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Vrall

Gelehrter

  • »Vrall« ist männlich

Gilde: Bund der Triskele

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

Einträge im Lexikon: 1

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Donnerstag, 6. März 2014, 00:56

Kurzbeschreibung

Ein alternder Bretone, der seinen Lebensabend in Hammerfell als Ritter des Zirkels von Arkay verbringt.

Artikel




Name: Apsalon von Wegesruh
Ehemals: Frementis du Salem
Herkunft: Königreich Wegesruh
Profession: Ritter des Zirkels
Gottheit: Arkay
Alter: 55 Jahre
Geburtsjahr: Jahresmitte 527, 2Ä
Geboren unter: Dem Sternzeichen des Rosses


Aussehen:
Apsalon trägt eine immer dünner werdende Schicht grauer Haare, die seine hohe Stirn komplett freilegen, aber den Kopf bedeckt halten. Hinein mischen sich immer wieder silberne Strähnen, die sein Alter gebracht hat. Unter relativ dünnen Augenbrauen blicken einem große mandelförmige Augen mit einer blaugrünen Iris entgegen, das Gesicht wird von hohen Wangenknochen betont. Sein Kinn läuft relativ spitz zu, wird aber von einem ausladenden Schnurbart verdeckt, dessen Ecken sich einkräuseln und der von dem Ritter mit penibler Genauigkeit in Form gehalten wird. Sein Körperbau wirkt kräftig, doch seine faltigen Hände verraten sein Alter, auch wenn ihr Griff immer noch stark ist. Er ist etwas kleiner gewachsen, was die Waffe in seinen Händen noch größer wirken lässt. Das massive Großschwert aus schimmernd blauem Stahl findet normalerweise in einer Lederschlaufe an seinem Rücken Platz. In der Tradition seiner Herkunft bevorzugt der Bretone wallende Wappenröcke in verschiedenen Farben über simpler Kette, dazu Fellhosen und Stiefel und Handschuhe aus gebürstetem Leder. Der heiße Wüstensand forderte auch von ihm seinen Tribut, sodass man den Ritter außerhalb der Städte mit einem Kopftuch oder einem das Gesicht vermummenden Kapuzenumhang antreffen kann, beides in Weiss. Zu seinen steten Begleitern zählen einerseits ein Amulett Arkays und andererseits ein wechselndes Sammelsurium an Büchern.

"Sand. Der Schnee der Wüste. Nur schmilzt er leider nicht."


Der lange Weg zum Ritterschlag
Das Haus du Salem besaß in der zweiten Ära einige Ländereien und eine kleine Wehrburg im Norden Wegesruhs in der Nähe von Orsinium. Das blaue Blut verdankte man einem Mann, der für das gesamte Haus namensgebend gewesen war: Salem dem Runden. Ein muskelbepackter Krieger sollte der große Vorfahr gewesen sein, so erzählte man sich. Einer im Dienste eines lange schon begrabenen Königs, für seine Mithilfe in den zahllosen Scharmützeln gegen Dolchsturz mit Titel und etwas Land belohnt. Demselben Land, das sich in Hunderten von Jahren nicht verändert hatte. Die du Salem nahmen wenig Anteil an Geschäften und waren zu Hofe vor allem als unerschütterlich treue Vasallen des Königs bekannt. Man stellte vielversprechende Söhne als Knappen bereit, ritt sein Banner gegen jeden Feind des Königreiches, besaß aber darüber hinaus wenig Macht. Ein ruppiger Soldat aus dem gewöhnlichen Volk hatte die Linie von Rittern begründet, ihm war in seiner Einfachheit kein besserer Name als sein eigener eingefallen gewesen und dieses Denken setzte sich von Generation zu Generation fort. Man erkannte Salem als Vorfahr und Idol an, dankte dem König noch heute mit Lehenstreue und lebte ansonsten ein bescheidenes wenn auch kriegerisches Leben. In diesen rauen Haufen wurde der drittälteste Sohn Frementis hineingeboren und früh auf seine Fähigkeit im Kampf getestet. Er enttäuschte nicht. Als die Kinder das entsprechende Alter erreicht hatten, statteten Magier der Burg einen Besuch ab und klopften sie auf magische Begabung ab. Auch hier offenbarte Frementis im Gegensatz zu seinen Brüdern eine Affinität zur Widerherstellungsmagie, doch für seine Familie war eine Ausbildung als Zauberwirker undenkbar. Ein weiterer Grund, weshalb andere Adelshäuser nicht allzu positiv von den du Salem sprachen. In seiner Berufswahl verfolgte der Junge seinem Stand entsprechend die Ausbildung zum Ritter. Bald nahm ihn ein Herr eines Ordens als Page an, ernannte ihn mit dem Erreichen des vierzehnten Lebensalters zum Knappen und musste ihn alsbald notgedrungen in den Kampf schicken. Das Hexenvolk von Hochfels hatte nämlich unter Durcorach dem schwarzen Drachen genug Mut gefasst, um im Schwächeln der kaiserlichen Macht einen raschen Schlag gegen Wegesruh zu führen. Aus dem Schlag wurde eine über einen Monat dauernde Belagerung, bei der sich der frische Knappe Frementis verdient machen konnte. Diese und weitere Taten im Dienste des Reiches ermöglichten ihm mit dreiundzwanzig Jahren den Ritterschlag, womit er sofort in den Orden seines Herrn übernommen wurde.

