Die Hochzeit eher eine Formalie. Elave war bereits seine vierte Frau. In der Hochzeitsnacht schlief er betrunken auf ihr ein, unfähig seiner ehelichen Pflicht nachzukommen. Im Haus wohnten auch noch seine fünf verwahrlosten Kinder aus vorherigen Ehen. Das älteste schon so alt wie Elave, das jüngste gerade mal fünf.
Der alte Nord behandelte Elave eher wie ein Stück Vieh. Aber die meiste Zeit beachtete er sie gar nicht. Sie ging ihren häuslichen Pflichten nach. Frei unfrei. Sie sorgte dafür, dass die Kinder ordentlich gekleidet waren, dass es immer ausreichend zu essen gab, sie versorgte die Tiere im Stall und auf dem Hof, lehrte die Kinder lesen, und erduldete es klaglos, wenn ihr Mann wiedereinmal versuchte, ihr sein nächstes Kind einzupflanzen... in der Gewissheit, dass es nicht gelingen würde. Dafür hatte sie mit einem Kraut vorgesorgt, dass sie im Garten, zwischen anderen Kräutern und Gemüsen, anbaute.

Noch nicht ein Jahr war vergangen, als ihr Mann röchelnd seinen letzten Atemzug tat.
Sie sorgte für ein schönes Begräbnis im Familiengrab, bekochte die angereisten Verwandten und Bekannten. Die Erben teilten den Besitz unter sich auf. Elave hatte keine Ansprüche, die Ehe war dafür zu kurz, und sie war eine Fremdländerin.
Unter den Verwandten war niemand, der sie übernehmen wollte. Schließlich müsse man sich ja schon um die Kinder kümmern, eine Fremde kann man nicht gebrauchen. Man gab ihr ein Bündel Brot und einen Wasserschlauch und schickte sie mit dem fort, was sie am Leibe trug.

So steht sie nun da. Frei, ohne etwas mit Freiheit anfangen zu können...

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com