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Nysha

Denker

  • »Nysha« ist weiblich

Gilde: Twyllagea, Nachtwind

Allianz: Ebenherz-Pakt

Einträge im Lexikon: 3

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Samstag, 18. März 2017, 18:12

Kurzbeschreibung

Gelehrte der Akademie Twyllagea

Artikel



1. Allgemeine Informationen


Spieler/Forumsname: Nysha
Ingame Name: Aethyra Marethi
Fraktion: Ebenherz-Pakt
Rasse: Dunmer



2. Charakterdaten


Name: Aethyra Marethi
Rasse: Dunmer
Alter: man könnte sie auf etwa 36 Jahre schätzen
Herkunft: Vvardenfell, Azuraküste
Geburtszeichen: Die Schlange
Bekannte Profession: Gelehrte der Akademie



3. Aussehen


Grösse: ca. 1,69 m
Haarfarbe: silbrig-weiß
Augenfarbe: blutrot
Hautfarbe: schwefelgrau
Optische Besonderheiten: Ritualnarben am Körper



4. Charakter


Gesinnung/Einstellung: Generell ist Aethyra allen Wesen gegenüber neutral eingestellt. Jedoch ist sie eine sehr kritische Person. Oft braucht es nur wenig, um ihr zu missfallen. Gleichsam aber kann es sein, dass man sich rasch ihren Respekt verdient. Sollte man diesen einmal erlangt haben, könnte man viel für sich gewonnen haben.

Stärken: geduldig, sehr konzentrationsfähig, wissbegierig, sorgfältig
Schwächen: nachtragend, rachsüchtig, süchtig



5. Biographie/Geschichte


Die Geschichte der Dunmer Aethyra Marethi beginnt mit einem anderen Namen und einem Leben, dass sie inzwischen hinter sich gelassen hat. So lebte sie vor ein paar Jahren noch das Leben von Nysha Andhakara aus dem Hause Telvanni, verpflichtet dem Handelshaus Nachtwind und Mitglied der Magiergilde.

So mag man zuerst auf dieses Leben blicken: Als Nyshas Mutter, Nilvyn, ihre Tochter einst in Tel Aruhn zur Welt brachte, war sie selbst noch recht jung. Nilvyn war eine aufstrebende Magierin vom Haus Telvanni, die zu dieser Zeit als Schülerin einem Magier diente. Der Magier gestattete Nilvyn auch ihre Tochter bei sich unterzubringen, sodass Nysha bereits kurz nach ihrem ersten Atemzug mit der Magie konfrontiert wurde. Die ersten Jahre vergingen recht ereignislos.

Als Nysha fast das fünfte Lebensjahr erreicht hatte, erhielt ihre Mutter das Angebot, in Sadrith Mora für einen Magier namens Lythelus zu arbeiten. Meister Lythelus war ein begabter und entsprechend bekannter, aber auch oft gemiedener Magier der Stadt. Seine Talente lagen vor allem in der Zerstörungs- sowie Veränderungsmagie, in denen er auch Nilvyn unterrichtete. Von Kindern hielt der Meister jedoch nichts und so reagierte er auf die kleine Nysha meist aufbrausend und wütend. Zu ihrer eigenen Sicherheit hielt sich Nysha daher meist verborgen. Doch zog sie sich nicht gänzlich zurück und beobachtete stattdessen stets sehr genau das Tun des Magiers. Manchmal sah sie ihn, wie er des nachts im Verborgenen magische Runen wob. Obgleich sie lange Zeit nicht verstand, was Lythelus dort trieb, blieben ihre Augen wachsam. Und so vergingen weitere Jahre und aus dem kleinen Mädchen wurde langsam eine junge Frau, die zu verstehen begann und selbst im Verborgenen magische Runen sponn.