"So sehr ich mein Haus zu hassen begonnen habe, bin ich doch nicht alles von ihrer Halsstarrigkeit losgeworden.
Vielleicht ist es auch einfach nur das Alter..."



Streitfall im Orden
Sir Frementis du Salem von da an, bereiste die kommenden Jahre alle Teile des Königreiches und setzte die Macht des frisch ernannten Großkönigs um. Da sich mit der Gründung des Bündnisses 541 die Wogen zu glätten begannen, wurden die Orden vor allem mit dem Schutz der Grenzen betreut. Der in der Blüte seines Lebens befindliche Ritter war überheblich geworden und führte die Befehle mit Wehmut aus, da seiner Ansicht nach wegen eines Stück Papiers den umliegenden Königreichen und ganz besonders den Orsimern nicht mehr zu trauen wäre als normal. Die alten, nicht beglichenen Rechnungen würden nicht einfach offen bleiben und sein Haus an der Grenze zu ihrer Stadt misstraute den Orks auf jedem Schritt, den sie taten. Mehr als einmal fand sich Frementis im Streit mit einem Ordensmitglied wieder, sodass ihm bald der Ruf eines Unruhestifters anhaftete. Viele Ritter teilten aber seine Bedenken, sodass der Orden drohte in zwei Lager gespaltet zu werden. Die in den Reihen entstandenen Spannungen gipfelten schließlich damit, dass der Großmeister selbst im Suff ihn zu einem Ehrenduell herausforderte, um endgültig festzulegen wer Recht hatte. Frementis blieb seiner Meinung nach keine Wahl, also schlug er den torkelnden Kontrahenten wo er stand nieder, begriff aber erst danach vollends, was er getan hatte. Doch zu spät. Schneller als er reagieren konnte, nahm man ihn gefangen und warf ihn in den Kerker. Dort blieb er aber nicht lange, da das Duell unter Einverständnis beider abgehalten worden war und deswegen Legitimität besaß. Ihm konnte zwar nicht der Prozess gemacht werden, jedoch wurde er wegen Aufrührertum aus dem Orden hinausgeworfen. Großkönig Emeric ließ Gnade vor Recht ergehen, als er ihn seinen Ehrentitel aufgrund früherer Verdienste behalten ließ.

"Ich habe ihm den Kopf von den Schultern geschlagen, aber ich habe nicht angefangen! Wenn man einem aufmüpfigen Bengel - und ich war aufmüpfig - Manieren beibringen will, sollte man noch imstande sein die eigene Hose zu finden."


Wanderschaft am Bjoulsae
Mit blauem Auge davon gekommen führte Frementis‘ Weg sofort heimwärts, nur um festzustellen, dass man ihm Zutritt zu den Ländereien seiner Familie verwehrte. Die du Salem duldeten keinen Ungehorsam und hatten ihn als einen der ihren verstoßen. Erst jetzt wurde dem Mann das volle Ausmaß seiner Taten bewusst, er hatte seiner Familie die größte Schande bereitet, die es gab. Da ihn dort nichts mehr hielt, begab er sich auf Wanderschaft und nahm einen neuen Namen an: Sir Apsalon von Wegesruh. In Anlehnung an einen seiner nach Süden gegangenen Vorfahren, dessen Name jetzt noch als Schimpfwort innerhalb der Familie gebraucht wurde. Seine ehemalige Sippe sollte bei seiner Erwähnung wissen, dass in seinem Herzen keine Liebe mehr für sie übrig war. Er zog die nächsten Jahre als Wanderritter ohne echten Titel umher, verließ im Alter von zweiunddreißig das Königreich und begann durch die Küstenstädte entlang des Bjoulsae zu ziehen. Die lange Zeit der Wanderschaft hatte den bald Fünfunddreißigjährigen seine Herkunft verleugnen lassen, er hatte das Söldnerhandwerk versucht und war den Freudenhäusern und dem Wein zuträglicher geworden, als er beabsichtigt hatte. Eines Morgens in irgendeinem kleinen Fischerdorf wurde er dieses Lebens überdrüssig und beschloss, sich um jeden Preis zu seinem Recht zu verhelfen. Er war immer noch ein Ritter, also brauchte er eine Aufgabe, die dieses Standes würdig wäre und weder sein verbohrtes Haus noch ein Trunkenbold konnten ihn daran hindern. Noch im selben Monat streifte er sich den Wappenrock wieder über, den er durch einfacheres Leder ersetzt hatte und nahm das nächste Schiff gen Süden. Nun wollte er wirklich dem Vorbild Apsalons folgen, wenn er schon dessen Namen trug.

"Mein Schwertarm ist nicht mehr zu kaufen. Die Zeit ist vorbei."


In der Wüste angekommen
Der neu gefundene Eifer kam nicht sofort zu tragen, denn nach seiner Ankunft in Hammerfell wusste der Ritter nicht wohin. Das fremde Land und seine vom Sand verschlungenen Städte gaben Apsalon anfangs viele Rätsel auf und auch die Natur der Rothwardonen mutete ihm seltsam an. Er ertappte sich bald dabei, dass er in Ermangelung einer besseren Idee die selbe Methode wie am Fluss verfolgte: Er wanderte in der nicht enden wollenden Alik’r Wüste umher, manchmal als Reisegast einer der vielen Karawanen, manchmal als ihr Leibwächter. Bei den sagenumwobenen Kampfkünsten der Wüstenleute konnte er sein Schwert zu vielen Zwecken einsetzen. Als Fremdling hielt er sich aber immer so nahe wie möglich an die Küstenstädte und wagte keine Ausflüge in tiefere Teile der Dünenlandschaften, noch nicht. Trotz der sengenden Hitze und des lästigen Sandes bot ihm Hammerfell etwas, das er lange nicht mehr gekostet hatte: Vergessen. Zwar begegnete er ab und an anderen Bretonen, aber diese behandelten ihn seines Standes angemessen und fragten selten nach seiner Herkunft. Hochfels schien ihn aus seinem Gedächtnis gestrichen zu haben, was dem nun schon in die Vierziger reichenden Rittersmann nur recht war. Allmählich lernte er auch die Gebräuche und Sitten der Rothwardonen kennen und obwohl ihn noch lange vieles irritieren sollte, so fand er sich bald recht gut in seiner Wahlheimat zurecht. Besonders die Legende von Tu’whacca, den er als Arkay kannte, faszinierte ihn. Weniger wegen seiner Gläubigkeit, sondern weil sein Gesprächspartner Jaran, ein dunkelhäutiger Priester es meisterhaft verstand, einen mit den simpelsten Geschichten mitzureißen. In einem anderen Gespräch am Lagerfeuer sollte Apsalon im Witz erklärt haben, dass der „Gott der Gleichgültigkeit“ wohl sein Gott wäre, da sich keiner mehr um diesen alten Krieger scheren würde. Trotz des danach entstandenen Gelächters blieb beiden dieser Gedanke im Hinterkopf.