Von der Gier nach Wissen angetrieben, schlich sich Nysha bald Nacht für Nacht in die Bibliothek, um in den alten Büchern neue Erkenntnisse über Magie zu suchen und zu finden. Es gelang ihr eine ganze Weile unbemerkt ihre nächtlichen Exkurse fortzusetzen, doch in einer Nacht wurde sie von Lythelus bemerkt. Außer sich vor Wut über die Dreistigkeit der unfähigen Dienerin beschimpfte er Nysha, warf sie durch den Raum und hätte sie beinahe bewusstlos geschlagen. Sein Fehler war es jedoch, die junge Dunmer zu unterschätzen. So drehte er ihr den Rücken zu, um sie in ihrer Pein zurückzulassen. Angetrieben von ihrem Zorn auf Lythelus, der sie Jahr um Jahr wie Abschaum behandelt hatte, wollte sie dem Verhassten endlich ein Ende setzen. Was in den Sekunden darauf geschehen war, hatte selbst Nysha kaum begriffen. Als sie sich zittrig vom Boden erhob, lag Lythelus mit einem Dolch im Nacken röchelnd am Boden.

Die Nachricht über den Tod Lythelus verbreitete sich schnell. Doch diese Nachrichten sprachen nicht von Nysha, sondern von Nilvyn, welche den Magier im Duell vernichtet hatte und nun seinen Platz in Sadrith Mora einnahm.

Nysha war nicht dumm und sie erkannte sehr schnell, dass ihre Mutter sie letztendlich für ihre eigene Stellung in der Gesellschaft ausgenutzt hatte. Intrigen und Verrat zählte zu den Eigenheiten der Telvanni, doch hatte Nysha stets versucht sich diesem Kreislauf zu entziehen. Immerhin hielt sie selbst nicht viel von dieser Art Spielchen. Sie bevorzugte etwas Anderes. Letztendlich verbesserte diese Situation das ohnehin nicht beste Verhältnis von Mutter und Tochter nicht gerade. Es sollte auch nicht lange dauern, ehe es zu einem erneuten Zwischenfall kam. Jedoch war diesmal eine Person integriert, von der Nilvyn behauptete, sie wäre tot - Nyshas Vater Viras. Die Geschehnisse, die in den darauffolgenden Monaten stattfanden, trieben einen noch tieferen Keil zwischen Nysha und ihre Mutter; und sie fanden ein vorläufiges Ende darin, dass die junge Dunmer gemeinsam mit ihrem Vater aus Sadrith Mora fort ging.

Die darauffolgenden Jahre sind zum Teil nur spärlich dokumentiert. Jedoch ist bekannt, dass Nysha im Alter von etwa 20 Jahren, gemeinsam mit ihrem Vater, wieder nach Tel Aruhn kam. Viras, der selbst ein passionierter Alchemist und Verzauberer war, übernahm nach dem Tod eines entfernten Verwandten einen kleinen Laden für Gifte, Kräuter und allen möglichen alchemistischen Tinkturen. In dieser Zeit half Nysha ihrem Vater beim Geschäft, doch widmete sie sich stets auch ihren eignen Studien der Magie. Oftmals verbrachte sie gar mehrere Tage ungesehen außerhalb der Stadt. Was genau sie dort tat, wusste manchmal selbst ihr Vater nicht. Innerhalb der Stadt wiederum bot sie günstig ihre Dienste zur Versorgung kranker Sklaven an. Auch wenn sich manchmal der Zustand eines Sklaven erst verschlimmerte, ehe er wieder auf die Beine kam.

Als sich im Jahr 572 die Nachrichten über die Invasion eines fremden Volks aus dem Osten häuften, kam es immer öfter vor, dass Nysha manchmal wochenlang verschwand. Selbst nachdem die Angreifer vom Pakt niedergestreckt wurden, trieb es die Dunmer noch immer hinaus in die Ferne, sodass sie einmal sogar mehrere Monate fort blieb. Es heißt, sie suchte in dieser Zeit nach Relikten alter Zeit. Manche glaubten sogar, sie plane eine Verschwörung gegen ihren Vater, was sich jedoch nie bestätigte.

Doch irgendwann kamen die Träume. Erst waren sie nur wage Gebilde, die einen nachts unruhig schlafen ließen. Je weiter die Zeit jedoch voran schritt, umso deutlicher wurden sie. Schwärzliche Turmgebilde, welche in den giftig grünen Himmel wuchsen, waren das Erste, was sie klar wahrnehmen konnte. Nacht für Nacht drang sie bald tiefer in diese abgründige Traumwelt ein. Düstere Wände aus uralten Büchern begannen um sie herum aufzusteigen. Lichtundurchlässige, silbrige Gewässer taten sich vor ihren Füßen auf und verschwanden alsbald wieder, als der Boden sich zu endlosen, grotesken Gängen formte. Eine verwirrende Ästhetik lag in den nächtlichen Bildern und rasch erkannte Nysha, dass dieser ewigen Welt die Verheißung gewaltiger Geheimnisse und möglicher Offenbarung inne lag.