"Diese Wüstenleute sind so launisch wie der Wind, der über ihr Dünenmeer heult. Aber bei Oblivion, was für Kämpfer!"


Die wahre Bestimmung
Hätte seine Sippe ihm den tieferen Zugang zur Magie ab von ein paar nützlichen Heilzaubern nicht verwehrt, so wäre aus Apsalon vielleicht ein großer Magier geworden, denn seine gesprochenen Worte setzten sich binnen der nächsten Monate in die Tat um. Seine Freundschaft mit dem Totenpriester wuchs genauso wundersam an wie der Reiz, den er plötzlich für die göttlichen Neun empfand. Er begann selbst Bücher zu studieren, stattete verschiedenen Tempeln Besuche ab und verlor sich in Diskussionen über die Bedeutung der Götter für die Sterblichen. Jaran blieb lange Zeit misstrauisch, hatte den alternden Ritter doch bei ihrem ersten Aufeinandertreffen wenig bis auf das Handwerk mit dem Schwert interessiert. Nun, so erklärte er ihm aber eines Tages, schien langsam doch noch aus dem alten Narren ein besserer Mann zu werden. Und es stimmte, wie Apsalon auffiel. Er hatte an Biss verloren, aber nicht an Stärke. Er hatte das Wandern aufgegeben und sich mit Kraft, aber auch mithilfe seines Geistes einen Platz in Hammerfell erkämpft. Nun brauchte er nur mehr noch eine Aufgabe und wusste auch schon, welche das sein würde...

"Kann sich ein in die Jahre gekommener Mann keine neuen Ziele stecken? Seht meine Initiation als Absicherung.
So kurz vorm kalten Grab will man sich mit dem Totengott doch gutstellen, nicht?
"



Ausbruch des Chaos

Als 578 der Seelenbruch das Zentrum Tamriels zu zerbersten drohte und seine Wellen des Chaos über den Kontinent sandte, wurde Apsalon von einem unbeschreiblichen Schmerz erfüllt, der ihn laut aufbrüllen ließ. Er schreckte peingebeutelt von seinem Bett im Tempel von Schildwacht hoch und übergab sich in der Reaktion darauf fast auf seine Akolythenroben. Noch im Affekt umfasste er den Griff seines leicht staubigen Großschwertes und bereute diese Entscheidung nicht, denn schon wenige Minuten später musste er ihren Gräbern entstiegene Leichen zusammen mit anderen Brüdern den Garaus machen. Seine jahrzehntelange Erfahrung half ihm dabei mehr als nur einen unbewaffneten Arkaypriester zu retten. Als sich der Staub des Kampfes zu legen begann, erreichten erste Nachrichten den Tempel. Anscheinend waren ähnliche Zustände überall im Land ausgebrochen. Von Seuchen, marodierenden Daedra und Schlimmerem war die Rede. Auf einen Schlag war die Situation für Apsalon glasklar: Solange noch Kraft in diesen alten Knochen lag, sollten sie nicht nur zum Umblättern von Büchern verwendet werden.





„Sir Apsalon, richtig? Hmmm… Ihr seht so aus, als ob Ihr das Leben eines Ritters hinter Euch habt und in diesen dunklen Zeiten kann ich keine helfende Hand ablehnen. Außerdem bürgt Priester Jaran für Euren Titel. Legt Euren Schwur ab und zeigt mir Euren Stahl, Bretone! Dann werden wir sehen, wieviel das Wort dieser Silberzunge wert ist.“
Apsalons Aufnahme in den Ritterorden des Zirkels

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