Die Zeit erlaubte jedoch kein Stillstehen und eine weitere Finsternis und eisige Kälte begannen die Träume der Dunmer zu durchwandern. Zuerst kamen die Schreie. Dann zerbarsten die Türme, fielen unaufhörlich hinab in eine unbekannte Tiefe, aus der das unheilvolle Rasseln mächtiger Maschinen drang. Der Himmel entflammte in frostigem Feuer und eine absurde Welt formte sich, die ihrer eigenen nicht fremd und doch vollkommen verkehrt war. In jenen Nächten wagte sie es kaum zu schlafen. Die Schreie brannten sich selbst im Licht der Sonne tief in ihren Geist und als sie schon glaubte, es würde sie am Ende in den Wahnsinn treiben, geschah es. Eine mächtige, magische Explosion zerrüttete die Grenzen des Seins. Doch wo es ihr endlich wieder Stille schenkte, zerstörte es gleichzeitig ihren Vater. Als Nysha ihren Vater Viras fand, war er bereits tot. Doch nur die Daedra wussten, welche Qualen er zuvor hatte erleiden müssen.

Nach dem Tod ihres Vaters gab es nichts mehr, was Nysha noch in Tel Aruhn hielt. Die albtraumhaften Visionen der vergangenen Monate hatten der Dunmer jedoch einen neuen Weg offenbart. So zog es Nysha in die Stadt Gramfeste, wo sie sich in der ansässigen Magierakademie einschrieb. Obgleich sie durch ihre Forschungen bereits einen breiten Wissensschatz besaß, hatte sie doch nie eine entsprechende Ausbildung genossen. Erwartungsgemäß verlief ihr Studium vor allem zu Beginn äußerst erfolgreich. Doch in den Tiefen der Bibliothek gab es noch immer so viel unbekanntes Wissen, welches auf sie wartete. So erwies sich Nysha als eine besonders ehrgeizige und begierige Studentin. Nur selten sah man sie in den ersten Wochen außerhalb der Akademie-Mauern.

An einem Abend trieb es sie jedoch hinaus. Es war jener schicksalhafte Abend, an dem die Dunmer einen fremden Mann traf, der ihr ein Angebot unterbreitete, was sie nicht hätte ablehnen können.
In den nächsten Jahren machte Nysha ihren Abschluss an der Akademie und übernahm sogar hin und wieder kleinere Lehrtätigkeiten. Man sah sie jedoch auch immer öfter in Verbindung mit einer anderen Gruppierung, die bald als Nachtwind bekannt werden sollte. Welche Rolle sie dort übernahm, war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Eines Tages verschwand die Dunmer jedoch spurlos – angeblich gab es nur eine Person, die wusste, wohin sie gegangen war.

An einem Abend stand sie plötzlich wieder in den Hallen des Nachtwinds in Ebenherz. Doch nicht nur, dass sie nun einen anderen Namen angenommen hatte – fortan rief man sie Aethyra Marethi – die rituellen Narben in ihrem Gesicht waren verschwunden. Und Aethyra kam nicht allein. Ein anderer Dunmer von kräftiger Statur namens Aeloth Marethi begleitete sie. Was sie genau in den vergangenen Jahren getan hatte und wieso sie ihren Namen änderte, ist bisher jedoch nicht bekannt.




6. In den Schatten


Spoiler Spoiler


In den Jahren, in denen Aethyra verschwunden war, hatte sich vieles in ihrem Leben verändert. Finsternis und Tod waren fortan ihre steten Begleiter. So war es nur eine Frage der Zeit bis die Dunkle Bruderschaft auf die Dunmer aufmerksam wurde. Rasch erwies sich die neue Initiantin als fähige Kämpferin. Doch ihre eigentliche Stärke könnte Aethyra mit ihren magischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.



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